Breitbandausbau in Remscheid - Chronologie

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Nach erfolgter Förderzusage für den Breitbandausbau für das schnelle Internet, nachfolgend der aktuelle Stand und wie es mit dem Breitbandausbau weitergeht.

Ausblick

- Die Telekom Deutschland GmbH wird dann innerhalb der vereinbarten 36 Monate alle unterversorgten Adressen mit Leerrohren und darin enthaltenen Glasfaserleitungen ausbauen. Somit bekommen diese Haushalte nach Zustimmung des Eigentümers ein Glasfaserkabel in den Keller gelegt bzw. ohne eine Zustimmung ein abgedichtetes Leerrohr bis an die Grundstücksgrenze gelegt. Sollte sich der Eigentümer im Nachhinein für den Glasfaseranschluss entscheiden, wird er die Kosten für die Versorgung auf seinem Grundstück selbst übernehmen müssen. Die Eigentümer werden entsprechend angeschrieben und informiert. Die Umsetzungsphase des Projektes teilt sich auf in eine Planungsphase, eine Tiefbauphase und eine Netzaufbauphase. Es soll in 6 Ausbauclustern parallel versetzt gebaut werden und der Netzausbau des letzten Ausbauclusters wird dann nach 36 Monaten abgeschlossen sein. Somit werden bis Sommer 2022 alle Remscheider einen schnellen Breitbandanschluss (>30MBit/s) haben.
Als erste Ausbaucluster sind die Schulen und Hauptleitungen vorgesehen. Alle 45 Schulstandorte und weitere Bildungseinrichtungen stehen bei der Stadt und der Telekom ganz oben auf der Todo- Liste. Zusätzlich werden alle Baumaßnahmen anderer Infrastrukturunternehmen (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation) auf eine mögliche Mitverlegung durch die Telekom geprüft. Geplant ist auch ein Internetauftritt der Telekom zur Information zum Breitbandausbau in Remscheid. Sobald die Feinplanung steht kann auch eine konkretere Aussage über den Ausbauzeitraum von einzelnen Versorgungsgebieten gemacht werden.

Die weitere Verfolgung des Masterplans Breitbandausbau der Stadt Remscheid ist damit noch nicht zu Ende: Die Gewerbegebiete sollen auch alle mit Glasfaser erschlossen werden.

Es soll auch eine Bundesförderung der „grauen Flecken“ kommen. Hier sollen dann alle Haushalte mit Glasfaserleitung versorgt werden, die kein gigabitfähiges Netz im Haus haben. (also Glasfaserleitung oder gigabitfähiges Koaxial-Kupferkabel mit DOCSIS 3.1- z.Zt. ist ein solches Koaxialkabelnetz in Remscheid in DOCSIS 3.0 verfügbar-somit mit max. 400MBt/s)

Aktuell

04.09.2019 Vertragsunterzeichnung:
Die Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet den Zuwendungsvertrag für den Glasfaserausbau mit der Stadt Remscheid. Herr Stefan Mysliwitz (Regionaler Vertriebsmanager Infrastruktur der Telekom Deutschland GmbH) und der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz besiegeln mit ihren Unterschriften den Projektstart zur Umsetzung der Versorgung aller unterversorgten Haushalte , Gewerbebetriebe und Schulen mit Glasfaseranschlüssen. Nach langen Vorbereitungen und Beantragung der Fördermitteln ist der Abschluss ein Meilenstein für die Stadt. Nicht nur als Wirtschaftsstandort sondern auch als attraktiver Wohnort wird der Glasfaseranschluss gerade in den unterversorgten Gebieten ein großer Fortschritt sein.

Chronologischer Ablauf

30.08.2019 Die Telekom Deutschland GmbH bekommt den Zuschlag für die europaweiten Ausschreibung 18-18-0036-12 „ Breitbandausbau Stadt Remscheid“ und somit den Auftrag zur „Errichtung und Betrieb einer hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetzinfrastruktur (Next Generation Access Netz) i.S.v. § 6 der NGA-Rahmenregelung“.
30.08.2019 Die Kofinanzierung des Landes NRW erhält die Stadt Remscheid als Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie nach nur 3 Wochen Bearbeitungszeit durch den Einsatz der Geschäftsstelle Gigabit bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Somit stehen der Stadt weitere 9.356.284,- € (40% Kofinanzierung des Bundesförderprogrammes + 10% Zusatzförderung für finanzschwache Kommunen mit Haushaltssicherungskonzept). Somit stehen insgesamt 18.712.,568,- € für den Glasfaserausbau als Zuwendung an das Telekommunikationsunternehmen zur Verfügung.
07.08.2019 Die Stadt Remscheid erhält vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur über den Projektträger ateneKOM den endgültigen Förderbescheid über 9.356.284.- € (50% der Fördersumme) für den Glasfaserausbau im Remscheider Stadtgebiet.
Der Antrag zur Kofinanzierung durch das Land NRW wurde von der Stadt Remscheid bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt.
28.02.2019

Der Antrag für die endgültige Förderung vom Bund (BMVI- Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) wurde mit dem finalen Angebot des ausgewählten Bieters beim Projektträger ateneKOM eingereicht.

