Grüße von OB Mast-Weisz zum jüdischen Neujahrsfest

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wünscht allen Menschen jüdischen Glaubens in Remscheid zum Neujahrsfest ein gutes Jahr „schana tova“ oder
ein gutes und süßes Jahr „schana tova u’metuka“!

Am 14. September 2015 beginnt nach dem jüdischen Kalender das Jahr 5776. An diesem Tag feiern die Menschen jüdischen Glaubens Rosch ha-Schana. Rosch ha-Schana ist der jüdische Neujahrstag und bedeutet „Haupt des Jahres“ oder „Anfang des Jahres“ und steht nach Überlieferung für den Jahrestag der Weltschöpfung durch G’tt. 

An Rosch ha-Schana beginnen die Zehn ehrfurchtvollen Tage, die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur in diesem Jahr am 23. September enden. 

Rosch ha-Schana wird auch als Tag des Gerichtes beschrieben. Am Neujahrstag werden drei Bücher geöffnet. Im ersten Buch sind und werden die Gerechten eingetragen, die sofort das Siegel des Lebens erhalten. In´s zweite Buch werden die Bösen eingetragen, die das Siegel des Todes erhalten. Das dritte Buch ist für die Mittelmäßigen bestimmt, die sowohl Verdienste wie auch Sünden vorweisen. Das endgültige Urteil bleibt in der Zeit vom Neujahrstag bis zum Versöhnungstag Jom Kippur offen. Durch Einkehr und Umkehr ist es möglich, das Siegel des Lebens zu erhalten. Der Tag soll dazu dienen, die Menschen zu veranlassen, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln.

Es ist der Tag der Forderung, Bilanz zu ziehen über das moralische und religiöse Verhalten im abgelaufenen Jahr, und man tritt mit Gebeten für eine gute Zukunft vor G’tt.

Zu Rosch ha-Schana gehört für die Gläubigen der Genuss von Honigkuchen, Zimmes (in kleine Würfel oder Scheiben geschnittene Möhren werden auf niedriger Flamme oder im Ofen gegart und mit Honig und Gewürzen wie Muskat oder Zimt süß-pikant abgeschmeckt) , Weintrauben, süßem Wein und in Honig getauchte Apfelscheiben, die die Hoffnung auf ein gutes, süßes Jahr ausdrücken.


10.09.2015
 

Pressestelle

Frau Viola Juric