Einsätze September


Bilder: R. Kollmann

2016.09.14 Verkehrsunfall mit zwei LKW auf der Autobahn A1

In der Nacht vom 14.09.2016 kam es gegen 22:28 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Köln zwischen der Anschlussstelle Remscheid und dem Rasthof Remscheid zu einem Auffahrunfall zwischen zwei LKW. Dabei wurde eine LKW-Fahrerin verletzt. Bei Eintreffen der Feuerwehr war diese bereits durch Ersthelfer aus ihrer Fahrerkabine befreit worden.

Nach notfallmedizinischer Versorgung erfolgte zur weiteren Behandlung der Transport mit einem Rettungswagen (RTW) in das Sana-Klinikum Remscheid.

Neben Blechschaden und auslaufenden Kühlflüssigkeiten kamen zwei weitere LKW Fahrer mit dem Schrecken davon. Beide LKW hatten keine gefährlichen Stoffe geladen.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, sicherte die LKW gegen Wegrollen, untersuchte und betreute die Betroffenen, leuchtete die Einsatzstelle aus und verließ diese nach abschließender Übergabe an die Autobahnpolizei.


2016.09.14 Zimmerbrand Wörthstraße

Am 14.09.2016 bemerkten gegen 18:00 Uhr Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Wörthstraße die Auslösung eines Rauchmelders. Bei der Kontrolle des Treppenhauses wurde Brandgeruch festgestellt. Da nicht klar war, ob noch Personen in der Wohnung waren, rückte die Feuerwehr mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, Notarzt und zwei Rettungswagen sowie der Löscheinheit Nord von der Freiwilligen Feuerwehr aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Haus verlassen. Die Einsatzkräfte gingen mit Atemschutzgeräten in die verrauchte Wohnung vor und durchsuchten diese.

Der Brandherd befand sich im Badezimmer und konnte schnell gelöscht werden.

Anschließend wurde die Wohnung mit Hochdrucklüfter entraucht. Die mit Gewalt geöffnete Wohnungstür wurde durch die Feuerwehr gesichert.


2016.09.13 Dachstuhlbrand Neuenkamper Straße

Am 13.09.2016 gingen gegen 23:45 Uhr mehrere Anrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein. Die Anrufer berichteten von Feuer und Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Neuenkamper Straße.

Bilder: Ralf Kollmann


Aufgrund des Meldebildes wurden umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheiten Nord A und Nord B der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt. Die Löscheinheit Hasten wurde kurze Zeit später ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Dachstuhlbrand bestätigt werden. Es schlugen Flammen aus dem Giebelfenster. Eine Person hatte sich bereits an ein gegenüberliegendes Fenster gerettet und wurde unmittelbar von der Drehleiter in Sicherheit gebracht.

Insgesamt wurde durch den Brand eine Person schwer verletzt. Diese wurde in eine Spezialklinik nach Aachen zur Behandlung in eine Überdruckkammer transportiert. Weitere 13 Personen sind aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht worden. Diese konnten nach einer notärztlichen Untersuchung jedoch glücklicherweise als unverletzt eingestuft werden.

Als erste Unterbringungsmöglichkeit stellten die Stadtwerke Remscheid einen Bus zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) entsandte aufeine Versorgungeinheit, die sowohl die betroffenen Bewohner betreute, als auch die Einsatzkräfte versorgte.

Es waren umfangreiche Lösch- und Nachlöscharbeiten notwendig. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Aufgrund des großen Personal- und Fahrzeugeinsatzes war die Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Lennep über mehrere Stunden gesperrt.

Insgesamt wurden 83 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 20 Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz eingesetzt. Das betroffene Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Anwohner wurden in einer Remscheider Notunterkunft untergebracht. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


2016.09.11 Wohnungsbrand Stockder Straße

Am 11.09.2016 ging um 10:08 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid die Meldung ein, dass ein Brand in dem Wohngebäude Stockder Straße ausgebrochen sei. Personen sollten sich keine mehr in der betroffenen Wohnung aufhalten. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, dem Notarzt und einem Rettungswagen, wurde die Löscheinheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert und eingesetzt.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss festgestellt. Ein Trupp ging mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Das Feuer konnten schnell gelöscht werden. Der Bewohner hatte seine Wohnung bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen und wurde notärztlich versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus erfolgte nicht.

Bereits während der Löschmaßnahmen wurden aufgrund der massiven Rauchentwicklung umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um sowohl die Brandwohnung, als auch den Treppenraum möglichst rauchfrei zu halten.

Nach Beendigung der Lösch- und Nachlöscharbeiten wurden die übrigen Wohnungen auf Rauchfreiheit überprüft und anschließend die Bewohner in ihre Wohnungen zurückgeführt. Die Brandwohnung ist unbewohnbar.