Umfang:

- 18,7 Mio. Euro (Wirtschaftlichkeitslücke) zur Erschließung von unterversorgten 3446 Adressen. Dies entspricht 6052 Haushalte, 701 Unternehmen, 43 Schulstandorte, 4 weitere Bildungseinrichtungen, 8 KiTas, 2 Feuerwehrgebäude und 4 Sportstätten.

- 248 km Leerrohre, 128 km Tiefbauarbeiten, 940 km Glasfaserleitungen, 129 neue Netzverteiler (normalgroße, graue Kästen mit einer Türe)

14.02.2019 Die Prüfung der eingereichten Unterlagen durch die ateneKOM ist erfolgt und die Fragen hierzu sind termingerecht durch die Stadt beantwortet worden.
20.12.2018 Nach vorherigen Verhandlungsgesprächen mit allen Bietern sind die endgültigen Angebote bei der Stadt Remscheid eingegangen.Somit ist eine Vergabeentscheidung zum Glasfaserausbau möglich.
24.07.2018 Mehrere teilnehmende Telekommunikationsunternehmen haben termingerecht das indikative Angebot zum Glasfaserausbau abgegeben. Diese werden ausgewertet und anschließend durch Verhandlungsgespräche mit allen Bietern konkretisiert.
17.04.2018 Nach Ablauf des Teilnehmerwettbewerbes haben einige Telekommunikationsfirmen Ihr Interesse bekundet an dem Vergabeverfahren teilzunehmen. Nach Prüfung und Auswertung mit Unterstützung der technischen und juristischen Berater werden die Unternehmen aufgefordert ein Erstangebot abzugeben.
20.03.2018 Die Stadt Remscheid veröffentlicht den Teilnehmerwettbewerb zur Ausschreibung des Netzbetriebes und Breitbandausbau als Wirtschaftlichkeitslückenförderung auf den bekannten Vergabeplattformen. In der Ausschreibung steht die Anbindung und der Netzbetrieb über mindestens 7 Jahre von 6309 Haushalten, 169 Gewerbetrieben und 46 Schulen in Remscheid an insgesamt 3466 Adresspunkten. Termin der Abgabe einer Teilnahme für die TK-Unternehmen ist der 17.04.2018.
21.02.2018 Das MWIDE (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie) des Landes NRW übergibt zur Kofinanzierung weitere 6,807 Mio. € als vorläufige Zuwendung für den Breitbandausbau. Somit hat die Stadt Remscheid 100% der Wirtschaftlichkeitslücke zur Verfügung, die zur Ausschreibung des Breitbandausbaus an ein TK-Unternehmen verwendet werden können. Hierzu die Pressemitteilung des Landes NRW: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/land-mobilisiert-gesamtfoerderung-von-mehr-als-351-millionen-euro-fuer-28
Übergabe des Förderbescheides durch den Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart an den Beigeordneten Peter Heinze(Stadt Remscheid) . Quelle: BMVI-Flicr
18.12.2017 Die Stadt Remscheid hat den juristischen Berater "WIRTSCHAFTSRAT Recht" aus Hamburg und den technischen Berater "TÜV Rheinland Consulting GmbH" zur Unterstützung hinzugezogen. Diese werden der Stadt bei der Vorbereitung und Durchführung der EU-weiten Vergabe an ein Telekommunikationsunternehmen und der Konkretisierung des Förderantrages für den endgültigen Förderbescheid mit den entsprechenden Beratungsleistungen zur Seite stehen.
30.11.2017 Zur Koordination innerhalb der Stadtverwaltung wurde die Arbeitsgruppe: „Glasfaser für Remscheid“ eingerichtet, die mit den Vertretern aus allen betroffenen Fachdiensten und der Technischen Betriebe Remscheid gemeinsam am Projekt arbeiten.
29.08.2017 Die Stadt Remscheid stellt nach Erhalt des Förderbescheides den Antrag zur Kofinanzierung durch das Land NRW zum Bundesförderprogramm. Dabei werden weitere 50% der Wirtschaftlichkeitslücke zum Breitbandausbau gefördert.
Zahlen: siehe 22.02.2017
23.08.2017 Wegen der geänderten Bedingungen im Förderprogramm für die Breitbandversorgung der Schulen hat die Stadt Remscheid den Förderantrag erweitert. Dadurch können weitere 42 Schulen mit Glasfaser ausgebaut werden.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin über den aktuellen Stand informieren.

