Sportanlagen

In Remscheid stehen den sporttreibenden Bürgern 2 Stadien, 6 Großsporthallen, 16 Sportplätze, ca. 45 Turn- und Sporthallen, Tennishallen und -freianlagen, Bogenschießanlagen, Skateranlagen, Reitplätze, ein Mehrgenerationen-Fitneß-Park 50 + und vieles mehr für die Ausübung verschiedener Sportarten zur Verfügung.

Der Fachdienst Sport und Freizeit ist der erste Ansprechpartner, wenn es um Sportstättenvergabe, Termine und Sportveranstaltungen geht.

Die meisten Sportanlagen stehen der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügüng.

Die Anmietung der Sportanlagen ist kostenpflichtig nach der Benutzungsordnung der Stadt Remscheid.

Neue Änderungen der CoronaSchVO - 18.06.2020

Die neuen Regelungen im Einzelnen:

  1. Veranstaltungen und Festveranstaltungen

"Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.

Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Private Festveranstaltungen

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.

  1. Handel, Museen und Gastronomie

Erleichterungen gelten ab 15. Juni auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.

Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

  1. Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ab 15. Juni wieder möglich.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.

Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.

  1. Sport

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig."

Lt. heutiger Info aus der Presse, wird das bis Ende August geltende Verbot für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober verlängert.

In den Remscheider Sportstätten bleiben die Umkleideräume und Duschen weiterhin geschlossen!

Auszug aus der Verordnung zum Schutz vor Neuinfiziderungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der ab dem 30. Mai 2020 gültigen Fassung

Auszug aus der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

In der ab dem 30. Mai 2020 gültigen Fassung

 § 1

(2) Mehrere Personen dürfen im öffentlichen Raum nur zusammentreffen, wenn es sich

  1. ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen

und Lebenspartner,

  1. ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  2. um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  3. um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen oder
  4. in allen übrigen Fällen um eine Gruppe von höchstens zehn Personen

handelt. Satz 1 Nummer 1 und 3 bis 5 gilt unabhängig davon, ob die Betroffenen in häuslicher

Gemeinschaft leben; Umgangsrechte sind uneingeschränkt zu beachten.

§ 9

(1) Untersagt sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb,

soweit in den folgenden Absätzen nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht)

der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen,

sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrheinwestfälischen

Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten mit besonderem Landesinteresse

sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten

Trainingseinrichtungen.

(3) Der Betrieb von Tanzschulen ist zulässig, soweit sich die nicht-kontaktfreie Ausübung auf

einen festen Tanzpartner beschränkt und im Übrigen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen

Personen gewährleistet ist.

(4) Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in

öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen

zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung

eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts-

und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen,

die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Unter diesen

Voraussetzungen ist im Freien für Personen, die zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen

gehören, auch die nicht-kontaktfreie Ausübung ohne Mindestabstand sowie das Betreten

der Sportanlage durch bis zu 100 Zuschauer bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit nach § 2a

Absatz 1 zulässig.

(5) Beim Betrieb von Fitnessstudios sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten

Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

(6) Im Breiten- und Freizeitsport auf und außerhalb von öffentlichen oder privaten Sportanlagen

sind Wettbewerbe im Freien zulässig auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und

Infektionsschutzkonzepts nach § 2b. Absatz 4 gilt entsprechend. Sportfeste und ähnliche

Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

(7) Die folgenden weiteren Wettbewerbe sind zulässig:

  1. Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine

sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten

auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes

zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen

den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes

zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte

vorlegen,

  1. Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen

Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands

von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.

Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 100 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete

Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung

eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen,

die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Rückverfolgbarkeit

nach § 2a sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des

Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht

werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet)

und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.

 

Verhaltensregeln/Handreichung Sportfreianlagen 02.06.2020

Verhaltensregeln/Handreichung - Freisport-Anlagen

Personengruppen, die im § 1 Abs. 2 CoronaSchVO genannt sind, dürfen nicht-kontaktfreien Sport im Freien treiben. Dies bedeutet unter anderem, dass Gruppen von höchstens 10 Personen ohne Beachtung der Abstandsregeln Sport treiben dürfen. Es wird allerdings empfohlen, dass die Gruppen im Trainingsbetrieb, die nicht-kontaktfrei trainieren, möglichst immer aus den gleichen Personen bestehen. Zwischen einzelnen Trainingsgruppen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Größere Gruppen dürfen nur kontaktfrei und unter Beachtung der Abstandsregeln Sport treiben.

