Buchstabe B

Babyblues

Viele Mütter fallen nach der Geburt vorübergehend in ein Stimmungstief. Als Ursache wird die hormonelle Umstellung - verursacht durch die Geburt - vermutet. Hinzu kommt die Müdigkeit durch die Anstrengung und den Schlafmangel. Daher sind viele Frauen nach der Geburt oft reizbar, traurig und überängstlich.

Wenn diese Stimmungsschwankungen in den ersten Wochen nach der Geburt nicht abklingen oder während des ersten Lebensjahres immer wieder auftreten, könnte es sich um eine postpartale Depression oder postpartale Psychose handeln. In diesem Fall ist es wichtig, professionelle Hilfe aufzusuchen. Die finden Sie bei Psychiater/innen und Psychotherapeut/innen. Sprechen Sie für weitere Informationen mit Ihrem Frauenarzt/Frauenärztin oder mit Ihrer Hebamme.

Weitere Informationen zu psychischer Belastung von Eltern finden Sie auch auf folgender Seite:
www.mutter-kind-behandlung.de


Begleiteter Umgang

Nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern haben die Kinder nach wie vor das Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen.

Häufig fällt es Eltern, aufgrund ihres Paarkonflikts oder auch aufgrund konkreter Gefährdungen, wie z.B. bei erlebter Gewalt oder Suchtmittelmissbrauch, schwer, geeignete Formen für den Kontakt zwischen Kind und beiden Elternteilen zu finden.

In diesen Fällen gibt es die Möglichkeit, den Kontakt zwischen dem umgangsberechtigten Elternteil und dem Kind professionell zu begleiten.

In Remscheid bietet der

begleiteten Umgang an.

Begleiteter Umgang muss in Remscheid beim Jugendamt beantragt werden.

Bitte wenden Sie sich dazu an den


Berufsorientierung

Berufsorientierung ist ein Prozess, in dem junge Menschen (meist Schüler ab der 8. Klasse) durch gezielte Unterstützung über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten informiert werden, um befähigt zu werden, eine geeignete Berufswahl zu treffen. Berufsorientierung findet sowohl in den Schulen statt als auch durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die Unterstützung von Trägern der Jugendsozialarbeit.

Weitere Informationen siehe Berufsvorbereitung.


Berufsvorbereitung

Die Berufsvorbereitung hat das Ziel, jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen. Insbesondere soll die Berufswahl unterstützt werden, um die Voraussetzungen für die erfolgreiche Aufnahme einer Ausbildung zu schaffen, die durch die Schulausbildung nicht erreicht wurden.

Die Berufsvorbereitung erfolgt in aller Regel in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB), die nach dem SGB III (§ 61 SGB III) gefördert werden. Durch die Teilnahme an BvB´s kann zugleich die Berufsschulpflicht erfüllt werden.

Träger von BvB-Maßnahmen in Remscheid sind der Internationale Bund (IB), die Gesellschaft für berufliche Bildung (gbb), die Gesellschaft für Ausbildung und Arbeit im Bergischen Land (GABE gGmbH), die im Auftrag der Agentur für Arbeit diese Maßnahmen durchführen.


Bildungs- und Teilhabepaket

Das Bildungspaket ist ein Ergebnis der "Hartz IV-Reform" und fördert und unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Oftmals lässt es die finanzielle Situation von Familien nicht zu, dass die Kinder einen Sportverein besuchen, bei anderen Aktivitäten mitmachen, am gemeinsamen Mittagessen in Schule, Kita oder Hort teilnehmen oder bei Schulausflügen dabei sind. Mit dem Bildungspaket ändert sich das. Es ermöglicht den Kindern, mitzumachen, gemeinsam mit Gleichaltrigen nach der Schule z.B. Fußball zu spielen, zu musizieren, in der Schulkantine mit zu essen und ganz gezielt Unterstützung durch Lernförderung zu bekommen, wenn die Versetzung gefährdet ist.

Das Bildungspaket gilt für alle Familien, die

  • Arbeitslosengeld II
  • Sozialgeld
  • Sozialhilfe nach dem SGB XII oder nach § 2 AsylbLG
  • den Kinderzuschlag
  • Wohngeld

beziehen.

Auch Leistungsberechtigte nach § 3 AsylbLG können nach § 6 AsylbLG Leistungen aus dem Bildungspaket erhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

 

Anlaufstellen in Remscheid sind:

 

  • Empfänger Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld:
Logo Jobcenter

Jobcenter Remscheid
Bismarckstr. 8-10
42853 Remscheid
Tel.: 02191 9518 0

Öffnungszeiten:
Montag: 7:30 - 13:00 Uhr
Dienstag: 7:30 - 13:00 Uhr
Mittwoch: 7:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag: 7:30 - 13:00 Uhr
Freitag: 7.30 - 12:30 Uhr

 

  • Empfänger Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld:
Logo Stadt Remscheid

 

Stadt Remscheid FD Jugend, Soziales und Wohnen
Haddenbacher Str. 38
42855 Remscheid
Tel.: 02191 16 3757
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8:15 - 12:15 Uhr sowie nach Vereinbarung


Bulimia nervosa ( Ess-Brech-Sucht)

Die Bulimia nervosa ist, worauf der Zusatz „nervosa“ hindeutet, eine psychogene, also seelisch bedingte Essstörung.

Gekennzeichnet ist die Bulimia nervosa durch Heißhunger- und Essattacken mit gieriger Aufnahme großer Mengen kalorienreicher Nahrungsmittel in sehr kurzer Zeit.

Aus Scham über den Kontrollverlust und Angst vor Gewichtszunahme folgt dem Essanfall Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln, Hungern oder übertriebene körperliche Bewegung, um auf diese Weise das Gewicht im Normbereich zu halten. Dadurch wird eine Bulimia nervosa häufig erst sehr spät diagnostiziert.

Die Folgen einer Bulimie sind vielfältig und schwerwiegend. Körperlich kommt es zu Zahnschäden, Speiseröhren- und Magenwandschäden, lebensgefährlichen Störungen des Mineralstoffhaushaltes, Herzrhythmusstörungen, Nierenschäden und Veränderungen des Hormonhaushaltes.

Seelisch leiden die Betroffenen u.a. an Depressionen, Schamgefühlen, Selbstzweifel bis hin zum Ekel vor sich selbst und sozialem Rückzug.

Wegen der Beschaffung riesiger Nahrungsmittelmengen geraten die Erkrankten außerdem in finanzielle Schwierigkeiten.

Eine Bulimie kann aus einer Anorexia nervosa entstanden sein, aber auch der umgekehrte Weg ist möglich.

Das Erkrankungsalter liegt etwas höher als bei der Anorexia, etwa bei 17 bis 18 Jahren. Es erkranken überwiegend Mädchen.

Wie die Anorexia muß die Bulimie psychiatrisch oder psychotherapeutisch behandelt werden.

Notfallnummern

 

Von A bis Z