Breitbandausbau in Remscheid

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Der Vertag zum Glasfaserausbau ist zwischen der Stadt Remscheid und der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet. Bis August 2022 werden die unterversorgten Gebiete mit Mitteln von Bund und Land NRW (18,7 Mio. EUR) gefördert mit Glasfaser bis ins Haus versorgt.
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Glasfaser für Remscheid

Im Zuge der immer weiter fortscheitenden Digitalisierung der Gesellschaft insbesondere des Gewerbes ist der Bedarf an schnellem Internet immer mehr gefragt. Gerade in ländlichen Regionen, aber auch in Teilen Remscheids gibt es noch eine Unterversorgung. Dies hat die Bundesregierung schon 2015 erkannt und entsprechende Fördermöglichkeiten für Kreise, Städte und Gemeinden aufgelegt, um diese sogenannten "Weißen Flecken" (Internetversorgung unter 30Mbit/s) mit schnellem Internet ausbauen zu können. Die Stadt Remscheid hat bereits 2016 aus Fördermitteln eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen "Masterplan zum Breitbandausbau in Remscheid" beinhaltet. Zusätzlich wurde die Stelle des "Breitbandkoordinators" mit Fördermitteln vom Land NRW 2017 eingerichtet.

Der Breitbandkoordinator, Christian Marré, ist für Bürger und Betriebe der Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema Breitband.

Weiterhin hat die Stadt Remscheid einen Förderantrag im 4. Aufruf mit dem erstellten "Masterplan" gestellt, um den Breitbandausbau mit Fördermitteln von Bund (50%) und Land NRW (50%) voran zu treiben. Nachdem die Stadt den vorläufigen Fördermittelbescheid des Bundes und die Kofinanzierung des Landes NRW erhalten hat, konnte der Ausbau in einer EU-weiten Vergabe ausgeschrieben werden. Im Vergabeverfahren hat sich ergeben, dass die Telekom Deutschland GmbH das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat und somit den Zuschlag nach der Bewilligung der endgültigen Fördersummen von insgesamt18,7 Mio. EUR Ende August 2019 erteilt wurde. Der Zuwendungsvertrag wurde dann am 04.09.2019 vom OB Burkhard Mast-Weisz und der Telekom Deutschland GmbH (Herr Stefan Mysliwitz) unterschrieben.

Glasfaserkabel

Ein großen Meilenstein für die Stadt, denn nun kann es endlich losgehen: Die Telekom hat bereits erste Feinplanungen begonnen und muss sich nun auch um die Genehmigungsanträge für die Aufbrüche und Standorte der Netzverteiler kümmern. Alle betroffenen Eigentümer werden noch angeschrieben, da hier auch entsprechende Genehmigungen einzuholen sind. Den Glasfaseranschluss wird die Telekom kostenlos bis in den Keller des Hauses verlegen – also für jeden Immobilienbesitzer eine kostenlose Aufwertung, denn heute ist eine der wichtigsten Fragen beim Hauskauf oder der Vermietung: „Wie schnell ist hier das Internet?“ oder „ Gibt es hier Glasfaser?“. Das ist nicht allein für Unternehmen wichtig, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung immer größere Datenübertragungsraten, gerade im Upload-Bereich, benötigen. Auch für Privatleute wird es immer wichtiger von zu Hause aus zu arbeiten oder UHD-TV bzw. Video-Streaming und Gaming nutzen zu können. Wenn der Eigentümer keine Einwilligung geben möchte, wird diese Adresse homes-passed versorgt. Es wird ein Micro-Leerrohr bis zur Grundstücksgrenze verlegt, wasserdicht verschlossen abgelegt und kann dann später bei Bedarf auf eigene Kosten bis ins Haus verlegt werden.

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Da nun dieser Breitbandausbau an Förderbedingungen geknüpft ist, sind in diesem Projekt auch nicht alle Adressen davon betroffen – auch wenn an Ihrem Haus der Bagger vorbeikommt ist es nicht so einfach möglich, dieses mit auszubauen.

Eine weitere wichtige Förderbedingung ist das Open Access-Netz – d.h., der Kunde ist nicht durch den Ausbau der Telekom daran gebunden auch einen Vertrag bei der Telekom zu buchen.

Wann bekomme ich nun meinen Glasfaseranschluss? Diese Frage wird erst nach Abschluss der Feinplanung der Telekom konkret beantwortet. Der Breitbandkoordinator informiert über diese Feinabstimmung und dem genauen Zeitablauf auf dieser Internetseite sobald diese fest stehen. Also noch ein wenig Geduld. Zuerst werden die Schulen ans Glasfasernetz angebunden.

Da bei solch einem Bauprojekt nicht alles glatt laufen wird, die ein oder andere Rose im Vorgarten zum Opfer fällt oder der Bagger die Einfahrt versperrt bitte ich jetzt schon zu entschuldigen – alle Beteiligten bemühen sich um einen reibungslosen Ablauf.

Zum Projekt noch ein paar Zahlen:

Zeitraum: 36 Monate (bis Ende August 2022)
Zu versorgende Adressen: 3446
Haushalte: 6052
Gewerbebetriebe: 701
Schulen: 37
Institutionen: 12
Glasfaserleitungen: 938.000 Meter
Leerrohre: 248.000 Meter
Tiefbauarbeiten: 128.000 Meter
Neue Netzverteiler: 139 "graue Kästen"

(Stand 9/2019)

Auskunft zum Projekt erteilt der Breitbandkoordinator der Stadt Remscheid, Christian Marré. (siehe Kontakt)

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin über den aktuellen Stand informieren. Einen Link zu Informationen zur Chronologie finden Sie in der Linkliste auf der rechten Seite

 

Kontakt

+49 (2191) 16 3443
 

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