energieeffiziente Unternehmen

In Gewerbe und Industrie gibt es erhebliche Möglichkeiten, um Energie effizienter zu nutzen und so weniger Energie zu verbrauchen. Das trägt zum Klimaschutz bei und senkt die Kosten der Unternehmen. Allein die elektrischen Antriebe verursachen in der Industrie rund zwei Drittel des Stromverbrauchs. Durch Einsatz von elektronischen Drehzahlregelungen wäre der Verbrauch um 15 Prozent zu reduzieren – das entspricht mit mehr als 4.000 Megawatt der Leistung von drei bis vier großen Kraftwerken. Energieeffizienz – die intelligente Energiequelle! Energieeffizienz ist auch deshalb entscheidend, um bei steigenden Energiepreisen international wettbewerbsfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern.

Initialberatung

Die Energiekosten in Unternehmen lassen sich oft schon durch einfache Maßnahmen reduzieren. Der Fachdienst Umwelt bietet eine Initialberatung zum Energie sparen, zur effizienten Energienutzung und zur Nutzung erneuerbarer Energien. In einem Gespräch können geeignete Beratungsprogramme und Ansprechpartner identifiziert werden, erste Hinweise auf Förderprogramme können genannt werden.

Förderprogramme für Unternehmen

Um den Verbrauch zu reduzieren und Kosten zu senken, können Unternehmen an vielen Stellen ansetzen. Ob Energieberatungen, die Installation effizienterer Anlagen oder die Optimierung von Produktionsprozessen – den Unternehmen stehen viele Möglichkeiten offen.

Unterschiedliche Förderprogramme bieten hierbei finanzielle Unterstützung durch Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Doch welches der vielen Förderprogramme kommt für Ihr Unternehmen infrage? Die Broschüre "Förderprogramme Energie" fasst die aktuellen Programme zur Förderung energiesparender Maßnahmen und zum Einsatz erneuerbarer Energien zusammen und richtet sich dabei speziell an Unternehmen. Interessenten finden die Broschüre in der rechten Spalte zum Download bzw. wird ein Papierexemplar gerne zugesendet.

Faltblatt "Beratungsangebote für Unternehmen in Remscheid"

In der Region gibt es unterschiedliche Dienstleistungen und Energieeffizienzexperten, die Unternehmen beraten und bei der Energieoptimierung im Betrieb helfen. Als erster Anhaltspunkt ist ein Faltblatt entwickelt worden, das eine Übersicht über die vielfältigen Energieberatungsangebote und Ansprechpartner in der Region gibt. Interessenten finden das Faltblatt "Energieeffizienz steigern und Kosten senken - Beratungsangebote für Unternehmen in Remscheid" in der rechten Spalte.

Teilnahme am Projekt KWKhoch³

Die Kraft-Wärme-Kopplung - oder kurz KWK - ist eine besonders effiziente Technik zur gleichzeitigen Wärme- und Stromerzeugung. Richtig angewandt und ausgeführt ermöglicht sie deutliche Kosten- und CO2-Einsparungen gegenüber der konventionellen Wärmeversorgung und spielt eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende.

In den Jahren 2013/2014 haben sich die drei Kommunen Remscheid, Solingen und Wuppertal des Bergischen Städtedreiecks im Rahmen eines vom Land NRW ausgeschriebenen Wettbewerbes mit dem Konzept "KWK hoch3 - Integrierter Ansatz zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung im Bergischen Städtedreieck" erfolgreich um die Auszeichnung "KWK Modellkommune NRW" beworben.

In der Umsetzungsphase werden nun vom Land NRW drei Untersuchungen finanziert, die von drei renommierten Beratungsbüros in Aachen (Power+Radach), Essen (Gertec Ingenieurgesellschaft) und Aldenhoven (EEB Enerko) mit Unterstützung durch die drei Kommunen des Bergischen Städtedreiecks erarbeitet werden. Ziel ist es, Strategien und Instrumente zu entwickeln, mit denen das KWK-Potenzial angehoben werden kann. Konkret befassen sich die Studien dabei mit den Themen "Zielgruppenspezifisches Marketing", "Erarbeitung und Erprobung von Dienstleistungsangeboten" und "Potenzial- und Umsetzungsanalyse mit Beratungsoffensive“.

Die Arbeiten für die drei Studien sind im Januar 2017 angelaufen und erstrecken sich bis Mitte 2018 (Studie „Zielgruppenspezifisches Marketing“) bzw. Mitte 2019 (Studien „Erarbeitung und Erprobung von Dienstleistungsangeboten“ sowie „Potenzial- und Umsetzungsanalyse mit Beratungsoffensive“).