Übergabe des Förderbescheides durch Sts Bomba (BMVI) an Jörg Schubert (Stadt Remscheid); Quelle: BMVI-Flicr
16.08.2017 Die Stadt Remscheid erhält den offiziellen Förderbescheid vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) in Berlin. Lesen Sie mehr zum Thema in der Pressemitteilung des BMVI vom 16. August: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/uebergabe-foerderbescheide-bomba-vierte-foerderrunde.html
28.07.2017 Pressemitteilung im RGA
13,6 Millionen fließen für schnelles Internet
27.07.2017

Presseinformation 541/7/2017 der Landesregierung NRW:

Vierte Runde Bundesförderprogramm Breitband: 331 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für schnelles Internet in NRW

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/vierte-runde-bundesfoerderprogramm-breitband-331-millionen-euro-bundes-und
01.06.2017

Der Breitbandkoordinator der Stadt Remscheid, Christian Marré, nimmt seine Arbeit auf.

Er ist für die Koordination des Projektes zum Breitbandausbau in Remscheid zuständig und kümmert sich um alle Fragen rund um das Thema, wie z.B. auch freies WLAN an öffentlichen Stellen, Anbindungen der Schulen und Anfragen von Bürgern und Gewerbetreibenden.

05.05.2017

Die Stadt Remscheid erhält die „Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau in der Stadt Remscheid“ als Ergebnis der Planung von der TÜV Consulting GmbH.

Parallel sind konkrete Netzpläne für einen flächendeckenden FTTB-Ausbau und den FTTB-Ausbau der „weißen Flecken“ für den Förderantrag in Form von GIS-Daten* übermittelt worden. (*GeoInformationsSystem - Daten zur Verwendung in einem rechnergestützten Geoinformationssystem)

22.02.2017 Die Stadt Remscheid stellt beim 4. Aufruf zum Bundesförderprogramm Breitband den Antrag für die Förderung des Breitbandausbaus in Remscheid. Hierbei wird ein Ausbau der „weißen Flecken“ mit FTTB im Wirtschaftlichkeitslückenmodell beantragt. Der ermittelte Betrag von 13,61 Mio. € soll durch den Bund mit 50% (also 6,8 Mio. €) und durch die Kofinanzierung des Landes NRW mit 40% + 10% Zuschuss für Städte und Kreise mit Haushaltssicherung (also 5,45 Mio. € + 1,36 Mio. € = 6,8 Mio. €) gedeckt werden. (*FTTB = Fiber To The Building – Glasfaseranbindung bis ins Gebäude; *weiße Flecken = unterversorgte Gebiete mit Internetanbindungen unter 30 Mbit/s)
07.02.2017

Land stellt Mittel für Breitbandkoordinatoren zur Verfügung

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-stellt-mittel-fuer-breitbandkoordination-13-kommunen-zur-verfuegung

02.01.2017 Die Stadt Remscheid erhält den Zuwendungsbescheid für die Förderung der Stelle eines Breitbandkoordinators in Höhe von 150.000 €.
21.12.2016 Die Stadt Remscheid führt vom 21.12.2016 bis zum 20.01.2017 ein Interessenbekundungsverfahren durch. Die Netzbetreiber werden hiermit aufgefordert Investitionsabsichten zum Auf- bzw. Ausbau von NGA-Netzen bekanntzugeben. ( *NGA = Next Generation Access – Zugang zum Netzwerk der nächsten Generation)
15.12.2016 Die Stadt stellt beim Land NRW einen Antrag zur Förderung von Zuwendungen für Breitbandkoordination und Erstellung von NGA-Entwicklungskonzepten, die zur Stelleneinrichtung eines Breitbandkoordinators genutzt werden sollen.
26.09.2016 Die Stadt Remscheid führt eine Markterkundung durch zur Ermittlung von unterversorgten Gebieten (<30 Mbit/s) und Ausbaustrategien der Telekommunikationsunternehmen.
08.09.2016 Die Stadt Remscheid beauftragt die TÜV Consulting GmbH nach vorheriger Ausschreibung mit der Erarbeitung eines Masterplans für den Beitbandausbau für das Stadtgebiet Remscheid.
26.04.2016

Minister Dobrindt überreicht Förderbescheide für schnelles Internet

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/052-dobrindt-foerderbescheide-ausbauprojekte.html

Die Stadt Remscheid erhält den Förderbescheid über 50000€ für die Planung des Breitbandausbauprojektes.

08.02.2016 Die Stadt Remscheid beantragt die Bundesförderung für Beratungsleistungen zur Erstellung eines Masterplans für den Breitbandausbau.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin über den aktuellen Stand informieren.

 

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+49 (2191) 16 3443
 

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