Die Umkleide- und Duschräume bleiben grundsätzlich geschlossen. Daher muss der Bekleidungswechsel und das Duschen Zuhause stattfinden. Die Geräteräume mit dem Trainingsmaterial dürfen nur von einer Person (dem Trainer) zum Aus- und Einräumen betreten werden.

Toiletten stehen den Sportlern/innen zur Verfügung.

Generell gilt die Empfehlung nach der Nutzung der Sport-Anlage gründlich die Hände zu waschen.

Es wird empfohlen die Sportgeräte zu reinigen. Eventuell notwendige Desinfektionsmittel sind von den Vereinen selbst bereitzustellen.

Für jedes Training ist eine Anwesenheitsliste zu führen, die bei Bedarf zur Nachverfolgung von Infektionsketten vorzulegen ist. Diese Liste ist jeweils mindestens 4 Wochen aufzubewahren. Sportlerinnen und Sportlern mit Krankheitssymptomen dürfen nicht am Training teilnehmen.

Die Vereinstrainingszeiten haben weiterhin Vorrang vor der öffentlichen Nutzung. Damit können Nutzer, die nicht der Trainingsgruppe angehören, während des Vereinstrainings von der Anlage verwiesen werden.

Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind im Freien nach der Erstellung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes nach § 2b wieder zulässig. Die Regelung „höchstens 10 Personen" macht zum Beispiel kleinere Tennis- oder Leichtathletikwettkämpfe wieder möglich. Fußballspiele können mit maximal 5 gegen 5 Spielern/innen durchgeführt werden.

Zu den erlaubten Wettbewerben können unter Auflagen 100 Zuschauer auf der Sportanlage zugelassen werden. Das gilt auch für den Trainingsbetrieb auf den Freisportanlagen, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Diese beinhalten, dass der Zutritt zur Anlage gesteuert sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter (auch in Warteschlangen) gewährleistet wird. Zudem gilt für Zuschauer die Empfehlung, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Weitere über die obigen Regeln hinaus gehenden Festlegungen treffen die Vereine im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung für den Trainingsbetrieb und ihre Mitglieder aufgrund der von ihnen ausgeführten Sportart und der dazu von den jeweiligen Verbänden empfohlenen Regelungen selbst.

Die Teilnehmerzahl am Freiplatztraining bemisst sich nach der Größe des Sportplatzes, es wird eine Mindestfläche von 10 m² pro Person vorgeschrieben.

Verhaltensregeln/Handreichung Sporthallen 02.06.2020

Verhaltensregeln/Handreichung  -  Sporthallen

Die Vereine dürfen die in den Hallen befindlichen Toiletten benutzen, dort werden Handwaschgelegenheiten, Papierhandtücher und Seife bereitgestellt. Desinfektionsmittel müssten sich die Vereine selbst besorgen. Die Räume mit den Handwaschgelegenheiten dürfen nur einzeln betreten werden. Die Desinfektion von Sportgeräten obliegt den Vereinen in eigener Verantwortung.

Die Umkleide- und Duschräume bleiben grundsätzlich geschlossen und dürfen nur dort als Zugang zur Halle genutzt werden, wenn kein anderer Zugang besteht. Daher muss der Bekleidungswechsel und das Duschen Zuhause stattfinden. Die Geräteräume mit dem Trainingsmaterial dürfen nur von einer Person (dem Trainer) zum Aus- und Einräumen betreten werden. Großsportgeräte sind von der Nutzung ausgeschlossen. Gemeinschaftsräume bleiben geschlossen.

Die Hallen werden im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten durch die Vereine während und nach der Nutzung gelüftet.

Die Reinigung erfolgt, wie bisher einmal täglich, durch den städtischen Reinigungsdienst.

Die Steuerung des Zutritts muss über die Vereine erfolgen. Die Vereine nehmen die Hallen im Rahmen ihrer bisherigen Nutzungszeiten in Anspruch, verkürzen diese aber wie folgt. Die Nutzungszeit beginnt und endet jeweils 5 Minuten früher, um eine Begegnung der unterschiedlichen Trainingsgruppen beim Wechsel der Nutzer zu vermeiden.

