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Corona-Virus

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Auf dieser aktuell ergänzten Seite erfahren Sie alles über das Corona-Virus: Kontakt zum Bürgertelefon, Verdachtsfälle, allgemeine Informationen, Verhaltenstipps etc.

WICHTIGER HINWEIS: Wir legen großen Wert darauf, Ihnen rein sachliche Informationen mitzuteilen. Bitte verfallen Sie nicht in Panik und beteiligen Sie sich nicht an unbestätigten Spekulationen, vielen Dank!

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05.06.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell fünf Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 241 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 236 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 219 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben.

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell zwei positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. (Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


05.06.2020: Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen & Kindertagespflege

Am 8. Juni startet der Regelbetrieb in nordrhein-westfälischen Kindertageseinrichtungen, jedoch mit reduzierter Stundenzahl. Auch die Betreuung bei Tagespflegepersonen wird dann wieder aufgenommen. Das hatte der nordrhein-westfälische Familienminister Joachim Stamp vor einigen Tagen angekündigt. 

Vor diesem Hintergrund verzichtet die Stadt Remscheid für den Monat Juni – wie im April und Mai auch – auf die die Elternbeiträge. Für den Monat Juli ist dagegen wieder der volle Beitrag zu zahlen. Zuvor hatten sich das Land NRW und die kommunalen Spitzenverbände auf eine Regelung zur Finanzierung geeinigt. 

In allen Fällen bittet die Stadt darum, Überweisungen und bestehende Daueraufträge entsprechend anzupassen. Sollte der Elternbeitrag für Juni bereits überwiesen worden sein, wird automatisch zurück erstattet. Wer ein SEPA-Lastschriftmandat eingerichtet hat, braucht nichts zu unternehmen, die Beiträge werden korrekt eingezogen. 

Da die Betreuung erst am 8. Juni startet, wird das Essensgeld für Juni 2020 um 10 Euro auf 30 Euro ermäßigt. Ab Juli sind wieder 40 Euro zu zahlen.


04.06.2020: Bürgerservice erweitert die Öffnung ab 8. Juni │Eingeschränkte Terminbuchung wieder online möglich

Nach den Corona-bedingten Betriebseinschränkungen bietet der Bürgerservice seit dem 6. Mai wieder einzelne Dienstleistungen an. Terminbuchungen sind seitdem auf schriftliche Anfrage hin möglich. Ab 8. Juni wird sich das ändern. Dann steht insbesondere für die Beantragung und Abholung von Ausweisdokumenten sowie An- und Ummeldungen des Wohnsitzes wieder ein Terminkontingent zur Verfügung, auf das über das Bergische ServiceCenter unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 22 00 oder im städtischen Internetportal unter www.remscheid.de zugegriffen werden kann. 

Der Bürgerservice der Stadt Remscheid umfasst außer dem Melde- und Ausweiswesen auch noch das Zulassungsgeschäft. Möglichst viele Dienstleistungen aus diesen Bereichen unter Coronaschutzauflagen zu erbringen, das war das Ziel aller Arbeitsprozesse in den vergangenen Wochen. 

Zulassungen durch Dienstleister

Zulassungen waren in der zurückliegenden Coronazeit ohne Vorgabe einer Höchstgrenze durch Inanspruchnahme von privaten Dienstleistern möglich. Kundenkontakte konnten auf diese Weise auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Der Service der privaten Dienstleister wurde sehr gut angenommen und wird daher bis auf Weiteres in gleicher Form aufrechterhalten. 

Bürgerservice startet besonderen Lieferdienst

Der Bürgerservice hat sich in Zeiten von Corona für einen ganz besonderen Service entschieden. Ab Mitte April lieferte er Personaldokumente, die vor dem Corona-Ausbruch und den damit verbundenen Restriktionen bei der Meldebehörde beantragt worden waren und zwischenzeitlich eingetroffen sind, persönlich an Remscheider Haushalte aus.

Bereits knapp die Hälfte der rund 1700 aufgelaufenen Ausweisdokumente hat auf diese Weise seine Besitzerin und seinen Besitzer gefunden, ohne dass eine persönliche Vorsprache im Dienstleistungszentrum erforderlich gewesen wäre.

Für die übrigen Dokumente sind gesonderte Abholtermine im Ämterhaus vorgesehen, über die noch informiert wird. 

Terminvereinbarung via E-Mail

Die Möglichkeit, Termine via E-Mail zu beantragen, ist bei vielen Remscheiderinnen und Remscheidern gut angekommen.

Allerdings: Die Resonanz war so hoch, dass eine zeitnahe Beantwortung der Terminanfragen leider schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich war.

Die Behörde sagt aber zu, dass alle E-Mails – mit einer zeitlichen Verzögerung – beantwortet werden. Eine Erinnerung ist nicht erforderlich.

Eingeschränkte Terminbuchung ab 8. Juni

Mit dem nächsten Schritt, Termine wieder online anzubieten, wird auch der Betrieb im Dienstleistungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz weiter gelockert. Eine Terminbeantragung per E-Mail ist nicht mehr notwendig.

Weiterhin Priorität haben Umzüge innerhalb Remscheids, Zuzüge nach Remscheid und Ausweisdokumente für nachweislich stattfindende und dringende (zeitnahe) Reisen.

Zur Coronazeit werden weiter keine Bußgeldverfahren wegen verspäteter Ummeldung oder wegen eines Verstoßes gegen die Ausweispflicht eingeleitet.

Das Innenministerium NRW hat darauf hingewiesen, dass Deutschland mit einigen europäischen Staaten vereinbart hat, dass deutsche Reisdokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identifikationsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Länder zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.

Detaillierte Informationen hierzu finden Interessierte im Internetportal des Innenministeriums.

Dank vom Bürgerservice-Team

Der Gesundheitsschutz aller hat oberste Priorität. Er erfordert nach wie vor Einschränkungen im Dienstleistungsangebot des Bürgerservice, der unter Coronabedingungen schrittweise in seinen Normalbetrieb zurückkehrt.

Das Bürgerservice-Team bittet hierfür um Akzeptanz und bedankt sich bei all denjenigen, die Verständnis zeigen für die weiter bestehenden Betriebseinschränkungen.


04.06.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechs Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 241 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 235 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 218 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


03.06.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sieben Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 241 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 234 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 217 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


02.06.2020: Schrittweises Hochfahren der Stadtverwaltung │Fachdienst Steuern und Finanzbuchhaltung

Ab heute, 2. Juni, ist der Fachdienst Steuern und Finanzbuchhaltung mit Vollstreckungsbehörde in der Hindenburgstraße 52 – 58, 42853 Remscheid, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. 

Bei der schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb hat der Gesundheitsschutz aller Beteiligten oberste Priorität. Deswegen werden im ersten Schritt nur Termine angeboten, wenn die persönliche Vorsprache für die Angelegenheit dringend erforderlich ist. Ein Termin lässt sich unter der Email-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder über die bekannten Kontaktdaten der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter vereinbaren.

Ganz überwiegend werden Anliegen weiterhin schriftlich oder telefonisch bearbeitet.


02.06.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechs Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 240 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 234 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 217 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


30.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ 6. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sieben Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 240 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 233 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 216 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)

6. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

Zwischenzeitlich liegt dem Remscheider Corona-Krisenstab die 6. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 29. Mai 2020 (Mantelverordnung) sowie

vor.

Die Coronaschutzverordnung vom 8. Mai, die zuletzt durch die Verordnung vom 27. Mai geändert worden ist, erfährt mit dieser Verordnung nur marginale Änderungen (Artikel 1 und 2 der 6. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 29. Mai 2020).

Änderung der Coronabetreuungsverordnung sind Artikel 3 zu entnehmen.

In der Coronaeinreiseverordnung wurde nur ein Datum geändert (Artikel 4).


29.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechs Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 239 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 233 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 216 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


28.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Dritte Verordnung zur Änderung der CoronaSchVO mit aktualisierter Anlage „Hygiene- und Infektionschutzstandards“

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell neun Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 239 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 230 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 213 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)

Dritte Verordnung zur Änderung der CoronaSchVO mit aktualisierter Anlage „Hygiene- und Infektionschutzstandards“

Die Dritte Verordnung zur Änderung der Coronaschutzverordnung vom 8. Mai 2020 stammt von gestern (27. Mai) und enthält weitere Lockerungen von Restriktionen. Sie gelten ab 30. Mai. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen (§ 1), Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen (§ 8) sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport (§ 9). Auch Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen sind wieder erlaubt (§ 15). Außerdem werden in den Schulsommerferien 2020 Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche wieder möglich (§ 15). 

