Sanierung von Gebäuden

Energiesparmaßnahmen am Gebäude zahlen sich in vielerlei Hinsicht aus. In erster Linie reduzieren sich die Betriebskosten. Bauliche Maßnahmen dienen gleichzeitig der Instandhaltung: Bauschäden können vermieden und behoben werden. Für die Bewohner steigt der Wohnkomfort. Energetische Sanierungsmaßnahmen rentieren sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch dann, wenn sie zusammen mit ohnehin vorgesehenen Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Broschüre "Behaglichkeit durch Wärmedämmung"

Kaum wird es draußen kalt, entsteht in einem ungedämmten Haus trotz warmer Heizkörper schnell der Eindruck, dass es nicht richtig warm wird. Denn auch, wenn die Raumluft grundsätzlich die richtige Temperatur hat, wirken schlecht gedämmte Wände, Decken, Böden und Fenster mit ihren kalten Oberflächen wie Magnete, die warme Luft anziehen.

Die daraus entstehende Luftbewegung macht den Raum unbehaglich. Die ungedämmten Bauteile können außerdem die Wärme nicht halten und strahlen somit eine unwirtliche Kälte aus. Dieser eingeschränkte Komfort in den eigenen vier Wänden birgt zudem die Gefahr von Schimmelbildung und führt nicht zuletzt zu einem erhöhten Energieverbrauch. Dieser wiederum ist gleichbedeutend mit hohen Heizkosten und einer erhöhten Umweltbelastung.

Die nachträgliche Dämmung einzelner Bauteile oder idealerweise des gesamten Hauses, schafft Abhilfe und sichert den Wert des Gebäudes. Wer Dämmmaßnahmen an seinem Haus umsetzen möchte, muss jedoch einige Entscheidungen zur Art der Dämmung und zu den verwendeten Materialien treffen.

Mit der Broschüre „Behaglichkeit durch Wärmedämmung“ gibt es für Gebäudebesitzer eine erste Hilfestellung. Interessierte finden die Broschüre in der rechten Spalte zum Download. Kostenfrei kann eine Broschüre zugesendet werden.

Neue Broschüre „Heizspiegel“: Energetischer Zustand eines Hauses wichtigster Faktor für Heizkosten und Klimaschutz

Durchschnittlich 810 Euro Heizkosten zahlten Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Abrechnungsjahr 2017. Abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes gab es dabei große Unterschiede. Während die Heizkosten in energetisch optimierten Gebäuden im Schnitt bei 550 Euro lagen, mussten Bewohner von energetisch schlechteren Gebäuden 1.180 Euro und mehr zahlen. Das zeigt der „Heizspiegel für Deutschland 2018“, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. Interessenten finden die Broschüre mit allen relevanten Werten in der rechten Spalte.

Mit der neuen Broschüre können Mieter und Eigentümer die Verbräuche und Heizkosten ihres Wohngebäudes bewerten. Viele Bewohner können mit kleinen Tricks ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten. Auch hierzu gibt der Heizspiegel Tipps.

Prognose: Heizen mit Erdgas günstiger als mit Heizöl
Je nach Energieträger haben sich die Heizkosten im Abrechnungsjahr 2017 uneinheitlich entwickelt. Aufgrund höherer Heizöl-Preise sind die Kosten in einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 85 Euro gestiegen – auf 750 Euro. In Wohnungen mit Erdgas-Zentralheizung sanken die durchschnittlichen Kosten auf 790 Euro (minus 20 Euro). Bei Fernwärme waren es 895 Euro (minus 35 Euro).

Energetischer Zustand: wichtigster Faktor für Heizkosten und Klimaschutz
Der Heizspiegel zeigt: Die Entwicklung der Energiepreise ist für die Heizkosten relevant – wesentlich wichtiger ist jedoch der energetische Zustand eines Hauses. Der Sanierungsstand ist der meistunterschätzte Faktor für Heizkosten. In einem energetisch schlechteren Haus sind die Heizkosten im Schnitt doppelt so hoch wie in einem energetisch besseren Haus. Auch die CO2-Emissionen sind dann entsprechend geringer. In einem energetisch besseren Mehrfamilienhaus mit Erdgas-Zentralheizung entstehen durch das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung beispielsweise etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es 4,1 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten rund 200 Bäume gepflanzt werden.

