Agenda 21

Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit und Zukunftsbeständigkeit aller Lebensbereiche und wurde anlässlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen im Jahr 1992 für alle Staaten der Erde entwickelt.

Im Rahmen dieser Konferenz wurde ein weltweites Handlungsprogramm für alle Bereiche und Themen entwickelt, die für eine nachhaltige Entwicklung wichtig sind, die Agenda 21.

189 Staaten haben diese unterzeichnet und sich zu einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.

In 40 Kapiteln beschreibt die Agenda 21 die erforderlichen Strategien und Maßnahmen und zeigt auf, dass nicht nur global gehandelt werden muss sondern auch lokal. "Global denken - lokal handeln" wurde zum Motto für nachhaltiges Handeln.

Viele Staaten und Kommunen haben die Aspekte und Aufträge in eigene Aktionsprogramme - Lokale Agenda 21 oder auch Leitziele in Stadtentwicklungskonzepten - übernommen und weiterentwickelt.

Die Bundesregierung in Deutschland wird beispielsweise durch den "Rat für Nachhaltige Entwicklung" unterstützt.

Remscheider Agenda 21

Die Remscheider Agenda 21 greift den Auftrag des Kapiels 28 der Agenda 21 von Rio auf und wurde 1998 mit der Bildung von fünf Bürgerforen begonnen, die zu verschiedenen Themen (Bauen und Wohnen, Umwelt, Soziales, Verkehr u.a.) Leitziele und Projekte mit Einzelmaßnahmen entwickelt und umgesetzt haben. Die vernetzte Betrachtung der Themen und Aufgaben innerhalb der Kommune aber auch weltweit und die Kommunikation mit Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit sind wesentliche Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung.