Internet & Co

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Das Thema "Medienpädagogik und Medienbildung" erfährt derzeit viel Interesse und Aufmerksamkeit. Vielmals wird heute der Begriff der "digital natives" bemüht: Kinder und Jugendliche werden als "digitale Eingeborene" bezeichnet, da sie bereits in einer Welt mit einem vielfältigen Angebot an Medien aufwachsen und sich den Umgang nicht erst im Erwachsenenalter aneignen müssen. Oftmals wird allerdings die unverkrampfte Herangehensweise von Jugendlichen und Kindern an moderne Medientechnik missverstanden als eine Art angeborene Medienkompetenz.

Die leichte Handhabung beim Überspielen von Inhalten von digitalen Geräten wie Kamera, Handy und Internet macht es sehr einfach, selbst Bilder und Filme ins Netz zu stellen. Allerdings hat es auch Schattenseiten, dass es heute jedem möglich ist, Dinge online zu stellen. Texte, Bilder und Filme können schnell die Runde machen und unkontrolliert weiterverbreitet werden.

In Deutschland dürfen laut Jugendschutzgesetz Video-, Computer- und Konsolenspiele nur angeboten werden, wenn diese mit einer Alterskennzeichnung versehen sind. Diese Art von Kontrolle fehlt im Internet fast gänzlich. Zugänglich sind alle Inhalte für jeden. Was einerseits als große Meinungsfreiheit bezeichnet wird, birgt gleichzeitig ein enormes Gefährdungspotenzial für Kinder und Jugendliche, die nur "konsumieren" wollen.

Nicht alles was möglich ist, ist auch gesetzlich erlaubt. Und nicht alles was erreichbar ist, ist für die Entwicklung junger Menschen förderlich.

Unter diesem Aspekt exemplarisch einige Links, unter denen vertiefende Informationen und Anregungen eingeholt werden können:

Notfallnummern

 

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