Im direkten Zugriff:


27.05.2020: Stadt öffnet Sporthallen ab 3. Juni für den Sportbetrieb

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen.

Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen. Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb. Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Neuenkamper Sporthalle wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli. Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier noch die Blutspendeaktionen des DRK durchgeführt werden müssen. Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig  darüber informiert. 

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten. Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen. Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.


27.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell acht Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 238 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 230 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 213 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


26.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell neun Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 237 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 228 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 211 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)


25.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ „Notkrankenhaus“ in Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp wird ab der 3. Sommerferienwoche abgebaut

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell neun Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 236 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 227 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 210 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)

Bildaufnahmen der Sporthalle Neuenkamper Straße in Remscheid. „Notkrankenhaus“. Bildnachweis: J. Pries.

„Notkrankenhaus“ in Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp wird ab der 3. Sommerferienwoche abgebaut

Unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens im Remscheider Stadtgebiet und unter der Voraussetzung einer gleichbleibenden Fallzahlenentwicklung hat der Remscheider Corona-Krisenstab heute entschieden, das „Notkrankenhaus“ in der Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp ab dem 13. Juli abzubauen. Solange bleibt es zur Sicherung von Behandlungskapazitäten außerhalb der lokal ansässigen Krankenhäuser, die sich zurzeit wieder für den Regelbetrieb öffnen, bestehen.  

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge hatte die Stadt Remscheid verschiedene Maßnahmen ergriffen, um bei einem „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (definierter Begriff) als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Als eine der Maßnahmen wurde die Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp in ein „Notkrankenhaus“ umgebaut.

Bis heute ist hier die Versorgung von bis zu 100 Patienten möglich. Die Einrichtung dient nicht der kurativen Behandlung von Patienten, die an dem Erreger SARS-CoV-2 erkrankt sind, sondern zur vorübergehenden Versorgung krankenhauspflichtiger Patienten, bis wieder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern frei geworden sind. 

Mit dem Abbau des „Notkrankenhauses“ ab der 3. Sommerferienwoche steht die Halle Neuenkamp zum Ferienende wieder für den Normalbetrieb zur Verfügung.


23.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Anrufrückgang bei Hotline für medizinische Informationen führt zu reduzierter Öffnungszeit

Aktuelle Gesundheitslage 

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gibt es eine weitere verstorbene Person zu beklagen. Es handelt sich um eine 90-jährige Remscheiderin mit unterschiedlichen Grunderkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell zwölf Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 236 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 224 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 207 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation).

(Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.)

Anrufrückgang bei Hotline für medizinische Informationen führt zu reduzierter Öffnungszeit 

Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 verkürzt erneut seine telefonische Öffnungszeit wegen rückläufiger Nachfrage: An den Wochenenden und Feiertagen ist es bis auf Weiteres nicht mehr telefonisch erreichbar. Die neue Regelung gilt ab dem Pfingstwochenende (30./31. Mai, 1. Juni).


22.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell elf Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 234 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 223 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 207 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 16 sind verstorben.

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Keine Person davon befindet sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

ACHTUNG ***Weiter gilt: Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


20.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ 5. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechszehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 234 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 218 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 202 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 16 sind verstorben (Hinweis: Bei zwei aus der häuslichen Quarantäne entlassenen Personen wurde die Quarantäne erneut angeordnet.).

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell vier positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Keine Person davon befindet sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

5. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

Relevante Änderungen sieht die ab heute geltende Coronaschutzverordnung vor, die den Remscheider Krisenstab heute Vormittag erreicht hat. Das Picknicken auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist wieder erlaubt, das Grillen bleibt hier weiter untersagt (§ 10 Absatz 7). Unter festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards darf wieder gewerblich tätowiert und gepiercst werden (§ 12 Absatz 2). Außerdem dürfen an standesamtlichen Trauungen wieder Gäste außerhalb des Familienkreises teilnehmen (§ 13 Absatz 6).   

Im direkten Zugriff:


19.05.2020: Kein weiterer Coronafall in der evangelischen KTE Hasten │ Wiedereröffnung in Planung

Die drei Kinder und die drei Mitarbeitenden, die direkten Kontakt mit einem Corona-infizierten Kindergartenkind der KTE Hasten hatten, haben sich nicht angesteckt. Auch die Testergebnisse der Personen, die mit dem infizierten Kind in der Gemeinschaftseinrichtung nur indirekt in Kontakt gekommen sind und im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung getestet worden waren, sind negativ. Das hat das Gesundheitsamt soeben mitgeteilt und bescheinigt der erkrankten Familie und der Kindertageseinrichtung vorbildliches Verhalten.  

Einer Wiedereröffnung der Notbetreuung steht demnach nichts entgegen. Wann das sein wird, entscheidet die Kindertageseinrichtung in eigener Verantwortung.

Die Kinder und Mitarbeitenden, die im direkten Kontakt mit dem erkrankten Kind standen, bleiben weiter in häuslicher Quarantäne. 

Ein Kindergartenkind der evangelischen Kindertageseinrichtung Hasten war positiv auf das Corona-Virus getestet worden, nachdem es am vergangenen Montag (11.05.) Kontakt mit drei Kindern und drei Mitarbeitenden der KTE gehabt hatte. Die KTE, die zuletzt 16 Kinder betreut hat, war daraufhin sofort geschlossen worden. Die drei Kinder und die drei Mitarbeitenden wurden unmittelbar unter 14tägiger häusliche Quarantäne gesetzt und gestern (18.05.) auf das Corona-Virus getestet. Auch die Personen, die mit dem infizierten Kind in der Gemeinschaftseinrichtung nur indirekten Kontakt hatten, wurden getestet – durchweg mit negativem Testergebnis.


19.05.2020: Städtische Sporthallen in Remscheid bleiben bis auf Weiteres geschlossen

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzregeln gelockert und ermöglicht wieder den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat deshalb auch die städtischen Sportfreianlagen bereits zum 7. Mai unter Auflagen wieder freigegeben.  

Ausgenommen von der Wiederöffnung sind nach dem aktuellen Landeserlass allerdings alle städtischen Turn- und Sporthallen. Durch den aktuellen Schulerlass des Landes Nordrhein-Westfalen und das darin verankerte Betretungsverbot für Außenstehende ist eine Wiederöffnung der Sporthallen derzeit noch nicht möglich. Die Stadt Remscheid muss sich da leider wie viele andere Kommunen positionieren und hofft, dass diese Problematik auf Landesebene absehbar geregelt wird. 

Nur private Hallen und solche in Vereinseigentum dürfen wieder in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass die allermeisten städtischen Turn- und Sporthallen von Schulen genutzt werden. Die Schulen sind unter anderem auch auf die Hallenflächen angewiesen, um Unterricht und Klausuren unter den Abstands- und Hygieneregeln organisieren zu können. 

Der städtische Fachdienst Sport und Freizeit wird zusammen mit dem Sportbund Remscheid (SBR) die Vereine über diese Regelung informieren und ihnen zur Unterstützung ein einheitliches Regelwerk zur Nutzung der Sportfreianlagen und Sportplätze an die Hand geben. Der Sportbund Remscheid und die Stadt Remscheid bemühen sich um schnellstmögliche Klärung zugunsten der Vereine in Remscheid. Über weitere Entwicklungen wird zeitnah informiert.  

Allgemein gilt: Sport treiben auf den städtischen Sportplätzen darf nur, wer in den vergangenen 14 Tagen keine Erkältungssymptome hatte und sich nicht in freiwilliger Quarantäne befindet.

Es gelten weiterhin die Abstandsregel von 1,5 Metern und ein Richtwert von 10 Quadratmetern pro Person, die zur Verfügung stehen müssen. Das kann bedeuten, dass Trainingsgruppen nicht in der üblichen Größe möglich sind.

