Buchstabe A

Adoption

Adoption oder Annahme an Kindes statt ist die rechtliche Begründung eines Eltern-Kind-Verhältnisses zwischen dem Annehmenden und dem Kind ohne Rücksicht auf die biologische Abstammung.

Das Jugendamt hat die Aufgabe der Adoptionsvermittlung. Das Verfahren wird im Adoptionsvermittlungsgesetz und in den §§ 1741 ff BGB - Bürgerliches Gesetzbuch geregelt.

In Remscheid wenden Sie sich bei Fragen zur Adoption bitte an Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes.


Aggression

Aggression (lateinisch: aggredi = herangehen, angreifen) bedeutet so viel wie Angriff. Laut Brockhaus multimedial 2001 versteht man unter Aggression ein deutlich erkennbares Verhalten, dessen Ziel die körperliche oder symbolische Verletzung beziehungsweise Schädigung einer anderen Person, eines Tieres oder auch einer Sache beziehungsweise Institution (Staat, Gesellschaft, Schule) ist.

Die Ursachen für aggressive Verhaltensweisen sind vielfältig. Kinder oder Jugendliche, die sich aggressiv verhalten, z.B. in Form von Beschimpfungen oder körperlichen Übergriffen wie treten, schlagen oder würgen, machen Eltern und andere Bezugspersonen häufig hilflos und stellen die Beteiligten vor große Herausforderungen.

Bei Fragen zu diesem Thema können Sie sich in Remscheid u.a. an

wenden.

ADS - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

Mit den Begriffen Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) oder Hyperkinetisches Syndrom (HKS) ist - bei unterschiedlicher Akzentsetzung - gemeint, dass sich ein Kind von anderen seiner Alters- oder Entwicklungsgruppe vornehmlich in den Bereichen Aufmerksamkeit und Konzentration, Impulskontrolle und Aktivität unterscheidet.

Beratung erhalten Sie in Remscheid u.a. bei:


AGOT - Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid

Logo Agot

Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit) ist der Zusammenschluss aller in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid tätigen freien und dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe.

Auf gesetzlicher Basis des Kinder- und Jugendhilfegesetzes haben sich im Juli 1991 alle Träger, die offene Kinder- und Jugendarbeit in ihren Einrichtungen betrieben, zur AGOT zusammengeschlossen, um durch Kooperation und Abstimmung gemeinsam an der Weiterentwicklung dieser Arbeit in Remscheid mitzuwirken. In diesem Sinne hat sich die AGOT in den Jahren ihres Bestehens auch selbst weiterentwickelt zu einem Gremium, das im Laufe der Zeit durch vielfältige Aktionen, Projekte, fachliche Stellungnahmen und Initiativen im Einsatz für die Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien in Remscheid zu einem Begriff geworden ist.

Die AGOT hat ein gemeinsames verbindliches Konzept zur offenen Kinder- und Jugendarbeit erstellt, in dem die Grundprinzipien dieser Arbeit verfasst, Qualitätsstandards formuliert und Mindestanforderungen vereinbart sind. Auf der Basis dieses Konzeptes findet der regelmäßige Wirksamkeitsdialog statt. Gekennzeichnet durch intensive, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit stellt die AGOT in jährlichen Qualitätsberichten die Arbeit der Einrichtungen sehr offen und transparent dar. Ein flächendeckendes Berichtswesen erhebt hierfür zweimal jährlich quantitative und qualitative Strukturdaten, die der Qualitäts- und Perspektiventwicklung dienen und den wirksamen Einsatz öffentlicher Fördermittel in diesem Bereich nachvollziehbar machen. In diesem Rahmen dienen Klausur- und Fachtagungen der vertiefenden Er- und Bearbeitung aktueller Schwerpunktthemen jugendpolitischer und fachlicher Handlungsfelder.

