Ausstellungen und Veranstaltungen

Plakat der Ausstellung

Arbeit ist das Salz des Lebens !

Wofür brauchen wir Arbeit? Ist Arbeit nur ein Selbstzweck oder ist es Teil eines kreativen Prozesses? Wie haben sich Arbeit und die Arbeitszeiten im Laufe der Jahr-hunderte verändert? Welches Wechselspiel zwischen sozialen Bedingungen und Arbeit bestehen? Zu Arbeit gehört auch die Erholung. Heute sagt man „Work-Life-Balance“. Wie sah früher der Wochenendausflug aus und was macht man heute zur Erholung?

Die Ausstellung ist Bestandteil des Themenjahres „Ganz viel Arbeit“ der Bergischen Museen.


Themenjahr "Ganz viel Arbeit", Bergische Museen

Zum ersten Mal richtet unser noch junger Arbeitskreis Bergische Museen ein Themenjahr aus. Unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ haben elf Museen von Juni 2019 bis Mai 2020 ein buntes Programm für Sie auf die Beine gestellt, das in vielfältigen Formaten spannende und hoch aktuelle Facetten rund um die „Arbeit“ beleuchtet. So gehtes in Ausstellungen um die Rolle der Arbeit für unser Leben, aber auch um die Bedeutung der Pause und der Freizeit. Weitere Veranstaltungen schauen auf die neuesten Trends der Digitalisierung, aber auch auf die industrielle Vergangenheit der Region und altes Handwerk.

Erzählt wird ebenfalls, wie sich die Lebensumstände der Frauen in der ländlichen Gesellschaft gewandelt haben und was den Arbeitsalltag von Missionaren und Missionsschwestern in der Ferne prägt. Und immer wieder geht es darum, welche Fragen uns in diesen Bereichen bis heute beschäftigen.

Neben Ausstellungen warten auch Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, eine besondere Bergische Kaffeetafel, eine Besucherwerkstatt und ein Symposium auf Sie. Alle Termine finden Sie auf unserer Webseite

www.bergischemuseen.de.

Ermöglicht wird das Themenjahr durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie acht Träger und Fördervereinen Bergischer Museen, wofür wir allen recht herzlich danken.

Titelblatt

Psychologie in der Arbeitswelt

Bedeutung – Veränderungen - Ausblick

Der Titel der aktuellen Sonderausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum ist „Arbeit ist das Salz des Lebens“. Ob diese Redensart für jeden zutrifft, können wir nicht beantworten. Doch in diesem kurzen Satz stecken eine Menge interessanter Aspekte der Arbeit. In der Ausstellung werden Sie noch einmal ganz neu über Arbeit im Allgemeinen und über Ihre ganz persönliche Arbeit nachdenken. Zumindest hoffen wir das! Wofür brauchen wir Arbeit? Ist Arbeit nur ein Selbstzweck oder ist es Teil eines kreativen Prozesses? Wie haben sich Arbeit und die Arbeitszeiten im Laufe der Jahrhunderte verändert? Welches Wechselspiel zwischen sozialen Bedingungen und Arbeit besteht? Zu Arbeit gehört auch die Erholung. Heute sagt man „Work-Life-Balance“.

Passend zu dem Thema und als Begleitveranstaltung wird am Mittwoch, 04.09.2019, ab 19 Uhr Christian Ott einen interessanten Vortrag halten. Der Titel ist „Psychologie in der Arbeitswelt. Bedeutung – Veränderungen – Ausblick“. Der Vortrag wird folgenden Rahmen haben: Die Bedeutung der Arbeit für die Menschen. Früher ging es wohl eher darum, den Lebensunterhalt zu verdienen, während sie heute häufig auch Statussymbol ist. Innerhalb einer Firma geht es auch um die Hierarchie, die sich in dem besseren Handy oder dem größeren Firmenwagen darstellt. Dem gegenüber stehen Veränderungen, dass man nicht mehr abschalten kann, immer erreichbar ist oder meint, sein zu müssen, was dann im schlechtesten Fall zu BurnOut führt. Auch das große Stichwort „work-life-balance“ – warum kommt man heute auf solche Themen, während man früher wahrscheinlich in Stunden erheblich länger gearbeitet hat. Wie verändert es den Menschen, wenn er seine Arbeit nicht mehr selbstbestimmt sondern durch industrielle Vorgaben erledigen muss?

Christian Ott ist Psychoanalytiker und Supervisor und somit ein ausgewiesener Spezialist auf diesem Gebiet. Besonders ist er mit den vielfältigen Veränderungen in der Arbeitswelt beschäftigt und auch mit deren Wirkungen auf die Beschäftigten.


