Einsätze Juni


2016.06.29 Gefahrgutaustritt

Am 29.06.2016 wurde gegen 09:00 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid über eine auslaufende Flüssigkeit aus einem Lieferwagen auf einem Firmengelände am Tenter Weg informiert. Die ausrückenden Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und der Löscheinheit Lennep führten Spezialgerätschaften für den Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern mit.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer des Lieferwagens, dem beim Abladen der tropfende Behälter aufgefallen war, den Ausguss des Behälters bereits verschlossen, sodass kein Stoff mehr austrat.

Ein Eindringen in den Boden konnte auf dem befestigten Gelände ausgeschlossen werden. Die bereits ausgelaufene Flüssigkeit wurde von einem Trupp unter Chemikalienschutzanzug mit Bindemittel aufgenommen und der betroffene Bereich gereinigt. Dabei handelte es sich um die Restmenge einer Lauge mit reizender und ätzender Wirkung. 

Personen kamen nicht zu schaden.


Bild: C.Siebert

2016.06.02 Überörtlichen Hilfe im Kreis Wesel

Am 02.06.2016 wurde gegen 02:30 Uhr die 5. Feuerwehr-Bereitschaft der Bezirksregierung Düsseldorf, bestehend aus 116 Einsatzkräften der Feuerwehren Remscheid, Solingen und Wuppertal mit 30 Einsatzfahrzeugen zur Überörtlichen Hilfe in den Kreis Wesel alarmiert.

Nach extremen Starkregenfällen war es dort bereits seit dem Vortag zu Überflutungen und Deichbrüchen gekommen, durch die Menschen, Tiere und Sachwerte in erheblichem Maße gefährdet wurden. Um die erschöpften örtlichen Einsatzkräfte bei ihrem Kampf gegen die Wassermaßen zu unterstützten, wurden nacheinander mehrere Feuerwehr-Bereitschaften in den Kreis Wesel entsandt.

So löste die Bergische Feuerwehr-Bereitschaft nach Ihrem Eintreffen Einsatzkräfte aus Mülheim, Essen und Oberhausen ab, die im Bereich der Stadt Hamminkeln tätig waren.

Dort galt es für die Einsatzkräfte, Deiche an den zahlreichen Zuflüssen der Issel mit Sandsäcken zu sichern, da diese durch den steten Wasserdruck zu durchweichen und zu brechen drohten. Zum Schutz gefährdeter Siedlungsgebiete vor Überflutungen wurden in Absprache mit den örtlichen Behörden auch gezielte Deichdurchbrüche geschaffen, um Wiesen als Entlastungsflächen zu fluten und hierdurch die Pegelstände der Fließgewässer zu senken. Durch diese erfolgreiche Maßnahme gelang es den Bergischen Feuerwehrkräften, zahlreiche Gebäude im Hamminkler Stadtteil Dingden vor der unmittelbar bevorstehenden Überflutung zu bewahren. Tausende Sandsäcke, die durch Einsatzkräfte und freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung vor Ort gefüllt wurden, haben die Einsatzkräfte hierbei mit Einsatzfahrzeugen zu den Einsatzstellen transportiert und dort verbaut.

Zudem mussten sehr viele Gebäude durch den Einsatz von Sandsäcken gesichert oder Keller mittels mitgeführter Pumpen vom Hochwasser befreit werden. Als am Nachmittag erneut starker Niederschlag einsetze, verschärfte sich die Lage noch einmal erheblich.

In den späten Abendstunden konnte die Bergische Bereitschaft ihren Einsatz vor Ort beenden und wurde durch nachrückende Einheiten aus dem Regierungsbezirk Köln ausgelöst.

Die letzten Kameradinnen und Kameraden erreichten gegen ein Uhr in der Nacht wieder Ihre Standorte. Trotz der harten körperlichen Arbeit im Einsatzgebiet und der Vielzahl der Einsätze kehrten glücklicherweise alle Kräfte wohlbehalten und unverletzt aus dem Einsatz zurück.

Einsatzkräfteübersicht:

Feuerwehr Remscheid:  29 Einsatzkräfte
Feuerwehr Solingen: 45 Einsatzkräfte
Feuerwehr Wuppertal: 42 Einsatzkräfte

2016.06.01 Schwerer Verkehrsunfall auf Autobahn bei Starkregen

Bei Starkregen war es am 01.06.2016 um 20:21 Uhr auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Remscheid-Lennep und Remscheid zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, einem Kleinwagen (Ford KA) und einem Mittelklassenwagen (3er BMW) gekommen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Ersthelfer tätig geworden, die eine schwer verletzte Frau aus einem auf dem Dach liegenden Ford KA befreit hatten. Der PKW des zweiten Unfallbeteiligten war 150 Meter weiter zum Stehen gekommen. Beide Fahrzeuge befanden sich auf dem linken Fahrstreifen.

Nach Erkundung der Einsatzstelle durch die Feuerwehr wurden beide Verletzten von den Rettungswagen-Besatzungen und einen Notarzt notfallmedizinisch versorgt. Im Anschluss daran erfolgte der Transport in das SANA-Klinikum Remscheid.

An Absprache mit der Polizei wurde das auf dem Dach liegende Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt und die Unfallstelle gereinigt. Nach Aufnahme der Fahrzeuge durch das Abschleppunternehmen konnte die Autobahn wieder frei gegeben werden.


Bild: R. Kollmann

2016.06.01 PKW überschlagen Westhauser Str.

Am 01.06.2016 wurde die Feuerwehr gegen 19:00 Uhr über einen Verkehrsunfall auf der Westhauser Straße informiert. Aufgrund des Meldebild wurden ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug zu der Unfallstelle alarmiert.

Dort hatte sich ein PKW überschlagen und war auf dem Dach liegen geblieben. Die Fahrerin hatte sich vor Ankunft der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreien können. Sie wurde notfallmedizinisch versorgt und zur Weiterbehandlung in das SANA-Klinikum Remscheid gebracht.

Die Brandschutzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Auslaufende Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug wurden mit Bindemittel abgestreut und aufgenommen. Nach Absprache mit den Einsatzkräften der Polizei stellte die Feuerwehr das Unfallfahrzeug wieder auf die Räder.