Umkleiden und Duschen stehen nicht zur Verfügung, die Sportanlage muss also mit Sportkleidung betreten werden. 

Besucherinnen und Besucher sind grundsätzlich nicht erlaubt. Allenfalls dürfen Kinder bis 14 Jahre mit einer Begleitperson kommen. Beim Betreten der Sportanlage sollte ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Während des Sports empfehlen Stadt und Sportbund Remscheid das allerdings nicht. 

Ausgenommen von diesen Regelungen ist derzeit neben den städtischen Sporthallen auch noch der komplette Schwimmbetrieb in Remscheid.


19.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gibt es eine weitere verstorbene Person zu beklagen. Eine multimorbide 73-jährige Remscheiderin, die zunächst als genesen galt, ist an den Spätfolgen der Corona-Erkrankung außerhalb des Stadtgebietes Remscheid verstorben. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell vierzehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 234 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 220 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 204 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 16 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell vier positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Keine Person davon befindet sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


18.05.2020: Freibad Eschbachtal öffnet voraussichtlich zum 27. Juni

Das Freibad Eschbachtal (Eschbachtal 5, 42859 Remscheid) öffnet seine Pforten voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien am Samstag, 27. Juni. 

Von den ursprünglichen Plänen, das Freibad Anfang Juni zu öffnen, muss aufgrund der Corona-Pandemie Abstand genommen werden. Zum einen hat sich bedingt durch die Corona-Krise die bereits im Februar 2020 begonnene Instandsetzung durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Zum anderen sieht die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 16. Mai 2020 gültigen Fassung umfangreiche Hygiene- und Infektionsschutzstandards zum Betrieb von Freibädern vor, die umgesetzt werden müssen. 

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird unter Zugrundelegung dieser Hygiene- und Infektionsschutzstandards ein anlagenbezogenes Konzept zur Eröffnung des Freibads Eschbachtal erarbeiten.

Ziel ist ein höchstmöglicher Schutz der Badegäste unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. 

Weitere Detailinformationen folgen zeitnah.


18.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell dreizehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 233 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 220 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 205 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell vier positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Eine Person davon befindet sich auf der Intensivstation und werden beatmet. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


15.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Corona-Sozialmonitoring April/Mai erschienen

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell vierzehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 233 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 219 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 204 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell vier positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Eine Person davon befinden sich auf der Intensivstation Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Sozialmonitoring April/Mai erschienen

Das Sozialdezernat der Stadt Remscheid betreibt seit dem Erhebungszeitraum März/April 2020 ein Corona-Sozialmonitoring als kontinuierliches Beobachtungssystem. Es nutzt hierfür alle verfügbaren Informationen des Fachdezernates Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport zum Corona-Infektionsgeschehen. Im Zuge des Monitorings werden demografische Angaben, Gesundheitsdaten und Arbeitsmarktdaten monatlich fortgeschrieben, was eine Darstellung der Datenentwicklung im Zeitverlauf und deren Bewertung ermöglicht. Im Vordergrund des Monitorings steht die soziale Dimension der Pandemie. 

Das Monitoring beschrieb in der Erstfassung vor allem die Ausgangssituation vor Auftreten des Corona-Virus. Mit fortlaufender Datenerhebung werden aktuelle Entwicklungen mit zeitlichem Abstand abgebildet. Dies trifft insbesondere auf die Arbeitsmarktdaten.

Interessierte finden die aktuelle Fassung hier

Kontakt – Corona-Sozialmonitoring:

Stadt Remscheid - Fachdezernat für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport

Meika Sternkopf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: (0 21 91) 16 - 2233, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


14.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell zehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 228 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 218 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 203 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell sechs positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation und werden beatmet. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


13.05.2020: Kind in evangelischer KTE Hasten ist positiv getestet – Einrichtung ist vorübergehend geschlossen

Ein Kindergartenkind der evangelischen Kindertageseinrichtung Hasten ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Es hat sich in der eigenen Familie angesteckt und ist symptomfrei. Noch am Montag (11.05.) hat es die Notbetreuung der Kita Hasten besucht und hatte dabei Kontakt mit drei Kindern und drei MitarbeiterInnen der KTE. Die KTE, die zuletzt 16 Kinder betreut hat, ist ab sofort geschlossen. 

Die drei Kinder und die drei Mitarbeiterinnen stehen ab sofort unter 14tägiger häuslicher Quarantäne. Sie werden am Montag, 18. Mai, auf das Corona-Virus getestet. Auch bei weiteren Personen, die mit dem infizierten Kind in der Gemeinschaftseinrichtung nur indirekt in Kontakt gekommen sind, wird im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung eine Testung durchgeführt. Die Testergebnisse werden für Dienstag, 19. Mai, erwartet.

In Abhängigkeit von den Testergebnissen und nach Abschluss der Ermittlungsarbeit des Gesundheitsamtes wird die Einrichtung ab Mittwoch, 20. Mai, die Notbetreuung ab dem 25. Mai planen. 

Die Eltern, deren Kinder in der KTE Hasten betreut wurden, sind informiert.


13.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Kein Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter an den Wochenenden

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell neun Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 226 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 217 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 202 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell acht positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation und werden beatmet. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger. 

Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter stellt Erreichbarkeit am Wochenende ein 

Wegen stark reduzierter Nachfrage stellt das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal seine telefonische Erreichbarkeit für allgemeine Fragen zum Corona-Infektionsgeschehen in Remscheid unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 an den Wochenenden ein.


12.05.2020: Veranstaltungen zur Coronazeit und Erreichbarkeit der Ordnungsbehörde

Veranstaltungen zur Coronazeit

Mit Wirkung vom 11. Mai hat das Land Nordrhein-Westfalen eine neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung) erlassen, in der unter anderem der Umgang mit (Groß-)Veranstaltungen und kulturellen Veranstaltungen geregelt wird.  

Nach neuer Coronaschutzverordnung ist die Durchführung von Großveranstaltungen (Volksfeste, Jahrmärkte, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen) bis mindestens 31. August untersagt. Gleiches gilt für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen. 

Lediglich Konzerte und Aufführungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern bis zu einer maximal zulässigen Zuschauerzahl von 100 innerhalb geschlossenen Räumlichkeiten beziehungsweise im Freien sind grundsätzlich möglich, unterliegen aber dem ordnungsbehördlichen Genehmigungsvorbehalt. Deswegen ist für die Durchführung solcher Veranstaltungen in jedem Fall ein Antrag bei der Ordnungsbehörde mit  schlüssigem Hygienekonzept zu stellen. Anträge können per E-Mail an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik gerichtet werden.

 

Erreichbarkeit der Ordnungsbehörde 

Die Remscheider Ordnungsbehörde passt ihre Präsenz der sich aktuell entspannenden Lage der Corona-Pandemie an.

Ab dieser Woche ist der Kommunale Ordnungsdienst montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie samstags von 10 bis 22 Uhr unter der Telefonnummer (0 21 91) 16 - 90 00 erreichbar.

Außerdem ist die Ordnungsbehörde an Christi Himmelfahrt,  21. Mai, von 10 bis 22 Uhr unter den bekannten Kontaktdaten zu erreichen.


12.05.2020: Deutsches Werkzeugmuseum kann ab 19. Mai wieder besucht werden

Nach rund zehn Wochen Corona-verordneter Ruhepause öffnet das Deutsche Werkzeugmuseum ab Dienstag, 19. Mai, wieder seine Pforten. Als kleinen Willkommensgruß zur Wiedereröffnung gibt’s am Donnerstag, 21. Mai, für die Kleinen Überraschungsgeschenke.

Die Aufnahme des Museumsbetriebs in Corona-Zeiten geht nicht ohne Einschränkungen vonstatten. Führungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Außerdem sind Museumsgäste dazu angehalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, das Abstandsgebot einzuhalten, sich vor Betreten der Ausstellung die Hände zu desinfizieren – Desinfektionsmittelspender stehen am Eingangsbereich bereit – und den Einbahnstraßenregelungen im Parcours des Museums zu folgen.

Wer möchte, erhält bei seinem Museumsbesuch einen Audioguide mit Einmal-Ohrhörern, die nach Hause mitgenommen werden können. Außerdem ist die Sonderausstellung „FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“ wieder geöffnet und zwei kleine Veranstaltungen können gebucht werden.

