Einsätze März


Bild: R. Kollmann

2016.03.27 Dachgeschossbrand Geibelstraße

Am Morgen des 27.03.2016 (Ostersonntag) meldete um 07:10 Uhr eine Anwohnerin über den Notruf 112 einen Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Geibelstraße.

Die Leitstelle alarmierte neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, Rettungswagen, Notarzt sowie die Löscheinheiten Hasten der Freiwilligen Feuerwehr.

Vor Eintreffen der Feuerwehren konnte sich ein Bewohner aus seiner brennenden Dachgeschosswohnung  über eine Dachgaube auf das Hausdach geflüchtet. Über ein Fenster der Nachbarwohnung brachte es sich in Sicherheit.

Von eintreffenden Einsatzkräften gingen mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung in das brennende Haus. Beide Drehleitern wurden von außen in Stellung gebracht und zu Bekämpfung der Flammen eingesetzt. Nachdem feststand, dass alle Bewohner die beiden betroffenen Mehrfamilienhäuser verlassen haben, konzentrieten sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung.

Zur weiteren Unterstützung wurde eine weitere Drehleiter von der Feuerwehr Wuppertal sowie die Löscheinheiten Morsbach, Nord, Lennep und Bergisch-Born eingesetzt.

Insgesamt wurden auch die Nachbarhäuser aus Sicherheitsgünden evakuiert. Ein Betreuung der betroffenen Familien (11 Personen) konnte auf dem Quimperplatz der Polizei und einem dort bereitgestelltem Bus der Stadtwerke sichergestellt werden. Hilfsbereite Nachbarschaft unterstützte tatkräftig. Allen Betroffenen wurden vom Rettungsdienst untersucht.

Zwei Personen, eine Mutter mit ihrem Sohn, wurden nach der notärztlichen Versorgung in das Klinikum Remscheid transportiert. Zudem wurden zwei Meerschweinchen gerettet.

Die zwei betroffenen Mehrfamilienhäuser wurden stromlos geschaltet, Gas und Wasser abgeschiebert. Während der Löscharbeiten blieb die Königstraße gesperrt.

 


2016.03.19 Angebranntes Kochgut Haddenbach

Den aufmerksamen Nachbarn hat ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Birgder Straße es zu verdanken, dass am 19.03.2016 das anbrennende Essen auf seinem Herd keinen größeren Schaden anrichten konnte. Aufmerksam geworden durch leichten Rauch und den Geruch nach angebranntem Essen im Treppenraum, klingelten und klopften sie an der Wohnungstür.

Nachdem niemand reagierte, gingen sie davon aus, dass sich niemand in der Wohnung befindet, und alarmierten über Notruf 112 die Feuerwehr Remscheid an. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte daraufhin aus.

Bei Eintreffen konnte eine Rauchentwicklung aus einem Fenster der Wohnung bestätigt werden. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten in die verrauchte Wohnung vor und fand dort den Bewohner, der eingenickt war, wohlauf vor. Nach dem Abstellen des Herdes, dem Löschen des Kochgutes im Topf und der Belüftung mittels Überdruckbelüfter konnte der Bewohner wieder in seine Wohnung zurückkehren.

Dieses Ereignis zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, Rauchmelder in seiner Wohnung zu installieren. Da der Geruchssinn bei einem schlafenden Menschen nicht funktioniert, wurde der Bewohner nicht auf die Rauchentwicklung aufmerksam. Ein Rauchmelder, der auf eine Rauchentwicklung reagiert und warnt, bevor die menschlichen Sinne eine Gefahr registrieren, kann wertvolle Zeit gewinnen lassen.

Auch gesetzlich sind Rechmelder inzwischen vorgeschrieben. Nach § 49 der Bauordnung NRW müssen vom Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 alle Wohnungen in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein.