Wohnraumförderung

Foto von Gebäuden
Die Förderung von Wohnraum ist im Fachdienst Soziales und Wohnen angesiedelt. Neben dem Erwerb und dem Neubau von Familienheimen und Eigentumswohnungen können auch Mietwohnungen und Umbaumaßnahmen im Bestand sowie Sonderprojekte unter bestimmten Voraussetzungen mit Landesdarlehen gefördert werden.
Beispiel für Eigentumsförderungen

Förderung von Eigentum

Unter bestimmten Voraussetzungen gewährt das Land Nordrhein-Westfalen zinsgünstige Darlehen für den Neubau und Erwerb von Wohneigentum. Ausführliche Informationen hierzu erhalten Sie auf den Seiten des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, folgend MHKBG genannt oder bei der NRW.BANK. Dort finden Sie auch einen interaktiven "Chanceprüfer" (früher Förderberater) zur Einschätzung und Berechnung Ihrer persönlichen Voraussetzungen. Für die Förderung eines Familienheimes sind in Remscheid 90.000 € Grunddarlehen plus 15.000 € pro Kind oder schwerbehinderten Person, sowie verschiedene Zusatzdarlehen vorgesehen. Attraktive Tilgungsnachlässe werden erstmalig auch in diesem Bereich angeboten.

Beispiel für den Mietwohnungsbau

Förderung von Mietwohnungen

Im Bereich Mietwohnungsbau hat das Land NRW die verschiedensten Fördermöglichkeiten und Sonderförderungen für Investoren vorgesehen. Umfassende Informationen, beispielsweise über den Geschossbau, Wohnen im Alter, barrierefreies Wohnen, Wohnen für Menschen mit Behinderungen, Mietpreisbindungen oder die attraktiven Tilgungsnachlässe finden Sie auch beim MHKBG, sowie bei der NRW.BANK.

Beispiel für Modernisierungen im Bestand

Modernisierungsmaßnahmen im Bestand

Zur Verbesserung der Wohnungsbestände in Nordrhein-Westfalen und zur Sicherung von qualitativ hochwertigen, bezahlbaren und modernen Wohnraum,können im Rahmen des RL-MOD verschiedene bauliche Maßnahmen an vermieteten Wohngebäuden und Familienheimen unter einer Vollfinanzierung aller anerkannten Bau- und Baunebenkosten gefördert werden. Die Laufzeit der Bindung kann für 20 oder 25 Jahre gewählt werden. Attraktiv ist hier besonders der 20-prozentige Tilgungsnachlass und der Verzicht des Landes auf Eigenkapital. Die folgenden Passagen sind Beispiele von möglichen Investitionen, wobei es keine abgeschlossene Liste gibt.

Modernisierung durch den Abbau von Barrieren

In oder an bestehenden Wohngebäuden werden bauliche Maßnahmen zur nachhaltigen und bewohnerorientierten Reduzierung von Barrieren gefördert, wie zum Beispiel der Umbau des Bades oder der Küche um mehr Bewegungsfläche zu schaffen, neue, verbreiterte Türen, stufenfreie Erreichbarkeit, Treppenlifter, Sicherheitstechnik oder ähnliche Umbaumaßnahmen.

Verbesserung der Sicherheit und Digitalisierung

Mit dem Einbau von Sicherheitstechnik, wie zum Beispiel Türspionen, Querriegelschlössern, verbesserten und verriegelbaren Fenstern, Bewegungsmeldern oder auch Beleuchtungen wird das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Mieter und Eigentümer erfüllt. Intelligente Gebäudetechnik befindet sich im Trent und kann ebenso gefördert werden.

Verbesserung des Wohnumfeldes

Förderfähige Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes sind Verbesserungen des Bereichs zwischen Wohnungstüre bis zur Straße. Spielplätze, Begrünungen, Barrierefreiheit, Abstellflächen, Portierslogen, Müllbeseitigungsanlagen, Lärmschutz, Änderungen des Wohnungszuschnitt und viele weitere ungenannte Verbesserungen können gefördert werden.

historischer Ortskern

Sonstige Instandsetzungen im Rahmen der Modernisierung

Es können jetzt auch sonstige Instandsetzungskosten gefördert werden, die nicht modernisierungsbedingt anfallen, wenn sie untergeordnet sind. Reine Instandsetzung ohne Modernisierung ist nicht förderfähig und begründet somit keine Mietbindung.

Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand

Bauliche Maßnahmen zur Senkung der energetischen Kosten und zur CO2-Einsparung können in selbst genutzten Eigenheimen, Eigentumswohnungen und im bestehenden Mietwohnungsbau gefördert werden. Das Einkommen der Wohnungsnutzer muss innerhalb der sozialen Einkommensgrenzen liegen. Es werden nicht nur wärmedämmene Maßnahmen gefördert sondern auch Anlagen, die dem Gesetz für "Erneuerbare Energien" entsprechen. Es gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils gültigen Fassung.


Zustimmung zu Modernisierungen im Sozialwohnungsbestand

Im preisgebundenen Mietwohnungsbau kann mietrelevanten Modernisierungsmaßnahmen gem. § 11 II. Berechnungsverordnung vor der Durchführung durch den Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen auf Antrag zugestimmt werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden. Im Ortsbereich darf die Kaltmiete im Sozialwohnungsbau in der Regel den Höchstsatz von 5,00 €/qm/mtl. nicht überschreiten.


Weiterführende Informationen erhalten sie unter dem Link "Förderung" im rechten Bereich dieser Seite.

Wir helfen Ihnen gerne weiter:

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Frau Krah

Eigentumsförderung
Mietwohnungsbau
Maßnahmen im Bestand
Modernisierung § 11 II. BV

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Frau Tanha technischer Dienst              (0 21 91) - 16 28 53

 

Stadt Remscheid

Der Oberbürgermeister
Fachdienst Soziales und Wohnen
Haddenbacher Str. 38 - 42
42855 Remscheid
 

Kontakt

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Ministerium

 

NRW.BANK

 

Formulare

Formulare des Landes zur Wohnraumförderung