27.05.2020, 19 Uhr: Hasten – Der Ort der Werkzeughersteller und -händler

Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung

Klaus R. Schmidt, Dr. Andreas Wallbrecht

Max. 10 Personen, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Führung mit Ohrhörern, Anmeldepflicht

Anmeldung bis 26.05.2020 über geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder die Rufnummer (0 21 91) 16 - 25 19

03.06.2020, 14.30 Uhr: Altes Eisen rostet nicht

Seniorentreff mit Tiefgang im DWM

Remscheider auf Reisen: Das Bismarck-Archipel und die Kolonialzeit.

Markus Heip

Max. 20 Personen, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Vortrag mit Ohrhörern, Anmeldepflicht

Anmeldung bis 02.06.2020 über geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder 02191/162519

Kontakt:

Dr. Andreas Wallbrecht

Leiter des Historischen Zentrums Remscheid – Deutsches Werkzeugmuseum

Tel. 02191/16 2382, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


12.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Deutsches Röntgen-Museum öffnet am 19. Mai

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sieben Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 224 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 217 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 202 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser aktuell sechs positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Das Deutsche Röntgen-Museum öffnet wieder

Ab Dienstag, 19. Mai, ist das Deutsche Röntgen-Museum wieder geöffnet. Nach rund neunwöchiger Schließungsphase als Schutzmaßnahme zur Eindämmung der Corona-Epidemie sind damit alle Ausstellungsbereiche zu den gewohnten Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

In enger Zusammenarbeit mit dem Remscheider Gesundheitsamt haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Röntgen-Museums für die Wiedereröffnung Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die unter den aktuellen Schutz- und Hygienevorschriften einen Museumsbesuch so angenehm und sicher wie möglich machen. 

Vorerst können nur Einzelgäste, Lebenspartnerschaften und Familien Zutritt erhalten. Gruppenbesuche sind im Moment noch nicht möglich. Zur Einhaltung der Sicherheitsabstände können sich aktuell maximal 50 Personen gleichzeitig im Museum aufhalten. 

Im Museum ist entsprechend der Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen davon sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. 

Auf der markierten Einbahnstraßen-Wegeführung durch das Haus sind leider einige interaktive Exponate bis auf Weiteres nicht benutzbar. Außerdem müssen der Museumsshop und das Museumscafé noch geschlossen bleiben.

Auch aus diesen Gründen wird vorerst für Erwachsene nur der ermäßigte Eintrittspreis von 3 Euro erhoben. Kinder und Jugendliche haben nach wie vor kostenfreien Eintritt.

Führungen, Angebote und Workshops sind momentan noch nicht möglich und buchbar. In den Sommerferien bietet das Museumsteam jedoch im Schülerlabor RöLab Physik-Sommercamps für Kinder und Jugendliche an. Nähere Informationen hierzu gibt es auf der neu gestalteten Webseite www.roentgenmuseum.de.

Museumsdirektor Dr. Uwe Busch ist sehr froh über den von der NRW Landesregierung maßvoll abgestimmten Plan zur Zurücknahme der notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen und der damit verbundenen Öffnung der Museen. „Damit kehrt ein Stück weit Normalität wieder zurück in unser Leben. Wir freuen uns, mit der Museumsöffnung am 19.5. auch wieder einen kleinen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung der Bevölkerung gewährleisten zu können. Wir sind für die Eröffnung bestens gerüstet. Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch.“

Neben den Vorbereitungen für die Eröffnung wurden gleichzeitig die Online-Angebote des Deutschen Röntgen-Museum aktualisiert und erweitert. In einer neuen Augmented Reality App hat das Museumsteam Wilhelm Conrad Röntgen wieder zum Leben erweckt. Unterstützt haben es dabei das Remscheider Unternehmen Klostermann Messtechnik und das Solinger Unternehmen Excit3D. Informationen zur kostenlosen Nutzung findet man auf www.roentgenmuseum.de.

Als besondere Serviceleistung für Museumsgäste stehen ab der nächsten Woche zwei neue mobile, digitale Angebote zur Verfügung. Diese Angebote werden auch in Zukunft weiter gepflegt und ausgebaut. Die beiden multimedialen Erlebnistouren sind für die Nutzung auf dem eigenen Smartphone oder Tablett entwickelt worden. Die „Familienrallye“ ermöglicht insbesondere Eltern und ihren Kindern ein spannendes gemeinsames interaktives Erleben des Museums. Eine spannende Erschließung der Ausstellungen ermöglicht auch die neue mobile multimediale Erlebnistour. Beide Führungen können vorab von der Webseite https://de.actionbound.com/bounds auf das eigene Smartphone geladen und dann kostenlos genutzt werden. Eine Anleitung findet man auf der Museums-Webseite. Gerne hilft auch das Team der Besucherbetreuung beim Download vor Ort.

Für spannende und lehrreiche Aktivitäten in den Sommerferien hat das Museumsteam eine Physik-Sommerschule mit vielen interessanten Experimentierangeboten im Schülerlabor entwickelt. Hinweise hierzu findet man unter https://roentgenmuseum.de/roentgenlabor/.

Hier wird auch bald ein eLearning-Programm zu den Grundlagen der Umweltradioaktivität zu finden sein. Das Programm wurde in Kooperation mit dem Theodor-Heuss Gymnasium in Radevormwald und der Leverkusener Firma ccm-campus entwickelt. Die theoretischen Grundlagen können dann später mit den Experimenten im RöLab angewendet werden.

Das Museumsteam wünscht allen viel Spaß mit den neuen Angeboten.

_________________________ 

Kontakt:

Dr. Uwe Busch, Direktor Deutsches Röntgen-Museum Schwelmer Str. 41 | 42897 Remscheid

Telefon (0 21 91) 16 - 33 84 (Sek.) - 34 06 (direkt)

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

www.roentgenmuseum.de


11.05.2020: Schrittweises Hochfahren der Stadtverwaltung: Fachdienst Jugend │ Fachdienst Soziales und Wohnen │ Standesamt │ VHS Remscheid

Fachdienst Jugend

Der Fachdienst Jugend nimmt am Mittwoch, 13. Mai, die persönliche Beratung von Bürgerinnen und Bürgern in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten nach telefonischer Terminvereinbarung wieder auf.  

Für alle anderen Angelegenheiten wird um Kontaktaufnahme per Telefon, E-Mail oder auf dem Postweg gebeten. Aufgrund der Corona-Pandemie können zum jetzigen Zeitpunkt keine Beratungstermine ohne Terminvereinbarung stattfinden.

Die vereinbarten Termine finden unter Beachtung der Hygieneregeln statt, deshalb ist ein Mund-Nasen-Schutz obligatorisch und ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. 

Kontaktdaten Fachdienst Jugend

Dienststelle Alleestr. 66, 42853 Remscheid, Tel. (0 21 91) 16 - 39 62

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Dienststelle Haddenbacherstr. 38-42, 42855 Remscheid

  • Jugendhilfe, Tel. (0 21 91) 16 - 36 18
  • Jugendgerichtshilfe, Tel. (0 21 91) 16 - 22 54
  • Jugendförderung, Tel. (0 21 91) 16 - 34 78

Fachdienst Soziales und Wohnen

Auch der Fachdienst Soziales und Wohnen nimmt am Mittwoch, 13. Mai, unter Beachtung der gängigen Abstands-, Hygiene- und Verhaltensregeln den persönlichen Kundenverkehr wieder auf. Es werden nur ausgewählte Leistungen in Verbindung mit einer beschränkten Terminvergabe angeboten.  

Die Mitarbeitenden des Fachdienstes entscheiden über die Dringlichkeit bei der Terminvergabe. Eine Vorsprache ohne Termin ist nicht möglich. 

Kontakt Soziales

Dienststelle Alleestr. 66, 42853 Remscheid, Tel. (0 21 91) 16 - 33 43 oder (0 21 91) 16 – 37 60

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik  oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Kontakt Wohnen

Dienststelle Haddenbacher Str. 38-42, 42855 Remscheid, Tel. (0 21 91) 16 - 99 00

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Termine für persönliche Vorsprachen werden nur in dringenden Fällen (z. B. akute Mittellosigkeit oder Wohnungslosigkeit) vergeben. Für alle anderen Angelegenheiten erfolgt die Kontaktaufnahme vorrangig per Telefon, E-Mail oder per Post.

