Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West

Infografik Impfzentrum
Informationen zum Remscheider Impfzentrum

Quelle: Staatskanzlei NRW, Zugriff auf Twitter am 02.03.2021
Quelle: Staatskanzlei NRW, Zugriff auf Twitter am 02.03.2021
Quelle: Staatskanzlei NRW, Zugriff auf Twitter am 02.03.2021

16.04.2021: Impfaufruf der Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 |Dringende Bitte des Remscheider Impfzentrums: Nur, wenn unbedingt nötig, in Begleitung zum Impfen kommen!

Geburtsjahrgänge 1946 und 1947: Ab Montag (19.04.) Impftermine online unter www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 sichern!

Ab Montag, 19. April, 8 Uhr können sich auch Menschen der Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 einen Impftermin für ihre Coronaschutzimpfung über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung sichern. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners spielt dabei keine Rolle. Wichtig: Die rund 2.000 Remscheiderinnen und Remscheider, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren wurden, müssen für ihre Anmeldung nicht die obligatorischen Informationsschreiben von Minister Laumann und OB Mast-Weisz abwarten, die ihnen selbstverständlich auch zugehen. Los geht’s also am kommenden Montag unter www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 – ob mit oder ohne Infoschreiben!

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Dringende Bitte des Remscheider Impfzentrums: Nur, wenn unbedingt nötig, in Begleitung zum Impfen kommen!

Das Remscheider Impfzentrum bittet aus Gründen des Infektionsschutzes eindringlich darum, dass Personen mit Impfterminen die Sporthalle West allein aufsuchen. Wer auf eine Begleitperson nicht verzichten kann, kann selbstverständlich weiter zu zweit kommen.

15.04.2021: Impfanspruch für Kontaktpersonen nach der Coronavirus-Impfverordnung

Nach der Coronavirus-Impfverordnung besteht aktuell auch ein Impfanspruch für bestimmte Kontaktpersonen. Hier die Regeln. 

  • Personen im Alter von über 70, die pflegebedürftig sind und nicht in einer Einrichtung leben, und
  • Vorerkrankte mit einem Attest nach § 3 der Coronavirus-Impfverordnung, die pflegebedürftig sind und nicht in einer Einrichtung leben, 

dürfen bis zu zwei enge Kontaktpersonen zur Impfung benennen. Die Impfung der Kontaktpersonen kann in teilnehmenden Arztpraxen und im Remscheider Impfzentrum (https://remscheid.impf-termin.de, Sporthalle West, Wallburgstraße 22, 42857 Remscheid) erfolgen.

Zum Nachweis ist eine schriftliche Benennung durch die berechtigte Person und ein Nachweis der Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad) in eigenen Räumlichkeiten erforderlich.

Ein Impfanspruch besteht ebenfalls für bis zu zwei enge Kontaktpersonen von

  • Schwangeren.

Ihre Impfungen können ebenfalls sowohl in Arztpraxen als auch im Impfzentrum erfolgen.

Für die Buchung eines Impftermins ist eine schriftliche Benennung durch die Schwangere und eine Nachweis der Schwangerschaft (Mutterpass, Attest) erforderlich. 

Hinweis:

Die Impfdosen, die im Remscheider Impfzentrum für Kontaktpersonen zur Verfügung stehen, sind endlich und in der Regel schnell vergriffen. Es werden aber immer wieder Impftermine im Buchungssystem freigeschaltet. Regelmäßiges Nachschauen lohnt sich also.

Hintergrund:

In der gestrigen Berichterstattung zum Thema hat der Hinweis gefehlt, dass chronisch Kranke (§ 3 Coronavirus-Impfverordnung), die pflegebedürftig und außerhalb einer Einrichtung leben, bis zu zwei enge Kontaktpersonen fürs Impfen benennen dürfen.


14.04.2021: Land NRW ruft Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 zur Impfung auf | Erweitertes Terminangebot im Remscheider Impfzentrum

Geburtsjahrgang 1944 und 1945: Ab Freitag (16.04.) Impftermine online unter www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 sichern! 

Ab Freitag, 16. April, 8 Uhr können sich auch Menschen der Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 einen Impftermin für ihre Coronaschutzimpfung über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung sichern. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners spielt dabei keine Rolle. Wichtig: Die rund 1.800 Remscheiderinnen und Remscheider, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren wurden, müssen für ihre Anmeldung nicht die obligatorischen Informationsschreiben von Minister Laumann und OB Mast-Weisz abwarten, die ihnen selbstverständlich auch zugehen. Los geht’s also am kommenden Freitag unter www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 – ob mit oder ohne Infoschreiben!

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Erweitertes Terminangebot im Remscheider Impfzentrum

Das Städtisches Terminbuchungssystem ist für impfpriorisierte Berufsgruppen, chronisch Kranke (§ 3 Coronavirus-Impfverordnung) sowie für bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren und pflegebedürftigen Personen, die über 70 sind und außerhalb einer Einrichtung leben, geöffnet.

Seit letzter Woche haben Vorerkrankte mit hoher Impfpriorität (§ 3 Coronavirus-Impfverordnung) die Möglichkeit, sich in ihrer Hausarzt- oder Frauenarztpraxis gegen Corona impfen zu lassen. Gleiches gilt für bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren und von über 70-jährigen Pflegebedürftigen, die nicht in einer Einrichtung leben.

Angesichts der geringen Impfdosenmenge, die die Ärzte vom Land erhalten, organisieren die Praxen ihr Impfangebot selbst. Sie sprechen nacheinander gezielt Patientinnen und Patienten an, die für die Schutzimpfung in Frage kommen. Viele Betroffene erhalten deswegen zunächst kein Impfangebot.

Das Remscheider Impfzentrum macht nun darauf aufmerksam, dass diese drei Personenkreise genauso wie die impfpriorisierten Berufsgruppen alternativ einen Impftermin über das städtische Terminbuchungssystem unter https://remscheid.impf-termin.de vereinbaren können. Die Impfdosen, die hierfür zur Verfügung stehen, sind zwar endlich. Es werden aber immer wieder Impftermine im Buchungssystem freigeschaltet. Regelmäßiges Nachschauen lohnt sich also. Geimpft wird im Remscheider Impfzentrum, Sporthalle West, Wallburgstraße 22, 42857 Remscheid. 

Wer zur Gruppe der Vorerkrankten mit hoher Priorität gehört, hat das Land in seiner aktuellen Coronavirus-Impfverordnung aufgelistet. Für diese Gruppen gilt: Das ärztliche Attest des eigenen Arztes reicht als Nachweis für den Impfanspruch aus.

Zu den chronisch kranken Menschen mit hoher Priorität gehören:

  • Personen mit Trisomie 21,
  • Personen nach Organtransplantation,
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
  • bis zu zwei Kontaktpersonen der Berechtigten.

Zum Personenkreis mit hoher Priorisierung gehören außerdem bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren und von über 70-jährigen pflegebedürftigen Menschen, die nicht in einer Einrichtung leben.


12.04.2021: Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 11.04.2021 | Geburtsjahrgang 1942 und 1943: Jetzt Termine sichern!

Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 11.04.2021 

In der vergangenen Woche (05.04. – 11.04.) wurden insgesamt 5.011 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 2.685 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 2.326 Impfungen mit BioNTech – davon 1.811 Erstimpfungen und 515 Zweitimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 18.781 Impfdosen gespritzt:

  • 7.346 AstraZeneca (alles Erstimpfungen),
  • 11.435 BioNTech; davon 8.071 Erstimpfungen und 3.364 Zweitimpfungen. 

Und aufgeschlüsselt nach Erst- und Zweitimpfung:

  • 15.417 Erstimpfungen,
  • 3.364 Zweitimpfungen.

Die Impfungen erfolgen gemäß der Priorisierung der einzelnen Personen- bzw. Berufsgruppen nach geltender Erlasslage. Keine Spritze bleibt liegen. 

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Geburtsjahrgang 1942 und 1943: Jetzt Termine online unter  www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 sichern! 

Wie berichtet können die Geburtenjahrgänge 1942 und 1943 seit Ende vergangener Woche einen Impftermin über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren. Das Remscheider Impfzentrum weist darauf hin, dass die rund zweitausend 77- und 78-jährigen Remscheiderinnen und Remscheider, die hierfür mit ihren Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten in Frage kommen, das jetzt auch schon tun sollen. Es sind ausreichend Termine frei! Sie müssen hierfür nicht ihre Impfeinladung abwarten, die ihnen per Post zugeht.

Los geht’s jetzt unter www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01!


09.04.2021: Coronaschutzimpfungen in der Sporthalle West – Informationsschreiben an die Remscheider Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 sind unterwegs

Nachdem sich der Geburtsjahrgang 1941 seine Coronaschutzimpfung mit dem Wirkstoff BioNTech gesichert hat, ruft die Landesregierung jetzt die nächsten Geburtsjahrgänge zur Impfung auf. Die 77- und 78-Jährigen erhalten als nächste Personengruppe ein Impfangebot von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Wie in seinem 12. Impferlass vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW beschrieben, ist nach Ostern landesweit die Terminvereinbarung für Personen, die zwischen 70 und 80 Jahre alt sind, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen online www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 angelaufen. Die Einladungen dieses Personenkreises und die Freischaltung der Buchungsmöglichkeiten erfolgen staffelt nach Geburtsjahrgängen.

Den Anfang hat der Geburtsjahrgang 1941 gemacht, auch in Remscheid. Rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger, die zwischen dem 1. Februar 1941 und dem 31. Dezember 1941 geboren wurden, haben Ende März ihre Impfeinladung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gemeinsam mit einem Begleitschreiben von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erhalten. Seit dem 6. April ist für sie das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung geöffnet, seit heute werden sie geimpft.

Nun werden die nächsten Jahrgänge dazu aufgefordert, sich gegen Corona impfen zu lassen. In den kommenden Tagen erhalten rund 2.000 Remscheiderinnen und Remscheider, die zwischen dem 1. Januar 1942 und dem 31. Dezember 1943 geboren wurden, ihre Impfeinladung. Geimpft wird im Remscheider Impfzentrum (Wallburgstraße 29, 42857 Remscheid). Paarbuchungen sind unabhängig vom Alter der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners möglich.

06.04.2021: Für den Geburtenjahrgang 1941 sind noch Termine zur Coronaschutzimpfung mit BioNTech zu haben

Das Remscheider Impfzentrum macht darauf aufmerksam, dass für die heute gestartete Impfterminvereinbarung für den Geburtsjahrgang 1941 aktuell noch 720 Termine zu haben sind. Gegen Mittag wurde das zusätzliche Terminangebot freigeschaltet. 

Bekanntermaßen ist heute landesweit die Terminvereinbarung für Personen, die zwischen 70 und 80 Jahre alt sind, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen online www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 gestartet. Die ersten Impfungen sind ab Donnerstag, 8. April, möglich. Geimpft wird im Remscheider Impfzentrum (Wallburgstraße 29, 42857 Remscheid). Die Einladungen sind genauso wie die Freischaltung der Buchungsmöglichkeiten jahrgangsweise beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1941 erfolgt.

 


05.04.2021: Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 04.04.2021

In der vergangenen Woche (29.03. – 04.04.) wurden insgesamt 2.607 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 118 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 2.489 Impfungen mit BioNTech – davon 1.841 Erstimpfungen und 648 Zweitimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 13.770 Impfdosen gespritzt:

  • 4.661 AstraZeneca (*) (alles Erstimpfungen),
  • 9.109 BioNTech; davon 6.260 Erstimpfungen und 2.849 Zweitimpfungen. 

Und aufgeschlüsselt nach Erst- und Zweitimpfung:

  • 10.921 Erstimpfungen,
  • 2.849 Zweitimpfungen.

Die Impfungen erfolgen gemäß der Priorisierung der einzelnen Personen- bzw. Berufsgruppen nach geltender Erlasslage. Keine Spritze bleibt liegen.

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(*) Die Summe der AstraZeneca-Impfungen (alles Erstimpfungen) wurden um 36 Injektionen bereinigt. Es gab einen Additionsfehler, der zwischen den berichteten Wochen 08. – 14.03. und 15. – 21.03. liegt. Hier wurden aus Versehen 36 AstraZeneca-Injektionen im Impfzentrum zu viel auf die Gesamtberichtssumme ab dem 08.02. addiert.


05.04.2021: Wichtige Unterlagen für AstraZeneca-Impfung

Die Kassenärztliche Vereinigung hat zur Zeit ein technisches Problem, den Über-60-Jährigen, die sich seit 3. April bis einschließlich heute (05.04.) zum Impfen mit AstraZeneca anmelden können, die Unterlagen zur Impfung per E-Mail zuzuleiten.

Dazu gehören ein Aufklärungsmerkblatt, ein Anamnesebogen und eine Einwilligungserklärung, die links auf dieser Seite zum Download bereitstehen.

Das Impfzentrum bittet darum, diese Unterlagen im Vorab unbedingt auszudrucken und ausgefüllt ins Impfzentrum mitzubringen. Auf diese Weise lassen sich lange Wartezeiten vor und im Impfzentrum vermeiden.


03.04.2021: AstraZeneca-Impfaktion für NRW-Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren

Auf Umwegen erreichte die Remscheider Pressestelle am frühen Abend des gestrigen Karfreitags eine gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe. Darin heißt es unter anderem:

„Die Terminvergabe für Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 60 Jahren startet am Samstag, 3. April, um 8 Uhr über die bekannten Wege: Entweder online unter www.116117.de (Westfalen-Lippe) bzw. www.coronaimpfung.nrw/patienten (Nordrhein) oder telefonisch unter 0800 116 117 01 (Nordrhein) oder 0800 116 117 02 (Westfalen-Lippe). Die Terminvergabe für die 79-Jährigen bleibt von den Änderungen unberührt. Sie startet wie geplant am Dienstag, 6. April, um 8 Uhr.“ 

Tatsächlich besteht also für einen weitaus größeren Personenkreis als die Gruppe der 60 bis 69-Jährigen ab heute, 8 Uhr, die Möglichkeit, sich einen Corona-Impftermin mit AstraZeneca zu sichern.

Das Land Nordrhein Westfalen hat Remscheid für diese Impfaktion rund 2.700 Impfdosen zur Verfügung gestellt.

Diesem Impfangebot gegenüber stehen allein in der Altersgruppe 60 bis 69 etwa 14.500 Remscheiderinnen und Remscheider. 


02.04.2021: Terminchaos bei der Terminbuchung der über 60-Jährigen Remscheiderinnen und Remscheider zu befürchten

Die gestern von der Nachbarstadt Solingen geäußerten Sorgen um die morgen startende Impfterminbuchung der über 60-Jährigen teilt auch die Stadt Remscheid. Zu erwarten ist, dass sich das Ende Januar erlebte Terminchaos bei den Buchungsversuchen der über 80-Jährigen bei diesem Personenkreis wiederholt. Die Verantwortung hierfür liegt allerdings nicht bei der Stadt Remscheid. Sie hat keinen Einfluss. 

