Einsätze September


2017.09.01 Zweifacher Rettungshubschraubereinsatz in Remscheid aufgrund von Brandverletzungen

Gleich zweimal wurde am Freitag, dem 01.09.2017 durch die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein Rettungshubschrauber angefordert, um schwer verletzte Patienten in eine Verbrennungsklinik zu fliegen.

Zuerst war gegen 17:45 Uhr ein dreijähriges Mädchen aufgrund einer umgestürzten Fritteuse mit heißem Fett in Berührung gekommen und musste rettungsdienstlich versorgt werden. Sie wurde mit dem Rettungswagen nach der Erstversorgung auf die Hauptfeuerwache gebracht, wo der Rettungshubschrauber aus Köln gelandet war um sie zu übernehmen und in eine Verbrennungsklinik nach Köln zu fliegen.

Gegen 19:15 Uhr verletzte sich ein ca. 30-jähriger Mann bei dem Umgang mit Brandbeschleuniger an einem bereits entfachten Grill in der Kippdorfstraße. Er erlitt schwerste Verbrennungen und musste ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber in eine Verbrennungsklinik nach Köln geflogen werden.

Zu dem Einsatz in der Kippdorfstraße landete der Rettungshubschrauber auf der Brücke über die Bahntrasse. Hierfür wurde die Kippdorfstraße während des Hubschraubereinsatzes voll gesperrt. Ein Fahrzeug der Feuerwehr war zur Absicherung der Landestelle und Unterstützung des Rettungsdienstes mit vor Ort.

Wir weisen aufgrund der heutigen Ereignisse noch einmal darauf hin, wie gefährlich der Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern an heißen Oberflächen, insbesondere Grills ist. Insbesondere das Nachschütten von Brandbeschleunigern auf bereits angezündete Grillkohle ist hoch gefährlich und kann unberechenbare Reaktionen bis hin zu Explosionen mit sich führen.

Ebenfalls sehr gefährlich ist der Umgang mit Fritteusen, die auf nicht ausreichend befestigtem Untergrund stehen. Achten Sie immer darauf, dass die Fritteuse einen festen Standplatz hat, der nicht umkippen kann.