Standesamt

Ab sofort sind wieder Termine im Standesamt, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid, zu haben. Die Termine werden bis auf Weiteres von den Mitarbeitenden des Standesamtes persönlich mit den Bürgerinnen und Bürgern vereinbart. Eine Kontaktaufnahme kann über die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder die Telefonnummer (0 21 91) 16 00 erfolgen. Für Rückfragen ist immer eine Telefonnummer zu hinterlassen.

Ab sofort sind außerdem Eheschließungen mit zwanzig Personen im Großen Ratssaal des Rathauses am Theodor-Heuss-Platz möglich. Gleiches gilt ab Montag, 18. Mai, für das Teo Otto Theater. Zwanzig Personen heißt: Das Brautpaar plus Standesbeamtin oder Standesbeamter und maximal siebzehn weitere Gäste einschließlich Trauzeugen und Kinder.

Auch beim Besuch im Standesamt gelten natürlich die allgemein bekannten Schutzmaßnahmen wie die gängigen Abstandsregelungen und die Verpflichtung zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Volkshochschule Remscheid

Nachdem das Land NRW den Unterrichtsbetrieb in Volkshochschulen offiziell wieder für zulässig erklärt hat, nimmt die Volkshochschule Remscheid ihren Kursbetrieb sukzessive wieder auf.  

In der Woche 4. Mai wurden zunächst die VHS-Schulabschlusslehrgänge, die seit der Corona bedingten Schließung der Einrichtung digital unterrichtet wurden, im Schulgebäude Bökerhöhe wieder an den Start gebracht. In dieser Woche (20. KW) wird erstmals seit dem 16. März auch wieder am VHS-Standort im Dienstleistungszentrum in der Elberfelder Str. 32 unterrichtet. Neben Sprachförderkursen für Migrantinnen und Migranten werden unter anderem verschiedene Kurse aus dem allgemeinen Kursprogramm fortgeführt, die seit März ausgesetzt werden mussten. Aktuell werden alle Teilnehmende, die zu VHS-Kursen angemeldet sind, informiert, ob ihr Kurs fortgeführt werden kann oder nicht. 

An neuen Kursen finden am Samstag ein Tagesseminar zur Arbeit mit dem inneren Kind (Programmbereich Psychologie) sowie ein Kurzkurs zur Einführung in die sichere Benutzung von WhatsApp & Co. (Programmbereich EDV) statt. Weitere neue Kursangebote starten in der Woche ab dem 18. Mai. Ab dem 8. Juni bietet die Volkshochschule Remscheid dann ein Sonder-Sommerkursprogramm sowohl mit digitalen Angeboten als auch mit Präsenzkursen aus unterschiedlichen Programmbereichen an. Alle Präsenzkurse werden aufgrund der aktuellen Situation in Kleingruppen bis zu maximal zehn Teilnehmenden und unter strikter Einhaltung sämtlicher für die Unterrichte vorgegebener Abstands- und Schutzregelungen stattfinden.


11.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 10 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 224 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 214 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 199 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Die Krankenhäuser vermelden heute sechs positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


09.05.2020: 4. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

Heute Vormittag hat den Remscheider Krisenstab die

4. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 8. Mai

gemeinsam mit der

ab 11. Mai gültigen Coronaschutzverordnung

erreicht.  

Die 4. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 enthält unter anderem wesentliche Änderungen für die Gastronomie, Kosmetikbetriebe, Nagelstudios, Massagestudios und Fitnessstudios. Unter Beachtung besonderer Hygiene- und Infektionsschutzstandards, die sich verpflichtend aus dem Infektionsschutzgesetz ergeben, ist ihr Betrieb wieder zulässig. Details hierzu enthält die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchutzVO NRW.

Der vollständigen Information halber finden Interessierte hier außerdem:


08.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 12 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 221 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 209 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 194 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben.

Die Krankenhäuser vermelden auch heute neun positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


07.05.2020: Sportfreianlagen und Stadien öffnen für den kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport

Heute Nachmittag (07.05.) öffnet der Fachdienst Sport und Freizeit die Remscheider Sportfreianlagen und Stadien für den kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport. Die neueste Änderung der Coronaschutzverordnung macht es möglich. Der kontaktlose Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Beachtung der gängigen strikten Hygienevorgaben und Abstandsregelungen wieder erlaubt. Gleiches gilt für den Reitsport. Und das sogar in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen. 

Ob Breiten-, Freizeitsport oder Reiten – für alle gilt: Die Nutzung von Umkleide-, Dusch-, und Waschräumen ist vorerst nicht gestattet. Nur die Toiletten dürfen angesteuert werden. Weitere Einschränkung: Zuschauer sind weder auf den Sportfreianlagen, noch in den Stadien oder in den Reitsportanlagen zugelassen. Kinder haben bei ihrem Sport nicht das Nachsehen: Sie dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kommen.


07.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 10 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 219 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 209 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 194 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Die Krankenhäuser vermelden auch heute neun positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


06.05.2020: Lockerung der Besuchsregelungen nach der neuen Coronaschutzverordnung in stationären Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe ab Muttertag (10.05.)

Remscheids Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe rüsten sich für die Lockerung der Besuchsregelungen ab kommenden Sonntag, 10. Mai. In enger Abstimmung mit der örtlichen Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG-Behörde) tragen sie mit einrichtungsspezifischen Konzepten und unter strenger Beachtung der erforderlichen Hygienerichtlinien nach RKI dafür Sorge, dass die seit Wochen versagte persönliche Begegnung mit Menschen in ihren Einrichtungen analog den Vorgaben der neuen Coronaschutzverordnung wieder möglich wird. Angehörige sind gut beraten, sich im Vorab mit der jeweiligen Einrichtung telefonisch in Verbindung zu setzen, in der sie sich den Besuch einer Bewohnerin oder eines Bewohners wünschen.

 

Seit dem 17. März haben die Landesregierung, die örtlichen Gesundheitsbehörden und die WTG-Behörden umfangreiche Durchführungsverbote und Beschränkungsgebote im Bereich der vollstationären Pflegeeinrichtungen ausgesprochen. Diese Maßnahmen waren angesichts der besonders schutzbedürftigen Personengruppe der pflegebedürftigen Menschen und der verfolgten Zielsetzung, Infektionsketten zu unterbrechen, geboten. Allerdings sind die Belastungen, die gerade mit dem Besuchsverbot in vollstationären Pflegeeinrichtungen einher gehen, für die betroffenen Menschen nicht dauerhaft hinnehmbar. Deshalb wird mit nun schrittweise ein verantwortungsvoller Weg zurück in den Normalbetrieb ermöglicht. 

Ab dem 10. Mai sieht die neue Coronaschutzverordnung unter Berücksichtigung der RKI-Empfehlungen deutliche Lockerungen vor. Sie lassen unter Einhaltung notwendiger Schutzvorkehrungen wieder ein Mehr an Kontakten und Teilhabe für die pflegebedürftigen Menschen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen zu. So dürfen erstmals wieder an Muttertag Besuche mit bis zu zwei Personen in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich – zum Beispiel auf Terrassen oder in Zelten – unter Einhaltung der notwendigen Schutzmaßnahmen stattfinden. Unter bestimmten Voraussetzungen werden außerdem Besuche von bis zu zwei Personen innerhalb der Einrichtung in einem separaten Raum erlaubt. Und schließlich darf der Besuch einer Einzelperson auch innerhalb der Einrichtung im Bewohnerzimmer erfolgen, wenn es aus ethisch-sozialen oder medizinischen Gründen geboten ist. Bei allem gilt allerdings eine maximale Besuchszeit von zwei Stunden täglich. Jeder Besuch ist außerdem mit der persönlichen Registrierung und einem Kurzscreening verbunden. 

