Aktuelle Veranstaltungen im Deutschen Werkzeugmuseum

In: Kontinuität im Wandel. 100 Jahre Mannesmann 1890 – 1990. Horst A. Wessel. Gütersloh 1990, 15 oben.

Vortrag von Prof. Dr. Horst A. Wessel am 9. Oktober │ Die Remscheider Feilenfertigung und die Familie Mannesmann

Er ist ein absoluter Kenner der Geschichte der Firma Mannesmann, 1. Vorsitzender des Fördervereins MannesmannHaus e.V. und 25 Jahre Leiter des Mannesmann-Archives: Es handelt sich um Prof. Dr. Horst A. Wessel. Wir freuen uns, dass er am Mittwoch, 9. Oktober, um 19 Uhr einen Vortrag im Deutschen Werkzeugmuseum halten wird.

Jeder denkt bei dem Namen Mannesmann als erstes an die nahtlosen Rohre. Doch das war lange nicht alles. Viele Erfindungen gehen auf die „Mannesmänner“ zurück. Doch womit begann alles? Auch hier stand u.a. die Herstellung von Feilen im Vordergrund. Im Laufe der Zeit und der Generationen finden dabei bahnbrechende Innovationsprozesse statt. Damit einher ging auch die Optimierung der Stahlherstellung. Das führte zu Firmengründungen und zu ganz fortschrittlicher Energienutzung. Auch im sozialen Bereich wurden spannende Neuerungen eingeführt. Seien Sie gespannt, welche interessanten Details Ihnen präsentiert werden.

Sie können sicher sein, dass das kein langweiliger und trockener Technikvortrag wird, denn Herr Prof. Dr. Wessel ist dafür bekannt, auch schwierige Inhalte sehr unterhaltsam und locker zu präsentieren. Freuen Sie sich also auf einen hervorragenden Vortrag über eine stadtbildprägende Firma und die dazugehörigen Personen.

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Das erfundene Leben des Rolf vom Busch │ Szenischer Vortrag am 12. Oktober

Im März 1928 wurde in Gladbeck der Abiturient Helmut Daube bestialisch ermordet – der Fall ist bis heute unaufgeklärt geblieben und gehört zu den spektakulärsten Mordfällen der deutschen Kriminalgeschichte. Vier Jahre später, im August 1932, ereignete sich in Berlin ein nach identischem Muster ausgeführtes Verbrechen an einem sechzehnjährigen Stricher. Der legendäre Kommissar Ernst Gennat ermittelte in diesem Mordfall und brachte den Täter schnell hinter Schloss und Riegel: Es handelte sich um den 28jährigen Remscheider Rolf vom Busch, Hotelpage und Möchtegern-Aristokrat. Doch bevor abschließend geklärt werden konnte, ob dieser womöglich auch den Mord an Helmut Daube begangen hatte, machte man ihm vor dem berüchtigten Volksgerichtshof den Prozess wegen „Verleumdung des Führers“ und „Greuelpropaganda“. Sein Schicksal schien damit besiegelt – doch es sollte anders kommen…

Die Geschichte des Remscheider Mörders und Hochstaplers Rolf vom Busch wird insbesondere True-Crime-Fans interessieren. Seine außergewöhnliche Biografie erzählen Stadtarchivarin Viola Meike und ihre Kollegin Sarah Baldy im Rahmen eines Vortrags mit szenischen Elementen am Samstag, 12. Oktober, um 19 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

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Contor-Café im DWM am 13. Oktober

Sonntags auf dem Hasten leckeren Kuchen essen und frischen Kaffee trinken gehen, das fällt schon wirklich schwer. Das wollen wir ändern.

Am 13. Oktober von 13.30 bis 16.30 Uhr setzen wir unsere Erfolgsgeschichte fort. In unserer „guten Stube“, unserer Halle, öffnen wir einmal im Monat jeweils am zweiten Sonntag das Contor-Café. Es gibt leckeren Kuchen und selbstverständlich frischgebrühten Kaffee oder Tee dazu. Ganz im Vordergrund steht der freundliche, herzliche und zugewandte Service unserer Mitarbeiterinnen.

Genießen Sie die Leckereien in einem besonderen Ambiente direkt neben der großen Dampfmaschine. Wenn Sie dann noch mögen, bietet sich ein Gang durch das Museum an.

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Ferienworkshop am 16. und 17. Oktober – Auf in die Werkstatt des DWM │ Herbstzeit ist Drachenzeit!

Es sind Ferien und was nun? Nicht lange überlegen, auf ins Deutsche Werkzeugmuseum, da gibt es einen spannenden Workshop. Nette Leute treffen, gemeinsam ein Projekt realisieren und eine gute Zeit haben.

Wer einmal einen Drachen gebaut hat, vergisst das nie. Doch wie geht das? Fertige Plastikdrachen kann jeder kaufen, aber selber bauen… In diesem Workshop werdet Ihr einen ganz klassischen Drachen aus Holz, Papier und Schnur selber bauen. Dazu müsst Ihr das Holz sägen und verleimen, das Papier zuschneiden und verkleben und natürlich dürfen der Schwanz und die Schnur nicht fehlen. Wenn wir Glück haben und das Wetter passt, können wir die Drachen am Ende steigen lassen.

Der Herbstferienworkshop im Deutschen Werkzeugmuseum findet am 16. und 17. Oktober, also Mittwoch und Donnerstag, von 10 bis 13 Uhr unter der Leitung von Markus Heip und Horst Kaiser in der großen Halle des Museums statt. Die Kosten für diesen zweitägigen Workshop betragen inklusive Materialkosten insgesamt 10 Euro.

Anmeldung erbeten

Um Anmeldung unter der Rufnummer (02191) 16 - 2519 oder per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik bis spätestens 14. Oktober wird gebeten.

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Wir würden uns über Ihren Besuch freuen.

Wenn Sie weitere Infos oder Fotos benötigen, melden Sie sich bitte.

Dr. Andreas Wallbrecht

Leiter des Historischen Zentrums Remscheid – Deutsches Werkzeugmuseum

Tel. 02191/16 2382, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik 


02.10.2019
 

Pressestelle

Frau Viola Juric

 
In: Kontinuität im Wandel. 100 Jahre Mannesmann 1890 – 1990. Horst A. Wessel. Gütersloh 1990, 15 oben.