Für jedes Training ist eine Anwesenheitsliste zu führen, die bei Bedarf zur Nachverfolgung von Infektionsketten vorzulegen ist. Diese Liste ist jeweils mindestens 4 Wochen aufzubewahren um ggfls. Ansteckungsketten zu verfolgen.

Sportlerinnen und Sportlern mit erkennbaren „Krankheits- / Erkältungssymptomen“ ist die Teilnahme am Training zu verweigern. Es werden keine Zuschauer zugelassen, lediglich bei Kindern unter 14 Jahren ist das Betreten der Halle durch maximal eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Weitere über die obigen Regeln hinaus gehenden Festlegungen treffen die Vereine im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung für den Trainingsbetrieb und ihre Mitglieder aufgrund der von ihnen ausgeführten Sportart und der dazu von den jeweiligen Verbänden empfohlenen Regelungen selbst.

Die Teilnehmerzahl am Hallentraining bemisst sich nach der Größe der Halle, es wird eine Mindestfläche von 10 m² pro Person vorgeschrieben.

Sperrung/Schließung/Nutzbarkeit

08.06.2020

Das Gebäudemanagement teilte heute mit, dass in der Decke der Sporthalle EMA ein defektes Heizungsrohr festgestellt wurde.

Die Halle stand dadurch unter Wasser. Die Feststellung des Umfangs des Schadens (Elektrik, Heizung, Decke und dem Boden, der unter Wasser gestanden hat) und die Reparatur wird vermutlich bis zu den Sommerferien dauern.

Die Halle bleibt somit bis dahin gesperrt.

29.05.2020

Die Sporthalle des BK Wirtschaft und Verwaltung steht bis zu den Sommerferien nicht für den Vereinssport zur Verfügung, da sie zum unabdingbar benötigten Prüfungs- und Klassenraum umfunktioniert wurde.

Die baulichen Voraussetzungen im Schulgebäude lassen nichts anderes zu.

28.05.2020

Stadt öffnet Sporthallen ab 3. Juni für den Sportbetrieb

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen.

Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen.

Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb.

Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Sporthalle Neuenkamp wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli.

Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier noch die Blutspendenaktionen des DRK durchgeführt werden müssen.

Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig  darüber informiert

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten.

Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen.

Zuschauer sind bis auf weiteres nicht erlaubt.

Kontakt für Rückfragen

Martin Sternkopf

Fachdienstleiter Sport und Freizeit

Telefon (0 21 91) 16 - 2779

Bitte bleiben Sie gesund und halten Sie sich an die entsprechenden Nutzungsverbote.

STÖRUNGEN

Heizung defekt?  Abfluss verstopft?  Kein Licht?  Sonstige haustechnische Probleme?

Bei allen haustechnischen Problemen in den Sporthallen wenden Sie sich an die Serviceeinheit Hochbau und Gebäudewirtschaft der Stadt Remscheid.

Tagsüber                   16-3115      

Abends und am Wochenende   16-3315

Merkblatt Eichenprozessionsspinner

Information zum Thema:
Eichenprozessionsspinner
Allgemein:
Der Eichenprozessionsspinner (kurz EPS) ist eine nachtaktive Schmetterlingsart, die sich (durch den Klimawandel begünstigt) vermehrt hat. Die Raupen des EPS bevorzugen die Blätter von Eichen als Nahrungsmittel. Sie finden sich allerdings gelegentlich auch in Hainbuchen-Beständen. Befallen werden lichte Wälder, Bestandsränder und auch einzeln stehende Bäume. Der Name des EPS ist auf die langen – eine Vielzahl von Raupen umfassenden – Prozessionen bei der Nahrungssuche auf Eichen zurückzuführen. Die Raupen, die im Mai schlüpfen, bilden Brennhaare aus. Durch die Berührung mit den Brennharen, können unangenehme Reaktionen hervorgerufen werden. Eine entsprechend umsichtige Verhaltensweise führt bereits zu einer signifikanten Minimierung der tatsächlichen Gefahr.


