Einsätze Februar


2016.02.29 Kellerbrand Honsberg

Am 29.02.2016 ging um 17:37 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid der Notruf einer Mieterin in der Honsberger Straße ein. Diese war durch einen piepsenden Rauchmelder auf eine Rauchentwicklung im Keller aufmerksam geworden und in den Keller gegangen um nachzusehen. Dort hatte ein elektrisches Gerät Feuer gefangen.

Nach ersten Löschversuchen hatte die Frau aufgrund der starken Rauchentwicklung den Keller verlassen müssen.

Bei Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr hatten die Bewohner das Gebäude verlassen. Es drang Brandrauch aus dem Keller. Ein Trupp (2 Mann) ging mit Atemschutzgeräten und einem Hohlstrahlrohr in das Gebäude vor.

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Gebäude mit Überdruckbelüftungsgerät entraucht. Nach Beendigung der Maßnahmen konnten die Bewohner wieder in ihr Haus zurück.


2016.02.18 Zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt 6 Verletzten

Am Nachmittag des 18.02.2016 ereigneten sich zwei Verkehrsunfällen, bei denen insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt waren. Sechs Personen wurden dabei verletzt.

Zunächst hatte sich um 16:03 Uhr auf der B229 in Höhe der Wuppertalsperre in Richtung Radevormwald ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.

Alle Unfallbeteiligten hatten vor Ankunft der Einsatzkräfte der Feuerwehr ihre Fahrzeuge verlassen. Notarzt und Rettungsdienst untersuchten vier leichtverletzten Personen. Der Fahrer eines Fahrzeugs wurde in das Klinikum Remscheid und zwei weitere Unfallbeteiligte in das Krankenhaus Radevormwald transportiert.

An einem Unfallfahrzeug traten Betriebsstoffe aus. Diese wurden abgestreut und aufgenommen.

Um 16:38 Uhr hatte sich auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle Remscheid ein weiterer Verkehrsunfall ereignet. Bei diesem waren 4 Fahrzeuge beteiligt. Aufgrund der Meldung wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, Notarzt und vier Rettungswagen zur der Unfallstelle entsandt. Ein Rettungswagen wurde dabei im Rahmen nachbarschaftliche Hilfe aus Radevormwald bereitgestellt.

Auch bei diesem Unfall hatten sich drei Personen verletzt. Nach notfallmedizinischer Versorgung wurden diese mit drei Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Sana-Klinikum Remscheid transportiert.

An zwei Fahrzeuge traten Betriebsstoffe aus, die mit Ölbindemittel aufgenommen wurden. Alle vier Fahrzeuge konnten aus dem Ausfahrtsbereich auf den Standstreifen geschleppt werden. Abschließend erfolgte die Übergabe der Einsatzstelle an die Autobahnpolizei.


2016.02.18 Kellerbrand Gerstau

Am 18.02.2016 meldeten um 12:34 Uhr Anwohner eines Wohn- und Geschäftshauses in Gestau über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus dem Keller. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und die Löscheinheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr.

Bei Ankunft der Einsatzkräfte bestätigte sich die Rauchentwicklung aus mehreren Kellerfenstern des Gebäudes. Zur Begrenzung der Rauchausbreitung wurde der Treppenraum zum Keller mit einem Rauchschutzvorhang abgesichert. Ein Trupp ging mit Atemschutzgeräten und Strahlrohr zur Brandbekämpfung in den völlige verrauchten Kellerbereich vor. Durch den Einsatz eines Überdruckbelüftungsgerät konnte Brandrauch gezielt abgeführt und die Sicht im Keller verbessert werden. Der Brandherd, Isoliermaterial an einem Warmwasserspeicher einer Holzpellet-Heizung sowie die Elektroverkabelung, konnte rasch gelöscht werden.