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz begrüßt die Lockerung der Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen ganz ausdrücklich: „Die persönliche Begegnung zu Menschen in stationärer Pflege und in Einrichtungen der Behindertenhilfe wieder zuzulassen, ist für mich von ganz besonderem Wert. Wir machen damit deutlich: Wir schützen einerseits die physische Gesundheit dieser besonders infektionsanfälligen Menschen mit Restriktionen vor einer Covid-19-Erkrankung. Und wir schützen und stärken andererseits auch ihre seelische Gesundheit, indem wir wieder nahe und ganz persönlich bei ihnen sind.“ Oberbürgermeister Mast-Weisz weiß das aus eigener Erfahrung zu schätzen: “Ich selbst habe den persönlichen Kontakt zu meiner Schwiegermutter, die in einer Pflegeeinrichtung lebt, auf Telefonate oder Winken über den Gartenzaun reduzieren müssen. Das ist mir äußerst schwer gefallen. Und mir ist nicht verborgen geblieben, wie sehr sie sich stattdessen die Begegnung mit unserer Familie herbeigesehnt hat.“ 

Am 5. Mai hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe landesweit über die Lockerungen der Besuchsregelungen in der Coronaschutzverordnung informiert.

Sämtliche Einrichtungen entwickeln seitdem in enger Abstimmung mit den WTG-Behörden für ihre Häuser Konzepte, um persönliche Kontakte wieder zulassen zu können.


06.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Schrittweise Öffnung der Bauaufsicht │ Bislang keine Eichenprozessionsspinner am Spielplatz Elsa-Brandström-Weg

Aktuelle Gesundheitslage 

Am heutigen Tag gibt es bedauerlicherweise einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu vermelden. Es handelt sich um eine 83jährige Remscheiderin mit unterschiedlichen Grunderkrankungen und einer Coronavirus-Erkrankung. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 9 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 216 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 207 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 192 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben. 

Die Krankenhäuser vermelden auch heute zehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Schrittweise Öffnung der Unteren Bauaufsicht der Stadt Remscheid für den Publikumsverkehr ab 11. Mai 

Die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Remscheid, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid, kehrt ab Montag, 11. Mai, schrittweise in den Publikumsverkehr zurück.  

In Abhängigkeit vom aktuellen Pandemie-Geschehen wird mit Terminvergaben gearbeitet, der Zugang zur Dienststelle und den Diensträumen erfolgt nur mit einer mitzuführenden Terminbestätigung. Dadurch gibt es in der Dienststelle grundsätzlich keinen ungesteuerten Publikumsverkehr. Das Covid-19-Ansteckungsrisiko wird innerhalb der Dienststelle durch reduzierte Terminvergabe, Minimierung von Personenkontakten und die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen minimiert. 

Eine Akteneinsicht in Vorgänge des Bauaktenarchivs (Bauakten, Objektunterlagen etc.) ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine können per E-Mail  oder telefonisch (Rufnummer 02191-16 2260) unter Nennung der Straße und Hausnummer des gewünschten Objektes angefordert werden. 

Die Bauberatung wird wieder ab Montag, 11. Mai, an folgenden Tagen, mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (Telefonnr.: 02191-16 2424), persönlich durchgeführt:

  • montags von 9 bis 12 Uhr (Architekten / Entwurfsverfassende),
  • donnerstags von 13.30 bis 16.30 Uhr (Bürgerinnen und Bürger).

Darüber hinaus sind die Mitarbeitenden der technischen Bauaufsicht außerhalb dieser Zeiten für Fragen zu den in Bearbeitung befindlichen Genehmigungsverfahren sowohl telefonisch als auch über E-Mail erreichbar.

Bislang keine Eichenprozessionsspinner am Spielplatz Elsa-Brandström-Weg im Stadtpark gesichtet! 

Eltern und Kinder können morgen (07.05.) ohne Sorge vor dem Eichenprozessionsspinner (EPS) – und natürlich unter den gebotenen Abstands-, Hygiene- und Verhaltensregeln – die Spielplatzfläche am Elsa-Brandström-Weg im Remscheider Stadtpark zurückerobern.

Passend zur stadtweiten Spielplatzfreigabe am 7. Mai hat das Grünflächenteam der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) den letztjährigen Hotspot der Raupe kontrolliert und gibt Entwarnung. Er ist bislang raupenfrei.


05.05.2020: Stufenweises Hochfahren der Stadtverwaltung – Fachdienst Zuwanderung

Der Fachdienst Zuwanderung nimmt am Montag, 11. Mai, den persönlichen Kundenverkehr wieder auf. Es werden nur ausgewählte Leistungen in Verbindung mit einer beschränkten Terminvergabe angeboten. Die Mitarbeitenden des Fachdienstes entscheiden über die Dringlichkeit bei der Vergabe der Termine und laden gezielt ein. Zum Termin ist die Einladung mitzubringen. Eine Vorsprache ohne Termin ist nicht möglich. 

Eine vorherige Kontaktaufnahme wird unter folgenden E-Mail-Adressen erbeten: 

Ausländerbehörde: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Einbürgerung: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Termine werden vorrangig für Leistungen vergeben, die eine zwingende persönliche Vorsprache – beispielsweise zur Aufnahme von biometrischen Daten zur Ersterteilung von Aufenthaltstiteln oder Aushändigung von Einbürgerungsurkunden – erfordern. 

Unterbringung von Flüchtlingen:  geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Wirtschaftliche Hilfen für Flüchtlinge: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Auch hier werden Termine nach Dringlichkeit vergeben, zum Beispiel bei dem Bezug von ergänzenden Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, bei Leistungseinschränkungen oder bei Zuweisungen nach Remscheid. 

Weiterhin werden Leistungen des Fachdienstes Zuwanderung, die keine zwingende persönliche Vorsprache erfordern, vorrangig per Telefon, E-Mail oder per Post erbracht.


05.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Wasserwirtschaft: Trinkwasserhygiene im Blick behalten!

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es 8 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Bis heute gibt es insgesamt 214 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 206 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 192 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 14 sind verstorben. 

Die Krankenhäuser vermelden auch heute zehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Wasserwirtschaft: Trinkwasserhygiene im Blick behalten! 

Aufgrund der Restriktionen in Corona-Zeiten in Verbindung mit Stilllegungen von Betrieben und Standortschließungen von Institutionen mahnt die Wasserwirtschaft an, die Trinkwasserhygiene im Blick zu halten.

Zahlreiche Wasserinstallationen in Ladenlokalen, Ferienwohnungen und Versammlungsstätten sind wochenlang ungenutzt geblieben. Bei Wiederinbetriebnahme müssen unbedingt die entsprechenden Spülmaßnahmen eingehalten werden. 

Mehr Informationen zum Thema beispielsweise hier.


04.05.2020: Psychologische Beratungsstelle öffnet schrittweise ab 6. Mai

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid am Standort Hastener Straße 15, 42855 Remscheid, öffnet ab Mittwoch, 6. Mai, schrittweise ihre Pforten für den Publikumsverkehr. Weil das Beratungsteam unabhängig vom aktuellen Pandemie-Geschehen mit Terminvergabe arbeitet und der Zugang zur Beratungsstelle über eine Gegensprechanlage mit Türöffner geregelt ist, gibt es in der Dienststelle grundsätzlich keinen ungesteuerten Publikumsverkehr. Das Covid-19-Ansteckungsrisiko wird in der Beratungsstelle zusätzlich durch gezielte Wegeführung des Gästestroms, reduzierte Terminvergabe, Minimierung von Personenkontakten und die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen minimiert.

Beratung von Eltern, Jugendlichen und Familien in der Beratungsstelle

Wenn eine telefonische Beratung nicht möglich oder sinnvoll ist, sind Terminvergaben für Beratungen in den Räumen der Psychologischen Beratungsstelle wieder telefonisch buchbar (Kontakt unten). Vorbeikommen darf allerdings nur, wer keine Erkältungssymptome zeigt. Klientinnen und Klienten werden gebeten, das Nebentreppenhaus im Haupttrakt des Gesundheitshauses zu nutzen, direkt die Psychologische Beratungsstelle im 3. OG anzusteuern und die Klingel für den Einlass zu betätigen. Außerdem werden alle Ratsuchenden gebeten, sich gleich nach dem Betreten der Dienststelle die Hände zu waschen. Im Gesundheitshaus gilt – wie in den übrigen Verwaltungsbereichen auch – die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sie gilt grundsätzlich auch für die Zeit der Beratung, sofern der nötige Abstand von 1,5 Meter nicht gewahrt werden kann. Individuelle Lösungen bei Mitgliedern häuslicher Gemeinschaften und Kindern können zusammen mit den Beratenden getroffen werden.

