Schonfrist für Gehölze endet erst Ende September

Die Untere Naturschutzbehörde erinnert daran, dass weiterhin die Brutzeit der Vögel andauert. Deshalb dürfen vom 1. März bis zum 30. September Hecken und Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder bis auf den Stock zurückgeschnitten werden.

Unproblematisch sind schonende Form- und Pflegeschnitte, mit denen der jährliche Zuwachs der Pflanzen beseitigt wird oder Bäume gesund gehalten werden. Bäume in Gärten dürfen in dieser Zeit nur unter Beachtung des Artenschutzes gefällt werden. 

Warum die Schonfrist?

Das zeitlich beschränkte Schneideverbot schützt alle Arten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind. Neben weiteren Regelungen ist die Bestimmung wichtig, um das Blütenangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sicher zu stellen, brütende Vogelarten zu schützen sowie Gehölze als Brutplatz in der Saison zu erhalten. 

Kontakt:

Für weitere Informationen steht die Untere Naturschutzbehörde unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 48 oder 16 - 28 38 gerne zur Verfügung.


20.07.2017

 

Pressestelle

Frau Viola Juric