Stadtmagazin für Immobilieneigentümer „Remscheid Saniert“

Die Stadt Remscheid hat das Magazin "Remscheid Saniert 2017" mit dem Schwerpunkt energetische Gebäudemodernisierung in Zusammenarbeit mit dem Bergischen Verlag Remscheid herausgebracht. Damit können Gebäudebesitzer sich einen Überblick verschaffen, welche energetischen und optischen Potenziale in einer Altbauimmobilie stecken. Es gibt bereits heute vorbildlich sanierte Gebäude in der Stadt! Gebäudebesitzer berichten von ihren Erfahrungen im Umgang mit Bestandsimmobilien und den durchgeführten energetischen Sanierungen.
Ob Gebäudebesitzer Einzelmaßnahmen wie Heizungsaustausch, Fassadendämmung, Fensterwechsel oder eine komplette energetische Sanierung durchführen, jede Maßnahme hilft, das Gebäude zukunftssicher zu machen. Erneuerbare Energien können helfen, den Wärme- und Strombedarf des Hauses zu decken. Der Wert der Immobilie wird gesteigert, das Erscheinungsbild wird verbessert und niedrigere Energiekosten sind das Ergebnis. Hinweise auf Energieberatung, Förderprogramme und Ansprechpartner gibt es vielfach in der Broschüre.
Interessenten finden die Broschüre in der rechten Spalte. Ein Papierexemplar kann mit Hilfe der Kontaktdaten kostenfrei bestellt werden.

Handliche Übersicht zu Förderprogrammen

Für Gebäudeeigentümer, die ihr Haus sanieren oder in eine innovative Anlagentechnik investieren wollen, gibt es zahlreiche Fördermittel. Eine erste Übersicht verschafft ein Förderblatt, das vom Fachdienst Umwelt herausgegeben wird. Anschaulich ist auf diesem Blatt ein Gebäude abgebildet. An den jeweiligen Bauteilen sind die angebotenen Förderprogramme von Bund und Land farbig dargestellt, so dass man erkennen kann, ob und welche Programme in Frage kommen. Auf der Rückseite sind dann die jeweiligen Förderprogramme mit Hinweisen auf Ansprechpartner und Kontaktdaten kurz genannt. In der rechten Spalte finden Sie die Übersicht und Links zu verschiedenen Programmen.

Broschüre "Energieberatungsangebote im Überblick"

Qualifizierte Energieberater helfen Gebäudebesitzern beim Aufspüren von energetischen Einsparpotentialen. Architekten, Ingenieure und geschulte Handwerker stehen Hausbesitzern zur Seite, wenn die Immobilie für eine Energieoptimierung begutachtet werden soll. Diese Beratung vor Ort am Gebäude umfasst eine Begutachtung des Objektes und eine Beurteilung des Ist- Zustandes, Vorschläge für energetische Verbesserungsmaßnahmen sowie Maßnahmeempfehlungen, die sinnvoll und wirtschaftlich sind. Auch gibt es eine Einschätzung der zu erwartenden Kostenreduzierung sowie eine Beratung über mögliche Förderprogramme.
Diese Broschüre bietet einen Überblick auf die Beratungsprogramme rund um die energetische Sanierung von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Energien. Die Beratungsprogramme werden von Bund und Land gefördert und gewährleisten einen einheitlichen Beratungsablauf. Der Gebäudebesitzer erhält Ergebnisse, die ihm bei seiner Entscheidung rund um die energetische Gebäudemodernisierung behilflich sind.
Diese Investition in eine solche Beratung ist aber allemal lohnenswert, denn die richtige Grundlage, d.h. einen umfassenden energetischen Gesamteindruck des Gebäudes zu haben, führt erst zu den richtigen, wirksamen Maßnahmen, damit die erbrachten Anstrengungen auch tatsächlich der Energieeinsparung und somit dem Umweltschutz und auch dem Geldbeutel zugute kommen.

Internetportal "ALTBAUNEU"

Kern der „Serviceplattform ALTBAUNEU“ sind das Internetportal www.alt-bau-neu.de/remscheid und die damit verbundenen Dienstleistungen rund um das Thema energetische Gebäudemodernisierung. Mit ALTBAUNEU werden keine konkreten Baumaßnahmen gefördert, sondern Ziel ist es, Bürger und Gebäudeeigentümer dabei zu unterstützen, sinnvolle Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Gebäuden umzusetzen. Dabei sollen Hausbesitzer und Sanierungsfachleute zusammengebracht werden.

In der Datenbank finden Gebäudeeigentümer kompetente Unterstützung für ihr Vorhaben. Das Informationsangebot zeichnet sich durch eine lokalspezifische Expertensuche aus, mittels der online qualifizierte Dienstleister wie Energieberater, Handwerker sowie Architekten / Ingenieure und Kreditinstitute in der Umgebung zu finden sind, die unterschiedliche Aspekte der energetischen Gebäudemodernisierung fachlich kompetent unterstützen. Die lokale Datenbank unterstützt Hausbesitzer bei der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner.