Im Rahmen des Projektes findet auch eine Umfrageaktion statt. So haben 450 Betriebe im Bergischen Städtedreieck im November 2017 Fragebögen für eine Ersteinschätzung zum Einsatz der KWK erhalten. Angeschrieben wurden ausgewählte Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeheime, Hotels und Produktions- sowie Handelsbetriebe. Basierend auf den Ergebnissen der Ersteinschätzungen werden 30 konkrete, standort- und unternehmensbezogene und umsetzungsreife KWK-Konzepte erarbeitet. Für die teilnehmenden Unternehmen sind die Ersteinschätzungen und auch die möglicherweise nachfolgenden Detailanalysen unverbindlich und kostenfrei.

Photovoltaik im Gewerbe am 07.12.2017

Die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach stellt für viele Unternehmen eine interessante Option bei der Energieversorgung dar. So werden steigende Strompreise auf der einen Seite zunehmend zu einer wirtschaftlichen Belastung. Auf der anderen Seite sind die Gestehungskosten für Solarstrom in den letzten Jahren stetig gesunken. Die Voraussetzungen für eine lukrative Versorgung durch selbst erzeugten Strom sind derzeit also besonders günstig.

Auf dem Weg zur Installation einer eigenen Photovoltaik-Anlage kommen jedoch viele Fragen auf: Was kostet die Anlage? Unter welchen Bedingungen rentiert sich die Installation? Welche Formalitäten sind vor Baubeginn zu klären? Muss ich meine PV-Anlage versichern?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Veranstaltung „Photovoltaik im Gewerbe - Handlungsempfehlungen für Unternehmen“. So wurden innerhalb eines Fachvortrages zunächst wichtige theoretische Grundlagen gelegt, ehe in einem anschließenden Workshop Handlungsoptionen für eine eigene Anlage erarbeiten wurden. Im Fokus stand dabei die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer PV-Anlage mithilfe eines Tools des Umweltinstituts München.

Das Programm sowie eine Zusammenfassung der Inhalte und eine weiterführende Linksammlung finden Sie in der rechten Spalte. Dort finden Sie ebenso den Link zum Tool des Umweltinstituts München. Ein Dokument mit Hinweisen zur Nutzung dieses Tools erhalten Interessenten auf Anfrage.

Veranstaltung "Energieeffizienz steigern und Kosten senken – Beratungsangebote für Unternehmen“ am 19.09.2017

Eine erste Hilfestellung geben qualifizierte und unabhängige Energieberatungen, um Einsparpotenziale zu ermitteln und individuelle Lösungen zur effizienten Energienutzung zu finden. Von der telefonischen Erstberatung bis hin zum Vor-Ort-Termin – eine große Bandbreite an Beratungsformaten zum Thema Energieeffizienz steht den Unternehmen bereits zur Verfügung. Doch welche der vielen Dienstleistungen kommt für das eigene Unternehmen infrage? Und wo gibt es finanzielle Unterstützung?

In einer Veranstaltung am 19.09.2017 wurden diese Fragen beantwortet. Verschiedene Akteure der Region - Energieagentur NRW - Effizienzagentur NRW - Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH / Neue Effizienz - Stadt Remscheid haben ihre Dienstleistungen für Unternehmen vorgestellt, um Transparenz über die vielfältigen Beratungsangebote zu schaffen.

Dr. Kempkes von KULI Hebezeuge GmbH gab einen spannenden Einblick bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen, die im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durchgeführt wurden.

Interessenten finden in der rechten Spalte das Programm und die verschiedenen Vorträge.

ÖKOPROFIT

ÖKOPROFIT ist ein Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, mit dem Betriebe jeder Art und Größe Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt schützen können. Das heißt, wer seinen Betrieb optimiert, kann intelligent Strom, Heizung, Abfall und Wasser sparen.

ÖKOPROFIT ist ein modular aufgebautes Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, bei dem erfahrene Umweltberater den Unternehmen in Workshops und einzelbetrieblichen Beratungen zur Seite stehen. Am Ende des etwa einjährigen Programms steht die öffentlichkeitswirksame Auszeichnung der teilnehmenden Betriebe.

Remscheid beteiligt sich seit vielen Jahren an "ÖKOPROFIT Bergisches Städtedreieck". In der rechten Spalte finden Interessierte einen Link zu weiterführenden Informationen (Ansprechpartner, Liste der zertifizierten Teilnehmer, Erfolgsberichte von teilnehmenden Unternehmen).

Querschnittstechniken - Möglichkeiten zur Energieeffizienz

Querschnittstechniken bieten enorme Möglichkeiten, Energie effizienter zu nutzen und Kosten einzusparen. Sie können in allen Branchen von Industrie und Gewerbe zum Einsatz kommen.

