Ausstellungen und Veranstaltungen

Plakat der Ausstellung

Arbeit ist das Salz des Lebens !

Wofür brauchen wir Arbeit? Ist Arbeit nur ein Selbstzweck oder ist es Teil eines kreativen Prozesses? Wie haben sich Arbeit und die Arbeitszeiten im Laufe der Jahr-hunderte verändert? Welches Wechselspiel zwischen sozialen Bedingungen und Arbeit bestehen? Zu Arbeit gehört auch die Erholung. Heute sagt man „Work-Life-Balance“. Wie sah früher der Wochenendausflug aus und was macht man heute zur Erholung?

Die Ausstellung ist Bestandteil des Themenjahres „Ganz viel Arbeit“ der Bergischen Museen.


Das erfundene Leben des Rolf vom Busch

Szenischer Vortrag

Im März 1928 wurde in Gladbeck der Abiturient Helmut Daube bestialisch ermordet – der Fall ist bis heute unaufgeklärt geblieben und gehört zu den spektakulärsten Mordfällen der deutschen Kriminalgeschichte. Vier Jahre später, im August 1932, ereignete sich in Berlin ein nach identischem Muster ausgeführtes Verbrechen an einem sechzehnjährigen Stricher. Der legendäre Kommissar Ernst Gennat ermittelte in diesem Mordfall und brachte den Täter schnell hinter Schloss und Riegel: Es handelte sich um den 28jährigen Remscheider Rolf vom Busch, Hotelpage und Möchtegern-Aristokrat. Doch bevor abschließend geklärt werden konnte, ob dieser womöglich auch den Mord an Helmut Daube begangen hatte, machte man ihm vor dem berüchtigten Volksgerichtshof den Prozess wegen „Verleumdung des Führers“ und „Greuelpropaganda“. Sein Schicksal schien damit besiegelt – doch es sollte anders kommen…

Die Geschichte des Remscheider Mörders und Hochstaplers Rolf vom Busch wird insbesondere True-Crime-Fans interessieren. Seine außergewöhnliche Biografie erzählen Stadtarchivarin Viola Meike und ihre Kollegin Sarah Baldy im Rahmen eines Vortrags mit szenischen Elementen am Samstag, den 12. Oktober 2019 um 19.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.


Contor-Café im DWM

Sonntags auf dem Hasten leckeren Kuchen essen und frischen Kaffee trinken gehen, das fällt schon wirklich schwer. Das wollen wir ändern.

Am 13.10.2019 von 13.30 – 16.30 Uhr setzen wir unsere Erfolgsgeschichte fort. In unserer „guten Stube“, unserer Halle, öffnen wir einmal im Monat jeweils am zweiten Sonntag das Contor-Café.

Es gibt leckeren Kuchen und selbstverständlich frischgebrühten Kaffee oder Tee dazu. Ganz im Vordergrund steht der freundliche, herzliche und zugewandte Service unserer Mitarbeiterinnen.

Genießen Sie die Leckereien in einem besonderen Ambiente direkt neben der großen Dampfmaschine.

Wenn Sie dann noch mögen, bietet sich ein Gang durch das Museum an.


Ferienworkshop – Auf in die Werkstatt des DWM

Herbstzeit ist Drachenzeit!

Es sind Ferien und was nun? Nicht lange überlegen, auf ins Deutsche Werkzeugmuseum, da gibt es einen spannenden Workshop. Nette Leute treffen, gemeinsam ein Projekt realisieren und eine gute Zeit haben.

Wer einmal einen Drachen gebaut hat, vergisst das nie. Doch wie geht das? Fertige Plastikdrachen kann jeder kaufen, aber selber bauen… In diesem Workshop werdet Ihr einen ganz klassischen Drachen aus Holz, Papier und Schnur selber bauen. Dazu müsst Ihr das Holz sägen und verleimen, das Papier zuschneiden und verkleben und natürlich dürfen der Schwanz und die Schnur nicht fehlen. Wenn wir Glück haben und das Wetter passt, können wir die Drachen am Ende steigen lassen.

Der Herbstferienworkshop im Deutschen Werkzeugmuseum findet am 16. und 17. Oktober von 10 bis 13 Uhr unter der Leitung von Markus Heip und Horst Kaiser in der großen Halle des Museums statt. Die Kosten für diesen zweitägigen Workshop betragen inkl. Materialkosten insgesamt 10,00 €.

Bitte melden Sie sich unter 02191-162519 oder per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) bis spätestens 14.10.2019 zu der Veranstaltung an.


Fahrrad kaputt?

Tipps und Tricks zur Fahrradreparatur

Auch in diesem Jahr könnt Ihr unter der fachkundigen Leitung von Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten das Flicken von Reifen und damit verbundene Tricks erlernen. Dies hilft, wenn das Fahrrad nach dem Winter mit platten Reifen aus dem Keller geholt wird oder auch unterwegs bei einer Fahrradtour. Du kannst Dir selber helfen und musst nicht auf Hilfe warten.

Ihr könnt aber sicher sein, dass es noch viel mehr Tricks vom Fachmann gibt. Weißt Du, wie man ein Lager einstellt, die Kette kürzt oder das Licht repariert? Nein, dann kannst Du hier ganz viel lernen.