Angesichts des Impfstopps des Wirkstoffs AstraZeneca für unter 60-Jährige erhält Remscheid wie andere Nordrhein-Westfälischen Städte auch nach Ostern Gelegenheit, erstmals 60 bis 69-jährige Bürgerinnen und Bürger gegen Corona zu impfen. Vom Land erhält sie hierfür einmalig rund 2.700 Impfdosen, die in Remscheid ab Ostermontag bis zum 14. April für die Erstimpfung dieses Personenkreises zur Verfügung stehen. Die Terminierung erfolgt dabei wie bei den über 80-Jährigen und dem in der vergangenen Woche hinzugekommenen Geburtenjahrgang 1941 auch über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01.

Die passende Terminbuchung ist zeitlich und mit Blick auf das zur Verfügung stehende Kontingent aber nur begrenzt möglich: Die Vergabe der rund 2.700 Impftermine startet morgen und endet bereits am Ostermontag, wobei das Land bislang noch keine Information zu den genauen Uhrzeiten der Systemöffnung und Terminschließung bekannt gegeben hat. Der Frust eines Großteils der rund 14.500 Remscheiderinnen und Remscheider im Alter zwischen 60 und 69, die im Wettlauf zueinander die wenigen Termine buchen können, ist also vorprogrammiert. 

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz appelliert deswegen bereits jetzt an Betroffene, ihren Ärger nicht am Remscheider Impfzentrum auszulassen, wenn das Online- und Telefon-Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über Ostern zusammenbricht oder die Termine im Handumdrehen vergeben sind. Die KV allen trägt Verantwortung dafür, den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen und sich hierauf technisch und personell vorzubereiten. 

Das Remscheider Impfzentrum ist auf die anstehenden Impfungen der unterschiedlichen Personengruppen in den kommenden Wochen bestens vorbereitet. Es impft unter Volllast kalendertäglich von 8 bis 20 Uhr, eine vierte Impfstraße ist angelegt. 

Wie mit den Zweitimpfungen für impfpriorisierte Berufsgruppen verfahren wird, die ihren Erstschutz mit AstraZeneca erhalten haben und nach dem Impfstopp für die unter 60-Järigen für diesen Wirkstoff nicht weiter in Frage kommen, hat das Land bis heute nicht offiziell mitgeteilt.

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Update 17.15 Uhr:

Die KV NO informiert per Presseinformation darüber, dass die Terminbuchung für Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 60 Jahren am Samstag, 3. April, um 8 Uhr startet.

Genutzt werden für Buchungen in Nordrhein soll außerdem die Internetadresse www.coronaimpfung.nrw/patienten. Die Rufnummer 0800 116 117 01 steht gleichfalls zur Verfügung.

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31.03.2021: Sonderimpftermine mit AstraZeneca für über 60-Jährige im Impfzentrum Remscheid

Soeben hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Land NRW am Samstag (03.04.) eine Lieferung von 384.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca erhält und diese Impfstoffe nach Entscheidung des Landes NRW als begrenzte Aktion kurzfristig an über 60-Jährige verimpft werden sollen. 

In einer Videokonferenz hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW außerdem mitgeteilt, dass diese Impfstoffe nach dem Bevölkerungsschlüssel in den Impfzentren der 53 Kreise und Städte verimpft werden sollen. Die impfbereiten über 60-Jährigen können ab kommenden Samstag (03.04.), so das MAGS, über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 ihre Termine buchen und erhalten dann kurzfristig Impftermine für ihre Erstimpfung. 

Nähere Informationen wird die Stadt Remscheid nach einen noch ausstehenden neuen Erlass des Landesgesundheitsministeriums bekannt gegeben. Dann wird die Stadt Remscheid auch die Information über die Anzahl der Impfdosen für Remscheid erhalten. 

Der Krisenstab der Stadt Remscheid freut sich darüber, dass mit dieser zusätzlichen Lieferung weitere Bürgerinnen und Bürger in Remscheid den dringend benötigten Gesundheitsschutz mit dem hochwirksamen Impfstoff AstraZeneca, der in Bezug auf Nebenwirkungen und gesundheitliche Gefahren für über 60-Jährige als unbedenklich eingestuft wird, erhalten können.


30.03.2021: Gesundheitsministerium NRW setzt vorübergehend Impfung mit AstraZeneca aus. AstraZeneca-Impftermine werden nicht abgesagt. Ersatzweise kommt BioNTech zum Einsatz.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat soeben den sofortigen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verfügt. Die Impfung dieser Personengruppe mit AstraZeneca darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das MAGS sie freigibt. Das Impfzentrum Remscheid stellt kurzfristig auf den Wirkstoff BioNTech um. 

Dem MAGS liegt ein Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut vor, wonach der Impfstoff der Firma AstraZeneca zunächst nur noch bei Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkungen empfohlen wird. Der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibe wohl möglich, allerdings nur nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung nach sorgfältiger Aufklärung, heißt es vonseiten der Landesregierung. Desweiteren führt das MAGS aus, dass die Impfungen der genannten Personengruppe ab dem 1. April (Donnerstag) ersatzweise mit BioNTech oder Moderna erfolgen können. 

Bedeutung des Impfstopps für Remscheid

Die Aussetzung des Impfstoffes AstraZeneca hat nur bedingt Auswirkungen auf das Impfgeschehen in Remscheid. Die nächsten für Samstag und Sonntag (3. und 4. April) im städtischen Terminbuchungssystem gesicherten AstraZeneca-Impftermine werden nicht storniert. Die insgesamt 140 Erstimpfungstermine, die an diesen Tagen vergeben sind, werden ersatzweise mit BioNTech durchgeführt. Die Betroffenen – das sind Mitglieder von impfpriorisierten Berufsgruppen – werden morgen per E-Mail über den Wechsel des Impfstoffs informiert und gebeten, ihren BioNTech-Impftermin wahrzunehmen. 

Das städtische Buchungssystem für Erst-Impftermine mit AstraZeneca wird nicht geschlossen. Die Stadt Remscheid geht davon aus, dass das Land NRW die Durchführung dieser Termine mit alternativen Corona-Impfstoffen sicherstellen wird.

Gleiches gilt für die Zweitimpfung der Personen, die bereits ihre erste Schutzimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. Alle Terminbuchungen bleiben bestehen. Wie das Land mit diesen Impfungen verfährt, ist derzeit unklar. Sobald Informationen hierzu vorliegen, wird zeitnah berichtet. 

In Remscheid sind weiter keine Fälle bekannt, in denen es in Zusammenhang mit der Verimpfung des Wirkstoffes AstraZeneca zu relevanten Auffälligkeiten gekommen wäre.


29.03.2021: Impfen im Impfzentrum – Wöchentliches Berichtswesen | Coronaschutzimpfungen – Informationsschreiben an den Geburtenjahrgang 1941

Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 28.03.2021

In der vergangenen Woche (22.03. - 28.03.) wurden insgesamt 2.154 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 507 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 1.647 Impfungen mit BioNTech – davon 1.047 Erstimpfungen und 600 Zweiimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 11.199 Impfdosen gespritzt (4.579 AstraZeneca, 6.620 BioNTech).

Die Impfungen erfolgen gemäß der Priorisierung der einzelnen Personen- bzw. Berufsgruppen nach geltender Erlasslage. Keine Spritze bleibt liegen. Der Impfstoff AstraZeneca wird nach wie vor von den Berechtigten angenommen.

Auch der Impfstoff Moderna wurde in dieser Woche weiter verspritzt. 594 Dosen des Impfstoffes gingen an die Einrichtungen der Eingliederungshilfe – teils im Impfzentrum, teils mobil.

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Coronaschutzimpfungen in der Sporthalle West – Informationsschreiben an den Remscheider Geburtenjahrgang 1941 ist unterwegs

Nachdem die sogenannte Gruppe der vulnerablen Personen – also Hochbetagte und Menschen, deren Lebensmittelpunkt in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen liegt – grundsätzlich einen Corona-Impfschutz aufgebaut hat, erhält nun die nächste Personengruppe von der Kassenärztlichen Vereinigung ein Impfangebot.

Wie in seinem 12. Impferlass vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW beschrieben, wird nach Ostern ab dem 6. April landesweit die Terminvereinbarung für Personen, die zwischen 70 und 80 Jahre alt sind, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen online www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 geöffnet. Die ersten Impfungen sind ab dem 8. April möglich. Geimpft wird im Remscheider Impfzentrum.

Die Einladungen erfolgen genauso wie die Freischaltung der Buchungsmöglichkeiten der Personengruppe jahrgangsweise beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1941. Paarbuchungen sind möglich.

Rund 1.000 Remscheiderinnen und Remscheider, die zwischen dem 1. Februar 1941 und dem 31. Dezember 1941 geboren wurden, erhalten in den kommenden Tagen als Erste ihre Einladung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, sich einen Impftermin im Impfzentrum Remscheid (Sporthalle West) zu sichern. Analog zum Verfahren bei den 80-Jährigen und Älteren erhalten sie außerdem ein Begleitschreiben von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit zusätzlichen lokalen Informationen.


23.03.2021: Impferlass regelt neue Details im Impfgeschehen

Mit dem 11. Erlass zum Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 konkretisierte das MAGS NRW am 21.03.2021 die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenzen von 12. und 19. März (Impfgipfel).

Um eine schnellstmögliche Impfung der aufgrund ihres Alters besonders gefährdeten Personengruppe der Über-80-Jährigen zu ermöglichen, stellt das Land zusätzliche Impfdosen für Erstimpfungen zur Verfügung. Hierfür sind über die Terminbuchungsplattform der Kassenärztlichen Vereinigung (www.116117.de  oder Tel 0800/11611701) ab sofort zusätzliche Termine buchbar. Bitte nutzen Sie als Berechtigter in Remscheid auch die Möglichkeit, sich auf die Reserveliste der Stadt Remscheid (siehe Pressemitteilung vom 22.03.2021) setzen zu lassen.

Es wurde mitgeteilt, dass für den Personenkreis der Vorerkrankten ab der 14. Kalenderwoche Impfungen in den Arztpraxen ermöglicht werden. Im Schwerpunkt sollen die Praxen zu Beginn immobile Patient*innen in der eigenen Häuslichkeit und Menschen mit Vorerkrankungen nach § 3 CoronaImpfV impfen:

  • 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV führt folgende Vorerkrankungen auf:
  1. Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  2. Personen nach einer Organtransplantation
  3. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  4. Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  5. Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  6. Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
  7. Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen 
  8. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  9. Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  10. Personen mit Adipositas (mit BMI über 40)
  11. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Zum genauen Ablauf wird die Kassenärztliche Vereinigung Remscheid informieren.

Die Stadt Remscheid weist an dieser Stelle darauf hin, dass die in den vergangenen Wochen unaufgefordert an die unterschiedlichsten Stellen der Stadtverwaltung und das Impfzentrum geschickten Atteste nach § 3 (hohe Impfpriorität) und nach § 4 (erhöhte Impfpriorität) hier nicht bearbeitet werden können. Die Impfungen dieses Personenkreises erfolgen über die niedergelassenen Ärzte. Auch Vorsprachen im Impfzentrum können hier nicht weiterhelfen.

Impfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in den Werkstätten für behinderte Menschen werden auf Moderna-Impfstoff (bisher AstraZeneca) umgestellt. Dies gilt sowohl für die Impfungen der Beschäftigten, der Mitarbeiter*inne und der Bewohner*innen.

Die Impfintervalle zwischen erster und zweiter Impfung wurde durch die Coronaimpfverordnung des Bundes angepasst: Sowohl beim Impfstoff BioNTech als auch beim Impfstoff Moderne beträgt der Abstand nun sechs Wochen. Achtung: Dies gilt nicht für bereits vereinbarte Zweitimpfungen; diese werden wie geplant durchgeführt.

Abschließend wird im Erlass geregelt, dass auch Personen, denen durch ärztliches Zeugniseine Unverträglichkeit gegen den Impfstoff eines bestimmten Herstellers bescheinigt wird, zum jetzigen Zeitpunkt keine Impfung mit einem anderen Impfstoff möglich ist. Es ist darauf hinzuweisen, dass dies ggfs. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann, wenn ausreichend Impfstoffmengen vorhanden sind.  


22.03.2021: Aufruf des Impfzentrums Remscheid an über 80-Jährige sowie an 16- und 17-Jährige

Das Impfzentrum Remscheid wendet sich heute mit einem gezielten Aufruf an zwei besondere Personengruppen in Remscheid.

  1. Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre und älter sind und noch keinen Corona-Impftermin über die Kassenärztliche Vereinigung vereinbart haben, sowie
  2. 16- und 17-jährige Remscheiderinnen und Remscheider aus den für die Coronaschutzimpfung freigegebenen Berufsgruppen (z. B. Auszubildende in Kitas, siehe Impfberechtigung)

können ab sofort Mitglied einer städtischen Reserveliste für den Impfstoff BioNTech werden und erhalten damit Gelegenheit, bei kurzfristigen Terminabsagen für diesen Impfstoff einzuspringen.

Im Impfzentrum Remscheid passiert es immer wieder, dass Termine für den Impfstoff BioNTech, der nur Personen über 80 sowie 16- und 17-Jährigen gespritzt werden darf, kurzfristig abgesagt werden. Die Impfverantwortlichen stellt das vor große Probleme. Einerseits wollen sie unbedingt dafür sorgen, dass der kostbare Impfstoff nicht verfällt. Denn einmal aufbereitet und aufgezogen in einer Spritze ist er nur kurze Zeit verwendbar. Andererseits darf der Impfstoff nur an Personen besonderer Altersgruppen geimpft werden, die zudem auch impfberechtigt sein müssen. Deswegen suchen die Verantwortlichen jetzt Freiwillige, die die benannten Voraussetzungen erfüllen und für ihre Corona-Schutzimpfung mit BioNTech spontan – möglicherweise auch ´mal abends – ins Impfzentrum kommen. 

Unterstützung bei dieser Aufgabe erhält das Impfzentrum dabei vom Remscheider Seniorenbüro am Standort Alte Bismarckstraße 4. Es hat spontan die Führung der Reserveliste übernommen. Unter der Hotline für Ältere und Vorerkrankte, Telefon (02191) 464 5351 oder 464 5581, ist ab Montag, 22. März, eine Aufnahme von montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums, dem Grund der Impfberechtigung (bei den 16- und 17-Jährigen) und einer mobilen Rufnummer möglich. 

Dringende Bitten

Bei allem Verständnis für weitere Impfrückfragen: Es wird dringend darum gebeten, diese Rufnummern ausschließlich in den beschriebenen Fällen oder als Hotline für Ältere und Vorerkrankte zu nutzen. Es können hier keine Termine vereinbart oder sonstige Auskünfte erteilt werden. Bitte blockieren Sie nicht diese Leitungen.

Bitte verzichten Sie auch darauf, das Impfzentrum ohne Termin aufzusuchen. Es werden dort keine Termine vereinbart und keine Unterlagen entgegengenommen.


22.03.2021: Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 22.03.2021

In der vergangenen Woche (15.03.-21.03.) wurden insgesamt 1.446 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 288 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 1.158 Impfungen mit BioNTech – davon 565 Erstimpfungen und 593 Zweiimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 9.045 Impfdosen gespritzt (4.072 AstraZeneca, 4.973 BioNTech).

Die Impfungen erfolgen gemäß der Priorisierung der einzelnen Personen- bzw. Berufsgruppen nach geltender Erlasslage. Keine Spritze bleibt liegen.

Die geringen Zahlen der Impfungen mit AstraZeneca resultieren aus dem zwischenzeitlichen Impfstopp mit dem Impfstoff. Die aktuelle Terminvergabe läuft wieder, der Impfstoff wird nach wie vor von den Berechtigten angenommen.