Druckluft

Der Gesamtwirkungsgrad eines Druckluftsystems lässt sich verbessern:

  • Leckagen beheben
  • Kompressor für die jeweilige Endanwendung optimal auswählen (keine Überdimensionierung)
  • Kompressortechnik bei Verdichtern verbessern, zum Beispiel durch Mehrstufen-Kompressoren
  • Abwärme für andere Zwecke nutzen
  • Luftbehandlung verbessern, zum Beispiel trocknen oder filtern
  • regelmäßige und sorgfältige Wartung und Instandhaltung
  • verbesserte Luftführung im Rohrnetz, um Druckverlust durch Reibung zu vermindern
  • unnötigen Verbrauch vermeiden.

Bis zu 50 Prozent können hier eingespart werden. Um dieses Potenzial zu erschließen, muss das gesamte System betrachtet werden – nicht allein der Verdichter.

Elektromotoren

Elektrische Antriebe sind im Bereich der Industrie für rund 70 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Mehr als 90 Prozent der Gesamtkosten eines Elektromotors über die Lebensdauer entfallen auf den Stromverbrauch, weniger als zehn Prozent auf die Anschaffung.

Möglichkeiten der Effizienzsteigerung:

  • Erhöhung des Wirkungsgrades durch einfaches Umklemmen der Motorwicklungen
  • Anschaffung eines Elektromotors der besten Effizienzklasse EFF1
  • elektronische Regelung des Antriebs mit Drehzahlsteuerung („Stellglieder“)
  • Einsatz von elektronischer Drehzahlregelung; bei Anlagen, die vor allem bei voller Last laufen, lohnt sich der Einsatz nicht – wegen des Eigenverbrauchs der Drehzahlsteuerung. Läuft die Anlage überwiegend mit Teillast, so werden diese Verluste durch die Ersparnis schnell ausgeglichen.
  • Einsatz von Frequenzumrichtern für Synchron- und Asynchronmaschinen (Der höhere Anschaffungspreis wird durch geringere Wartungskosten in den meisten Fällen überraschend schnell ausgeglichen)

Pumpensysteme

Pumpen halten viele Industrieprozesse am Laufen.

Was kann verbessert werden, um Strom zu sparen?

  • Der Wirkungsgrad der Pumpen kann vor allem dadurch erhöht werden, indem der richtige Typ für die jeweilige Anwendung und Betriebsumgebung ausgewählt wird.
  • Verbesserte Gestaltung des Saugstutzens der Pumpe
  • Doppelpumpenbetrieb
  • Rotorblätter effizienter gestalten, etwa die Änderung des Anstellwinkels der Laufschaufeln
  • richtige Auswahl der Motor-Drehzahl:

Industrieöfen

Industrieöfen sind ein wesentlicher Schwerpunkt des Energieverbrauchs in der Industrie. Nach wie vor können die Öfen bei vielen Anwendungen technisch erheblich verbessert werden. Ein großer Teil der dafür erforderlichen Maßnahmen zahlt sich wirtschaftlich bald aus.

Durchlässige Strahlungswände tragen hier dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. Solche permeablen Wände sind Wabenkörper, die in die Abgaskanäle eingebaut sind und dort durch heißes Abgas aufgeheizt werden. Ihre Wärme wird als Strahlungswärme an das zu nutzende Gut abgegeben. Dieses Prinzip führt zu einer realisierbaren Energieeinsparung von zwei bis fünf Prozent bei gleichzeitiger Leistungssteigerung des Ofens.

Was ist noch machbar zur Energieeinsparung:

  • Einsatz moderner Brennertechnologie mit hoher Luftvorwärmung (Rekuperator-, Regenerator- sowie FLOX-Brenner zur flammenlosen Oxidation)
  • Einsatz von sauerstoffangereicherter Verbrennungsluft und Sauerstofflanzen
  • Verbesserung der Messtechnik
  • Einsatz einer modellgestützten Ofenführung
  • Verbesserung der Wärmedämmung
  • Nutzung der Abwärme

Lüftung, Kühlung und Kälte

Lüfter gibt es für verschiedene Anwendungen. Diese reichen von sehr kleinen Einheiten – etwa denen zur Kühlung elektronischer Baugruppen in Computern – bis zu sehr großen Einheiten wie Brennluft-Gebläsen in Kraftwerken. Beim Betrieb von Lüftungsanlagen kann Energie viel effizienter genutzt werden, wenn die Leistung der Anlage gemäß dem tatsächlichen Bedarf ausgelegt, die Anlage also nicht überdimensioniert ist.

Was kann verändert werden?

