Einsätze Juni


2017.06.23 Auflaufendes Gefahrgut

Am 23.06.2017 wurde die Feuerwehr gegen 18:35 Uhr zu einer Lagerhalle einer Spedition gerufen. Beim Verladen einer Pallette war eines der Fässer durch einen Gabelstabler beschädigt worden. Aus dem Fass trat Flusssäure aus.

Ein Mitarbeiter wurde mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Die Umgebung um die Lagerhalle wurde von der Feuerwehr abgesperrt und die Mitarbeiter der benachbarten Firmen telefonisch gewarnt.

Zum Binden des ausgelaufenen Gefahrgutes und Sichern des Fasses gingen die Feuerwehrleute unter Chemikalienschutzanzügen vor. Das beschädigte Fass wurde in eine Überfass gestellt und ausgetretenen Gefahrstoff mit Bindemittel aufgenommen.

Nach dem Verlassen des direkten Einsatzbereiches, mussten die tätiggewordenen Einsatzkräfte über einen extra vor Ort eingerichteten Dekontaminationsplatz gereinigt werden.

Durch eine Fachfirma wurde der aufgenommene Gefahrstoff fachgerecht entsorgt.

Neben der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheiten Nord und Hasten eingesetzt.


2017.06.22 Brand im Bootshaus an Wuppertalsperre

Am 22.06.2017 kam es gegen 20:31 Uhr an der Krähwinkler Brücke aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand im Gemeinschaftsraum und an der Fassade eines Bootshauses. Zahlreiche Badegäste wurden darauf aufmerksam und verständigten die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid. Daraufhin rückten der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Einheiten Lüdorf und Bergisch Born der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid aus.

Bei Eintreffen stand die Fassade des hinteren Teils des Bootshauses in Brand. Der Brand drohte auf das Dach überzugreifen. Zwei Trupps mit Atemschutzgeräten gingen mit jeweils einem Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung von Außen und Innen vor und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Zusätzlich wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut. Die angrenzende Halle mit zahlreichen Kanus konnte vor den Flammen geschützt werden. Der Gemeinschaftsraum ist nach dem Brandereignis vorerst nicht mehr nutzbar. Personen kamen nicht zu Schaden.


2017.06.14 Verkehrsunfälle auf der A1 und in Lüttringhausen

Zu gleich zwei schweren Verkehrsunfällen musste die Berufsfeuerwehr Remscheid am 14.06.2017 ausrücken:

Gegen 09:30 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen Remscheid und Lennep in Fahrtrichtung Dortmund gemeldet. Dort war ein Honda von einem Sattelzug auf der Mittelspur erfasst und mehrere Meter vor sich hergeschoben worden. Bei Eintreffen waren bereits beide Fahrer aus den Fahrzeugen ausgestiegen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und die verunfallten Fahrzeug ab. Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich gegen 11:50 Uhr auf der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen. Dort war ein Renault aus der Tannenbergstraße kommend von einem Jeep erfasst worden und hatte ein weiteres Fahrzeug touchiert. Der Fahrer des Renault wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät patientenschonend aus dem Auto gerettet werden musste. Dazu wurde das Dach abgenommen. Gleichzeitig wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel aufgenommen. Der Fahrer wurde nach notfallmedizinischer Versorgung in das Sana Klinikum Remscheid  gebracht.

Für die Zeit der Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurde die Kreuzbergstraße in diesem Bereich voll gesperrt.

 


2017.06.14 Brand im Mädchenheim

Die Feuerwehr wurde am 14.06.2017 um 13:53 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in dem Rheinischen Mädchenheim an der Steinstraße alarmiert. Die dortigen Betreuerinnen berichteten von einer Rauchentwicklung aus einem Zimmer.

Neben der Berufsfeuerwehr mit Löschzug und Rettungsdienst wurde die Löscheinheit Nord eingesetzt. Vor Ort führten die Betreuerinnen mit einem Pulverlöscher erste Löschversuche durch, die eine weitere Brandausbreitung hemmten. Dabei zogen sie sich leichte Rauchvergiftungen zu.

Im Weiteren wurde das Heim evakuiert, da sich noch mehrere Bewohner im Haus befanden. Die weitere Erkundung durch die Feuerwehr ergab eine leichte Verrauchung im Untergeschoss, die auf den Brand in einem Zimmer zurückzuführen war. Dort brannten Schulbücher und Hausaufgabenhefte. Es wurde ein Trupp unter Atemschutz mit Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zudem wurde das komplette Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht.

Die beiden Betreuerinnen wurden durch den Notarzt untersucht und konnten an der Einsatzstelle verbleiben. Durch das beherzte Eingreifen der Betreuerinnen wurde ein größerer Schaden vermieden; nur das eigentliche "Brandzimmer" konnte direkt nicht mehr bewohnt werden. Die Polizei ermittelt nun die genaue Brandursache.


2017.06.03 Fritteusen-Brand in Gaststätte

Am Pfingstsamstag kam es gegen 16:55 Uhr im Küchenbereich einer Gaststätte an der Hastener Straße zu einem Fritteusenbrand. Von der Hauptfeuer- und Rettungswache rückten Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und der Notarzt zur Einsatzstelle aus. Die Löscheinheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr wurde ebenfalls alarmiert.

Zwei Trupps der Feuerwehr gingen mit Atemschutzgeräten in den verrauchten Bereich eingesetzt. Mit einem Kohlendioxidlöscher wurde durch den Angriffstrupp die brennende Fritteuse gelöscht. Vor Ort wurde vorsorglich das angrenzende Wohngebäude evakuiert.

Die Feuerwehr lüftete den Küchenbereich und die Gaststätte mit Überdrucklüftern. Es blieb beim Sachsachen.


2017.06.07 Glasdach vor Herabstürzen gesichert

Am 07.06.2017 kam es um 17:57 Uhr zur Alarmierung der Remscheider Berufsfeuerwehr, nachdem ein Lastkraftwagen das Glasvordach der Volksbank Lüttringhausen in der Kreuzberger Straße beim Rangieren beschädigt hatte und dieses im Zugangsbereich herabzustürzen drohte.

Unter Sicherung loser Glasdachteile und Absperrung der Einsatzstelle, wurde mit Hilfe der Drehleiter mittels Rettungssäge das beschädigte Verbundsicherheitsglas (VSG) aus dem Vordach entfernt.

Zeitweise kam es somit zu einer einseitigen Fahrbahnsperrung auf der Kreuzbergstraße.

Im Anschluss an den Einsatz konnte die Volksbank wieder zur Benutzung freigegeben werden.


2017.06.01 Matratzenbrand in Kinder- und Jugendpsychiatrie

Am 01.06.2017 kam es gegen 23:08 Uhr zu einem Brand einer Matratze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Sana Klinikums. Der Brand konnte von Mitarbeitern, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, weitestgehend gelöscht werden.

Von der Hauptfeuer- und Rettungswache rückten zunächst der Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und der Notarzt zur Einsatzstelle aus. Die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr wurde ebenfalls alarmiert.

Vor Ort wurde ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz, mit Kleinlöschgerät, zu Nachlöscharbeiten eingesetzt. Die Feuerwehr lüftete den betroffenen Bereich mit einem Überdrucklüfter.

Drei Mitarbeiter des Krankenhauses und sieben betroffene Jugendliche, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung von Notärzten und Rettungsdienstbesatzungen der Feuerwehr untersucht. Der Verdacht konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Insgesamt wurden zwei Notärzte, die leitende Notärztin und drei Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsarbeiten konnte die betroffene Station bis auf ein Zimmer wieder genutzt werden.