Seit dem 01.01.2005 gibt es in Nordrhein-Westfalen ein "Kinder- und Jugendförderungsgesetz" (KJFöG) , das u.a. den eigenständigen Bildungsauftrag der Kinder- und Jugendarbeit feststellt und zur Förderung dieser Arbeit verpflichtet. Hierzu muss neben dem Land auch jeder öffentliche Träger der Jugendhilfe (Kommune oder Kreis) einen Kinder- und Jugendförderplan erstellen, der die Förderung der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes für die Dauer einer Wahlperiode festschreibt. Am Remscheider Kinder- und Jugendförderplan, der vom Rat der Stadt am 26.04.2007 einstimmig beschlossen wurde, hat die AGOT maßgeblich mitgewirkt.

Die AGOT hat im Laufe ihres Bestehens eine Vielzahl von unterschiedlichen Aktivitäten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit begleitet, gefördert und unter Beteiligung der Mitgliedseinrichtungen durchgeführt. Zu den herausragenden „Highlights“ gehören u.a.: die AGOT-Partys, das AGOT-Mobil, die ADD´s (Anti-Drogen-Discos), die Beteiligung an den Volksinitiativen sowie vielfältige Projekte (gegen Gewalt, Rassismus, Drogen etc.).

Gegenseitige kollegiale Beratung und Unterstützung, gemeinsamer Einsatz zum Erhalt der Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid, gemeinsame Fortbildungen, die Beachtung gesellschaftlicher Entwicklungen und die flexible Ausrichtung der Angebote auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, die Erarbeitung gemeinsamer Konzepte und Richtlinien sind dabei Komponenten, die auf der Basis der vertrauensvollen Zusammenarbeit gewachsen sind. Auch die gemeinsame Übernahme von Verantwortung für diese wichtige präventive Arbeit insbesondere in Zeiten hoher Belastung durch äußere Einflüsse - insbesondere Kürzung von finanziellen Mitteln trotz steigender Bedarfe und umfangreicherer Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen - zeichnet die AGOT aus.


Allein erziehend

Allein erziehend bezeichnet eine Person, die mit mindestens einem minderjährigen Kind in ständiger Haushaltsgemeinschaft zusammenlebt und dieses betreut und erzieht, ohne einen eigenen Partner in ständiger Hausgemeinschaft zu haben

Es handelt sich dabei meist um Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt lebend oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind oder ihren Kindern in ständiger Haushaltsgemeinschaft zusammenleben (so genannte Einelternfamilie). Das Kind hat dabei nur eine unmittelbare Bezugsperson, den mit ihm zusammenlebenden Elternteil. Mit dem anderen Elternteil (sofern dieser noch lebt und jemals eine Beziehung zu dem Kind aufgebaut hat) gibt es allenfalls Besuchskontakte.

Die Zahl der Alleinerziehenden hat in den industrialisierten Ländern über die letzten Jahrzehnte zugenommen. Die Alleinerziehendenfamilie ist eine ökonomisch besonders verletzliche Familienform und ist in diesem Zusammenhang Gegenstand sozialwissenschaftlicher und pädagogischer Forschung.

Weitere Informationen unter:


Allgemeiner Sozialdienst

Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) ist bei der Stadt Remscheid ein Sachgebiet der Abteilung Soziale Dienste im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen.

Der Aufgabenschwerpunkt des Allgemeinen Sozialdienstes liegt im Bereich der Jugendhilfe

Rechtsgrundlage für diese Aufgaben sind die Vorschriften des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfe). Der ASD bearbeitet und Aufgaben der Jugendhilfe.