Tag des offenen Denkmals und Contor-Café

Am Sonntag, 08.09.2019, findet zum 26. Mal der europaweite Tag des offenen Denkmals statt. An diesem Tag werden Denkmale präsentiert, die sonst in der Regel nicht zu besichtigen sind. Das Historische Zentrum beteiligt sich bereits seit Jahren daran.

In diesem Jahr steht das historische Ensemble rund um das Haus Cleff im Fokus. Das Haus Cleff aus dem Jahr 1779 wurde von Werkzeughändlern gebaut und ist das größte, wichtigste und bedeutendste bergische Haus. In der Folgezeit lebten und arbeiteten dort immer Menschen, die mit Werkzeugen befasst waren. Zu diesem Haus gehören weitere wichtige historische Bestandteile: Park, Kontorgebäude, Haus Berger und Shedhalle. Dieses Ensemble ist mindestens bundesweit einmalig. Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Historischen Zentrums Remscheid, wird bei Rundgängen von 10 bis 17 Uhr im stündlichen Rhythmus die Besonderheiten erläutern. Wir versprechen Ihnen außergewöhnliche Eindrücke.

Von 13.30 – 16.30 Uhr öffnet das Contor-Café in unserer „guten Stube“, unserer Halle, und Sie können sich bei Kaffee und Kuchen entspannen und die Führung Revue passieren lassen. Es gibt leckeren Kuchen und selbstverständlich frischgebrühten Kaffee oder Tee dazu. Ganz im Vordergrund steht der freundliche, herzliche und zugewandte Service unserer Mitarbeiterinnen. Genießen Sie die Leckereien in einem besonderen Ambiente direkt neben der großen Dampfmaschine.


Reparaturen-Café im DWM

Bereits zum sechsten Mal öffnet das Reparaturen-Café im DWM am 11.09.2019 in der Zeit von 11 – 13 Uhr seine Pforten. In Kooperation mit dem diakonischen Werk des Kirchenkreises Lennep und den ehrenamtlichen Helfern des Reparaturen-Cafés veranstalten wir dieses hervorragende Angebot im Deutschen Werkzeugmuseum. Aus unserer Sicht ist es ja schon fast zwangsläufig dieses im Werkzeugmuseum durchzuführen. Reparaturen ohne Werkzeug funktionieren nun mal nicht. Um was geht es? Sie haben einen kaputten Toaster oder Ihr Staubsauger hat den Geist aufgegeben – kein Problem. Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihr kaputtes Gerät mit und die Ehrenamtlichen werden sich der Sache annehmen. Vielleicht ist nicht alles zu reparieren, aber einen großen Teil werden sie wieder zum Laufen bekommen. Das Motto ist also: Nicht gleich wegwerfen, sondern vielleicht reparieren.

Es heißt natürlich nicht umsonst ….Café, denn eine Tasse Kaffee gibt es selbstverständlich auch.


Antiquitäten-Stammtisch

Geschichten und Erlebnisse zur eigenen Lieblings-Antiquität

Am 11.09.2019 um 19.00 Uhr wird eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe fortgesetzt. Es ist der Antiquitäten-Stammtisch, der von Hans Krielke und Dr. Andreas Wallbrecht durchgeführt wird.

Im Vordergrund stehen Geschichten und Erlebnisse zu Ihrer eigenen Lieblings-Antiquität. Bringen Sie Ihre schönste, älteste, hässlichste oder kleinste ‚Antiquität' mit, aber vergessen Sie nicht die Geschichte, die dahinter steckt. Wir wollen zusammen die Geschichten, die jedem Stück innewohnen, kennenlernen und gemeinsam die Funktion, das Alter und die Bedeutung ergründen. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich des Alters, der Größe oder des Materials. Wir freuen uns auf ein gutes und interessantes Gespräch in direkter Umgebung der großen Dampfmaschine und den Hinterlassenschaften der Werkzeuggeschichte.


