Fotoausstellung „Stille Orte der Erinnerung“ ab 6. November

Die Zentralbibliothek Remscheid zeigt vom 6. November bis 8. Dezember eine Fotoausstellung mit Arbeiten des Bochumers Burkhard Heringhaus zum Thema "Stille Orte der Erinnerung – Historische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen".

Heringhaus ist fotografischer Autodidakt mit Vorliebe für die Ruhrgebietsfotografie und war lange Jahre Didaktischer Leiter an einer Gesamtschule in Herne. Der hohe künstlerische Wert der historischen Grabstätten fasziniert ihn immer wieder.

In seinem Begleittext zur Ausstellung schreibt er:

„Friedhöfe sind ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur. Oft gehören sie zu den ältesten kulturhistorischen Denkmälern der Stadtgeschichte. An ihnen kann man ablesen, wie sich die Bestattungsformen gewandelt haben. Sie dokumentieren den Wandel im Zeitgeschmack, was die Ausgestaltung von Gruften und Grabsteinen betrifft. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich aus den Friedhöfen Parkanlagen, die nicht nur der Trauer und Erinnerung dienten; als grüne Inseln waren sie auch Erholungsraum für die Stadtbevölkerung. Ein wirtschaftlich erstarktes Bürgertum ging im 19. Jahrhundert dazu über, die Verstorbenen in pompös ausgestatteten Familiengruften beizusetzen.“ 

Mit ihren künstlerisch gestalteten Grabmälern und den alten Baumbeständen sind die historischen Friedhöfe eine Fundgrube für die Motive des Fotografen.

Rechts liegt der Handzettel zur Ausstellung.

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Ausstellung Burkhard Heringhaus: „Stille Orte der Erinnerung – Historische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen“

6. November - 8. Dezember

Kommunales Bildungszentrum Remscheid

Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid

Öffnungszeiten: Dienstag 11-19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 11-18 Uhr, Freitag 11-19 Uhr, Samstag 11-13 Uhr


24.10.2018
 

Pressestelle

Frau Viola Juric