Dazu gehören:

  • Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
  • Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie.
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung.
  • Beratung und Unterstützung von allein erziehenden Müttern und Vätern bei der Ausübung der Personensorge.
  • Vermittlung und Organisation von Hilfen zur Erziehung (wie z.B. ambulante Erziehungshilfe, stationäre Jugendhilfemaßnahmen).
  • Beratung und Begleitung von Personensorgeberechtigten, Kindern und Jugendlichen im gesamten Hilfeplanverfahren.
  • Betreuung der Ursprungsfamilie bei Hilfen außerhalb der Familie.
  • Vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (z.B. Inobhutnahme bei Vernachlässigung, Misshandlung, sexuellem Missbrauch).
  • Mitwirkung in gerichtlichen Verfahren (z.B. bei Regelung der elterlichen Sorge oder des Umgangsrechts bei Scheidung, bei Gefährdung des Kindeswohls).
  • Durchführung von Pflegschaften und Vormundschaften für Kinder und Jugendliche.

Der Allgemeine Sozialdienst übernimmt in Remscheid auch Aufgaben als Betreuungsbehörde, wie

Aus dem Bereich des SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende und dem SGB XII - Sozialhilfe ergeben sich folgende Aufgaben: persönliche Hilfen, Hilfe für ältere Menschen und gutachterliche Stellungnahmen soweit sozialarbeiterische Fragestellungen vorliegen.

Ansprechpartner/innen des Allgemeinen Sozialdienst finden Sie über folgende


Angst

Angst ist den lateinischen Worten "angustus = eng, die Enge" und "angor = das Würgen" verwandt. "Angst" kennzeichnet starke innere Beunruhigungszustände, die sich auf unbestimmte Gefahren beziehen. Angst bezeichnet das Erleben des Bedroht-seins durch etwas Unbekanntes, Unkontrollierbares oder Unheimliches.
"Furcht" richtet sich auf bestimmte Bedrohungen oder Gefahren.
Eine Form der "Angst" ist die "Schulangst".

Beratung und Hilfe erhalten Sie in Remscheid u.a. bei der


Anorexia nervosa (Magersucht)

Die Anorexia nervosa ist, worauf der Zusatz „nervosa“ bereits hindeutet, eine psychogene, also seelisch bedingte Essstörung.

Gekennzeichnet ist die Anorexia nervosa durch eine deutliche selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit. Durch Hungern, Erbrechen oder Verwenden von Abführmitteln nehmen die Betroffenen, zumeist Mädchen im Teenageralter drastisch ab ( auf 12 erkrankte Mädchen kommt ein Junge) und fühlen sich trotzdem zu dick. Ihre Gedanken kreisen zwanghaft um Nahrungsaufnahme und Gewichtskontrolle. Einstieg in die Erkrankung ist oft eine Diät. Fällt der Body-Mass Index unter 17,5 kg/m² (normal 18,5 bis 24,5 kg/m²) wird die Diagnose Anorexia nervosa gestellt.

Die Folgen einer Magersucht sind schwerwiegend für das Herzkreislaufsystem, den Hormonhaushalt, den Knochenaufbau und das Wachstum. Bis zu 15% der Erkrankten sterben.

Aber auch Depressionen, Suizidgedanken und sozialer Rückzug sind zu beobachten.

Eine frühe psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung ist wichtig.

Beratung und Behandlung:


Arbeitslosengeld I

Das Arbeitslosengeld ist eine Sozialversicherungsleistung, die Anspruchsberechtigten nach dem Verlust ihrer Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt sichern soll.

Die Höhe des Arbeitslosengeldes richtet sich im Regelfall nach dem durchschnittlichen Verdienst der letzten versicherungspflichtigen Beschäftigung und ist gestaffelt für Arbeitslose, die mindestens ein Kind haben und alle übrigen Arbeitslosen. Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld hängt von der Dauer der Versicherungspflichtzeiten in den letzten drei Jahren ab. Sie liegt zurzeit zwischen 6 und 12 Monaten (für ältere Arbeitnehmer ab dem 55.Lebensjahr bis zu 18 Monaten).

Während des Bezugs von Arbeitslosengeld werden die Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenkasse für die Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit entrichtet.

