Einsätze Dezember


Bilder: R. Kollmann

2016.12.31 Wohnhausbrand Intzestraße

Am Silvestermorgen informierte die Polizei die Feuerwehr über einen Brand in einem Wohnhaus an der Intzestraße. Unverzüglich rückten der Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Löscheinheit Nord und der Rettungsdienst aus. Bereits auf der Anfahrt im Bereich der Lenneper Straße war eine Rauchsäule erkennbar.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf ein im Vollbrand stehendes Einfamilienhaus. Da nicht klar war, ob sich noch Menschen im Gebäude aufhielten, wurden sofort Trupps mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung im Innenangriff eingesetzt. Weitere Kräfte rückten von Außen gegen die Flammen vor. Zwei Drehleitern wurde in Stellung gebracht, weil sich abzeichnete, dass der Dachstuhl ebenfalls in Flammen aufgeht.

Nachdem das gesamte Gebäude durchsucht war und von den Trupps die Meldung kam, dass keine Menschen mehr in Gefahr waren, konnte die umfangreiche Brandbekämpfung aufgenommen werden. Es wurden insgesamt 4 C-Rohre im Innen- und Außenangriff eingesetzt.

Durch diesen beherzten Angriff und den Aufbau einer Riegelstellung konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das Nachbargebäude verhindert werden.

Bei dem betroffenen Gebäude brannten Teile des Dachgeschosses sowie der Dachstuhl durch. Zur Entrauchung wurden Hochdrucklüfter eingesetzt. Während der Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann eine Verletzung zu und wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in das Sana-Klinikum Remscheid gebracht.

Die Intzestraße wurde für den Zeitpunkt des Einsatzes komplett gesperrt.


2016.12.27 Betriebsunfall im Gewerbegebiet Überfeld

Am 27.12.2016 wurde um 15:34 Uhr der Feuerwehr ein Betriebsunfall auf einem Firmengelände im Gewerbegebiet Überfeld gemeldet. Der Mitarbeiter einer Wartungsfirma war bei Arbeiten an einem Müllwagen mit einem Bein in der Anlage eingeklemmt worden.

Mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät wurde der Verunfallte befreit und vom Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, um den Verletzten in eine Spezialklinik zu fliegen. Dieser landete auf dem nicht weit entfernten Gelände der Feuerwache und übernahm dort den Patienten aus dem Rettungswagen.


2016.12.23 Kellerbrand Vieringhausen

Am Morgen des 23.12.2016 ging um 05:12 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid der Notruf 112 eines Bewohners aus Vieringhausen ein. Dieser waren auf einen Brand mit Rauchentwicklung im Keller des Nachbarhauses aufmerksam geworden. In dem betroffenen Haus wohnt eine Familie mit Säugling.

Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, Rettungswagen und Notarzt wurden die Löscheinheiten Hasten und Morsbach von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Familie wurde vom Rettungsdienst der Feuerwehr untersucht und betreut. Ein Kellerraum brannte in voller Ausdehnung. Hier waren Materialien von einer Renovierung gelagert. Durch einen gemeinsamen Keller drang Brandrauch in das frisch renovierte Nebengebäude.

Es wurden insgesamt drei Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten in dem Gebäude eingesetzt. Der Brand im Kellerbereich konnte schnell lokalisiert und mit einem Hohlstrahlrohr gelöscht werden. Der Gashahn wurde abgeschiebert und alle verrauchten Räume gelüftet. Die Straße Vieringhausen war während der Löscharbeiten komplett gesperrt. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Arbeiten um 07:30 Uhr wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

Bilder: Ralf Kollmann

Bilder: Ralf Kollmann

2016.12.19 Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kind

Am 19.12.2016 ereignete sich gegen 07:40 Uhr auf dem Kreuzungsbereich Bismarckstraße / Presover Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem 10-jährigen Kind. Das Mädchen wurde dabei schwer verletzt.

Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kind auf der Bismarckstraße
Für den Transport des schwerverletzten Kind in eine Spezialklinik wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt

Die Besatzung eines auf der Transportfahrt zum Sana-Klinikum befindlichen Rettungswagens war nach dem Ereignis an der Unfallstelle vorbeigekommen. Sie unterbrach die Fahrt, leitete sofort die notfallmedizinische Erstversorgung ein und forderte bei der Leitstelle einen weiteren Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Unterstützung an. Die Besatzung eines kurz darauf passierenden Krankentransportwagens unterstützte ebenfalls und übernahm den Weitertransport des im Rettungswagen befindlichen Patienten.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um das verunfallte Mädchen in eine Spezialklinik nach Köln zu fliegen. Dieser landete auf der Kreuzung, die von der Polizei voll gesperrt worden war. 

