DRM | Eröffnung Sonderausstellung Strahlenforschung

Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung „Strahlenforschung“ mit anschließendem Vortrag
Donnerstag, 21.09.2017 ab 17.30 Uhr

In der letzten Zeit wird wieder einmal viel über die Gefahren von Strahlung gesprochen. Anlass sind die Debatten über die Sicherheit belgischer Kernkraftwerke. Das Thema hat aber bei weitem mehr Facetten. Wir Menschen werden auf vielfache Weise durch ionisierende Strahlen aus natürlichen und zivilisatorisch bedingten Quellen exponiert. Wir haben es zu tun mit kosmischer Strahlung bei Flügen in einigen Tausend Meter Höhe, mit der Aufnahme natürlicher radioaktiver Elemente über die Nahrung, mit Radon in Häusern und bei der Anwendung von Röntgenstrahlen in der Medizin. Strahlung, genauer ionisierende Strahlung, ist überall in unserer Welt vorhanden - und sie betrifft unser tägliches Leben. Einerseits kann sie für Mensch und Umwelt zur Gefahr werden und ab einer gewissen Höhe der Strahlendosis dauerhafte Schäden hervorrufen. Andererseits kann sie bei Anwendungen in der Technik und besonders in der Medizin einen hohen Nutzen haben. Sie kann auch die Lebenserwartung steigern, zum Beispiel durch ihren Einsatz in der Tumortherapie. In Kooperation mit dem Kompetenzverbund Strahlenforschung (KVSF) möchten wir mit dieser Ausstellung das Wissen über die Wirkung ionisierender Strahlen sowie über den Nutzen und die Risiken von Strahlung darstellen und einer breiten Öffentlichkeit nahebringen. 

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Ausstellung wird Herr Prof. em. Dr. Dr. Christian Streffer von der Universität Essen über die Wirkung und Exposition von ionisierenden Strahlen beim Menschen berichten.

Weitere Vorträge zum Thema:

Am 19.10.2017 um 18 Uhr berichtet Prof. Dr. Wolfgang-Ulrich Müller, Universitätsklinikum Essen über die Folgen der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima.

Am 16.11.2017 um 18 Uhr beantwortet Prof. Dr. Gerald Antoch vom Universitätsklinikum Düsseldorf die Frage, wie gefährlich Röntgenstrahlen wirklich sind. 

Der Eintritt zu den Vorträgen ist jeweils frei.


07.09.2017
 

Pressestelle

Frau Viola Juric