Nach Abschluss der Lüftungs- und Entrauchungstätigkeiten konnte die Rauchfreiheit der angrenzenden Wohn- und Geschäftsräume festgestellt werden, so dass die Bewohner um 13:44 Uhr wieder in das Haus konnten.


2016.02.17 Verkehrsunfall auf der Borner Straße

Am 17.02.2016 ging um 10:48 Uhr der Notruf bei der Feuerwehr Remscheid über einen Verkehrsunfall auf der Borner Straße. An der Einmündung des Handelsweg war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei PKW gekommen. Durch den Aufprall beider Fahrzeuge war ein Schwerverletzter in seinem PKW eingeklemmt worden. Zwei Leichtverletzte konnten sich bereits selbst aus ihrem Fahrzeug befreien.

Bei Eintreffen des Hilfeleistungszug und dem Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr leistete ein Passant bereits erste Hilfe und beruhigte den eingeklemmten Fahrer.

Die Einsatzkräfte befreiten den Schwerverletzten mittels hydraulischen Rettungsgerät. Dabei wurde die Fahrertür abgetrennt. Der Notarzt und die Rettungsassistenten behandelten die drei Verletzten. Alle Unfallbeteiligten wurden im Anschluss an die notfallmedizinische Versorgung zur weiteren Behandlung ins Sana-Klinikum Remscheid transportiert.

Durch den Unfall traten aus den Fahrzeugwracks Betriebsstoffen aus. Diese wurden von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut, aufgenommen und entsorgt.

Während der Einsatzmaßnahmen war die Borner Straße zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Straßensperrung wurde anschließend auf Grund der Unfallaufnahme durch die Polizei beibehalten.


2016.02.10 Frühzeitige Brandentdeckung dank Rauchmelder

Glück hatten am 10.02.2016 die Bewohner eines Hochhauses an der Freiheitstraße. Sie wurden gegen 20:30 Uhr durch einen ausgelösten Rauchmelder auf einen sich entwickelnden Brand in einer Wohnung aufmerksam gemacht. Nach dem Absetzen des Notrufes durch einen Nachbarn rückten der Löschzug und Rettungsdienst von der Berufsfeuerwehr und die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr aus.

Vor Ort wurde die Eingangstür zur Brandwohnung gewaltsam geöffnet. Zwei Einsatzkräfte gingen mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung in die verrauchte Wohnung vor. Zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung gerettet werden. Diese wurden vom Rettungsdienst Notärztlich versorgt. Bei einem Betroffenen war eine stationäre Behandlung erforderlich. Er wurde mit einem Rettungswagen in das SANA-Klinikum gebracht.

Der Entstehungsbrand konnte von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden. Gebrannt hatten Papierreste. Die Wohnung sowie der anliegendeTreppenraum wurden anschließend mit einem Überdruckbelüftungsgerät von den Rauchgasen befreit. Dank der frühe Branderkennung durch Rauchmelder und dem raschen Eingreifen der Feuerwehr blieb es bei einem relativ geringen Sachschaden. Während der Löscharbeiten blieb die Freiheitsstraße im Bereich des Bahnhofkreisels kurzzeitig gesperrt.


Bilder: Ralf Kollmann

2016.02.10 Wohnungsbrand Eberhardstraße

Am 10.02.2016 kam es um 10:24 Uhr in ein einem Mehrfamilienhaus an der Eberhardstraße zu einem Wohnungsbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern im 2. Obergeschoß und reichten bis in das Dach.

Zum Glück der Bewohner kam kurz vorher ein Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr vorbei und holte alle Bewohner aus dem Haus.

Der Brand wurde gleichzeitig im Außen- und Innenangriff bekämpft. Zwei Einsatzkräfte gingen mit Atemschutzgeräten und C-Rohr über den Treppenraum in Brandwohnung vor. Gleichzeitig erfolgte die Brandbekämpfung von Außen mit einem C-Rohr über die in Stellung gebrachte Drehleiter.

