Einsätze Januar


2017.01.29 Bergung Zigarettenautomat

Am 29.01.2017 wurde um 11:10 Uhr bei einer morgendlichen Eisrettungsübung der Löscheinheit Lüdorf ein vermutlich gestohlener und mittig von der Kräwinkler Brücke geworfener Zigarettenautomat entdeckt. Dieser war in die Eisfläche eingeschlagen und zum Teil zerborsten.

Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsdienst Talsperren-Aufsicht des Wupperverbandes wurde eine Bergung eingeleitet.

Unter Zuhilfenahme der Drehleiter, dem Eisretter der Feuerwehr Remscheid und zwei in Wasserrettungsanzügen ausgerüsteten Feuerwehrmännern, konnte der Zigarettenautomat sowie die Trümmerreste von der Eisfläche entfernt werden. Somit konnte ein Absinken bei getauter Eisfläche und dadurch resultierendes Verschmutzen der Talsperre verhindert werden. Der Automat wird für weitere polizeiliche Untersuchungen sichergestellt.


2017.01.24 Wohnungsbrand Ulmenstraße

Die Feuerwehr rückte am 24.01.2017 gegen 21:40 Uhr zu einem unklaren Brand in die Ulmenstraße aus. Der dortige Hauseigentümer berichtete von Rauchentwicklung aus dem Keller. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr eingesetzt.

Bei Ankunft trat aus dem Kellerabgang im Treppenraum Rauch aus, was auf einen sich entwickelnden Brand schließen ließ. Die weitere Erkundung ergab, dass es in der angrenzenden Souterrain-Wohnung zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen war. Unverzüglich drangen zwei Trupps mit 4 Mann unter Atemschutzgeräten und C-Rohren zur Menschenrettung in die brennende Wohnung ein. Der Kellerabgang mit einem Rauchschutzvorhang gesichert, um eine weitere Verrauchung des Gebäudes zu verhindern. Kurz nach dem Eindringen der Trupps in die stark verrauchte Wohnung, kam der Mieter glücklicherweise unversehrt zur Einsatzstelle. Daraufhin wurde sofort zur Brandbekämpfung übergegangen. Jedoch konnte erst nach dem kontrollierten Einsatz eines Überdruckbelüftungsgerätes freie Sicht geschaffen und der Brandherd lokalisiert werden.

Der Brand konnte daraufhin von den eingesetzten Trupps schnell gelöscht werden. Zeitgleich wurden vier Bewohner des Hauses von dem mitgeführten Rettungsdienst untersucht, da diese Brandrauch eingeatmet hatten. Sie konnten aber alle an der Einsatzstelle verbleiben. Die Brandwohnung wurde stromlos geschaltet und ist nun nicht mehr bewohnbar. Der Wohnungsinhaber hat aber bereits, während des laufenden Einsatz eine Unterbringungsmöglichkeit im Freundeskreis gefunden.

2017.01.07 Brand Mehrfamilienhaus Klausener Straße

Am 07.01.2017 riefen um 10:32 Uhr mehrere besorgte Bürger bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid an und meldeten einen Brand in einem Dachgeschoß eines Wohngebäudes in der Klausener Straße. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr bestätigten die Meldungen und berichteten, dass der Dachstuhl bereits in Flammen stand.

Bilder: R. Kollmann
Zur Brandbekämpfung wurden 2 Drehleitern in Stellung gebracht und 8 Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt. Eine Ausbreitung des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. An der Einsatzstelle wurde die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Lüttringhausen, Lennep und Nord der Freiwilligen Feuerwehr verstärkt.

Mit der Unterstützung des Rettungsdienstes konnten 10 Personen das Gebäude verlassen. Alle Bewohner wurden durch den Rettungsdienst untersucht und als unverletzt eingestuft.

Die Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke versorgt und durch einen Notfallseelsorger betreut.

Die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser und Strom) des Gebäudes wurden durch die EWR in Verbindung mit der Feuerwehr außer Betrieb genommen. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.

Alle Personen konnten bei Bekannten oder Angehörigen unterkommen.


2017.01.01 Einsätze Jahreswechsel

Auf Grund der Auswertungen der letzten Jahre ging die Remscheider Feuerwehr auch in diesem Jahr von einem erhöhten Einsatzaufkommen zum Jahreswechsel aus. Die Einsatzspitzen im Bereich Notfallrettung und Brandschutz wurden in der in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 06:00 Uhr des Neujahrstages erwartet. 

Vorbereitend wurde die Einsatzplanung angepasst. So stellte beispielsweise der DRK-Kreisverband Remscheid einen zusätzlicher Rettungswagen bereit. Die Freiwilligen Feuerwehren verstärkten ihre   Einsatzbereitschaften und die Berufsfeuerwehr stellte sich auf eine hohe Anzahl von Paralleleinsätzen im Bereich der Notfallrettung ein.

Nachdem am letzten Tag des Jahres um 10:00 Uhr der Brand in einem Wohnhaus erfolgreich gelöscht werden konnte, folgten in den ersten Stunden des neuen Jahres nach 0:00 Uhr bis in die Morgenstunden 8 Brandeinsätze. Es brannten eine Hecke, Altpapier- und Altkleidercontainer.

Auch im Bereich Rettungsdienst war ein erhöhtes Aufkommen zu verzeichnen. Zum Jahreswechsel kam es zu 47 Rettungswageneinsätzen. Einmal wurde der Rettungsdienst zu einer Verletzung durch einen Feuerwerkskörper gerufen. Der überwiegende Teil der Einsätze wurde durch erhöhten Alkoholkonsum ausgelöst.