Erstmals wurde in der vergangenen Woche in Remscheid der Impfstoff Moderna genutzt: 105 Dosen gingen an Tagespflegeeinrichtungen (35 im Impfzentrum und 70 mobil in fünf verschiedenen Einrichtungen).

Für die kommende Woche sind rund 2.500 Impfungen mit BioNTech, AstraZeneca und Moderna geplant.


19.03.2021: Entwarnung beim Einsatz von AstraZeneca – Bund und Land geben Impfstoff für Coronaschutzimpfung wieder frei. AstraZeneca-Schutzimpfungen sind ab sofort wieder buchbar.

Nachdem die Bundesregierung am vergangenen Montag die Corona-Impfungen mit AstraZeneca aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorsorglich aussetzt hatte, darf der Impfstoff im Kampf gegen das Coronavirus ab sofort wieder zum Einsatz kommen. Nach Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hatte das PEI Anfang dieser Woche weitere Untersuchungen für notwendig gehalten.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) kommt in ihrer jüngsten Empfehlung zu dem Schluss, dass der Corona-Impfstoff von AstraZeneca wirksam und sicher ist. Eine Verbesserungsnotwendigkeit sieht sie nur in der inhaltlichen Qualität des Beipackzettels zum Arzneimittel. Mögliche seltene Blutgerinnsel (Thrombosen) in den Hirnvenen müssen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen werden. Die bereits erteilte Zulassung des Impfstoffes stellt die EMA damit außer Frage.

Nach der vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem AstraZeneca-Stoff hatte das Remscheider Impfzentrum am Standort Reinshagen alle Coronaschutzimpfungen mit diesem Impfstoff bis einschließlich Sonntag (21.03.) abgesagt. Betroffen waren mobile Impfungen in Remscheider Einrichtungen der Eingliederungshilfe am Dienstag und am Freitag (16./19.03.) sowie Impftermine im Remscheider Impfzentrum von Freitag bis Sonntag (19. bis 21.03.) – insgesamt annährend 1.000 Erstimpfungen. Außerdem wurde das städtische Buchungssystem für Impftermine mit AstraZeneca vorerst geschlossen.

Terminbuchungen für AstraZeneca-Schutzimpfung unter https://remscheid.impf-termin.de 

Nach erneuter Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffes können Mitglieder von Berufsgruppen, für die nach geltender Erlasslage zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 aktuell eine Corona-Schutzimpfung möglich ist,  ab sofort erneut einen Impftermin unter https://remscheid.impf-termin.de buchen. Wer zum berechtigten Personenkreis gehört und was bei der Terminbuchung zu beachten ist, beantwortet eine FAQ-Liste, die auch für Fragen zum Remscheider Impfzentrum, zur Impfberechtigung oder zum Impfen an sich im städtischen Internetportal auffindbar ist.

Hilfe bei der Buchung gibt es außerdem beim Bergischen ServiceCenter unter der Hotline (02191) 16 - 21 22. Die Nummer ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Organisatorischer Hinweis des Remscheider Impfzentrums

Aus technischen Gründen ist es leider nicht möglich, die stornierten Termine zu reaktivieren. Hierüber hat das Remscheider Impfzentrum bereits alle Personen, die von der Stornierung betroffen waren, per E-Mail informiert. Gleichzeitig hat es über die Möglichkeit einer neuen Terminbuchung für das anstehende Wochenende (20./21.03.) und für Freitag, Samstag und Sonntag in der kommenden Woche (26. – 28.03.) hingewiesen.

Um den stornierten Impftag heute zu kompensieren, wurde die Anzahl der AstraZeneca-Impfstraßen für Samstag und Sonntag dieser Woche verdoppelt.

Von der Stornierung Betroffene, die diese automatisierte Nachricht in Ausnahmefällen nicht erhalten haben, werden auf diesem Wege gebeten, sich über den Link https://remscheid.impf-termin.de einen neuen Impftermin zu sichern. Dankeschön.

Weitere Hinweise und Link-Tipps:

  • Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Remscheider Impfzentrum, zum Impfzentrum und zum Impfen an sich finden Interessierte in den FAQs zum Impfzentrum Remscheid!
  • Lesen Sie die aktuellen Informationen zu den zugelassenen Coronaimpfstoffen, die das Remscheider Gesundheitsamt für Sie zusammengestellt hat!
  • Wer über 80 Jahre alt ist, ruft bitte weiterhin die 0800/11611701 an und vereinbart dort einen Termin. Alternativ ist die Terminbuchung über die Internetseite 116117.demöglich.
  • Personen über 70 Jahren werden informiert, sobald eine Terminvereinbarung möglich ist. Diese Terminbuchung wird über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen.
  • Personen mit sehr hohem oder hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf soll ab Ende März ein Angebot unterbreitet werden: Infoblatt für Menschen mit Vorerkrankungen und Härtefälle
  • Die Zugehörigkeit zum impfberechtigten Personenkreis muss schriftlich über den Arbeitgeber oder die betreuende Einrichtung nachgewiesen werden: Arbeitgeberbescheinigung

18.03.2021: EMA lässt Impfungen mit AstraZeneca wieder zu | Remscheid wartet auf Freigabe durch Bund und Land

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat heute mitgeteilt, dass der Corona-Impfstoff von AstraZeneca aus Sicht der Behörde als sicher gilt. Es ist eine Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufzunehmen. 

Mit dieser Einstufung steht fest, dass der Impfstoff in Europa weiterhin zugelassen ist und die Behörde sich gegen einen generellen Impfstopp ausgesprochen hat. In der Folge wird der Stoff auch in Deutschland wieder einsetzbar sein. Leider fehlt bis jetzt jegliche Stellungnahme des Bundesgesundheitsministers zu dieser Entscheidung. Insofern können wir für die Stadt Remscheid nur mitteilen, dass wir bei Vorliegen den entsprechenden Anweisungen von Bund und Land die entsprechenden Details für das Impfgeschehen in Remscheid klären und so schnell wie möglich wieder impfen werden. 

„Durch das vorübergehende Aussetzen der Impfungen mit AstraZeneca haben die Menschen sehr viel Vertrauen in das Impfgeschehen verloren. Ich begrüße die Freigabe durch die EMA ausdrücklich; dies garantiert uns ein zügiges Vorankommen bei der Frage der Impfungen und den damit einhergehenden Lockerungsmöglichkeiten. Von Bund und Land erwarte ich, dass sie jetzt bei der Empfehlung der EMA bleiben und den Menschen endlich Sicherheit geben. Wir brauchen eine verlässliche Impfstrategie für Deutschland!“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu den aktuellen Entwicklungen.


17.03.2021: Wichtiger Hinweis vom Remscheider Impfzentrum: Die Impfung mit BioNTech fällt nicht aus! Alle BioNTech-Termine bleiben bestehen! Sie sind auch weiterhin unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 116 117 01 oder über die Internetseite www.116117.de buchbar!

Der vorübergehende Impfstopp, der seit gestern für den Impfstoff AstraZeneca gilt, verunsichert offensichtlich auch über 80-jährige Menschen, die ihre Impftermine über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gesichert haben. 

Das Impfzentrum Remscheid (Sporthalle West, Wallburgstraße 29, 42857 Remscheid) weist ausdrücklich darauf hin, dass die über 80-jährigen Remscheiderinnen und Remscheider durchweg den Impfstoff BioNTech erhalten.

Sie sind also in keiner Weise von einem Impfstopp betroffen. Ihre Termine bleiben selbstverständlich bestehen.

Für sie besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich über die KV einen Coronaimpfschutz-Termin unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 116 117 01 oder über die Internetseite www.116117.de zu sichern. 

Das Remscheider Impfzentrum freut sich auf sie!


15.03.2021: Bundesregierung setzt vorübergehend Impfung mit AstraZeneca aus. AstraZeneca-Impftermine werden vorerst abgesagt. Auch Terminbuchungen sind vorerst nicht möglich.

Das MAGS NRW hat der Stadt Remscheid soeben mitgeteilt, dass die Bundesregierung aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aussetzt. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen  im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird nun entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Die Aussetzung des Impfstoffes AstraZeneca hat unmittelbar Auswirkungen auf das Impfgeschehen in Remscheid. Die für morgen geplante mobile Verimpfung des Impfstoffes in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wird gecancelt. Die Freitag, Samstag und Sonntag (19. - 21.03.) im städtischen Terminbuchungssystem gesicherten Impftermine werden storniert (Donnerstag ist Ruhetag), die Betroffenen werden informiert. Das städtische Buchungssystem für Impftermine mit AstraZeneca wird vorerst geschlossen.

Laufende Impfungen heute müssen glücklicherweise nicht gestoppt werden – montags sind in Remscheid zur Zeit keine Impfungen mit AstraZeneca vorgesehen. Und mittwochs wird nur BioNTech verimpft.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist fassungslos über diese neue Wendung in der Pandemiebekämpfung: „Dieses Chaos ist völlig unverständlich. Bis gestern war alles okay; heute wird zurückgerufen. Wie sollen die Menschen da noch Vertrauen in die Entscheidungen des Bundes haben? Das ist Wasser auf die Mühlen all derer, die alles daran setzen, um die Impfstrategie des Bundes und der Länder in Frage zu stellen und die damit den Impffortschritt enorm gefährden.“ Weiter sagt er: „ Allen muss aber auch klar sein: Wir als Kommune tun vor Ort das, was uns Bund und Land auftragen. Wir verimpfen das, was uns zur Verfügung gestellt wird. Einen Einfluss auf die Auswahl der Impfstoffe haben wir nicht. Ich erwarte eine klare und für die Bevölkerung nachvollziehbare Impfstrategie, die zwischen Bund und Ländern abgestimmt ist und nicht von einzelnen direkt wieder zerredet wird.“

Verhaltensregel

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt Personen, die den Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen – zum Beispiel starke und anhaltende Kopfschmerzen verspüren oder punktförmige Hautblutungen entwickeln – , sich unverzüglich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt zu wenden.

Infotipp:

Bekanntmachung des Paul-Ehrlich-Instituts


15.03.2021: Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen – Stand 14.03.2021

In der vergangenen Woche (08.03.-14.03.) wurden insgesamt 2.145 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 1.099 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 1.046 Impfungen mit BioNTech – davon 548 Erstimpfungen und 498 Zweiimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 7.563 Impfdosen gespritzt (3.748 AstraZeneca, 3.815 BioNTech).

Die Impfungen erfolgen gemäß der Priorisierung der einzelnen Personen- bzw. Berufsgruppen nach geltender Erlasslage. Keine Spritze bleibt liegen. 

In der zurückliegenden Woche sind auch die Erstimpfungen in Remscheider Einrichtungen der Eingliederungshilfe gestartet. 284 AstraZeneca-Dosen wurden verimpft. Morgen geht es in diesen Einrichtungsformen weiter.

Auch an Impfungen von Personen, die zwischenzeitlich neu in vollstationäre Pflegeeinrichtungen aufgenommen wurden, ist gedacht. In der vergangenen Woche wurden in diesem Zusammenhang 21 Impfungen mit BioNTech vorgenommen. 

Am kommenden Donnerstag (18.03.) kommt das erste Mal der Impfstoff Moderna in Remscheider Tagespflegeeinrichtungen zum Einsatz (Erstimpfungen).


12.03.2021: Information zu den aktuell zugelassenen Impfstoffen aktualisiert

Das Remscheider Gesundheitsamt hat seine öffentliche Information zu den aktuell zugelassenen Impfstoffen neu aufgelegt. Anlass hierfür sind der Entfall der Altersgrenze für den Impfstoff von AstraZeneca und die Zulassung des Johnson & Johnson-Impfstoffs durch die EU-Kommission auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). 

In Zusammenhang mit der Publikation der neuen behördlichen Information betont das örtliche Gesundheitsamt erneut, dass Bedenken gegen einzelne zugelassene Corona-Impfstoffe seiner Auffassung nach nicht berechtigt sind. 

Um Orientierung zu Fragen rund um Wirksamkeit und Verträglichkeit zu bieten, hat es am 20. Februar erstmalig seine „Aktuelle Information zur Impfung mit den aktuellen Corona-Impfstoffen“ herausgegeben. Auch in der zweiten Ausgabe finden Interessierte Wissenswertes zu den zugelassenen Impfstoffen, ihren Wirkungsweisen, ihrer Wirksamkeit, unerwünschten Wirkungen und der Notwendigkeit von Erst- und Zweitimpfungen. 

Die Information ist im städtischen Internetportal hier abrufbar.


Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 07.03.2021

In der vergangenen Woche (01.03.-07.03.) wurden insgesamt 2.320 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt:

  • 1.180 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 1.140 Impfungen mit BioNTech – davon 630 Erstimpfungen und 510 Zweiimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 5.418 Impfdosen gespritzt (2.649 AstraZeneca, 2.769 BioNTech).


04.03.2021: Schutzimpfung für Menschen mit Vorerkrankungen starten voraussichtlich im März. Selten ist ein Antrag auf Einzelfallprüfung beim Gesundheitsamt erforderlich.

Menschen mit Vorerkrankungen haben zur Zeit noch keinen Impfanspruch. Das soll sich nach Auskunft des Landes Nordrhein-Westfalen zumindest für einen Teil dieser Menschen bald ändern. Noch im März sollen sogenannte Vorerkrankte mit hoher Priorität ein Impfangebot erhalten. Davon unterscheidet das Land Vorerkrankte mit erhöhter Priorität, für die es noch kein Impfangebot in Aussicht stellt. Und dann gibt es noch kranke Menschen, für die das Gesundheitsamt im Einzelfall eine vorgezogene Coronaschutz-Impfung empfehlen kann. Und jetzt?

Wer zur Gruppe der Vorerkrankten mit hoher Priorität oder erhöhter Priorität gehört, hat das Land in seiner  aktuellen Coronaimpfverordnung aufgelistet. Für diese Gruppen gilt: Für die Buchung eines Impftermins muss das Gesundheitsamt nicht befragt werden. Das ärztliche Attest des eigenen Arztes reicht als Nachweis für den Impfanspruch aus. 

Zu den chronisch kranken Menschen mit hoher Priorität gehören (Impfanspruch wahrscheinlich im März):

  • Personen mit Trisomie 21,
  • Personen nach Organtransplantation,
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
  • bis zu zwei Kontaktpersonen der Berechtigten.

Zum Personenkreis mit hoher Priorisierung gehören außerdem bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren.

Zu den chronisch kranken Menschen mit erhöhter Priorität gehören (Zeitpunkt Impfanspruch noch ungeklärt):

  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
  • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
  • Personen mit Asthma bronchiale,
  • Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%),
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).

(Zum Nachlesen: Eine vollständige Aufzählung ist unter § 3 und § 4 der Corona Impfverordnung des Bundes zu finden.)

Für wen kommt überhaupt die Einzelfallprüfung beim Gesundheitsamt in Frage?

Personen, deren Erkrankung nicht ausdrücklich in der Impfverordnung aufgeführt werden, bei denen aber nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer Corona-Infektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf auszugehen ist, haben einen Anspruch auf Einzelfallprüfung.