Die vom Brand betroffene Wohnung ist unbewohnbar. Die Eberhardstraße wurde für den Feuerwehreinsatz komplett gesperrt. Infolge der winterlichen Temperaturen vereiste das Löschwasser im Straßenbereich. Die nachgeforderten Technischen Betriebe Remscheid (TBR) beseitigten die Glättegefahr durch Aufbringen eines Streumittels. Vier der Hausbewohner wurden vom Notarzt untersucht. Eine weitere Behandlung war nicht erforderlich. Neben Löschzug und Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheiten Hasten und Morsbach eingesetzt.


2016.02.08 Einsatzgeschehen Rosenmontag

Für den diesjährigen Rosenmontag am 08.02.2016 führten Warnungen der Wetterdienste vor Sturm zur Absage des Rosenmontagszugs in Remscheid - Lennep. Trotz der Unwetterwarnung verlief das Einsatzgeschehen im Bereich Brandschutz und Technische Hilfeleistung ruhiger als erwartet. Lediglich einmal musste ein Fahrzeug zur Beseitigung eines Baumes auf dem Gehweg Am Honsbergpark ausrücken.

Ein Fehleinsatz einer Brandmeldeanlage in einem Krankenhaus sowie eine Ölspur auf der Autobahnabfahrt Lüttringhausen/Ronsdorf zählten zu weiteren Einsätzen.

Im Rettungsdienst dagegen bestätigten sich die Annahmen von vermehrtem Einsatzaufkommen an Karneval: Hier wurden insgesamt 80 Einsätze gefahren. Davon rückte der Rettungsdienst zu 12 Einsätzen, die im Zusammenhang mit Personen unter Alkoholeinfluss standen, aus. Drei Patienten davon waren unter 18 Jahre alt.


Bilder: R. Kollmann

2016.02.03 Heizöltank undicht

Am Morgen des 03.02.2016 bemerkten um 06:30 Uhr Anwohner eines Zweifamilienhauses in Klausen, dass Heizöl aus dem Tank lief. Dieses wurde zum größten Teil durch die gemauerte Auffangwanne aufgefangen. Geringe Mengen drangen durch die Wand in einem Nebenraum.

Die Feuerwehr rückte mit Einsatzleitwagen (ELW1), einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) einem Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter Gefahrgut (AB-G) und einem Gerätewagen Logistik (GW-L) aus.

Das Öl außerhalb der Auffangwanne wurde mit Ölbindemittel gebunden und aufgenommen. Die Ausbreitung von Öl in einen Abfluss und somit in die Kanalisation konnte verhindert werden.

Das Leck am Tank wurde mit Dichtpaste abgedichtet. In Absprache mit der Hauseigentümerin wurde eine Tankreinigungsfirma hinzugezogen, die das Öl aus dem defekten Tank abpumpte.


2016.02.02 Straßenverunreinigung

Am 02.02.2016 verunreinigte ein Transportunternehmen für Baustoffe die Bundesstraße B229. In dem Bereich Freiheitsstraße, Kreuzung Papenberger Straße, über die Kreuzung Amtsgericht bis zur Schüttendelle hatte ein Lastkraftwagen Erdaushub verloren. Ein Gemisch aus Lehm, Steinen und Bauschutt lag streckenweise bis zu 20 cm hoch auf der Fahrbahn. Mehrere Fahrzeuge wurden bei der Durchfahrt beschädigt.

Die Polizei sicherte die betroffene Fahrspur ab. Neben der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheiten Hasten und Nord der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. Insgesamt 28 Einsatzkräfte nahmen mit Schaufeln die Verunreinigung auf. Der Abtransport erfolgte mit ein Transportmulde und einem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr.

Abschließend erfolgte die Endreinigung der Fahrbahn durch eine kurzfristig bereitgestellte Kehrmaschine des Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW). Der Einsatz dauerte von 18:09 Uhr bis 21:06 Uhr.