Bitte mitmachen bei Umfrage zu Starkregen in Remscheid!

In den nächsten Tagen bekommen einige Bewohnerinnen und Bewohner in Remscheid-Mitte und Remscheid-Nord Post von der Uni Potsdam und der Stadt Remscheid mit einer Umfrage zum Thema Starkregen. 2018 gab es verschiedene Starkregenereignisse in Remscheid und die sollen mit einer Umfrage aufgearbeitet werden. Die Stadtverwaltung bittet um rege Teilnahme an der Umfrage!

Starkregen in Remscheid – Verhalten und Notfallvorsorge sollen untersucht werden

Intensive Regenereignisse, die lokal begrenzt innerhalb kurzer Zeit abregnen, werden Starkregen genannt. Diese Starkregenereignisse kommen in der letzten Zeit häufiger vor. Folgen können wild abfließendes Oberflächenwasser bis hin zu sogenannten Sturzfluten sein, die zu erheblichen Schäden führen können. Im Gegensatz zu Hochwasser an Flüssen ist der genaue Ort und Zeitpunkt von Sturzfluten in Folge von Starkregen kaum vorhersagbar.

Im letzten Jahr gab es bei den Regenereignissen viele betroffene Personen und Gebäude, und eben in Nord und Mitte relativ häufig. Daher wird vor allem dort der Fragebogen an die Haushalte verteilt. 

Die Befragung erfolgt anonym und es gibt drei Wege zur Beteiligung: Entweder mit der Umfrage, die in Papierform im Briefkasten gelandet ist (ein kostenfreier Rücksendeumschlag liegt bei) oder per Telefon unter der Rufnummer 0521 / 5242-215 oder online. Dazu scannt man den QR-Code ein, der auf der Umfrage abgedruckt ist und kann am heimischen PC oder Tablet die Umfrage ausfüllen. 

Remscheid ist sogenannte „Fallstudienstadt“ im Projekt „ExTrass“ der Uni Potsdam und mit Hilfe der Befragung soll herausgefunden werden, wie die Auswirkungen und Schäden durch den Starkregen waren, wie die Betroffenen im Vorfeld bzw. nach dem Schadensfall das Risiko wahrgenommen haben und welche Vorsorge sie getroffen haben und außerdem welche Informationskanäle genutzt wurden, um sich im Vorfeld zu informieren.

Die Ergebnisse werden zu einem angepassten Starkregenmanagement hier in Remscheid beitragen. 

„ExTrass“ ist die Abkürzung von „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen – Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“, das Projekt wird gefördert vom Bundesforschungsministerium.

Seit 01.10.2018 ist die Stadt Remscheid am Projekt "ExTrass" beteiligt. Sie ist neben den Städten Potsdam und Würzburg die dritte Fallstudienstadt im Projekt. Die Federführung hat die Universität Potsdam, Institut für Erd- und Umweltwissenschaften, Arbeitsgruppe Geographie und Naturrisikenforschung von Prof. Dr. Annegret Thieken. Es gibt weitere Partner wie das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), adelphi research gGmbH und die Johanniter-Unfall-Hilfe (Bundesgeschäftsstelle, Fachbereich Bevölkerungsschutz, Berlin).

Informationen gibt es im Internet unter www.uni-potsdam.de/extrass.

Ausgeführt wird die Umfrage vom SOKO Institut Sozialforschung Kommunikation in Bielefeld; das Institut ist beauftragt von der Uni Potsdam. 

Rechts liegen Handzettel und Umfrage.

___________________________________________________________

Rückfragen:

Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Elberfelder Straße 36, 42853 Remscheid

Monika Meves, Telefon 02191 / 16 -33 13, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

___________________

Prof. Dr. Annegret Thieken, Telefon 0331 / 977 – 29 84, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Universität Potsdam, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, Fachbereich Geographie und Naturrisikenforschung

Campus Golm, Karl-Liebknecht-Straße 24-25, 14476 Potsdam - Golm


08.07.2019
 

Pressestelle

Frau Viola Juric

 

Information