Ihr Antrag auf Impfpriorisierung ist mit den entsprechenden ärztlichen Unterlagen an das Gesundheitsamt Remscheid zu richten:

Stadt Remscheid

Gesundheitsamt - Einzelfallprüfung

Hastener Straße 15, 42853 Remscheid

Die Antragstellung ist auch möglich per Email: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Für Rückfragen steht die medizinische Hotline des Gesundheitsamts unter Tel.: 16-35 55 zur Verfügung.

Stimmt das Gesundheitsamt zu, besteht direkt ein Impfanspruch. 

Hat das Gesundheitsamt Zweifel an den ärztlichen Unterlagen, leitet es den Antrag nach den Vorgaben des Landes zur Prüfung an die Deutsche Rentenversicherung Rheinland beziehungsweise Westfalen weiter.

Das gilt für alle Gruppen

Leider ist für die Vorerkrankten mit Impfanspruch derzeit noch nicht bekannt, ob die Terminvergabe – wenn das Land für sie die Schutzimpfung freigegeben hat – über die Kassenärztliche Vereinigung oder die Kommune erfolgt.

Auch die Frage, welcher Impfstoff zum Einsatz kommt, ist noch nicht geklärt.

Über Neuerungen zum Thema wird zeitnah informiert.

Es macht keinen Sinn, im Impfzentrum ohne Impftermin vorbei zu kommen und medizinische Unterlagen vorzulegen!

Link-Tipps:

Mehr Informationen zum Thema finden Menschen mit Vorerkrankungen in diesen FAQs und in diesem Infoblatt.


04.03.2021: Städtisches Terminbuchungssystem für Beschäftigte von Kitas, Grundschulen, Förderschulen, Kindertagespflege und Jugendhilfeeinrichtungen geöffnet

Ab sofort können sich nun auch Beschäftigte in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten und Tagespflegen unter https://remscheid.impf-termin.de ihre Impftermine für die Corona-Schutzimpfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca sichern. Gleiches gilt für Personen, die in Grundschulen, Förderschulen und in Einrichtungen der Jugendhilfe – der Gesetzgeber nennt hier Heime und betreute Wohnformen (§ 34 SGBVIII), beschäftigt sind. Hierbei gilt: Der erste Termin wird online gebucht, der für den vollen Impfschutz unverzichtbare zweite Impftermin wird automatisch vom Impfportal für zwölf Wochen später angeboten und gebucht. 

Impfberechtigung ab dem 8. März

Nach dem 9. Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 haben die Kreise und kreisfreien Städte ab dem 8. März gesonderte Impfangebote für in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen, der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe gem. § 34 SGB VIII tätigen Personen anzubieten. Anspruchsberechtigt sind neben Lehrkräften und Erzieherinnen beziehungsweise Erziehern, Kindertagespflegepersonen auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den genannten Einrichtungen tätig sind – so beispielsweise Integrationshelferinnen und -helfer, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, OGS-Personal an Grundschulen und Frühförderpersonal. Der Anspruch richtet sich nach dem Arbeitsstättenprinzip und ist per Arbeitgeberbescheinigung nachzuweisen.

Für die Impfung dieses Personenkreises stellt das Land den Kreisen und kreisfreien Städten für die 10. bis 12. Kalenderwoche ein Impfstoffkontingent von insgesamt 280.000 Dosen AstraZeneca zur Verfügung. 

Bitte von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus

In ihrem aktuellen Anschreiben an die Einrichtungen der neuen Impfberechtigten werben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus dafür, dass möglichst alle Berechtigten vom Corona-Impfangebot Gebrauch machen. Die Höherstufung in der Impfpriorität in der derzeit noch von Impfstoffmangel geprägten Zeit sei, so geben die Herren zu Bedenken, als besondere Privilegierung zu verstehen. 

Hilfe gibt’s unter der Hotline (02191) 16 – 21 22

Hilfe bei der Buchung gibt es beim Bergischen ServiceCenter unter der Hotline (02191) 16 – 21 22. Diese Nummer ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr erreichbar. 

Mehr Informationen zum Impfen und zum Impfzentrum Remscheid gibt’s hier.


02.03.2021: Terminbuchungen für Impfberechtigte nach 9. Erlasslage zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 gestartet

Mitglieder von Berufsgruppen, für die nach der seit gestern geltenden 9. Erlasslage zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 nun eine Corona-Schutzimpfung möglich ist, können ab sofort einen Impftermin unter https://remscheid.impf-termin.de online buchen.  

Wer zum berechtigten Personenkreis gehört und was bei der Terminbuchung zu beachten ist, beantwortet eine FAQ-Liste, die auch für Fragen zum Remscheider Impfzentrum, zur Impfberechtigung oder zum Impfen an sich im städtischen Internetportal (Stadt Remscheid - FAQs zum Impfzentrum Remscheid) auffindbar ist. Hilfe bei der Buchung gibt es außerdem beim Bergischen ServiceCenter unter der neu eingerichteten Hotline (02191) 16 – 21 22. Diese Nummer ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Weitere Hinweise

  • Wer über 80 Jahre alt ist, ruft bitte weiterhin die 0800/11611701 an und vereinbart dort einen Termin. Alternativ ist die Terminbuchung über die Internetseite 116117.demöglich.
  • Personen über 70 Jahren werden informiert, sobald eine Terminvereinbarung möglich ist. Diese Terminbuchung wird über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen.
  • Es ist vorgesehen, Mitarbeitenden von Kitas, Grundschulen, Sonderschulen, Förderschulen, Einrichtungen der Jugendhilfe und der Frühförderung sowie in Eingliederungshilfen ab dem 8. März ein Impfangebot zu unterbreiten. Für diese Gruppe wird die Online-Terminvergabe und auch die telefonische Terminvergabe so bald wie möglich freigeschaltet! Bitte buchen Sie erst, wenn Ihre Berufsgruppe in der Impfberechtigten-Liste (siehe FAQs) entsprechend aufgeführt wurde. Vorher ist eine Terminvergabe nicht möglich!
  • Personen mit sehr hohem oder hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf soll ab Ende März ein Angebot unterbreitet werden: mehr Infos hier
  • Die Zugehörigkeit zum impfberechtigten Personenkreis muss schriftlich über den Arbeitgeber oder die betreuende Einrichtung nachgewiesen werden. 

Hintergrund 

Seit dem 12. Februar finden im Impfzentrum der Stadt Remscheid auch Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca statt. Dieser Impfstoff steht für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren zur Verfügung, die Berufsgruppen der von Prioritätengruppen angehören, die die Ständige Impfkommission (Stiko) bundesweit vorgibt.

Die bisherigen Termine für die Impfberechtigten wurden anhand vorhandener Berufslisten kurzfristig händisch durch die Feuerwehr Remscheid vergeben. Zwischenzeitlich wurde für Remscheid der Aufbau eines entsprechenden Terminmanagement-Systems beauftragt und umgesetzt. Ab sofort sind für die StiKo-definierten Berufsgruppen Termine online und telefonisch buchbar. Auch die erforderlichen Daten-Schnittstellen zur Kassenärztlichen Vereinigung sind vorhanden, was zu einem reibungslosen Impfablauf im Impfzentrum beiträgt.


01.03.2021: Impfungen in den Alten- und Pflegepflegeheimen am vergangenen Wochenende erfolgreich beendet | Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 28.02.2021

Impfungen in den Alten- und Pflegepflegeheimen am vergangenen Wochenende erfolgreich beendet 

Mit großer Erleichterung hat heute der Krisenstab der Stadt Remscheid die Nachricht von Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan in seiner heutigen Sitzung entgegengenommen, dass am vergangenen Samstag die Erst- und Zweitimpfungen in allen Altenpflegeeinrichtungen in Remscheid abgeschlossen wurden.

„Damit haben wir für die Bewohnerinnen und Bewohner in Remscheid, die im besonderen Maße von schweren Verläufen der Corona-Infektion bedroht sind, den maximalen Schutz erreicht“, so Thomas Neuhaus, der Leiter des Krisenstabes. Mit den Altenpflegeeinrichtungen begann die Umsetzung der Corona-Impfungen in den Einrichtungen mit mobilen Impfteams. Die von den Einrichtungen bestellen Biontech-Impfstoffe wurden durch das Team der Impfärzte, Medizinische Fachangestellte und Rettungsdienstmitarbeiter der Feuerwehr nach Anlieferung durch den Logistiker in den Häusern an die Pfleger*innen und Bewohner*innen verimpft.

„Das war eine enorme Kraftanstrengung und ein guter Einstieg in die Durchimpfung der Bevölkerung in Remscheid. Ich bedanke mich für die reibungslose Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und mit den Mitgliedern der Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid. Besonders bedanken möchte ich mich bei den pflegebedürftigen Bürger*innen und ihren Pflegerinnen, die sich bereitwillig und zahlreich impfen ließen, um den Schutz vor der Corona-Infektion zu erhalten“ sagt Guido Eul-Jordan, der die Verantwortung für die Leitung der Umsetzung der Impfstrategie vom Krisenstab übertragen bekam und seitdem sicherstellt, dass sämtliche in Remscheid eingehenden Impfstoffe auch tatsächlich an die Berechtigtengruppen verimpft werden. „Wir haben nur sehr wenig und wenn, dann milde Impfreaktionen bei den überwiegend hochbetagten Bürger*innen festgestellt. Mit der Impfbereitschaft der Pfleger*innen, die anfänglich zögerlich war, bin ich nach der Beendigung der Impfungen in den Heimen sehr zufrieden. Damit sind diese Personengruppen für mich die besten Vorbilder für unentschlossene Bürger*innen.“ 

Nach dem Abschluss dieser ersten Etappe bei der Durchimpfung der Bürger*innen bleiben die Sicherheitsmaßnahmen in den Altenpflegeheimen (Hygieneregelungen, Schnelltest vor dem Eintritt in die Häuser) bestehen, um sicherzugehen, dass die Altenpflegeheime coronafrei bleiben.

Insgesamt wurden in den Remscheider Alten- und Pflegeheimen vom 27. Dezember 2020 bis 27. Februar 2021 5.038 Impfungen – also jeweils 2.519 Erst- und Zweitimpfungen – mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer durchgeführt.

 

Impfen im Impfzentrum Sporthalle West – Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid – Stand 28.02.2021

 

 

Verimpfte Dosen

Einrichtung:

Impfdatum:

AstraZeneca

BioNTech

 

Summe:

1469

1629

Impfzentrum

08.02.2021

0

126

Impfzentrum

10.02.2021

0

126

Impfzentrum

12.01.2021

390

0

Impfzentrum

13.02.2021

0

144

Impfzentrum

14.02.2021

0

127

Impfzentrum

15.02.2021

0

115

Impfzentrum

17.02.2021

0

112

Impfzentrum

19.02.2021

282

0

Impfzentrum

20.02.2021

61

147

Impfzentrum

21.02.2021

55

134

Impfzentrum

22.02.2021

0

124

Impfzentrum

24.02.2021

11

109

Impfzentrum

25.02.2021

258

111

Impfzentrum

26.02.2021

340

0

Impfzentrum

27.02.2021

59

139

Impfzentrum

28.02.2021

13

115

 

Zeitraum: 08.02.2021 bis 28.02.2021

Durchgeführte 1. Impfungen:           

  • AstraZeneca: 1.469   
  • BioNTech: 1.629       

gesamt: 3.098

24.02.2021: Information des Gesundheitsamtes zur Impfung mit den aktuellen Impfstoffen

Bedenken gegen einzelne zugelassene Corona-Impfstoffe sind nach Auffassung des örtlichen Gesundheitsamtes nicht berechtigt. Um Orientierung zu Fragen rund um Wirksamkeit und Verträglichkeit zu bieten, hat es jetzt eine „Aktuelle Information zur Impfung mit den aktuellen Corona-Impfstoffen“ (Stand 20. Februar 2021) herausgegeben. Interessierte finden hier viel Wissenswertes zu den zugelassenen Impfstoffen, ihren Wirkungsweisen, ihrer Wirksamkeit, unerwünschten Wirkungen und der Notwendigkeit von Erst- und Zweitimpfungen.

Die Information ist hier abrufbar.


22.02.2021: Wöchentliches Berichtswesen zum Impfen in Remscheid

Wie bereits angekündigt, wird ab dem heutigen Tag regelmäßig montags über das Impfgeschehen der vergangenen Woche berichtet. Hier nun der erste Überblick für den Zeitraum 15. bis 21. Februar. 

Montag, 15.02.2021

115 Impfungen mit Biontech an über 80-jährige Remscheiderinnen und Remscheider oder an über 65-Jährige, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind

Mittwoch, 17.02.2021   

112 Impfungen mit Biontech an über 80-jährige Remscheiderinnen und Remscheider oder an über 65-Jährige, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind

Freitag, 19.02.2021

282 Impfungen mit AstraZeneca an Menschen unter 65 Jahren, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind

 

Samstag, 20.02.2021     

147 Impfungen mit Biontech an über 80-jährige Remscheiderinnen und Remscheider oder an über 65-Jährige, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind*, und 61 Impfungen mit AstraZeneca an Menschen unter 65 Jahren, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind
(* 2 Dosen Biontech konnten auch nach intensiven Bemühungen nicht an Priorität 1 verimpft werden und wurden daher – um sie vor dem Ablaufen/Verfall zu verimpfen – an zwei Menschen der Priorität 2, beides Polizisten, verimpft.)

 

Sonntag, 21.02.2021      

130 Impfungen mit Biontech an über 80-jährige Remscheiderinnen und Remscheider oder an über 65-Jährige, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind, und 55 Impfungen mit AstraZeneca an Menschen unter 65 Jahren, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 sind

Dies bedeutet in Summe:

  • 504 Impfungen mit Biontech
  • 398 Impfungen mit AstraZeneca 

Insgesamt verlief die Woche im Impfzentrum sehr routiniert. Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

17.02.2021: In eigener Sache: Änderung des Berichtswesens zum Impfen in Remscheid

Das Impfgeschehen in Remscheid nimmt weiter Fahrt auf. Verimpft werden zwischenzeitlich zwei Impfstoffe, geimpft wird mobil und im Impfzentrum Halle West, unterschiedliche Personengruppen sind hierbei gefragt. Ab März wird weiter hochgefahren, wenn im Zwei-Schicht-System zusätzlich die zweiten Coronaschutz-Impfungen im zentralen Impfzentrum gesetzt werden.

Um die öffentliche Kommunikation zum Impfgeschehen in Remscheid übersichtlich zu halten, wird es künftig immer montags einen Wochenrückblick geben. Die wöchentliche Berichterstattung mit Zahlen und Fakten zu den letzten sieben Tagen ersetzt die tägliche Berichterstattung zum Thema.

14.02.2021: Zwei weitere Impftage erfolgreich abgeschlossen

Insgesamt 271 Dosen des Impfstoffes Biontech/Pfizer konnten gestern (Samstag, 13.02.2021) und heute (Sonntag, 14.02.2021) jeweils von 14 – 19 Uhr im Remscheider Impfzentrum in der Halle West erfolgreich verimpft werden. 

Am Samstag wurden 144 Impfdosen injiziert: 121 Dosen gingen an über 80-Jährige Remscheiderinnen und Remscheider nach einer entsprechenden Terminvereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung; 23 übrige Impfdosen gingen an weitere Personen der Kategorie 1. 