Beratung von Fachkräften und Familien in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Das Beratungsteam führt wieder Beratungstermine in Kindertagesstätten und Schulen bei Bedarf und in Absprache mit der jeweiligen Einrichtungsleitung durch. Während der Beratung, bei der ein Mund-Nasen-Schutz obligatorisch ist, bleibt selbstverständlich der Sicherheitsanstand von 1,5 Meter gewahrt.

Supervisionen und Fortbildungen für die Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen und Schulen

Fortbildungen und Supervisionen, die nicht dringlich sind, werden in die Zeit nach den Sommerferien verschoben oder online durchgeführt. Fortbildungen und Supervisionen, die dringlich sind – zum Beispiel weil sie die Themen Krise und Kindeswohlgefährdung betreffen – finden ausschließlich nur in Kleingruppen und unter Beachtung der einschlägigen Abstands-, Hygiene- und Verhaltensregeln statt.

Kontakt zur Beratungsstelle

Telefonische Anmeldung unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 36 60 im Zeitraum Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie ab dem 14. Mai an jedem Donnerstag zusätzlich offene telefonische Sprechstunde von 16 bis 18 Uhr!

04.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Bürgerservice startet mit schrittweiser Öffnung am 6. Mai – Termin erforderlich

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es weiterhin 12 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 214 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 202 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 188 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 14 sind verstorben. Die Krankenhäuser vermelden auch heute zehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Ab Mittwoch, 6. Mai, wird der Bürgerservice im Ämterhaus wieder einzelne Dienstleistungen anbieten. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Für den allgemeinen Publikumsverkehr bleibt das Dienstleistungszentrum auch weiterhin geschlossen.

Bei der schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb hat der Gesundheitsschutz aller Beteiligten oberste Priorität. Deswegen werden im ersten Schritt nur ausgewählte Leistungen in Verbindung mit einer beschränkten Terminvergabe angeboten. Mitarbeitende des Bürgerservice entscheiden im Rahmen einer Dringlichkeitsauswahl über die Vergabe dieser Termine. Ein Termin lässt sich unter der Email-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik sichern – verbunden mit einer ausführlichen Begründung über die Dringlichkeit. Belege, die diese Dringlichkeit stützen, sind ebenfalls beizufügen. Die Online-Terminbuchung bleibt vorerst weiter unmöglich. Im Hinblick auf die stattfindende Kommunalwahl am 13. September werden im Meldewesen vorrangig Umzüge innerhalb Remscheids, Zuzüge nach Remscheid und Ausweisdokumente für nachweislich stattfindende und dringende Reisen bearbeitet. Keine Termine werden für die Verlängerung von Ausweisdokumenten vergeben, die noch Gültigkeit besitzen oder gerade erst abgelaufen sind. Außerdem werden bis auf Weiteres alle Zulassungsvorgänge, die nicht persönlich vorgenommen werden müssen, über Zulassungsdienste und Autohäuser abgewickelt.

03.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Maskenpflicht gilt weiter

Aktuelle Geundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 12 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 214 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 202 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 188 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 14 sind verstorben. Die Krankenhäuser vermelden zehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Maskenpflicht gilt mit neuer Coronaschutzverordnung weiter

Die seit 27. April geltende Verpflichtung, zu bestimmten Gelegenheiten eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt auch mit neuer Coronaschutzverordnung ab 4. Mai weiter. Insbesondere in den Geschäften stellt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) zurzeit einen teils nachlässigen Umgang mit dieser Verpflichtung fest. Zwar wird eine Mund-Nasen-Bedeckung mitgeführt, sie wird aber nicht immer angelegt. Ein Verstoß dieser Art stellt ein bedeutsames Gesundheitsrisiko dar und kann ordnungsbehördlich geahndet werden. Der KOD appelliert an die Remscheiderinnen und Remscheider, sich unbedingt an die Maskenpflicht zu halten. Die verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Beschäftigte und Kunden in Geschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen vor. Gleiches gilt für Beschäftigte und Kunden in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden. Außerdem gilt die verpflichtende Mund-Nasen Bedeckung in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens – zum Beispiel in Physiotherapie-Praxen – und bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs. Für Kinder bis zum Schuleintritt – also in der Regel bis zum sechsten Lebensjahr – gilt die verpflichtende Mund-Nasen Bedeckung nicht. Hier wird angenommen, dass jüngere Kinder in der Regel mit Erwachsenen unterwegs sein dürften, die ihr Kind beaufsichtigen und es auf diese Weise schützen. Auch für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können, gilt die Maskenpflicht nicht. Sie müssen Das allerdings mit einem hausärztlichen Attest belegen können. Der verpflichtende Mund-Nasen-Schutz gilt außerdem ab Montag, 4. Mai, in allen städtischen Verwaltungsgebäuden und insbesondere auf den allgemeinen Verkehrsflächen in den Gebäuden – zunächst für Beschäftigte und bestenfalls ab dem 6. Mai mit der schrittweisen Verwaltungsöffnung auch für Bürgerinnen und Bürger im persönlichen Kontakt mit ihrer Verwaltung, wenn keine anderen Schutzvorkehrungen getroffen sind.

02.05.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Ambulantes Fieberzentrum verringert Öffnungszeit ab 6. Mai │ Spielplätze öffnen am 7. Mai

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell weiter 214 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 200 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vierzehn sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 119 Personen. Die Krankenhäuser vermelden zehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Ambulantes Fieberzentrum verringert Öffnungszeit ab 6. Mai

Das am 30. März in Betrieb genommene Ambulante Fieberzentrum am Standort Sana-Klinikum (Burger Straße 211, 42859 Remscheid) verringert seine Öffnungszeiten und trägt damit dem reduzierten Patientenaufkommen der letzten Tage Rechnung. Ab Mittwoch, 6. Mai, ist es montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr erreichbar. Im Ambulanten Fieberzentrum werden Patientinnen und Patienten, die einen Infekt aufweisen und möglicherweise mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind, untersucht und behandelt. Auf diese Weise bleiben sie von der Risikogruppe der chronisch Kranken und weiteren Patientinnen und Patienten im ambulanten und stationären Bereich räumlich getrennt, eine Vermischung mit hohem Ansteckungsrisiko wird vermieden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachangestellte sichern die direkte Patientenversorgung. Nach ihrer übergangsweisen Unterbringung in den Räumen der Kinderschutzambulanz bietet das Ambulante Fieberzentrum seit Mitte April seine Dienste in einem spendenfinanzierten Medimobil auf dem davor gelegenen Parkplatz an. Für Wartezwecke und Aufnahmeangelegenheiten stehen außerdem Zelte von Feuerwehr Remscheid und Deutschem Roten Kreuz Remscheid zur Verfügung. Das Ambulante Fieberzentrum ist eine Initiative des Krisenstabs COVID-19 der Stadt Remscheid, in dem auch Dr. Bettina Stiel-Reifenrath als Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid vertreten ist. Der Krisenstab hatte Ende März das Konzept eines Fieberzentrums entwickelt und beschlossen. Seitdem leiten Hausärztinnen und Hausärzte Covid-19-sympthomatische Patientinnen und Patienten an das Fieberzentrum weiter. Hier erfolgt eine eingehende Untersuchung, die Weiterleitung an die Hausarztpraxis oder Klinik und gegebenenfalls ein Test auf die COVID-19-Infektion. Menschen mit Infektionssymptomen, die keine Hausarztpraxis haben, können sich gleichermaßen an die Fieberambulanz wenden.