Hasten – Ein Stadtteil mit langer Werkzeugtradition

Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung

Unter dem Titel „Hasten – Ein Stadtteil mit langer Werkzeugtradition. Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung“ steht am Mittwoch, 18.09.2019 ab 19 Uhr eine besondere Veranstaltung des Deutschen Werkzeugmuseums. Die Gebrüder Hilger sowie die Brüder Cleff bauten und bewohnten das Haus Cleff und handelten mit Kleineisen. Doch nicht nur diese Familien taten das in Remscheid oder ‚auf dem Hasten‘. An diesem Abend suchen wir weitere wichtige Patrizierhäuser, andere geschichtsträchtige Orte oder Denkmale auf und erfahren die Geschichte, die dahinter steht. Hierfür haben wir wieder Klaus R. Schmidt gewinnen können, der sich auf dem Hasten bestens auskennt und viele interessante und spannende Geschichten zu erzählen hat. Sie werden staunen, was auf dem Hasten alles passiert ist und wer hier gewohnt hat. Wer Handel mit Werkzeugen aus Remscheid treibt, fährt vollbeladen von hier los, aber er bekommt bestimmt nicht mit leerem Wagen zurück. Und da ist es nicht unwahrscheinlich und sogar geschichtlich verbürgt, dass Wein ein beliebtes Handelsgut war. Aus diesem Grund werden wir bei unserem Rundgang an bestimmten Stellen sehr leckere Weine verkosten. Lassen Sie sich vom Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht einschenken und ich verspreche Ihnen, die Weine schmecken nicht nur bei einer Weinbergwanderung gut.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter 02191-162519 oder per E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik bis zum 16.09.2019 an. Die Gebühr beträgt 15 Euro pro Teilnehmer inkl. der Weinverkostungen.


Themenführung: Von Mäusen, Machern und Museen

Am 20.09.2019 führt Markus Heip interessierte Besucher bei seiner Themenführung durch das Deutsche Werkzeugmuseum. Beginn der Führung ist 16 Uhr.

Diesmal steht aber nicht das Werkzeug an erster Stelle. Es geht um die Geschichten drum herum. Wo kamen in der industriellen Fertigung Mäuse vor und warum? Wer waren die Macher in der Geschichte der Werkzeughersteller? Wer hat die Stadt zur Werkzeugstadt gemacht? Wie werden diese Themen im Museum aufbereitet und wie funktioniert Vermittlung. Dieses sind nur einige Themen und Fragen, die Markus Heip während des Rundgangs ansprechen und erläutern wird. Es gibt viel zu erzählen. Freuen Sie sich auf eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2,50 €, Kinder sind frei. Die Führung kostet 5,- bzw. 1,- €.


Vortrag

Wir drucken die Zukunft Oldtimer(teile) aus dem 3D-Drucker

Auf in die Zukunft – komplizierte Objekte in Kunststoff oder Metall gedruckt.

Bisher wurden alle Werkstücke zerspanend hergestellt, der neue Weg nennt sich additives Verfahren. Also nicht mehr abtragend, sondern aufbauend. Jetzt sagen wahrscheinlich viele, ach das kann doch jeder und die Drucker gibt es doch schon für einige hundert Euro zu kaufen. Doch was wir Ihnen an diesem Abend zeigen wollen, das spielt in einer anderen ganz eigenen Liga und geht darüber weit hinaus.

2017 hat die Firma Stöcker Metallbearbeitung den Innovationspreis des Fördervereins MannesmannHaus e.V. genau für Ihr Engagement und Ihre Kompetenz auf diesem Gebiet erhalten. Der absolute Spezialist auf diesem Gebiet, Arnd Meller, wird Ihnen am 25.09.19, 19 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum in einem Vortrag anhand eines ganz konkreten Beispiels die Vorgehensweise und die Möglichkeiten aufzeigen. Viele Menschen restaurieren sich sehr gerne einen Oldtimer, aber nicht immer bekommt man noch die Ersatzteile und an dieser Stelle bieten sich die Methoden des 3D-Drucks an.

Darüber hinaus wird er anhand weiterer mitgebrachter Beispiele die Möglichkeiten, die Bandbreite und die verschiedenen Methoden des 3-D-Drucks vorstellen - von Kunststoff über Kevlar verstärkte Kunststoffe bis zu ganz unterschiedlichen Metallen. Aluminium, Titan oder Werkzeugstahl sind nur einige Beispiele. Sie werden beeindruckt sein.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.

 

DWM Flyer 2019 -

Veranstaltungen 2019

 

DWM Flyer 2019 +

Anfahrt -

Anfahrt mit PKW oder Bus&Bahn

Das Deutsche Werkzeug-museum ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die Haltestelle "Hasten Museum" befindet sich in unmittelbarer Nähe und wird von Bussen der VRR-Linien 615, 653 und 657 in kurzen Abständen angefahren.
 

Anfahrt +

Adresse -

Cleffstr. 6
42855 Remscheid (Hasten)
Bushaltestelle: Hasten-Museum
 

Adresse +

Kontakt

Zentrale Rufnummer des Historischen Zentrums:
0 2191- 16 25 19 / Fax: 0 2191-16 20 55 (Internat.: +49 2191-) Am Wochenende während der Öffnungszeiten: 02191-16 2062
 

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