Vortrag zur Sonderausstellung Strahlenforschung im DRM

Anlässlich der Präsentation der Sonderausstellung zur „Strahlenforschung“ gibt der Radiologe und Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf Prof. Dr. Gerald Antoch in seinem Vortrag „Wie gefährlich sind Röntgenstrahlen in der Medizin?“ Antworten auf Fragen zu Gefahren des Röntgens bei radiologischen Untersuchungen. Sein rund einstündiger Vortrag startet am Donnerstag, 16. November, um 18 Uhr im Deutschen Röntgen-Museum.
Prof. Dr. Gerald Antoch (Bildnachweis: Universitätsklinikum Düsseldorf)

Röntgenuntersuchungen sind ein wichtiger Teil der Diagnostik. Ohne sie ist eine vollständige Diagnostik und somit auch die zielgerichtete Therapie der meisten Erkrankungen nicht möglich. Zu den regelmäßig angewendeten Röntgenuntersuchungen gehören das "klassische" Röntgenbild und die Computertomographie (CT). Die CT ist ein Schnittbildverfahren, das auf Röntgenstrahlen beruht. Nicht selten werden Ärzte in der Radiologie von Patientinnen und Patienten auf eine mögliche schädigende Wirkung von Röntgenstrahlen angesprochen. Hintergrund sind oft aktuelle Berichte in den Medien, die über die möglichen Risiken des Röntgens berichten. Doch wie hoch sind diese Risiken wirklich? Kann durch eine CT eine Tumorerkrankung erzeugt werden?

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Risiken verschiedener Röntgenuntersuchungen und vergleicht diese in den Kontext mit anderen Arten der natürlichen und zivilisatorischen Strahlenexposition. Im Anschluss an den Vortrag steht Professor Antoch gerne für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.


08.11.2017
 

Pressestelle

Frau Viola Juric