Sportanlagen

In Remscheid stehen den sporttreibenden Bürgern 2 Stadien, 6 Großsporthallen, 16 Sportplätze, ca. 45 Turn- und Sporthallen, Tennishallen und -freianlagen, Bogenschießanlagen, Skateranlagen, Reitplätze, ein Mehrgenerationen-Fitneß-Park 50 + und vieles mehr für die Ausübung verschiedener Sportarten zur Verfügung.

Der Fachdienst Sport und Freizeit ist der erste Ansprechpartner, wenn es um Sportstättenvergabe, Termine und Sportveranstaltungen geht.

Die meisten Sportanlagen stehen der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügüng.

Die Anmietung der Sportanlagen ist kostenpflichtig nach der Benutzungsordnung der Stadt Remscheid.

Sperrung/Schließung/Nutzbarkeit

16.03.2020

Sämtliche Sporthallen, Sportfreianlagen und Stadien bleiben vorerst bis 19.04. geschlossen! Das widerrechtliche Betreten der Sportanlagen und Sporthallen ist Hausfriedensbruch und wird unverzüglich angezeigt. Bitte bleiben Sie gesund und halten Sie sich an die entsprechenden Nutzungsverbote.

STÖRUNGEN

Heizung defekt?  Abfluss verstopft?  Kein Licht?  Sonstige haustechnische Probleme?

Bei allen haustechnischen Problemen in den Sporthallen wenden Sie sich an die Serviceeinheit Hochbau und Gebäudewirtschaft der Stadt Remscheid.

Tagsüber                   16-3115      

Abends und am Wochenende   16-3315

Merkblatt Eichenprozessionsspinner

Information zum Thema:
Eichenprozessionsspinner
Allgemein:
Der Eichenprozessionsspinner (kurz EPS) ist eine nachtaktive Schmetterlingsart, die sich (durch den Klimawandel begünstigt) vermehrt hat. Die Raupen des EPS bevorzugen die Blätter von Eichen als Nahrungsmittel. Sie finden sich allerdings gelegentlich auch in Hainbuchen-Beständen. Befallen werden lichte Wälder, Bestandsränder und auch einzeln stehende Bäume. Der Name des EPS ist auf die langen – eine Vielzahl von Raupen umfassenden – Prozessionen bei der Nahrungssuche auf Eichen zurückzuführen. Die Raupen, die im Mai schlüpfen, bilden Brennhaare aus. Durch die Berührung mit den Brennharen, können unangenehme Reaktionen hervorgerufen werden. Eine entsprechend umsichtige Verhaltensweise führt bereits zu einer signifikanten Minimierung der tatsächlichen Gefahr.


Hinweis: Wenn Sie Symptome an sich bemerken oder stärkere gesundheitliche Probleme auftreten, wenden Sie sich an einen Arzt. Dieser kann Ihnen ggf. Medikamente verschreiben, um die Beschwerden zu mildern.


Hinweis: Bei geringfügiger Ausprägung von Hautsymptomen sind meist keine Gegenmaßnahmen erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, eingedrungene Raupenhaare mit Hilfe der Klebeseite von Pflasterstreifen zu entfernen. Die Hautirritationen bilden sich auch unbehandelt zurück.


Hinweis: Nicht nur der direkte Kontakt mit den Raupen oder den Raupennestern, sondern auch der Aufenthalt in der Umgebung befallener Bäume kann zu Kontakt mit den Haaren führen: Die Haare können über den Wind oder auch durch Nutzung von motorisierten Gartengeräten verbreitet werden.


Mögliche Reaktionen sind:
 Hautirritationen (starker Juckreiz, Pusteln und Quaddeln)
 Reizungen oder Entzündungen der Augen
 Reizungen oder Entzündungen der Atemwege
 In selteneren Fällen kann es zu allergischen Schockreaktionen kommen
Was ist zu beachten bei Kontakt mit Raupenhaaren:
 Nach Kontakt mit den Raupenhaaren sofortiger Kleiderwechsel
 Duschen und Haare waschen. Kaltes Wasser lindert Juckreiz.
 Kleidung bei 60 °C waschen, um das Nesselgift der Raupenhaare auszuspülen.
 Nicht kratzen, dadurch können die Haare tiefer in die Haut dringen
 Bei Augenkontakt den Augenarzt aufsuchen
 Bei Atemnot sofort einen Arzt aufsuchen
Wie können Sie sich schützen?
 Beschilderungen und Warnhinweise beachten
 Meiden Sie befallene Gebiete und abgesperrte Bereiche
 Raupen und das Gespinst nicht berühren. Vermeiden Sie jeden Kontakt
 Bedecken Sie alle Körperflächen (Nacken, Hals, Arme und Beine usw.) beim Aufenthalt in befallenen Gebieten.
 Setzen Sie sich in der Nähe von befallenen Bäumen nicht ins Gras oder auf den Boden.
 Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen an Bäumen verzichten, solange Raupennester des Eichenprozessionsspinners erkennbar sind.
 Die Bekämpfung nur von Fachleuten mit Vollschutzanzug und Atemschutz durchführen lassen.
Risikogruppen:
 Erholungssuchende im Wald und Parkanlagen
 Besucher von Freizeitanlagen (z.B. Sportplätze )
 Spielende Kinder, durch unmittelbare Berührung mit Raupen und ihren Nestern
 Waldarbeiter in befallenen Waldgebieten
 Besitzer von Eichen in Gartenanlagen
 Arbeitskräfte von Landschaftspflegebetrieben und Straßenmeistereien
Was ist zu beachten bei einem Befall!
Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, das voraussichtlich alljährlich wieder auftreten wird und dem mit Sorgfalt begegnet werden sollte. Im Wald erfolgen zumeist nur bei stärkerem Befall oder im Rahmen von Sonderprogrammen Bekämpfungsmaßnahmen. An Schulen, Kindergärten, Tagesstätten, Schwimmbädern, Freizeitanlagen, Zeltplätzen, Krankenhäusern und Kliniken mit viel Publikumsverkehr wird ein deutlicher Befall hingegen von behördlicher Seite fachgerecht bekämpft, um das Kontaktrisiko zu minimieren. Auf Privatgrundstücken ist der Eigentümer in der Verantwortung.


Stadt Remscheid
Fachdienst Gesundheitswesen
Abteilung Gesundheitsschutz/Umweltmedizin
Hastenerstr. 15
42855 Remscheid
Tel: 02191 16 – 3900
Fax: 02191 16 – 3281
www.remscheid.de
Eichenprozessionsspinner entdeckt?
Die Beobachtung (ob im öffentlichen Raum oder auf dem eigenem Grund-stück) bitte an die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid unter der Rufnummer
(0 21 91) 16 - 24 00
melden. Die Feuerwehr entscheidet dann vor Ort, was akut zu tun ist.

 

Kontakt

+49 (2191) 16 3613
+49 (2191) 16 3881