Ähnlich sah es auch am heutigen Sonntag (14.02.2021) aus: Aus der Gruppe der über 80-Jährigen mit entsprechenden Terminvereinbarungen konnten 106 Menschen geimpft werden; 21 restliche Dosen wurden an weitere Personen der Kategorie 1 verimpft. Insgesamt konnten 127 Dosen verabreicht werden. 

Beide Impftage konnten aus Sicht von Feuerwehr und ärztlicher Leitung ohne nennenswerte Probleme abgeschlossen werden.


13.042.2021: Erster Impftag mit AstraZeneca beendet – Terminmanagement-System beauftragt

Am gestrigen Tag fanden im Impfzentrum der Stadt Remscheid erstmals Impfungen mit AstraZeneca statt.  Dieser Impfstoff steht für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren zur Verfügung, die Berufsgruppen der Prioritätengruppe 1 (nach Stiko) angehören. Die gestrigen Termine wurden anhand vorhandener Berufslisten kurzfristig händisch durch die Feuerwehr Remscheid vergeben. Hintergrund:  Der Stadt Remscheid wurde erst am vergangenen Wochenende per Erlass mitgeteilt, dass die Terminvergabe durch die Kommune zu übernehmen sind. 

Wie im Vorfeld berichtet, waren 412 Dosen zugeteilt; geliefert wurden gestern 460 Impfdosen (46 Ampullen mit jeweils 10 Impfdosen).  

Knapp 400 Impfdosen konnten gestern verimpft werden: 396 Impfdosen an entsprechende Personen der Kategorie 1; 1 Imfpdosis musste leider als unbrauchbar verworfen werden.

Drei bereits aufgezogenen Impfdosen konnten trotz intensiver Bemühungen durch die Feuerwehr Remscheid am gestrigen Abend nicht an Personen der Kategorie 1 unter 65 Jahren vergeben werden. Da sie sonst unbrauchbar geworden werden, wurden drei Polizeibeamte (Kategorie 2) geimpft.

Die 6 restlichen Ampullen mit jeweils 10 Impfdosen konnten gestern nicht verimpft werden. Sie werden nun gelagert und zu einem späteren Zeitpunkt verimpft. Diese Lagerung ist unschädlich. 

Insgesamt ist festzustellen, dass der Ablauf der AstraZenica Impfungen sicherlich verbessert werden kann. Durch die kurzfristige Zuweisung der Organisation der Impftermine und die bereits angekündigte Lieferung musste sehr schnell gehandelt werden, um überhaupt Impfungen zu ermöglichen. Für Remscheid ist der Aufbau eines entsprechenden Terminmanagement-Systems bereits beauftragt. Ab übernächster Woche werden für die StiKo-definierten Berufsgruppen Termine online und telefonisch buchbar sein. Auch die erforderlichen Daten-Schnittstellen zur Kassenärztlichen Vereinigung sind dann vorhanden. Das Fehlen dieser Schnittstellen hat gestern dazu geführt, dass alle Daten manuell vor Ort erfasst werden mussten – mit der Folge von Warteschlangen, die bei der aktuellen Kälte sicherlich sehr unangenehmen waren. Hierfür bittet die Stadt Remscheid um Verständnis und Entschuldigung – in der der Kürze der Verfügung stehenden Zeit war leider keine andere Lösung möglich. 

Für den heutigen Samstag stehen im Impfzentrum Remscheid wiederum Impfungen für den Personenkreis der über 80jährigen mit dem Impfstoff BioNTech/Pfizer an. Details werden im Nachgang berichtet.


12.02.2021: Impfangebot in der Halle West ist erweitert. Heute wird erstmals AstraZeneca verimpft.

Heute werden erstmals 412 Impfdosen des Impfstoffes AstraZeneca im Impfzentrum verabreicht. Geimpft werden mit diesem Impfstoff nur die von der Ständigen Impfkommission (StiKo) festgelegten Berufsgruppen. Die Termine für heute und für kommenden Freitag – dieser Wochentag ist „AstraZeneca-Tag“ – hat die Stadt Remscheid über im Vorab zusammengestellte Listen zu den Berufsgruppen vergeben. 

Wie berichtet, müssen die Kommunen die Terminvergabe für den Impfstoff AstraZeneca organisieren. Für Remscheid ist der Aufbau eines entsprechenden Terminmanagement-Systems beauftragt. Ab übernächster Woche werden für die StiKo-definierten Berufsgruppen Termine online und telefonisch buchbar sein. Über Details wird rechtzeitig informiert.


10.02.2021: Impfen in Remscheid – So geht’s heute weiter

Die nächsten 120 Termine für die Corona-Schutzimpfung der über 80-Jährigen im Impfzentrum Halle West hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein für heute vergeben.

Im Impfzentrum werden heute außerdem 90 Dosen des Impfstoffs Biontech/Pfizer Mitgliedern der ambulanten Dienste (Impfkategorie 1) als Zweitimpfung injiziert.

Parallel laufen die mobilen Corona-Impfungen weiter: 70 Biontech/Pfizer-Zweitimpfungen werden heute in den Einrichtungen Haus Clarenbach, Diakoniezentrum Hohenhagen, Haus Herder Straße und Diakoniezentrum Hasten vorgenommen.


09.02.2021: Geglückter Impfstart am 8. Februar im Remscheider Impfzentrum Halle West

Der Impfstart im Remscheider Impfzentrum Halle West am gestrigen Tag mit dem Impfstoff Biontech/Pfitzer ist geglückt: Ab dem offiziellen Impfstart ab 14 Uhr liefen bis 20 Uhr auf den zwei in Betrieb genommenen Impfstraßen die Corona-Erstimpfungen reibungslos. Trotz der winterlichen Wetterlage hatten es alle über 80-jährigen Remscheiderinnen und Remscheider, die für den gestrigen Tag einen der insgesamt 120 Impftermine ergattert hatten, in die Halle West geschafft. Heute müssen also keine Impfungen nachgeholt werden.

Die nächsten Termine für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein für morgen vergeben.


08.02.2021: Impfstart mit Astrazeneca in Remscheid

Mit dem 7. Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) am 5. Februar festgelegt, welche Berufs- und Personengruppen mit dem neu zugelassenen Astrazeneca-Impfstoff geimpft werden dürfen. Das MAGS hat den Kreisen und kreisfreien Städten am vergangenen Freitag (05.02.) außerdem die Organisation der Impftermine übertragen.

Das Remscheider Impfzentrum wird künftig zusätzlich freitags öffnen und an diesem Tag nur den Impfstoff Astrazeneca  verimpfen. Bezüglich der in Frage kommenden Berufsgruppen existieren für Remscheid bereits entsprechende Listen gemäß der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV). Mitarbeitende der Rettungsdienste, der Tagespflegen, ambulanter Pflegedienste, der Hospize, von Wohngruppen und entsprechenden anderen Einrichtungen werden bereits jetzt passend zu den ersten Lieferungen des neuen Impfstoffs direkt angeschrieben. Für Remscheid sind in dieser und in der kommenden Woche etwa 800 Dosen in Aussicht gestellt: Am Freitag werden 462 Dosen erwartet, in der darauffolgenden Woche 341. Der oder die erste unter 65-jährige Person aus dem beschriebenen Personenkreis kann also bereits am kommenden Freitag (12.02.) mit der ersten Dosis Astrazeneca geimpft werden. Die zweite Injektion ist nach neun Wochen fällig. Denn auch bei diesem Impfstoff ist eine zweite Gabe notwendig, um den maximal möglichen Impfschutz herzustellen.

 

Um für weitere Lieferungen des Impfstoffes Astrazeneca eine Terminvergabe für weitere zulässige Personengruppen anbieten zu können, werden aktuell die organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen geschaffen. Im ersten Schritt wird kurzfristig eine Hotline-Nummer bekanntgegeben, die als erste Anlaufstelle dienen soll. Das künftige Procedere wird so schnell wie möglich bekannt gegeben. In Planung sind eine Onlineterminvergabe und eine telefonische Terminvergabe für die neue Impfstoffvariante. Aber Achtung: Beide Möglichkeiten sind ausdrücklich nicht für die über 80-Jährigen bestimmt. Ihre Impfungen laufen wie bisher über das Terminmanagement-System der Kassenärztlichen Vereinigungen.


07.02.2021: Impfmarathon reißt nicht ab – Heute dritte Impfrunde in der Seniorenresidenz Alloheim

Heute hat ein Impfteam 30 Zweitimpfungen im Alloheim Pflegeresidenz am Standort Burger Straße durchgeführt.

Hierbei wurden 4 Bewohner*innen, 19 Mitarbeitende, 4 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und 3 Personen aus den Impfteams geimpft.


07.02.2021: 378 Impfungen im Wiedenhof und in der Stiftung Tannenhof durchgeführt | Kostenfreier Shuttlebus-Verkehr ab Bahnhof Güldenwerth im 20-Minuten-Takt

378 Impfungen im Wiedenhof und in der Stiftung Tannenhof durchgeführt 

Gestern (06.02.) wurden in der Alten- und Pflegeeinrichtung Wiedenhof 96 Erstimpfung (47 Bewohnerinnen und Bewohner, 49 Mitarbeitende) und in der Alten- und Pflegeeinrichtung der Ev. Stiftung Tannenhof 280 (116 Bewohnerinnen und Bewohner, 164 Mitarbeitende) Zweitimpfungen mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff durchgeführt. Zwei weitere Bewohner der Stiftung Tannenhof erhielten eine Erstimpfung.

Die Einrichtung Wiedenhof ist die letzte Remscheider Pflegeeinrichtung, die die erste Corona-Schutzimpfung erhalten hat.

Kostenfreier Shuttlebus-Verkehr ab Bahnhof Güldenwerth im 20-Minuten-Takt

Angesichts des morgigen Impfstarts in der Halle West erinnert die Stadt Remscheid an die Möglichkeit, bei der An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln den kostenfreien Shuttlebus-Dienst im 20-Minuten-Takt ab Bahnhof Güldenwerth (Buslinien 654, 658/S-Bahn S 7) in Anspruch zu nehmen.

Achtung: 

Das Impfen im Impfzentrum ist nur mit dem passenden Termin möglich!


05.02.2021: 162 Personen haben heute den zweiten Corona-Schutz erhalten

Am heutige Tag hat sich ein mobiles Impfteam erneut in die Pflegereinrichtung Haus Lennep begeben. Nach der Erstimpfung am 15. Januar stand heute, drei Wochen später, die zweite Corona-Schutzimpfung an. Insgesamt 162 Dosen des Biontech/Pfitzer-Impfstoffs wurden 14 Bewohner*innen und 18 Mitarbeitenden (*) sowie 93 Rettungsdienstmitarbeiter*innen und 37 Mitarbeitenden der ambulanten Pflegedienste injiziert. Damit ist auch in dieser Remscheider Altenpflegeeinrichtung die Corona-Schutzimpfung abgeschlossen. 

Ausblick

Auch am kommenden Wochenende wird in Remscheid mobil geimpft. Die letzte Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung erhält ihre Erstimpfung. Eine weitere wird zum zweiten Mal angesteuert. Die Berichterstattung hierzu erfolgt am Sonntag (07.02.) gemeinsam mit aktuellen Hinweisen zur Gesundheitslage.

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(*) red. Anmerkung: Wie öffentlich bekannt, hat ein Großteil von Bewohnerschaft und Mitarbeiterteam dieser Einrichtung bereits die Coronainfektion durchlebt und kam deswegen bereits für die erste Schutzimpfung am 15. Januar nicht mehr in Frage.


05.02.2021: Corona-Schutzimpfung in Remscheid – 4.625 Impfdosen verabreicht (Stand 04.02.)

Mit Stand gestern (04.02.) wurden in Remscheid insgesamt 4.625 Impfdosen verabreicht. 900 Impfdosen entfielen dabei auf das Sana-Klinikum und das Krankenhaus der Stiftung Tannenhof; hier erfolgten die Impfungen in Eigenregie. 3.725 Impfdosen wurden durch die zum Impfzentrum Remscheid gehörenden mobilen Impfteams verabreicht: 3.269 Impfungen im Bereich der Alten- und Pflegeheime (1.833 Impfdosen für Bewohner*innen, 1.436 für Beschäftigte). 456 Impfdosen wurden an weitere zur Kategorie 1 gehörende Personenkreise verabreicht (ambulante Pflege, Rettungsdienst, Impfteams).


03.02.2021: Mobiles Impfteam schützt weitere 30 Personen der Kategorie 1 vor dem Coronavirus

Opitz Seniorengemeinschaften Remscheid waren heute Ziel des mobilen Impfteams im Einsatz gegen Corona. Insgesamt wurden 30 Personen mit der Corona-Schutzimpfung versorgt. 

Ziel des mobilen Impfteams waren heute mehrere Einrichtungen im Bereich Vieringhausen. In den Wohngemeinschaften der Krankenpflege Opitz erhielten 15 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 9 Mitarbeitende die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer. Erstgeimpft wurden heute außerdem 3 Mitarbeiterinnen von mobilen Pflegediensten.

Die zweite Corona-Schutzimpfung wurde heute einer Bewohnerin der Stockder Stiftung sowie 2 Mitarbeitern des Rettungsdienstes (Feuerwehr) gesetzt.

02.02.2021: Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung hat zweite Coronaschutz-Impfung erhalten. Mobiles Impfteam unter der Führung von Dr. Christoph Manske setzt 138 Zweitimpfungen.

Heute haben 63 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 62 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung mit der Gabe der zweiten Biontech/Pfizer-Impfdosis den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus erhalten. Gleiches gilt für 13 weitere Personen der Impfkategorie 1: allesamt Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Feuerwehr beziehungsweise Mitglied des Impfteams (Impfarzt, Führungsdienst der Feuerwehr sowie Verwaltungskraft der Feuerwehr). 

Morgen werden zum letzten Mal Remscheider Alten- und Pflegerichtungen für die allgemeine Erstinjektion angesteuert.


30.01.2021: Mobile Impfteams sind weiter im Stadtgebiet unterwegs – 316 Personen der höchsten Prioritätsstufe wurden heute von 11 bis 16 Uhr geimpft

158 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 116 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtungen CBT-Wohnhaus Katharinenstift, Evangelische Stiftung Hephata Wohnen, Insanto Seniorenresidenz Remscheid und Landhaus im Laspert haben heute ihre Schutzimpfung gegen die Coronavirus-Infektion erhalten. Nach der ersten Impfrunde am 9. Januar waren die Einrichtungen heute erneut Ziel von vier mobilen Impfteams, die mit Unterstützung von 4 Führungsdiensten der Feuerwehr Remscheid, medizinischem Fachpersonal und Verwaltungsmitarbeitenden die Injektion des Biontech/Pfizer-Impfstoffs setzten. Die heute in Remscheid angekommenen 318 Impfdosen reichten außerdem für Erst- oder Zweitimpfungen für 32 Rettungskräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen und 10 Mitgliedern der Impfteams (Ärzte, Medizinische Fachangestellte, Führungskräfte der Feuerwehr, Verwaltungskräfte von Feuerwehr und Gesundheitsamt) – allesamt Personen der Impfkategorie 1.

Insgesamt wurden 306 Zweitimpfungen und 10 Erstimpfungen vergeben. Zwei Impfdosen waren unbrauchbar und mussten leider verworfen werden.


