„Remscheid hat Schwung“ – Industriedenkmal an der Autobahn

Das Schwungrad einer Dampfmaschine erinnert an die lange Tradition Remscheids als Industrie- und Werkzeugstadt
Im Bereich der Autobahnanschlussstelle Remscheid der A 1 wurde heute ein 3,1 Tonnen schweres Schwungrad als Symbol für die Werkzeugstadt Remscheid aufgestellt.

Auf Initiative des ehemaligen Alt-Remscheider Bezirksvorstehers Hubert Haenel wurde auf der westlichen Auffahrt der A1 in Fahrtrichtung Köln heute das im Durchmesser 4,51 m große Schwungrad aufgestellt.

Für das restaurierte Schwungrad einer alten Dampfmaschine gibt es nun einen repräsentativen Standort mit guter Sichtbeziehung von der A1 und den Auf- und Abfahrten von und nach Remscheid. Für viele wird es nun ein erkennbares Wahrzeichen an der Autobahn geben, dass unmittelbar auf den Wirtschaftsstandort mit bereits langer Tradition hinweist.

In enger Abstimmung mit dem für dieses Gebiet an der Autobahn zuständigen Landesbetriebes Straßen.NRW konnte nun das Denkmal an seinen neuen Bestimmungsort gebracht werden. Der Haupt- und Finanzausschuss des Remscheider Rates hatte bereits im April grünes Licht für diese Aktion gegeben.

Eine im Ingenieurbau tätige Firma konnte für dieses neue Wahrzeichen als weiterer wichtiger Sponsor gewonnen werden. Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding dankt den Beteiligten für die Unterstützung und Umsetzung bei der von Hubert Haenel mit großem Engagement verfolgten Idee.

Die Stadt Remscheid und der Landesbetrieb Straßen.NRW weisen darauf hin, dass der Standort des Denkmals nicht betreten werden darf, da er unmittelbar an die Autobahn grenzt.