Hof- und Fassadenprogramm Stachelhausen und Honsberg

Bildnachweis: SUM / Jan Lassen
Hausfassaden sind das Gesicht eines Stadtteils. Freundliche und gepflegte Ansichtsflächen von Gebäuden können das Image von Nachbarschaften positiv beeinflussen und zur Entwicklung attraktiver Stadtteile beitragen. Das Stadtumbaumanagement möchte deshalb auf das Hof- und Fassadenprogramm (HFP) für die Stadtteile Honsberg und Stachelhausen aufmerksam machen. Hier können Eigentümer Fördermittel zur Gestaltung von Fassaden sowie Hof- und Gartenflächen beantragen. Sind bestimme Voraussetzungen erfüllt, können bis zu 40 % der Kosten erstattet werden.

„Das Hof- und Fassadenprogramm in Honsberg und Stachelhausen läuft bereits seit zwei Jahren. In dieser Zeit konnte rund ein Dutzend Fassaden erneuert werden“, berichtet Stadtplanerin Verena Speer vom Stadtumbaumanagement. Nun möchte sie weitere Eigentümer dazu animieren, einen Förderantrag zu stellen und ihre Hausfassaden und Gartenflächen in Wert zu setzen. Der Fördertopf sei begrenzt, doch noch seien Mittel verfügbar. Anträge können noch bis September 2019 gestellt werden. „Interessenten sollten möglichst bald aktiv werden, da der Prozess einige Zeit in Anspruch nimmt“, berichtet Verena Speer aus ihren Erfahrungen. 

Grundsätzlich stehen Fördermittel für den Anstrich, den Rückbau verunstalteter Fassaden, die Wiederherstellung der ursprünglichen Fassadengliederung sowie die Anlage von Dachgärten zur Verfügung. Die ökologisch sinnvolle Gestaltung von Hof- und Gartenflächen kann ebenfalls bezuschusst werden. So sind beispielsweise Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen förderfähig. Voraussetzungen für die Antragsstellung sind, dass das Objekt im abgegrenzten Geltungsbereich des HFP liegt, mindestens 10 Jahre alt ist und die Maßnahme noch nicht begonnen wurde. Sind unter anderem diese Bedingungen erfüllt, kann ein Zuschuss von maximal 40 % der als zuschussfähig anerkannten Kosten erhalten werden. Der Geltungsbereich erstreckt sich über den gesamten Honsberg sowie über Stachelhausen – insbesondere entlang der Alexanderstraße sowie einem Teilstück der Freiheitsstraße.

Nicht zum Programm gehört die energetische Sanierung von Gebäuden. Dazu zählen die Dämmung von Fassaden sowie der darauf aufzubringende Anstrich. Diese können zum Teil aus anderen Programmen wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) gefördert werden.

Kontakt:

Nähere Informationen zum Programm gibt das Stadtumbaumanagement Stachelhausen und Honsberg Verena Speer und Jan Lassen: telefonisch unter 02191 – 20912-77/-78 oder in der persönlichen Sprechzeit immer mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr im Neuen Lindenhof an der Honsberger Straße 38 (Raum 206). 

Bildunterschrift:

„Nachbarschafts-Elixier Honsberg“ – die Fassade der Apotheke im Stadtteil Honsberg wurde im Rahmen des Förderprogramms vom Graffiti-Künstler Marko Leckzut kreativ gestaltet. Immobilieneigentümerin Gisela Heinrich und Stadtumbaumanagerin Verena Speer (v.l.n.r.) betrachten das Ergebnis.


05.12.2018
 

Pressestelle

Frau Viola Juric