Einsätze November


2016.11.09 Brand in Messerfabrik im Morsbachtal

Am 09.11.2016 ging um 11:20 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid die Meldung ein,

dass ein Brand in einem Anbau einer Messerfabrik an der Morsbachtalstraße ausgebrochen sei. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, Notarzt, zwei Rettungswagen wurden die Löscheinheiten Hasten, Nord und Morsbach der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte waren die Räume im Erdgeschoss bereits im Vollbrand. Die Mitarbeiter konnten sich selbstständig ins Freie retten. Von Mitarbeitern der Firma wurden die ersten Löschversuche mit Feuerlöschern durchgeführt.

Die Feuerwehr ging mit drei Trupps zur Brandbekämpfung mit Atemschutzgeräten und Strahlrohren in das brennende Gebäude vor.

Zusätzlich wurde eine Drehleiter in Bereitstellung gebracht. Nach der Schaffung von Abluftöffnungen erfolgte die Entrauchung mittels Drucklüfter. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht, sodass eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte.

Unter Atemschutz führten weitere Einsatzkräfte die Nachlöscharbeiten durch. Dabei erfolgte der Einsatz einer Wärmebildkamera, um verdeckte Brandnester im Bereich des Dachstuhls aufzuspüren.

Die Morsbachtalstraße blieb für die Dauer der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Bei zehn Mitarbeitern der Firma bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Nach der Untersuchung durch Notarzt und Rettungsdienst wurden drei Personen zur weiteren Behandlung ins Sana-Klinikum in Remscheid gebracht. Die anderen Mitarbeiter bedurften keiner weiteren Behandlung.

Bilder: Ralf Kollmann

2016.11.05 Zimmerbrand in der Alexanderstraße

Am 05.11.2016 wurde über den Notruf 112 gegen 19 Uhr der Brand eines Wäsche-Trockners im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Alexanderstraße gemeldet.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Einheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus. Bei Eintreffen quoll, anstatt aus dem Keller, Rauch aus den Fenstern der Wohnung im Erdgeschoss. Aufgrund der offen stehenden Wohnungstür war das Treppenhaus verraucht.

Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten jedoch das Gebäude sicher verlassen können. Nach Setzen eines Rauchschutzvorhanges vor die Wohnungstür ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem Hohlstrahlrohr in die Wohnung vor.

Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Nachdem mittels Überdruckbelüftungsgerät der Treppenraum und alle Wohnungen entraucht worden waren, konnten die Bewohner der Nachbarwohnungen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der vom Brand betroffene Wohnungsteil ist unbewohnbar und wurde von der Polizei bis zur Brandursachenermittlung beschlagnahmt. Die Familie der Brandwohnung kam in dem vom Brand unbetroffenen Teil unter.

Entdeckt wurde der Brand durch einen Sohn der Familie, der einen seltsamen Geruch wahrgenommen hatte. Durch seine Aufmerksamkeit konnten alle Bewohner des Hauses schnell gewarnt werden und das Gebäude rechtzeitig verlassen.

An dieser Stelle wird darauf hinweisen, dass nach § 49 Landesbauordnung NRW spätestens zum 31.12.2016 alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen. Rauchmelder können eine frühere Brandentdeckung gewährleisten als der menschliche Geruchssinn. Zumal im Schlaf Brandgeruch vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann.


Bilder: Ralf Kollmann

2016.11.05 Schwer verletzte Person durch Unfall auf der Autobahn

Am Samstag, den 05.11.2016 wurde gegen 11:50 Uhr der Leitstelle Remscheid ein Unfall auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Köln gemeldet. Eine Person sollte sich noch eingeklemmt im Fahrzeug befinden.

Daraufhin rückten der Hilfeleistungszug, ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen der Berufsfeuerwehr sowie die Einheit Lennep der Freiwilligen Feuerwehr, auf die Autobahn aus.

Aufgrund von ersten Meldungen, die von dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Remscheid und der Autobahnraststätte berichteten, fuhren die Einsatzkräfte an der Anschlussstelle Remscheid auf. Auf der Strecke bis zur Raststätte konnte jedoch kein Unfall festgestellt werden. Daraufhin wurde die Autobahn in der Gegenrichtung bis zur Anschlussstelle Lennep erkundet. Hierbei wurde die Unfallstelle auf der Diepmannsbachtalbrücke in Fahrtrichtung Köln entdeckt.

Ein einzelner PKW stand quer zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen. Sowohl die linke Leitplanke als auch die rechte Leitplanke und das Geländer der Brücke waren schwer beschädigt. Der Motorblock befand sich einige Meter vom Fahrzeug entfernt liegend auf dem rechten Fahrstreifen. Fahrzeugteile waren über die gesamte Fahrbahn verstreut und lagen teilweise unterhalb der Brücke.

Ersthelfer hatten den Patienten, bereits aus dem Fahrzeug befreit und in stabile Seitenlage gebracht. Er wurde sofort notärztlich Versorgt und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Die Fahrbahn wurde mit einem Spezialfahrzeug gereinigt. Für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Köln mehrere Stunden voll gesperrt.

Durch die Wucht des Aufpralls waren das Brückengeländer und die Leitplanke stark beschädigt worden, so dass der Straßenbaulastträger hier tätig werden musste.


Bild: R.Kollmann

2016.11.02 Brand einer Filteranlage im Industriegebiet Überfeld

Am 02.11.2016 wurde um 12:07 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein Brand in der Filteranlage in einem metallverarbeitenden Betrieb in Remscheid gemeldet. Unverzüglich rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Wechselladerfahrzeug mit Sonderlöschmittel sowie die Einheiten Lennep und Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr aus.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Mitarbeiter bereits die stark verrauchte Halle verlassen. Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung in die Halle vor. Es konnte schnell festgestellt werden, dass sich der Brand nur auf ein Anlagenteil beschränkte.

Diese Absauganlage wurde von der übrigen Anlage abgebaut und mit einem Gabelstapler von einem Feuerwehrmann unter Atemschutz aus der Halle verbracht. Im Freien wurde dann die Absauganlage geöffnet und die brennenden Filter im Inneren abgelöscht. Ein weiterer Trupp ging unter Atemschutz und Wärmebildkamera zur Nachkontrolle in die Halle vor. Mit Überdruckbelüftungsgerät wurde die verrauchte Halle belüftet.

Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnte die Halle für Arbeiten wieder freigegeben werden.