29.01.2021: Berichterstattung WDR vom 28.01.2021 – Angeblich ungerechtfertigte Impfungen bei der Feuerwehr Remscheid

Am 28.01.2021 berichteten die Aktuelle Stunde und die Lokalzeit Bergisch Land darüber, dass sich die Feuerwehr Remscheid, auch leitende Kräfte, unter Umgehung der vom Bund und der STIKO festgelegten Prioritätenliste bereits hätten gegen Corona impfen lassen. Die Stadt Remscheid und der gesamte Krisenstab verwahren sich gegen diese nicht den Tatsachen entsprechende Berichterstattung. Die Feuerwehrgewerkschaft widerspricht ebenfalls der Berichterstattung.  

Die durch den WDR vermuteten Behauptungen sind unwahr und entsprechenden in keinster Weise den Tatsachen und der Rechtslage. Im Gegenteil, Herr Andreas Jedamzik, 1. stellvertretender Landesvorsitzender DFeuG NRW, der gestern Studiogast bei der Berichterstattung des WDR war, hat uns heute Morgen schriftlich mitgeteilt, dass er  und die DFeuGNRW ausdrücklich keinerlei Verfehlungen in den Impfabläufen in Remscheid erkennen konnten. Sein Beitrag sollte vielmehr dazu dienen, auf Missstände in anderen Kommunen hinzuweisen. Die komplette Stellungnahme finden Interessierte hier.

Die Remscheid zur Verfügung gestellten Impfdosen wurden ausschließlich an Personen der Kategorie 1 nach STIKO verimpft. Hierüber hat die Stadt Remscheid jeweils „Spritzen-genau“ in ihren entsprechenden Pressemitteilungen informiert. Alle zugewiesenen Impfdosen wurden an die Bewohner*innen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den entsprechenden Alten- und Pflegeeinrichtungen verimpft. Impfdosen, die nicht vergeben werden konnten, wurden – so ist es in der Impfstrategie von Bund und Land vorgesehen -, an einen im Vorfeld sorgfältig erstellten Pool von Personen der Kategorie 1 vergeben. Hintergrund ist, dass die Impfdosen nicht transportabel sind und nach einigen Stunden unbrauchbar werden. 

Frau Dr. Bettina Stiel-Reifenrath, Vorsitzende der KV Kreisstelle Remscheid zeigt sich entsetzt. Die Aussage, dass Führungskräfte der Feuerwehr Remscheid zu Unrecht geimpft wurden, entbehrt jeder Grundlage. Als ärztliche Leitung stellt sie auch im Namen aller ärztlicher Leiter der Impfteams klar, dass jede Impfdosis in Absprache nach Stiko-Priorisierung Kategorie 1 verimpft wurde. Gemäß § 2 Nr 4 der Coronaimpfverordnung sind Mitarbeitende des Imfpzentrums (stationär und mobil) ebenfalls der Kategorie 1 zuzuordnen. Ein Impfteam setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der städtischen Verwaltung, Mitarbeiten des Gesundheitsamtes, Einsatzleitern der Feuerwehr, Mitarbeitern der KV, Impfärzten und medizinischen Fachangestellten. Das Impfteam hat unmittelbaren Kontakt zu den zu impfenden Personen und muss und darf selbstverständlich auch geimpft werden.  Die Verimpfung von Restdosen an diese Personen, die im Übrigen auch den jeweiligen Presseveröffentlichungen genannt wurden, steht absolut im Einklang mit der Kategorisierung der Ständigen Impfkommission/des Ethikrates. Es wurden u. a. auch 185 Mitglieder des Rettungsdienstes (Berufsfeuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfall Hilfe, Firma Kißling) mit „Restdosen“ geimpft. Für 10 Rettungsdienstmitarbeiter steht die Impfung noch aus.

Die hohe Anzahl der Restimpfdosen in Remscheid beruht übrigens auf einer durch die Kassenärztliche Vereinigung zu verantwortende Fehllieferung, die aber vor Ort verimpft werden musste. Auch hierüber haben wir bereits berichtet. 

Der Verwaltungsvorstand und der Krisenstab der Stadt Remscheid, der mit Vertretern von Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr, Verwaltung, EWR GmbH, Krankenhaus und Kassenärztlicher Vereinigung besetzt ist, verwahren sich aufs Schärfste gegen die erhobenen Behauptungen. Hier werden Mitarbeiter der Feuerwehr auf eine nicht hinnehmbare Art verunglimpft, die sich seit knapp einem Jahr an 7 Tagen jede Woche  - deutlich über ihre Dienstpflichten hinaus - für den Schutz der Risikogruppen in der Coronakrise in unserer Stadt  einsetzen. Es hat in Remscheid keine ungerechtfertigte Verimpfung von Restdosen außerhalb der von STIKO/Ethikrat festgelegten Kategorie 1 gegeben. Die Stadt Remscheid prüft derweil, ob und wie sie gegen die Berichterstattung des WDR vorgehen wird. 


25.01.2021: NRW-Impftermin-Portal www.116117.de für Buchungen für Corona-Schutzimpfungen ist völlig überlastet. Impftermine sind vorübergehend nicht buchbar. Kassenärztliche Vereinigung ist in der Pflicht.

Ab heute sollte es den über 80-Jährigen eigentlich möglich sein, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800 116 117 01 oder im NRW-Impftermin-Portal www.116117.de zwei nacheinander geschaltete Termine für die Corona-Schutzimpfung zu sichern.

Stattdessen erwartete die Anruferinnen und Anrufer und diejenigen, die sich online auf den Weg machten, ein Chaos.

Bereits seit den frühen Morgenstunden berichten Menschen, die sich in ihrer Not auch an die unterschiedlichen Stellen der Stadtverwaltung Remscheid wenden, von Fehlermeldungen, Hinweisen auf technische Defekte, Fehlverbindungen und Dauerbesetztzeichen.

Kurzum: Die groß angekündigte Terminoffensive für den Impfstart der über 80-jährigen Menschen in den lokalen Impfzentren ab dem 8. Februar ist ein Desaster.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum Fehlstart der Terminbuchung: „Ich bin empört, wie hier mit den Menschen umgegangen wird. Es kann doch nicht sein, dass die Landesregierung die Terminvergabe ab heute vollmündig ankündigt und bereits nach kürzester Zeit alle Buchungsmöglichkeiten zusammenbrechen. Uns erreichen unzählige Beschwerden, denen wir machtlos gegenüber stehen. Nicht wir, sondern die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein verantwortet im Auftrag des Landes NRW die Coronaschutzimpfungen und damit auch die Terminvergaben vor Ort.“

Die Stadt Remscheid hat keinerlei Einfluss auf die Impfterminvergabe. 

Die Stadt Remscheid bittet alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre und älter sind, weiter um Geduld. Leider wird es bei den vom Land in Aussicht gestellten Impflieferungen ab dem 8. Februar jetzt schon absehbar monatelang dauern, bis alle impfbereiten Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre den ersten und zweiten Impftermin bekommen haben.

Die Stadt Remscheid wird umgehend öffentlich informieren, wenn das Land NRW oder die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein die Funktionsfähigkeit der Terminsysteme sichergestellt hat. 

Weiterer wichtiger Hinweis:

Unter der Senioren-Hotline mit den Rufnummern (0 21 91) 46 45 351 und (0 21 91) 46 45 581 lässt sich grundsätzlich kein Corona-Impftermin sichern!


21.01.2021: Acht weitere Alten- und Pflegeeinrichtungen haben Zweitimpfung erhalten - Verantwortliche setzen alles daran, Immunisierung in Remscheid voranzutreiben.

Acht Remscheider Einrichtungen der Altenhilfe waren heute Ziel von insgesamt sechs Impfteams – bestehend aus ärztlichem Personal, städtischem Verwaltungspersonal und dem Führungsdienst der Feuerwehr –, um die zweite Biontech/Pfizer-Spritze zur Immunisierung gegen das Coronavirus zu setzen.  

Über den Tag hinweg erhielten 309 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 270 Mitarbeitende ihre erste oder zweite Corona-Schutzimpfung. Auch heute hatten sich wieder Personen, die bei der ersten Runde nicht hatten teilnehmen können oder wollten, für die Erstimpfung angemeldet.

Zusätzlich gab es für 12 Rettungsmitarbeiter*innen den ersten oder zweiten Pieck, für weitere 19 Mitarbeitende häuslicher Pflegedienste – alle Personen aus der Impfkategorie 1 – die erste Corona-Schutzimpfung. Zwei Dosen waren unbrauchbar und mussten verworfen werden. Zusammen mit weiteren 6 Injektionen für Mitglieder der eingesetzten Impfteams kam man heute auf insgesamt 616 Impfungen.

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Zum zweiten Mal Ziel der Remscheider Impfoffensive waren heute: Lebenshilfe, AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum, Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“, Senioren- und Pflegeheim „Haus am Park“, Diakonie Bliedinghausen, 365 Grad, Pflegeeinrichtung 365° Wohngruppe Hand in Hand, Hartmann Wohngruppe Tillmanns’sche Häuser.


20.01.2021: Zweite Coronaschutzimpfung in weiteren vier Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen | Impfzentrum Halle West ist nachts beleuchtet

Zweite Coronaschutzimpfung in weiteren vier Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen

Nach der Alloheim Altenresidenz, die als erste Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung ihre zweite Schutzimpfung am 17. Januar erhalten hat, haben heute vier mobile Impfteams mit Unterstützung der Feuerwehr Remscheid vier weitere Einrichtungen zum zweiten Mal angefahren. Von 9 bis 17 Uhr wurden insgesamt 636 Spritzen gesetzt. Zusätzlich gab es auch wieder zahlreiche Erstimpfungen. 

Nach ihrer ersten Coronaschutz-Impfung am 30. Dezember erhielten heute alle 470 in Frage kommenden Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden aus den Einrichtungen Haus Clarenbach, Diakoniezentrum Hohenhagen, Haus Herder Straße und Diakoniezentrum Hasten ihre zweite Biontech/Pfizer-Injektion. Nur wenigen Menschen war heute eine erneute Impfung – beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen – nicht möglich.

Darüber hinaus wurde in den Einrichtungen erstgeimpft, wer sich der Impfaktion am 30. Dezember nicht hatte anschließen können oder wollen. Erstimpfungen erhielten außerdem wieder zahlreiche Mitglieder verschiedener ansässigen Rettungsdienste sowie Mitarbeitende von Remscheider ambulanten Diensten – allesamt Personen der Impfkategorie 1. 

Bilanz des Tages: Insgesamt wurden von 9 bis 17 Uhr 636 Spritzen gesetzt – und damit zum zweiten Mal viele Personen gegen das Coronavirus immunisiert.

 

Impfzentrum Halle West ist nachts beleuchtet 

Weil vermehrt Hinweise zur nächtlichen Beleuchtung der Halle West eingehen, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen:

Aus sicherheitstechnischen Gründen wird das in der Sporthalle West untergebrachte Impfzentrum in der Nacht beleuchtet. Für ausreichend Licht sorgt hier eine Energiesparbeleuchtung. So sitzt auch der nachts patrouillierende Sicherheitsdienst nicht im Dunkeln.


20.01.2021: Corona-Schutzimpfungen ab Februar in der Halle West – Informationsschreiben sind unterwegs | Zweitimpfungen laufen

Land gibt Terminbuchungen für Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar frei. Informationsschreiben von Gesundheitsminister Laumann und Oberbürgermeister Mast-Weisz sind unterwegs. Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start.

Wie berichtet, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu Beginn der vergangenen Woche den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. Noch in dieser Woche erhalten alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre oder älter sind, hierzu Post. Ein Minister-Brief informiert allgemein zum landesweiten Impfstart in den Impfzentren und über die Terminreservierungen ab dem 25. Januar unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 01 oder online auf der Internetseite www.116117.de.

Der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz enthält darüber hinaus Remscheid-spezifische Informationen zum Impfen im Impfzentrum Halle West. Die Hinweise sind nicht abschließend, neue Informationen zum Thema werden jeweils zeitnah öffentlich berichtet.

Aktuell wird beispielsweise noch geklärt, unter welchen Bedingungen die Hausärzte im Einzelfall einen Krankentransportschein für die Fahrt ins Impfzentrum und zurück nach Hause ausstellen können.  

Beide Schreiben sind auf den Weg gebracht. Insgesamt wurden rund 8.300 Personen angeschrieben. Darunter befinden sich allerdings auch diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in einer Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe haben und demzufolge bereits ein Impfangebot erhalten haben. Die Schreiben finden Interessierte hier (Ministerschreiben) und hier (OB-Schreiben).

Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start

Das Land hat der Stadt Remscheid gestern mitgeteilt, dass die Impfstoff-Produktion im belgischen Biontech-Werk reduziert wurde. Hintergrund ist die erforderliche Erweiterung des Werkes zur Steigerung der Produktionskapazität. In der Folge wird es vorübergehend keine Auslieferungen für Erstimpfungen geben, das Land hat alle Bestellungen storniert. Hiervon sind insbesondere die Impfungen in den Krankenhäusern betroffen, die zum Wochenbeginn gestartet sind. Laut aktuellem Hinweis des Gesundheitsministeriums NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung) wird der Start der landesweit installierten Impfzentren deswegen um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

Zweitimpfung heute und morgen mit Biontech/Pfizer-Impfstoff

Die vereinbaren Zweitimpfungen sind gesichert und finden statt. Heute erhalten alle Personen, die in Remscheid am 30. Dezember die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer erhalten haben, die zweite Injektion desselben Impfstoffes.

Gleiches gilt morgen für alle Personen, die am Silvestertag erstgeimpft worden.


17.01.2021: Impfserie gegen Covid-19 heute in der Alloheim Pflegeresidenz erfolgreich fortgesetzt

Als erste Remscheider Alten- und Pflegereinrichtung ist heute die Alloheim Pflegeresidenz mit der zweiten Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffes versorgt worden. In dieser Einrichtung war am 27. Dezember mit der Impfoffensive gegen das Coronavirus begonnen worden. Heute wurde die Impfserie gegen Covid-19 von 9 bis 15 Uhr fortgesetzt. 

Alle Personen, die in dieser Einrichtung am 27. Dezember erstgeimpft worden waren, haben heute ihre zweite Dosis erhalten. Bekanntermaßen erfordert eine vollständige Immunisierung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff zwei Impfdosen im Abstand von rund drei Wochen. 

Darüber hinaus gab es in der Einrichtung eine Reihe von Erstimpfungen für Personen, die an der ersten Impfung nicht teilgenommen haben. Bilanz für heute: Mit den heute Morgen gelieferten 150 Impfdosen hat das heutige Einsatzteam – bestehend aus 3 Impfärzten, zwei Medizinisch-Technischen Assistenten (MTAs) und zwei Führungskräften der Feuerwehr – 47 Bewohnerinnen und Bewohner, 42 Mitarbeitende der Alloheim Pflegeresidenz, 27 Rettungsdienst-Angehörige (Feuerwehr und Johanniter-Unfall-Hilfe), 27 Personen aus dem Bereich der Lebenshilfe (Menschen, die dort leben oder arbeiten) und 7 Mitarbeitende des Landhaus im Laspert versorgt. 

Die heute Erstgeimpften erhalten ihre zweite Dosis nach drei Wochen in der Einrichtung.