Siehe Familien-Wegweiser - Staatliche Hilfe im Überblick, BMFSFJ
www.familien-wegweiser.de/bmfsfj/generator/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=41036.html

Bei Fragen wenden Sie sich an die
Agentur für Arbeit Solingen, Geschäftsstelle Remscheid
Bismarckstraße 10
42853 Remscheid
Telefon: 01801 / 555111 (Arbeitnehmer)
Telefon: 01801 / 664466 (Arbeitgeber)
Fax: 02191 / 4606163
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
www.arbeitsagentur.de


Arbeitslosengeld II (Alg II) / Sozialgeld

Arbeitslosengeld II ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Hilfebedürftige nach dem SGB II(Grundsicherung für Arbeitsuchende). Es wurde in Deutschland zum 1. Januar 2005 durch das so genannte "Hartz-IV-Gesetz" eingeführt und wird deshalb umgangssprachlich oft auch als "Hartz IV" bezeichnet. Das Alg II fasst - wie im zugrundeliegenden Hartz-Konzept (2002) vorgesehen - die frühere Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe auf Leistungsniveau des soziokulturellen Existenzminimums zusammen.

Die Arbeitsgemeinschaft zwischen der Stadt Remscheid und der Bundesagentur für Arbeit (Jobcenter) ist für Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) zuständig.

Logo Jobcenter

Jobcenter Remscheid
Bismarckstraße 10
42853 Remscheid
Telefonnummer der Zentrale: 02191 / 9518-0
www.jobcenter-remscheid.de


Aufenthaltsbestimmungsrecht

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Teilbereich der Personensorge. Haben die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge, entscheiden die Eltern gemeinsam, wo das Kind seinen Wohnsitz, seinen gewöhnlichen und seinen tatsächlichen Aufenthalt hat.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht kann vom übrigen Sorgerecht abgetrennt werden. Das bedeutet, haben die Eltern nach einer Trennung oder Scheidung das gemeinsame Sorgerecht, besteht die Möglichkeit, dass ein Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Familiengericht für sich beantragt. Das Familiengericht entscheidet dann, ob diese Regelung dem Wohl des Kindes am besten entspricht.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht gibt den Eltern nicht das Recht, eine freiheitsentziehende Unterbringung ihres Kindes zu veranlassen (z.B. die geschlossene Unterbringung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie).Dazu ist die Genehmigung des Familiengerichts erforderlich (siehe § 1631b BGB).

Beratung zu Fragen des Sorgerechts, insbesondere bei Trennung oder Scheidung, bieten in Remscheid:


Autismus

Bei autistischen Störungen handelt es sich um tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die mit ausgeprägten Beeinträchtigungen der sozialen Kontakt- und Beziehungsaufnahme, mit Einschränkungen der Kommunikation und Sprache sowie mit dem Auftreten von stereotyp wiederholten Aktivitäten und bizarren Interessen einhergehen.

Man unterscheidet diagnostisch zwischen dem frühkindlichen Autismus ( Kanner-Syndrom) und der autistischen Persönlichkeitsstörung (Asperger-Syndrom).

Kinder mit einer autistischen Störung fallen meist im zweiten und dritten Lebensjahr u.a. durch ihre Unfähigkeit zur sozialen Zuwendung und ihr geringes Interesse an sozialem Austausch auf. Das Kind wirkt abweisend, nimmt kaum Blickkontakt auf, lächelt nicht auf Ansprache und ist in seiner Mimik eingeschränkt. Das Kind sucht keinen Trost, wenn es sich verletzt oder von anderen Kindern geschlagen wird. Ihm fehlt die Fähigkeit, Freude oder Leid mit anderen zu teilen.

Häufig ist die Sprach- und Sprechentwicklung deutlich verzögert. Autistische Kinder entwickeln meist starre und einförmige Spiel- und Beschäftigungsmuster. Häufig treten stereotype Bewegungsmuster, z.B. bizarre Hand- oder Fingerbewegungen, auf.

Zur diagnostischen Abklärung und für weitergehende therapeutische Hilfe wenden Sie sich in Remscheid an Ihren

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