Hinweis: Wenn Sie Symptome an sich bemerken oder stärkere gesundheitliche Probleme auftreten, wenden Sie sich an einen Arzt. Dieser kann Ihnen ggf. Medikamente verschreiben, um die Beschwerden zu mildern.


Hinweis: Bei geringfügiger Ausprägung von Hautsymptomen sind meist keine Gegenmaßnahmen erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, eingedrungene Raupenhaare mit Hilfe der Klebeseite von Pflasterstreifen zu entfernen. Die Hautirritationen bilden sich auch unbehandelt zurück.


Hinweis: Nicht nur der direkte Kontakt mit den Raupen oder den Raupennestern, sondern auch der Aufenthalt in der Umgebung befallener Bäume kann zu Kontakt mit den Haaren führen: Die Haare können über den Wind oder auch durch Nutzung von motorisierten Gartengeräten verbreitet werden.


Mögliche Reaktionen sind:
 Hautirritationen (starker Juckreiz, Pusteln und Quaddeln)
 Reizungen oder Entzündungen der Augen
 Reizungen oder Entzündungen der Atemwege
 In selteneren Fällen kann es zu allergischen Schockreaktionen kommen
Was ist zu beachten bei Kontakt mit Raupenhaaren:
 Nach Kontakt mit den Raupenhaaren sofortiger Kleiderwechsel
 Duschen und Haare waschen. Kaltes Wasser lindert Juckreiz.
 Kleidung bei 60 °C waschen, um das Nesselgift der Raupenhaare auszuspülen.
 Nicht kratzen, dadurch können die Haare tiefer in die Haut dringen
 Bei Augenkontakt den Augenarzt aufsuchen
 Bei Atemnot sofort einen Arzt aufsuchen
Wie können Sie sich schützen?
 Beschilderungen und Warnhinweise beachten
 Meiden Sie befallene Gebiete und abgesperrte Bereiche
 Raupen und das Gespinst nicht berühren. Vermeiden Sie jeden Kontakt
 Bedecken Sie alle Körperflächen (Nacken, Hals, Arme und Beine usw.) beim Aufenthalt in befallenen Gebieten.
 Setzen Sie sich in der Nähe von befallenen Bäumen nicht ins Gras oder auf den Boden.
 Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen an Bäumen verzichten, solange Raupennester des Eichenprozessionsspinners erkennbar sind.
 Die Bekämpfung nur von Fachleuten mit Vollschutzanzug und Atemschutz durchführen lassen.
Risikogruppen:
 Erholungssuchende im Wald und Parkanlagen
 Besucher von Freizeitanlagen (z.B. Sportplätze )
 Spielende Kinder, durch unmittelbare Berührung mit Raupen und ihren Nestern
 Waldarbeiter in befallenen Waldgebieten
 Besitzer von Eichen in Gartenanlagen
 Arbeitskräfte von Landschaftspflegebetrieben und Straßenmeistereien
Was ist zu beachten bei einem Befall!
Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, das voraussichtlich alljährlich wieder auftreten wird und dem mit Sorgfalt begegnet werden sollte. Im Wald erfolgen zumeist nur bei stärkerem Befall oder im Rahmen von Sonderprogrammen Bekämpfungsmaßnahmen. An Schulen, Kindergärten, Tagesstätten, Schwimmbädern, Freizeitanlagen, Zeltplätzen, Krankenhäusern und Kliniken mit viel Publikumsverkehr wird ein deutlicher Befall hingegen von behördlicher Seite fachgerecht bekämpft, um das Kontaktrisiko zu minimieren. Auf Privatgrundstücken ist der Eigentümer in der Verantwortung.


Stadt Remscheid
Fachdienst Gesundheitswesen
Abteilung Gesundheitsschutz/Umweltmedizin
Hastenerstr. 15
42855 Remscheid
Tel: 02191 16 – 3900
Fax: 02191 16 – 3281
www.remscheid.de
Eichenprozessionsspinner entdeckt?
Die Beobachtung (ob im öffentlichen Raum oder auf dem eigenem Grund-stück) bitte an die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid unter der Rufnummer
(0 21 91) 16 - 24 00
melden. Die Feuerwehr entscheidet dann vor Ort, was akut zu tun ist.

 

Kontakt

+49 (2191) 16 3613
+49 (2191) 16 3881