Dieses Angebot passt hervorragend in unser ständiges Programm, da es für Besucher, die mit dem Fahrrad kommen und eine Panne haben, im Museum schon seit Jahren Hilfe gibt: Ein kleines Reparatur-Set enthält u.a. Material zur Behebung von Reifenschäden und das dafür nötige Werkzeug, Ersatzventile, Schutzhandschuhe sowie eine Abdeckplane. Für alle, die auf ihrer Tour von schlechtem Wetter überrascht werden, liegt für die Weiterfahrt außerdem ein Regenponcho bereit. Dieser Service ist kostenlos, über eine kleine Spende an den Förderkreis würde sich das Museum jedoch freuen.

Der Termin ist der 22.10.2019 von 11 – 12.30 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Materialkosten betragen 4 €.


Als die Bilder laufen lernten – Großes Kino im DWM

Das Deutsche Werkzeugmuseum beteiligt sich natürlich auch am 26.10.2019 in der Zeit von 19.00 - 24.00 Uhr bei der Nacht der Kultur.

Aufgrund der großen Resonanz dreht sich auch in diesem Jahr alles um alte Filme. Natürlich sind das nicht irgendwelche Filme, sondern alle haben etwas mit Werkzeugen, Remscheid und dem Bergischen Land zu tun. Das reicht uns aber noch nicht aus, denn im Vordergrund stehen „alte“ 16 mm-Filme. Das kennt heute kaum noch einer in Zeiten von mp3- und Media-Player. Aber gerade dieses spezielle Tackern des Projektors ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis.

Die Filme versetzen Sie in eine Zeit vor 30, 40, 50 oder noch mehr Jahren. Sie vermitteln Ihnen einen tollen Einblick in die alten Arbeitsweisen, auch wenn sich die Sehgewohnheiten deutlich geändert haben und man den Eindruck hat, alles passiert etwas zu langsam.

Weiterhin wird das Museum in ein stimmungsvolles Licht getaucht – Sie werden beeindruckt sein, wie die große Dampfmaschine vollkommen anders wirkt.

Mit Sicherheit werden wir „sie“ kurz vor 24 Uhr auch nochmal anschmeißen und lassen „sie“ als krönenden Abschluss laufen.

Darüber hinaus können sich die Kinder Ihren eigenen Button herstellen. Erst den Umriss eines Werkzeugs aufstempeln, entsprechend ausmalen und dann den Button pressen.

Neben der Kino-Atmosphäre wird sich unsere Halle in eine Candy-Bar verwandeln. Leckere HotDogs mit unterschiedlichsten Beilagen oder traumhafte Waffeln mit Sahne oder Vanille-Soße. Suchen Sie sich aus, ob Sie lieber Nüsse, Schokostreusel, Kirsch- oder Schokosoße darüber mögen. Sie werden sich kaum entscheiden können. Selbstverständlich gibt es dazu eine große Bandbreite an Getränken.

Sicherlich gibt es auch die eine oder andere typische „Kinonascherei“.

Genießen Sie „Nachts im Museum“ bei nostalgischen Filmen und lecker Essen und Trinken.

In der Halle können Sie noch auf den letzten Drücker die aktuelle Sonderausstellung „Arbeit ist das Salz des Lebens“ anschauen. Das Thema Arbeit wird aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und beleuchtet. Viele spannende Informationen und interessante Details zu diesem uns alle betreffenden Thema. Diese Ausstellung bindet sich in das Themenjahr 11 Bergischer Museen ein, das unter dem Titel „Ganz viel Arbeit“ steht. Kommen Sie vorbei, es lohnt sich.


Titelblatt

Themenjahr "Ganz viel Arbeit", Bergische Museen

Zum ersten Mal richtet unser noch junger Arbeitskreis Bergische Museen ein Themenjahr aus. Unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ haben elf Museen von Juni 2019 bis Mai 2020 ein buntes Programm für Sie auf die Beine gestellt, das in vielfältigen Formaten spannende und hoch aktuelle Facetten rund um die „Arbeit“ beleuchtet. So gehtes in Ausstellungen um die Rolle der Arbeit für unser Leben, aber auch um die Bedeutung der Pause und der Freizeit. Weitere Veranstaltungen schauen auf die neuesten Trends der Digitalisierung, aber auch auf die industrielle Vergangenheit der Region und altes Handwerk.

Erzählt wird ebenfalls, wie sich die Lebensumstände der Frauen in der ländlichen Gesellschaft gewandelt haben und was den Arbeitsalltag von Missionaren und Missionsschwestern in der Ferne prägt. Und immer wieder geht es darum, welche Fragen uns in diesen Bereichen bis heute beschäftigen.

Neben Ausstellungen warten auch Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, eine besondere Bergische Kaffeetafel, eine Besucherwerkstatt und ein Symposium auf Sie. Alle Termine finden Sie auf unserer Webseite

www.bergischemuseen.de.

Ermöglicht wird das Themenjahr durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie acht Träger und Fördervereinen Bergischer Museen, wofür wir allen recht herzlich danken.

 

DWM Flyer 2019 -

Veranstaltungen 2019

 

DWM Flyer 2019 +

Anfahrt -

Anfahrt mit PKW oder Bus&Bahn

Das Deutsche Werkzeug-museum ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die Haltestelle "Hasten Museum" befindet sich in unmittelbarer Nähe und wird von Bussen der VRR-Linien 615, 653 und 657 in kurzen Abständen angefahren.
 

Anfahrt +

Adresse -

Cleffstr. 6
42855 Remscheid (Hasten)
Bushaltestelle: Hasten-Museum
 

Adresse +

Kontakt

Zentrale Rufnummer des Historischen Zentrums:
0 2191- 16 25 19 / Fax: 0 2191-16 20 55 (Internat.: +49 2191-) Am Wochenende während der Öffnungszeiten: 02191-16 2062
 

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