16.01.2021: Corona-Immunisierung schreitet voran – Weitere 280 Personen erstgeimpft

Die Immunisierung gegen Corona schreitet in Remscheid voran. Das erfolgreiche Fazit des heutigen Impftages liest sich so: 116 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 164 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtung der Ev. Stiftung Tannenhof haben heute ihre erste Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffes erhalten. Die zweite Impfung erfolgt nach drei Wochen am 6. Februar.  

Vier Ärzte, drei Medizinische Fachangestellte (MFA), eine Führungskraft und eine Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr waren heute im Einsatz. Bis auf zwei unbrauchbare Dosen, die verworfen werden mussten, konnten alle gelieferten Impfdosen mit Unterstützung des Teams der Stiftung Tannenhof von 9 bis 14 Uhr routiniert und zügig verimpft werden. 

Morgen (17.01.) steht die Zweitimpfung in der Alloheim Seniorenresidenz an.


15.01.2021: In Remscheid sind weitere 162 Personen der Impfkategorie 1 geimpft

Unter der Leitung von Dr. Christoph Manske hat heute ein vierköpfiges Ärzteteam mit Unterstützung einer Führungskraft und einer Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr 162 Menschen der Impfkategorie 1 in Remscheid mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer erstgeimpft. In der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep haben 32 Bewohnerinnen und Bewohner den Coronaschutz erhalten, 130 Injektionen wurden Rettungskräften, Ärzten und Mitarbeitenden aus stationärer und ambulanter Altenpflege injiziert. 

Die Mammutaufgabe heute: Aufgrund einer Fehlinformation waren 162 Impfdosen in die Einrichtung Haus Lennep geliefert worden. Tatsächlich waren für die Einrichtung aber deutlich weniger Dosen angefordert worden, weil – wie öffentlich bekannt – ein Großteil von Bewohnerschaft und Mitarbeiterteam bereits die Coronainfektion durchlebt hatte und deswegen für die Schutzimpfung nicht mehr Frage kam. Die Folge: 15 Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich heute impfen, dazu 17 Mitarbeitende. 

Nun galt es, in kürzester Zeit weitere Personen der nach STIKO definierten Impfkategorie 1 zu organisieren, um den überschüssigen Impfstoff nicht verwerfen zu müssen.

Das gelang. „Bemerkenswert hierbei war der großartige Einsatz der Feuerwehrleitung sowie der Heimleitung Jutta Berendes, die es in kürzester Zeit geschafft haben, die gelieferte Menge von 162 Impfdosen statt der angekündigten 42 Dosen zu verimpfen“, so Andrea Saniter, medizinische Leiterin des zentralen Impfzentrums Remscheid. 

Auf diese Weise wurde heute nicht nur im Haus Lennep geimpft. 58 Teammitglieder aus dem Rettungsdienst der Feuerwehr, 15 Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), 9 der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), 7 der Notfallrettung Kießling, 2 Notärzte, 1 Impfarzt, 2 Mitarbeitende der Pflegeeinrichtung „Haus Herder Straße“ sowie 36 Angehörige von häuslichen Pflegediensten haben ihre erste Injektion erhalten. 

Alle Personen erhalten am 5. Februar ihre Zweitimpfung.


15.01.2021: Erste und zweite Coronaschutzimpfungen in den kommenden Tagen

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat die nächsten Coronaschutz-Impfungen in zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen angekündigt. Heute und morgen wird jeweils eine Einrichtung mit den Impfdosen des BioNTech-Impfstoffs beliefert. Die Verimpfung des Impfstoffs erfolgt jeweils am selben Tag durch mobile Impfteams.

Am Sonntag ist ein weiterer Meilenstein bei der Immunisierung der Remscheider Bevölkerung erreicht: Am 17. Januar erhält die Alloheim Pflegeresidenz als erste Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung ihre 2. Coronaschutz-Impfung.

Nach Abschluss der Impftage wird jeweils gesondert per Presseinformation berichtet.


14.01.2021: Land teilt wöchentliche Impfdosen für Remscheid im Zeitraum 1. Februar bis 28. März mit. Krankenhauspersonal wird ab dem 18. Januar erstgeimpft.

In seinem Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 vom 13. Januar hat das Land NRW weitere Regeln zur Impfung der Bevölkerung formuliert. 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat gestern die wöchentlichen Impfdosen des Impfstoffes Biontech/Pfizer mitgeteilt, die Remscheid im Zeitraum 1. Februar bis 28. März erhält. Mit den in Aussicht gestellten 465 Impfdosen pro Woche können ebenso viele Remscheiderinnen und Remscheider, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, in der Halle West ihre Erstimpfung erhalten. Weitere 112 Dosen des Impfstoffes erhält Remscheid wöchentlich zur Erstimpfung von Beschäftigten in Rettungsdiensten und ambulanten Pflegediensten. Sie gehören laut STIKO (Ständige Impfkommission) ebenfalls zur Impfkategorie 1. 

Die Verteilung des landesweit ab Februar zur Verfügung stehenden Impfstoffs auf die einzelnen Städte und Kreise erfolgt anhand des jeweiligen Anteils an der nordrhein-westfälischen Allgemeinbevölkerung.

Berechnungsgrundlage für die wöchentlichen Impfstoffzuteilungen nach Remscheid ist die Remscheider Allgemeinbevölkerung mit 111.338 Menschen laut Statistischem Bundesamt, Stand 31.12.2019. Es ist dieselbe Zahl, die das Robert-Koch-Institut zur Berechnung der 7-Tage-Inzidenz verwendet. 

Impfstart in den Krankenhäusern ab 18. Januar

Für die erste Coronaschutzimpfung des Krankenhauspersonals stellt das Land ab dem 18. Januar Impfstoff zur Verfügung. Eine Lieferung erfolgt über die koordinierenden Stellen der zentralen Impfzentren, denen die Krankenhäuser ab dem 13. Januar ihren Bedarf melden.

Die Impfungen erfolgen in Eigenregie in den Krankenhäusern. Die konkreten Impftermine für die kommende Woche in den Krankenhäusern befinden sich derzeit in der Abstimmung.


12.01.2021: Impfungen in der Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung am 12. Januar

Am heutigen Tag hat ein mobiles Impfteam in der Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung die Impfungen gegen COVID19 weiter vorangetrieben. 

Nachdem der Impfstoff bereits am Morgen angeliefert wurde, konnte gegen 11 Uhr mit den Impfungen begonnen werden. Insgesamt konnten 64 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 64 Mitarbeitende der Einrichtung geimpft werden. Zudem wurden drei Mitglieder des Impfteams sowie insgesamt zwölf Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Feuerwehr geimpft. Die Impfungen wurden durch vier Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Hierbei wurden sie von zwei Mitarbeitenden der Verwaltung sowie zwei Führungsdiensten der Feuerwehr unterstützt. 

Die Impfaktion war bestens durch die Einrichtungsleitung vorbereitet worden, so dass diese große Anzahl an Impfungen ohne Zwischenfälle durchgeführt werden konnte.

Am 2. Februar steht die erforderliche zweite Impfung in der Stockder Stiftung an. 

Bereits am kommenden Freitag, 15. Januar, geht es weiter in Remscheid. Dann wird die Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep geimpft.

 


12.01.2021: Land gibt Terminbuchungen für Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar frei - Zentrale Impfzentren öffnen ab dem 1. Februar

Die Landesregierung NRW hat gestern den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. In seinem Schreiben stellt Gesundheitsminister Laumann eine telefonische und eine Online-Terminreservierung ab dem 25. Januar in Aussicht. Ab übernächsten Montag (25.01.) sollen sich Menschen, die noch im Monat Januar 80 Jahre werden oder älter sind, mit den erforderlichen zwei Impfterminen in den lokal installierten Impfzentren – in Remscheid ist das die Halle West – ausstatten können. 

Damit die Terminvergabe reibungslos funktioniert, hat das Land sich entschieden, anstelle der bereits öffentlich angekündigten bundesweiten Servicenummer 116 117 eine kostenfreie 0800-Rufnummer einzurichten. Außerdem können Termine online über das Internet gebucht werden. Beide Kontakte werden noch bekannt gegeben. 

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Kreise und kreisfreien Städte gestern dazu aufgefordert, ein entsprechendes Informationsschreiben an alle über 80-Jährigen für den Versand zum 23. Januar vorzubereiten.

In Remscheid sind diese Vorbereitungen bereits im vollen Gange. Hier werden zur Zeit alle zutreffenden Kontakte anhand der Einwohnermeldedatei – wie bei den Wahlbenachrichtigungen auch – ermittelt. Einer pünktlichen Information aller über 80-Jährigen steht in unserer Stadt also nichts entgegen. 

Ein Wehrmutstropfen bleibt: Über 80-jährige Menschen, die nicht ausreichend mobil sind, um die zentralen Impfzentren aufzusuchen, müssen sich noch einen Moment gedulden. Der aktuell verfügbare Impfstoff der Firma Biontech/Pfitzer kann nicht in häuslicher Umgebung verimpft werden, weil er in seiner Handhabung hoch empfindlich ist. Für ein Impfen zu Hause kommt daher nur ein weniger sensibler Impfstoff in Frage. Er ist allerdings noch nicht verfügbar.


10.01.2021: Schutzimpfungen gehen am Dienstag (12.01.) weiter

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat die nächste Coronaschutz-Impfung angekündigt. Am kommenden Dienstag, 12. Januar, wird eine Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung mit 138 Impfdosen des BioNTech-Impfoffs beliefert. Die Verimpfung des Impfstoffs erfolgt am selben Tag.


09.01.2021: Corona-Schutzimpfungen weiter erfolgreich – Vierter Impftag reibungslos verlaufen

Zufrieden zeigt sich heute Nachmittag Remscheids Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, der die Arbeitsgruppe „Impfstrategie in Remscheid“ des Corona-Krisenstabs leitet, mit dem Verlauf des vierten Impftags: „Anstatt der ursprünglich angeforderten 310 Dosen haben 318 Dosen des BioNTech-Impfoffs in den frühen Morgenstunden insgesamt vier Remscheider Alten- und Pflegeheime erreicht. Sie waren im Vorab von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein über die heute angesetzte Impfaktion in ihren Häusern informiert worden. Die Einrichtungen waren bestens auf den heutigen Impftag vorbereitet.“ 

Weiter resümiert er: „Zur Verimpfung der Dosen waren heute insgesamt vier mobile Impfteams im Einsatz. Unterstützung erhielten die medizinischen Teams vor Ort von acht Führungsdiensten und drei Verwaltungsmitarbeitenden der Feuerwehr Remscheid und vier Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid. Von 8 bis 15 Uhr haben insgesamt 162 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 115 Mitarbeitende ihre erste Coronaschutzimpfung erhalten. Also wurden in den Einrichtungen weniger Dosen verimpft, als vorgesehen.“

Zufrieden ist er deswegen über flexible Lösungen in diesen Fällen: „Zwei Dosen musste verworfen werden, sie waren trübe und wurden nicht zur Verimpfung freigegeben. Die restlichen 39 Impfdosen wurden fünf Mitgliedern der Impfteams und 34 Mitarbeitenden des Rettungsdienstes – beide Personengruppen gehören gleichfalls zur Impfkategorie 1 – injiziert.“ Ihre zweite Dosis erhalten alle am 30. Januar. 

In diesen Alten- und Pflegereinrichtungen wurde heute geimpft:

CBT-Wohnhaus Katharinenstift, Evangelische Stiftung Hephata Wohnen, Insanto Seniorenresidenz Remscheid und Landhaus im Laspert. 

Nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zwischenzeitlich sechs statt fünf Impfdosen pro BioNTech-Ampulle genehmigt hat, gewinnt Remscheid seit heute aus einer Ampulle die gesteigerte Dosenzahl. Die genehmigte Erhöhung von fünf auf sechs Dosen gilt seit Freitag (09.01.), 12 Uhr. Sie ändert allerdings nichts an der gelieferten Ampullenmenge. 

Das Land hat bislang noch keine weiteren neuen Impfdosen für Remscheid angekündigt. Der Impfstoff für die Zweitimpfungen am 17., 20. und 21. sowie am 30. Januar wird vom Land zentral zurückgehalten und tagaktuell angeliefert.


08.01.2021: Morgen (09.01.) wird in Alten- und Pflegeeinrichtungen weitergeimpft

Für Samstag, 9. Januar, sind 310 weitere Impfdosen angekündigt. Sie werden morgen in vier Remscheider Alten- und Pflegeheimen verimpft. 


31.12.2020: Dritter Corona-Impftag ebenfalls erfolgreich!

Pünktlich zum Jahresende konnte heute der dritte Corona-Impftag für Remscheid ebenfalls erfolgreich beendet werden. Im Laufe des Tages wurden insgesamt 255

impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 180 Mitarbeitende der folgenden Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft: 

  • Lebenshilfe
  • AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum
  • Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“
  • Senioren- Und Pflegeheim „Haus am Park“
  • Diakonie  Bliedinghausen
  • 365 Grad
  • Pflegeeinrichtung 365° Wohngruppe Hand in Hand
  • Hartmann Wohngruppe Tillmanns’sche Häuser

Insgesamt wurden 435 Dosen Impfstoff direkt in die Einrichtungen geliefert; 430 wie ursprünglich angekündigt und 5 als fehlende 2. Nachlieferung vom ersten Impftag (siehe PI vom 27.12.2020). In den Einrichtungen wurde dann in eigens eingerichteten Impfstraßen durch mobile Impfteams geimpft. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin am 21.01.2021 für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird. 

Die mobilen Impfteams, die am heutigen Impftag aus 16 Impfärzten unter der Leitung von  Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestanden, wurden vor Ort unterstützt durch vier Führungsdienste und zwei Mitarbeitende der Feuerwehr Remscheid und 4 Mitarbeitende des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid. Gemeinsam hat man auch den heutigen Impftag erfolgreich beendet. Weiter gilt es nun für die „geimpften“ Einrichtungen alles daran zu setzen, bis zum Nachimpftermin in 21 Tagen weitere Infektionsausbrüche zu verhindern – dies würde eine zweite Impfung unter Umständen unmöglich machen.  

Das genaue Datum der nächsten Impfstofflieferung für Remscheid ist derweil noch nicht bekannt; fest stehen aber die vereinbarten Zweitimpfungen am 17., 20. und 21.01.2021.

30.12.2020: : Auch zweiter Corona-Impftag in Remscheid erfolgreich beendet

Auch der zweite Corona-Impftag in Remscheid ist gut verlaufen: Von 11:00  bis gegen 17:00 Uhr sind heute insgesamt 297 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 173 Mitarbeitende der folgenden Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft worden: 

-       Haus Clarenbach

-       Diakoniezentrum Hohenhagen

-       Haus Herder Str.

-       Diakoniezentrum Hasten

Insgesamt wurden 470 Dosen Impfstoff direkt in die Einrichtungen geliefert; 430 wie ursprünglich angekündigt und 40 als fehlende 1. Nachlieferung vom ersten Impftag (siehe PI vom 27.12.2020). In den Einrichtungen wurde dann in eigens eingerichteten Impfstraßen durch mobile Impfteams geimpft. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird. Es ist der 20.01.2021. 