  • Einsatz von Lüftungsmotoren mit veränderbarer Drehzahl
  • Vermeidung von hohen Drehzahlen (wenn möglich)
  • dezentrale Lüftung
  • Einsatz von EC-Ventilatoren im kleinen Leistungsbereich (das sind Ventilatoren, die von bürstenlosen Motoren mit sehr hohem Wirkungsgrad angetrieben werden)
  • Einsatz von Lüftungsanlagen, die Wärme hocheffizient zurückgewinnen können.

Außerdem sollte die Wärme der abgesaugten Luft genutzt werden. Das ist vor allem bei der Abwärme von Trocknungs- oder Glühöfen sinnvoll. Sie kann dazu genutzt werden, um die Zuluft in Wärmetauschern vorzuwärmen. Dies gilt übrigens nicht nur für Lüftungs-, sondern auch für Produktionsanlagen. Offene Lüftungssysteme sind nutzbar, um große Maschinen zu kühlen. Solche Systeme benötigen erheblich weniger Energie als Kompressionskältemaschinen, obwohl sie Ventilatoren verwenden.

Beleuchtung

Bis zu 80 Prozent des Stromverbrauches für Beleuchtung können eingespart werden.

Was kann verbessert werden?

  • Einsatz von Energiesparlampen bzw. LED-Leuchten
  • Verwendung von Halogen-Metalldampflampen statt Quecksilber-Hochdrucklampen
  • Ersatz von Leuchten für Leuchtstofflampen mit herkömmlichem Vorschaltgerät durch solche mit elektronischem Vorschaltgerät
  • Einsatz von Spiegelrasterleuchten in Hallen
  • Ersatz von T12-Leuchtstoffröhren durch T8- oder besser T5- Röhren
  • Einsatz von Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder in Bereichen, die nur zeitweise genutzt werden
  • Verwendung von tageslichtabhängiger Steuerung in Räumen mit Tageslichteinfall

Raumwärme und Warmwasser

Bei Raumwärme und Warmwasser hat das Nutzungsverhalten großen Einfluss. Das meiste Warmwasser wird in Sanitäranlagen und Umkleideräumen benötigt. Weite Wärmewege verursachen bis zu 60 Prozent Wärmeverluste.

Weitere Möglichkeiten:

  • Austausch älterer, meist überdimensionierter und ineffizienter Wärmeerzeuger gegen moderne und leistungsoptimierte Systeme 
  • Dämmung von Flanschen, Pumpen, Verschraubungen und Leitungen des Rohrnetzes
  • Optimierung der Heizungsanlagensteuerung
  • Anpassung der Kesselleistung an den tatsächlichen Bedarf
  • Warmwasserbereitung nicht zu groß auslegen. Ist sie zu groß dimensioniert, führt das zu ungünstigen Betriebszuständen mit häufigen Start- und Abschaltvorgängen.
  • Verwendung von druckgeregelten Hocheffizienz-Heizungspumpen – dadurch lassen sich Stromverbrauch und -kosten von Heizungspumpen um bis zu 70 Prozent reduzieren
  • Durchführung eines hydraulischen Abgleichs– dadurch muss die Pumpe nicht gegen unnötigen Widerstand arbeiten, und die Heizkörper werden gleichmäßig warm.

Bürogeräte

Viele Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Leerlauf. Das ist zum Beispiel im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by) der Fall oder wenn das Gerät nur vermeintlich ausgeschaltet ist.

Bei Druckern und Kopierern kann durch Leerlauf weit mehr Strom verbraucht werden als für das Drucken oder Kopieren. Es empfiehlt sich, die Geräte mit einer schaltbaren Steckdosenleiste oder einer Zeitschaltuhr nach jedem Arbeitstag vollständig vom Netz zu trennen. In kleinen und mittleren Unternehmen benötigen zwei Drittel der Netzrechner (Server), die nachts Prozesse wie die Datensicherung bearbeiten, dafür weniger als drei Stunden. Ein Viertel der Netzrechner wird nachts überhaupt nicht benötigt, und am Wochenende ist sogar jeder zweite unbeschäftigt.

Was kann bei EDV-Anlagen verbessert werden?

  • Aktivierung des Energiemanagements des Betriebssystems
  • Abschaltung von Komponenten wie Hubs, Druckern oder Plottern außerhalb der Nutzungs- oder Betriebszeiten
  • Kauf neuer energieeffizienter Geräte (siehe beispielsweise die Top-Runner-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums)

Nach Empfehlung von Experten und Computerherstellern gilt: Die zulässige mittlere Raumlufttemperatur in Rechenzentren oder EDV-Räumen braucht nicht tiefer als 26 Grad Celsius (°C) gehalten zu werden – geringere Temperaturen führen zu deutlich höherem Stromverbrauch durch Kühlung. Indem die freie Kühlung genutzt wird – abhängig von der Außentemperatur –, kann sehr viel Strom für Kühlung eingespart werden.