Broschüre "Wärmedämmung und Artenschutz am Gebäude"

Damit Wärmedämmung funktioniert, müssen Hohlräume, Löcher, Risse und andere Öffnungen verschlossen werden. Glatte und dichte Fassaden sind das Ergebnis. Dabei gehen immer wieder Nistmöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse verloren. Damit sich Klima- und Artenschutz nicht in die Quere kommen, hat der Fachdienst Umwelt die Broschüre „Wärmedämmung und Artenschutz am Gebäude“ herausgegeben. Die Broschüre steht in der rechten Spalte zum Download bereit.
Eine Vielzahl von Tierarten wie Mauersegler, Zwergfledermaus und andere Arten brüten und schlafen in Gebäuderitzen und Hohlräumen. Diese Arten sind auf diese Brutplätze dringend angewiesen. Aber Klimaschutz und Artenschutz müssen kein Widerspruch sein: Werden die Bedürfnisse von Fledermaus und Mauersegler schon bei der Planung der energetischen Sanierung berücksichtigt, dann sind die Zusatzkosten gering und Gebäudebrütern kann mit wenigem Aufwand ein neues Zuhause geboten werden. Dies gilt nicht nur bei der Sanierung des bestehenden Gebäudebestands, sondern auch bei Neubauten. Werden Schlaf- und Brutplätze ersetzt, wiederhergestellt oder am besten erhalten, dann können menschliche Siedlungsräume den Tieren ein ausreichendes Brutplatzangebot bieten. In der Broschüre werden Lösungen für den Einbau von Brut- und Schlafplätzen aufgezeigt.

EnEV 2014 - Energieeinsparverordnung (Information für Hausbesitzer, Bauherren und Mieter)

Am 1. Mai 2014 ist die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft getreten. Damit setzt die Bundesregierung die Anforderungen der Europäischen Richtlinie für energieeffiziente Gebäude in nationales Recht um.
Weitere Änderungen liegen in der Weiterentwicklung des technischen Regelwerks, in den Berechnungsgrundlagen, Nachweisverfahren für sommerlichen Wärmeschutz und in der Einführung eines neuen Berechnungsverfahrens „EnEV easy“. Diese Veränderungen sind vor allem für Planer relevant.
Die Novellierung unterstützt die Umsetzung der politischen Ziele, den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu verringern und gleichzeitig den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent zu erhöhen. Eine wesentliche Änderung der novellierten Verordnung liegt im Bereich der Anforderungen an den Neubau. Ab 2020 sollen Neubauten als Niedrigstenergiehäuser errichtet werden, öffentliche Gebäude bereits ab 2019. Die exakten Anforderungen an das Niedrigstenergiegebäude sind noch nicht abschließend definiert – es kann zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Passivhausstandard verglichen werden. Der dann nur noch sehr geringe Energiebedarf soll darüber hinaus zu einem wesentlichen Teil über erneuerbare Energien gedeckt werden.
Für Bestandsgebäude wurden keine wesentlichen Änderungen im Fall einer energetischen Sanierung eingeführt. Die Anforderungen an die U-Werte sind gleich geblieben. Einzige Ausnahme sind die Haustüren: Hier wurde die U-Wert-Anforderung erhöht.
Wesentliche Änderungen werden bei der Erstellung der Gebäudeenergieausweise eingeführt: Alle neu auszustellenden Energieausweise durchlaufen ein Kontrollsystem und erhalten eine Registriernummer. Für eine Übergangszeit von zunächst sieben Jahren wird diese Aufgabe dem Deutschen Institut für Bautechnik (DiBt) übertragen.
Neu ist auch, dass künftig bei Verkauf oder Neuvermietung der Gebäudeenergieausweis aktiv, das heißt unaufgefordert, vorgelegt werden muss. Ebenfalls neu ist, dass bestimmte Angaben aus dem Energieausweis bei Immobilienanzeigen veröffentlicht werden müssen (sofern sie vorliegen). Dabei muss auch angegeben werden, ob es sich um einen Bedarfs- oder Verbrauchsausweis handelt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Angaben aus dem Energieausweis, die in den Immobilienanzeigen genannt werden müssen, lediglich der Information dienen. Nach Abschluss des Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden – zumindest in Kopie.
In der rechten Spalte steht die Broschüre zum Download bereit. Ein Papierexemplar können Interessenten gerne erhalten. Dazu stehen die Kontaktdaten ebenfalls in der rechten Spalte.

Faltblattt "Energieausweis für Wohngebäude"

Energieausweise für Gebäude wurden in Deutschland 2007 eingeführt, um den energetischen Zustand von Gebäuden für Mieter und Käufer von Immobilien transparenter zu machen. Grundsätzlich muss bei jedem Neubau, jeder Neuvermietung und bei jedem Verkauf einer Immobilie ein Energieausweis für das gesamte Gebäude vorliegen. Mit der neuen Energieeinsparverordnung, die am 1. Mai 2014 in Kraft trat, wurden die Anforderungen verschärft.
Interessenten finden das Faltblatt in der rechten Spalte. Ein Papierexemplar kann mit Hilfe der Kontaktdaten kostenfrei bestellt werden.