Das mobile Impfteam, das am heutigen Impftag aus 14 Impfärzten unter der Leitung von  Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestand, ist erleichtert, dass auch am heutigen Impftag alles reibungslos funktioniert hat. „Auch wenn der Impfstoff derzeit noch sehr stark limitiert ist, bringt uns jede einzelne Impfung einen Schritt zurück Richtung Normalität.“, so Guido Eul-Jordan, Leiter der Arbeitsgruppe Impfstrategie/Impfzentrum.  „Wichtig ist es nun,“ appelliert Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus, „insbesondere in den Alten- und Pflegeeinrichtungen in den kommenden 21 Tagen bis zur Nachimpfung alles daran gesetzt wird, keine weiteren Infektionsausbrüche zuzulassen, denn dies würde die für die Immunisierung erforderliche zweite Impfung unter Umständen unmöglich machen.“ 

Die nächste Impfstofflieferung für Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtungen ist für den 31.12.2020 angekündigt.


30.12.2020: Hinweise zur Impfstrategie

Aufgrund zahlreicher Nachfragen und Hinweise aus der Bürgerschaft weist die Stadt Remscheid nochmals auf die Impfstrategie hin. 

Die Impfstrategie der Stadt Remscheid orientiert sich an den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung. Hiernach werden zunächst Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft. Diese Personen gehören der obersten Impfpriorität an. Aufgrund der stark limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffes in der ersten Auslieferungswelle wurde durch das Land festgelegt, diesen direkt in die Einrichtungen zu liefern und dort mit Hilfe mobiler Impfteams zu verabreichen. 

In einem weiteren Schritt sollen dann auch diejenigen Personen ab 80 Jahren berücksichtigt werden, die in ihren eigenen vier Wänden bzw. in ihrer eigenen Häuslichkeit wohnen; auch diese gehören zur obersten Impfpriorität.
Es muss jedoch unterschieden werden zwischen den Älteren ab 80 Jahren, die noch mobil sind und denen, die es nicht mehr sind. Diejenigen, die noch mobil sind, können sich im Impfzentrum vor Ort (Sporthalle West) impfen lassen, sobald die Impfzentren den Betrieb aufgenommen haben und genügend Impfstoff vorhanden ist. Interessierte, die zur priorisierten Gruppe gehören, können dann einen Termin vereinbaren. Für die Terminvereinbarung wird es die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117 geben. Wichtig ist allerdings, dass die Impfzentren in NRW aufgrund der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffes derzeit noch nicht in Betrieb sind und demzufolge auch noch keine Terminvereinbarung möglich ist.

Für diejenigen Älteren ab 80 Jahren, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen, aber nicht mehr mobil sind, gilt, dass eine Verimpfung nur durch ein mobiles Team bzw. einen entsprechenden Hausbesuch erfolgen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim BioNTech-Impfstoff jedoch nicht der Fall. 

Die Stadt Remscheid wird regelmäßig den aktuellen Sachstand berichten und öffentliche Information verbreiten, sobald sich die ersten Zielgruppen außerhalb der Remscheider Alten- und Pflegeheime impfen lassen können bzw. Terminvereinbarungen möglich sind. 

Detaillierte und aktuelle Infos finden sich auch unter https://www.land.nrw/de/corona/impfung

27.12.2020: Erster Corona-Impftag in Remscheid erfolgreich beendet

Der Corona-Impfstart in Remscheid ist geglückt: Von 11.30 bis gegen 16 Uhr sind heute insgesamt 45 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Mitarbeitende der Alloheim Pflegeresidenz mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft worden. Die restlichen der gestern gelieferten 120 Dosen wurden anschließend vor Ort – und selbstverständlich unter Beachtung des Infektionsschutzes – an Mitarbeitende zweier weiterer Remscheider Pflegereinrichtungen verimpft. Sie gehören gleichfalls zur ersten Impfpriorität. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird. Es ist der 17. Januar. 

Das mobile Impfteam, das heute zum Impfstart aus den Ärztinnen Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestand, ist glücklich und erleichtert, dass der Impfstart reibungslos funktioniert hat. Die Impfung in der Einrichtung sei von der Residenzleiterin der „Pflegeeinrichtung am Klinikum“ Alexandra Bläsing vorbildlich vorbereitet worden. Sie habe damit das Impfteam maßgeblich darin unterstützt, den adäquat gelagerten Impfstoff für die eigentliche Impfung aufzubereiten und den gut vorbereiteten und informierten Bewohnerinnen und Bewohnern zu impfen.

Erfreut und erleichtert zeigt sich das Impfteam über ihre Beobachtungen während und nach der Impfung: Insgesamt hätte es unter den teils hochbetagten Impflingen Freude und Erleichterung über den Impfstart und die Perspektive auf Rückkehr in das alltägliche unbeschwerte Leben gegeben. Irgendwelche Sofortreaktionen auf den Impfstoff habe es keine gegeben. 

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus bedankten sich heute Abend bei einem Medientermin vor Ort ganz ausdrücklich für die gute und engagierte Arbeit des Impfteams, die große Unterstützung der Alloheim Pflegeresidenz bei der Durchführung des ersten Impftages und bei Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan und seinem Team sowie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für die intensive, vorausblickende und verlässliche Organisation der Corona-Impfungen in Remscheid. 

Nur 120 Dosen für Remscheid – das Land liefert nach

Von den für gestern angekündigten ersten 180 Impfdosen für Remscheid hat das Land wegen eines Kommunikationsfehlers nur 120 Dosen geliefert.

Der Irrtum hat sich zwischenzeitlich aufgeklärt. Die fehlenden 60 Dosen werden am 30. Dezember nachgeliefert. Remscheid erhält an diesem Tag also 490 statt 430 Impfdosen. 


23.12.2020: Ergänzender Hinweis zur Impfdosenzuteilung

Zur Frage der Zuteilung von Impfstoffzuteilung wird auf die städtische Presseinformation des gestrigen Tages verwiesen. Hierzu bleibt festzuhalten, dass bei den vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) angekündigten 2.080 Dosen bereits die erforderliche Zweitimpfung nach 21 Tagen inbegriffen ist. Der bis Ende Januar zugeteilte Impfstoff reicht also für die Impfung von 1.040 Menschen aus.

22.12.2020: Achtung vor telefonischer Betrugsmasche: Es gibt keinen Impfstoff zu kaufen!

Angesichts des Impfstarts sind insbesondere ältere Menschen gefährdet, Opfer einer neuen Betrugsmasche zu werden. In Bonn hat es bereits erste Anzeigen von Senioren gegeben, denen telefonisch ein Corona-Impfstoff gegen mehrere tausend Euro zum Kauf angeboten wurde.

Deswegen wird an dieser Stelle klargestellt: Es gibt keinen Corona-Impfstoff, der gegen Geld frei erhältlich ist. Die künftige Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Der Bund zahlt den Impfstoff.


22.12.2020: Voraussichtliche Zahl der Impfdosen für Remscheid bis Ende Januar 2021

Heute erreichten den Corona-Krisenstab der Stadt Remscheid  die konkreten Zahlen zu den Lieferungen des BioNTech-Impfoffs. Demnach kann Remscheid bis Ende Januar 2021 mit insgesamt 2.080 Dosen für 1.040 Menschen in sechs Lieferungen rechnen.

Aufgrund der für den 27. Dezember zunächst sehr limitiert zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge hat sich das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) entschieden, allen Kreisen und kreisfreien Städten unabhängig von der jeweiligen Bevölkerungszahl 180 Impfdosen zuzuweisen. Die anschließenden Liefermengen werden dann anhand des Bevölkerungsschlüssels der Personen ab 80 Jahren auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt.

50% der Lieferungen werden als Reserve für die 2. Impfung beim MAGS im Zentrallager verwahrt. Grund hierfür ist: Der Biontec/Pfizer-Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird.

Angesichts dieser Verteilungsregelung erhält Remscheid mit 7.944 über 80-jährigen Remscheiderinnen und Remscheidern am 26. Dezember 180 Dosen, am 28. und 30. Dezember jeweils 430 Dosen, am 17. Januar 2021 180 und am 19. und 21. Januar jeweils erneut 430 Impfdosen. Die angelieferten Dosen sind für die Verimpfung am jeweiligen Folgetag bestimmt.

Die Impfstrategie der Stadt Remscheid orientiert sich an den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung. Hiernach werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen ab dem 27. Dezember geimpft. Diese Personen gehören der obersten Impfpriorität an. Zu dieser Gruppe gehören auch über 80-jährige Menschen. Sie werden später im Impfzentrum in der Sporthalle West im Stadtteil Reinshagen geimpft. Ab wann die Impfungen im Impfzentrum starten können, hängt von der weiteren Impfstoffverfügbarkeit ab. Aufgrund der stark limitierten Verfügbarkeit in der ersten Auslieferungswelle wurde verfügt, den Impfstoff zunächst an Bewohnerinnen und Bewohner in Altenheimen zu verimpfen.

Die Stadt Remscheid wird regelmäßig den aktuellen Sachstand berichten und eine öffentliche Information verbreiten, sobald sich die ersten Zielgruppen außerhalb der Remscheider Alten- und Pflegeheime impfen lassen können. Die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117 für den Terminservice wird erst freigeschaltet, wenn der zugelassene Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht.


18.12.2020: Impfstart in den Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtungen

Die Zulassung des Impfstoffes der Firma Biontech durch die Europäische Arzneimittelagentur gilt als sicher genauso wie der Impfstart nach den Weihnachtsfeiertagen ab dem 27. Dezember.

Die ersten Remscheider Alten- und Pflegeinrichtungen wurden deswegen von der kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein dazu aufgefordert, alle erforderlichen Vorbereitungen zum Impfstart innerhalb der Einrichtung zu treffen. Denn mit der Impfung der vulnerablem Gruppen in Pflegeeinrichtungen werden diese zu eigenen kleinen Impfzentren mit allen Qualitätsmerkmalen, die hierfür erforderlich sind. So legen auch sie kleine Impfstraßen an und halten Aufenthaltsflächen für die Zeit nach der Verimpfung vor. Weil der Impfstoff auf direktem Wege – und nicht über das Impfzentrum in der Halle West – von zentraler Stelle an sie ausgeliefert wird, müssen auch sie beispielsweise einen Vorbereitungsraum für die Aufbereitung des Impfstoffes vorhalten. Geimpft wird durch mobile Impfteams wahlweise im Zeitraum 27. bis 31. Dezember (Hinweis: Aus Sicherheitsgründen werden die Einrichtungsnamen nicht öffentlich gemacht.).

Der medizinische Leiter des Impfzentrums Dr. Kohlmeyer wird aus persönlichen Gründen diese Aufgabe nicht übernehmen können. An seine Stelle tritt die Remscheider Ärztin Andrea Saniter, die sich heute dem Krisenstab vorgestellt hat.


14.12.2020: Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im November 2020 die Einrichtung von 53 Impfzentren beschlossen, die die priorisierten Personengruppen gegen das SARS-CoV-2 Virus impfen sollen. In der Krisenstabsitzung vom 25.11.2020 der Stadt Remscheid wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zur Umsetzung dieser Aufgabe einzurichten. Dieser Arbeitsgruppe, die durch Herrn Ltd. Branddirektor Eul-Jordan geleitet wird, gehören die Kassenärztliche Vereinigung, das Gesundheitsamt, das Gebäudemanagement sowie der Katastrophenschutz der Stadt Remscheid an. In dieser Arbeitsgruppe wurden verschiedenen Verfahren erarbeitet, die es ermöglichen, die komplexen Anforderungen an ein solches Impfzentrum umzusetzen. Nachstehend wichtige Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen.

Organisation und Betrieb

Das Impfzentrum wird organisatorisch von der Stadt Remscheid verantwortlich geführt. Für die eigentlichen Impfungen sowie für die medizinisch- administrative Tätigkeit ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Diesbezüglich wurde hierfür ein Kooperationsvertrag zwischen dem Land NRW und der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Medizinischer Leiter des Impfzentrums ist Herr Dr. Michael Kohlmeyer. 

Standort und Einsatzbereitschaft

Das Impfzentrum der Stadt Remscheid wird am 15.12.2020 in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23, einsatzbereit sein.

Sobald eine volle Auslastung des Impfzentrums absehbar wird, sind die täglichen Öffnungszeiten (7 Tage die Woche) von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr. 

Ausstattung und Impfstart

Zu einem Impfzentrum, was als Oberbegriff zu verstehen ist, gehören einmal der Standort der eigentlichen „Impfstraßen“ und mobile Impfteams, die die vulnerable Gruppe in Alten- und Pflegeheimen impft. Für einen reibungslosen Betrieb wird eine Koordinierungsgruppe der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung sorgen. Das Impfzentrum Remscheid ist so dimensioniert, dass die geforderte Impfquote von 10.000 Impfungen im Monat realisiert werden kann. Diese ist jedoch abhängig von der Versorgung mit Impfstoff.

Wann die ersten Impfdosen in Remscheid eintreffen, kann zum heutigen Tag nicht beantwortet werden. 

Wie erfahre ich, dass ich mich impfen lassen kann?

Das Land bereitet zusammen mit dem Bund entsprechende Kampagnen unter dem Slogan „Ärmel hoch“ vor. Aus diesen soll hervorgehen, welche Personengruppe wann geimpft wird.    

Terminvergabe und Impfunterlagen

Termine können, sobald der Auslieferungstermin und die Anzahl der verfügbaren Impfdosen bekannt sind, über die Kassenärztliche Rufnummer 116117 telefonisch vereinbart werden. Da die Impfung gegen das Corona-Virus eine zweite Impfung erforderlich macht, wird bei der ersten Terminvergabe auch der zweite Impftermin vergeben. Nach der Terminvereinbarung erhalten die Impfberechtigten die erforderlichen Unterlage zur Impfung auf dem postalischen Weg. Diese müssen ausgefüllt und gemeinsam mit einem amtlichen Ausweisdokument zum Impftermin mitgebracht werden. Um eine Gruppenbildung vor dem Impfzentrum zu vermeiden, wird dringen darauf hingewiesen, dass Impfberechtigte erst kurz vor dem eigentlichen Termin am Impfzentrum erscheinen. 

Impfablauf

Im Vorfeld der Impfung wird geprüft, ob die erschiene Person impfberechtigt ist und ob Symptome vorliegen, wie z.B. Fieber, die eine Impfung ausschließen würde. Für den Fall, dass es in einer Impfstraße zu einer Verzögerung gekommen ist, steht ein Wartebereich zur Verfügung. Hier werden die Wartenden vom Personal des Impfzentrums betreut. Anschließend findet, wenn gewünscht, ein Impfgespräch mit einem Arzt in der Impfstraße statt, in dessen Anschluss die Impfung durchgeführt wird. Im allgemeinen können nach jeder Impfung  Impfreaktionen auftreten, was es erforderlich macht, die geimpfte Person für ca. 30 Minuten zu beobachten. Hierfür wurde ein weiterer Wartebereich eingerichtet.

Grundsätzlich gelten auch im Impfzentrum und auf dem Gelände die AHA-Regeln - Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. 

Anfahrt

Für Personen, die mit dem eigenen Fahrzeug zu Impftermin erscheinen, stehen Parkplätze zur Verfügung. Grundsätzlich wird aber die Sporthalle West mit dem ÖPNV gut zu erreichen sein.  

Welche Parkplätze angefahren werden können und mit welchem Bus das Impfzentrum am besten erreicht werden kann, wird zeitnah bekanntgegeben.

Remscheider Impfzentrum/künftige Impfstraße. Bildnachweis: Viola Juric.