Die Fahrerin wurde mit einem weiteren Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Während der Versorgungsmaßnahmen und der anschließenden Unfallaufnahme durch die Polizei war die Kreuzung Bismarckstraße / Presover Straße voll gesperrt. Zur Betreuung der Beteiligten und Angehörigen wurde die Notfallseelsorge eingesetzt.


Bilder: Ralf Kollmann

2016.12.16 Verkehrsgefährdung durch morsche Bäume an der Solinger Straße

An der Solinger Straße bemerkten Verkehrsteilnehmer am Freitag, den 16.12.2016 gegen 14:30 Uhr abgebrochenes Kronengeäst. Dieses drohte auf die Fahrbahn zu stürzen.

Die alarmierte Feuerwehr leitete aufgrund der akuten Gefährdungslage eine Vollsperrung des betroffenen Straßenbereichs ein. Die hinzu gerufene Polizei führte im Einsatzverlauf entsprechende Verkehrslenkungsmaßnahmen durch. Insgesamt waren mehrere Bäume schadhaft und stellten eine unmittelbare Verkehrsgefährdung dar. Zwei ca. 20 m hohe Bäume waren am Stamm gebrochen und hatten weitere Bäume mitgerissen.

Über die Drehleiter wurden die Gefahrenbäume von der Krone bis zum Wurzelansatz mit Hilfe der Motorsäge abgetragen. Zur Sicherung gegen unkontrolliertes Umfallen setzten die Einsatzkräfte maschinelle Zugeinrichtungen ein. Insgesamt wurden fünf abgestorbene Eschen gefällt. Der betroffene Fahrbahnbereich der Solinger Straße wurde abschließend freigeräumt und gereinigt. Gegen 18:00 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet.

Neben der Berufsfeuerwehr wurden bei dem dreieinhalbstündigen Einsatz die Löscheinheiten Morsbach und Hasten von der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt.


Bilder: Ralf Kollmann

2016.12.06 Brand in der Lenneper Altstadt

Am 06.12.2016 wurde um 16:53 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr ein Brand in der Lenneper Altstadt gemeldet. Dichter Brandrauch drang aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses an der Mühlenstraße. Ein Bewohner hatte sich auf den Flachdachanbau gerettet, auch die übrigen Bewohner hatte das Gebäude frühzeitig verlassen.

Neben dem Löschzug, Rettungswagen und Notarzt von der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheiten Lennep und Lüttringhausen von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte retteten zunächst die Person von dem Dach. Gleichzeitig drang ein erster Trupp der Feuerwehr mit Atemschutzgeräte in das verrauchte Gebäude ein.

Ein Hund wurde aus dem Haus gerettet. Der Brandherd konnte an einer defekten Heizungsanlage im Kellergeschoss ausgemacht werden. Er konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und anschließend gelöscht werden.

Für die sieben Bewohner des Hauses wurde zur Betreuung eine Einsatzeinheit des Deutschen Roten Kreuz (DRK) angefordert. Bei drei Bewohnern war ein zur Abklärung eines Verdacht auf Rauchgasvergiftung der Transport in ein Krankenhaus erforderlich.

Das Gebäude wurde vom Gas- und Stromnetz getrennt. Mit Hochdrucklüftern entrauchte die Feuerwehr das Gebäude.


Bilder: Ralf Kollmann

2016.12.02 Gartenlaubenbrand am Bahnhof Lennep

Am 02.12.2016 gingen um 22:25 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid mehrere Meldungen über einen Brand im ehemaligen Möbelhaus am Lenneper Bahnhof ein.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung sowie Flammen aus dem hinteren Gebäudebereich fest. Da das Gebäude seit langer Zeit leer steht und sich keine Gegenstände darin befanden, wurden die Flammen von Außen durch den Einsatz der beiden Drehleitern im Dachbereich bekämpft.

Zusätzlich wurde ein Trupp zur Brandbekämpfung an der Rückseite des Gebäudes eingesetzt. Da sich das ehemalige Möbelhaus auf der Rückseite direkt neben der Gleisanlage der Bahnstrecke befindet, wurde die Bundespolizei alarmiert und die Strecke in Fahrtrichtung Wuppertal gesperrt.

Aus ungeklärter Ursache war eine Gartenlaube hinter dem ehemaligen Möbelhaus sowie dort befindlicher Unrat in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich auf das Dach des Gebäudes aus.

Der Brand wurde durch die eingeleiteten Maßnahmen schnell unter Kontrolle gebracht. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig, da die Einsatzkräfte den gefrorenen Steilhang neben dem Gebäude als Zugang zur Schadensstelle benutzen mussten.

Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr wurde die Löscheinheit Lennep der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. Nach Beendigung der Löschmaßnahmen konnte die Bahnstrecke in Richtung Wuppertal wieder frei gegeben werden. Diese war zweieinhalb Stunden gesperrt.


 
 
 
 
 
 
Weihnachtsbaumbrand

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen ...

 
 
Silvesterfeuerwerk

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