Ashington und New-Beggin-by-the-Sea

Das Bergwerksmuseum "Woodhorn Colliery" in Ashington
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Ashington und New-Beggin-by-the-Sea

Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Remscheid und der Gemeinden Ashington und New-Biggin-by-the-Sea gehen zurück auf die frühen 1950er Jahre, damit zählen diese Verbindungen zu den ältesten Partnerschaften zwischen deutschen und britischen Städten. Diese lange Verbindung wurde im Jahre 2004 dadurch gewürdigt, das Vertreter Remscheids als Gäste zum Staatsbesuch der britischen Königin Elizabeth II. im Landtag Nordrhein-Westfalen eingeladen wurden.

Remscheids englischer Partner"district" lag an der Küste im Südosten des landschaftlich reizvollen Northumberland zwischen den Städten Edingburgh im Norden und Newcastle im Süden. Der District Wansbeck hatte über 65.000 Einwohner und erstreckte sich auf eine Fläche von ca. 6.900 ha. Er wurde 1974 durch den Zusammenschluss der Städe Ashington, Bedlington und Newbiggin-by-the-Sea gebildet. Seinen Namen erhielt er durch den die Region durchfließenden Fluß Wansbeck. Der Destrikt wurde im Zuge der englischen Gemeindegebietsreform 2009 aufgelöst.
Die Partnerschaft knüpft heute an ihre Ursprünge an, indem sie mit den Gemeinden Ashington und New-Beggin-by-the-Sea aufrecht erhalten wird.

Die Region zählte zu den Hauptregionen des britischen Bergbaus. Seit Mitte der 1980er befindet sich die Region in einem tiefgreifenden Strukturwandel, da der Bergbau nach und nach eingestellt wurde. Heute bemüht sich die Region Northumberland um ein neues Image als touristisch attraktive Region - hierzu zählen beispielsweise das Woodhorn Museum in Ashington, das sich mit der Bergbaugeschichte der Region befasst. Im Sommer 2011 wurde das Maritime Center in New-Beggin-by-the-Sea seiner Bestimmung übergeben.