Spielplätze öffnen am 7. Mai

Nach neuer Coronaschutzverordnung in seiner gültigen Form ab dem 4. Mai ist die Nutzung von Spielplätzen ab Donnerstag, 7. Mai, wieder zulässig. Remscheid öffnet stadtgebietsweit ab diesem Tag seine Spielplätze. Eltern sind dazu aufgefordert, die nötigen Abstands-, Hygiene- und Verhaltensregelungen einzuhalten. Für Kinder ist der nötige Abstand von 1,5 Meter kaum einhaltbar. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hierzu: „Ich freue ich heute insbesondere für die Kinder. Ihnen wird ein stückweit Normalität zurückgegeben. Endlich dürfen sie wieder mit Freundinnen und Freunden spielen und sich im Freien gemeinsam austoben. An die Eltern richte ich die herzliche und dringende Bitte: Achten Sie weiter auf sich und Ihre Familie. Halten Sie als Erwachsene unbedingt weiter Abstand zueinander. Und seien Sie weiter Vorbild für Ihre Kinder, auch wenn diese beim Spiel nicht durchweg auf Distanz gehen können“.

30.04.2020: Verwaltungsvorstand beschließt schrittweise Öffnung der Stadtverwaltung Remscheid – Ziel ist der 6. Mai

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Verwaltung stufenweise für den Publikumsbetrieb zu öffnen. Erste Öffnungen sollen schon am Mittwoch, 6. Mai, möglich werden.  

Zielsetzung ist es, einzelne Dienstleistungen von Sozialamt, Jugendamt und Bürgerservice trotz bestehendem Kontaktverbot wieder an den Start zu bringen. Der Gesundheitsschutz aller Beteiligten hat dabei oberste Priorität. Deswegen gilt begleitend zur schrittweisen Öffnung ab Montag, 4. Mai, in allen städtischen Verwaltungsgebäuden und insbesondere auf den allgemeinen Verkehrsflächen in den Gebäuden ein verpflichtender Mund-Nasen-Schutz – zunächst für Beschäftigte und bestenfalls ab dem 6. Mai auch für Bürgerinnen und Bürger im persönlichen Kontakt mit ihrer Verwaltung, wenn keine anderen Schutzvorkehrungen getroffen sind. 

Wie berichtet, arbeiten die Verantwortlichen der unterschiedlichen Verwaltungsbereiche seit Verkündung der neuen Coronaschutzverordnung am 17. April mit Hochdruck an bereichsbezogenen Hygienekonzepten, die eine schrittweise Öffnung der Verwaltung unter Wahrung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln aus Gesundheits- und Arbeitsschutz für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger zulassen. 

Für ein stufenweises Hochfahren verbunden mit einem reduzierten Publikumskontakt – beispielsweise für eine eingeschränkte Terminvergabe oder das Angebot ausgewählter Leistungen – müssen sämtliche Voraussetzungen, die für die Sicherheit der Mitarbeiterschaft und der Remscheiderinnen und Remscheider und in den jeweiligen Verwaltungsbereichen erforderlich sind, erfüllt werden. Sind beispielsweise sogenannte Spuckschutzwände im Publikumsverkehr nötig, müssen diese vor einer Öffnung installiert sein. 

Der Remscheider Verwaltungsvorstand wird sich in seiner wöchentlichen Sitzung laufend mit der schrittweisen Verwaltungsöffnung befassen und entscheiden, in welchen Bereichen einzelne Dienstleistungen wieder für den Publikumsverkehr freigegeben werden können.

Welche Bereiche der Verwaltung wann und mit welchen Leistungen wieder starten, wird zeitnah berichtet.


30.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) │ Bestattungen und Totengebete in Remscheid ab dem 1. Mai │ „Face Shield“

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell weiter 213 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

191 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vierzehn sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 217 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden elf positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) stärkt soziale Dienstleister in Zeiten der Corona-Krise

Sozialdienstleister können rückwirkend vom 16. März bis 30. September bei der Stadt Remscheid als örtlichem Sozialhilfeträger und Jugendhilfeträger Zuschüsse in Höhe von maximal 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Abrechnungen beantragen, wenn sie aufgrund der Corona-Krise ihre Leistungen nicht erbringen können und deswegen dringend benötigte Einkünfte wegbrechen. Zuvor müssen die Sozialdienstleister allerdings sogenannte vorrangige Mittel wie beispielsweise Kurzarbeitergeld oder Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz geltend gemacht haben. Außerdem müssen sie sich aktiv in die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise einbringen. 

Viele soziale Dienstleister sind aufgrund der Corona-Krise in ihrer Existenz gefährdet. Betroffen ist das gesamte Spektrum sozialer Arbeit wie beispielsweise Werkstätten für Menschen mit Behinderung, deren Betrieb eingeschränkt wurde, Versorgungs- und Rehabilitationseinrichtungen, deren Belegungszahlen eingebrochen sind oder Einrichtungen der Arbeitsförderung und Anbieter von Sprachkursen, die keine Maßnahmen mehr durchführen können. 

Vor diesem Hintergrund hat der Bundestag das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) beschlossen. Es soll die teils existenzielle Bedrohung durch finanzielle Einbußen der sozialen Dienstleister im Rahmen der SARS-CoV2-Pandemie durch planbare und verlässliche Transferzahlungen bekämpfen. Im Gegenzug sollen die sozialen Dienstleister mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Kapazitäten zur Krisenbewältigung beitragen. Die Beantragung von Zuschussleistungen ist deshalb mit einer Erklärung zu Art und Umfang von vorhandenen Ressourcen verbunden, die zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise zur Verfügung gestellt werden können. 

„Fatal wäre, wenn Sozialdienstleister in Folge ihrer Einnahmeausfälle in Corona-Zeiten so sehr in finanzielle Schieflage geraten, dass sie später nicht mehr für die Betreuung von Menschen mit Hilfebedarf zur Verfügung stehen. Integrationshelferinnen und Integrationshelfer, die Kindern mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung im Schulunterricht assistieren, sind ein wichtiges Beispiel dafür. Ihre Einsätze fallen in Zeiten der allgemeinen Schulschließung bis auf Weiteres aus. Aber wir benötigen sie dringend, sobald der Schulunterricht wieder startet. Deswegen ist es richtig, dass wir hier für einen wirtschaftlichen Ausgleich sorgen und gleichzeitig die qualifizierten Beschäftigten der Träger sinnhaft zur Krisenbewältigung einsetzen“, so Sozial- und Jugenddezernent Thomas Neuhaus zum SodEG. 

Kontakt und Information

SodEG-Hilfen im Zuständigkeitsbereich der städtischen Fachdienste Soziales und Wohnen sowie Jugend können beim Fachdienst Jugend, Matthias Fitzek, Email: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Rufnummer (0 21 91) 16 - 37 05, beantragt werden.

Bestattungen und Totengebete in Remscheid ab dem 1. Mai

Nach der neuen Coronaschutzverordnung sind ab dem 1. Mai wieder Versammlungen zur Religionsausübung „unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln“ erlaubt. Nach einem gemeinsamen Gespräch zwischen Stadt, Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften gibt es jetzt die neu zu beachtenden Eckpunkte für Bestattungen und Totengebete. 

Bestattungen

Die Trauerhallen beziehungsweise Friedhofskapellen dürfen wieder geöffnet werden. Wie viele Personen sich bei einer Bestattung in der Halle aufhalten dürfen, ist abhängig von der örtlichen Situation. Die konkrete Teilnehmerzahl legt der jeweilige Friedhofsträger für sein Gebäude unter Beachtung des 1,5 Meter-Abstands selbst fest.

Innerhalb der Trauerhallen sind bis zum Erreichen des Sitzplatzes Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Gebetsbücher stehen aus hygienischen Gründen nicht zur Verfügung. Auf Gesang soll verzichtet werden.

Drinnen wie draußen dürfen maximal 25 Personen an der Bestattung teilnehmen. Immer ist für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu sorgen. Sollte im Einzelfall eine größere Trauergemeinde erforderlich sein, muss das der Friedhofsträger im Vorab genehmigen. 

Überblick: Aktuellen Kapazitäten der Friedhofskapellen in Remscheid

Evangelischer Südfriedhof, Stadtfriedhof und Westfriedhof: 25 Personen

Waldfriedhof Reinshagen und Parkfriedhof Bliedinghausen: 20 Personen

Waldfriedhof Lennep: 15 Personen 

Totengebete

Totengebete der muslimischen Gemeinden sind bei der Ordnungsbehörde im Vorab per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik anzumelden. Die Gemeinde ist für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln verantwortlich. 

Teilnehmerlisten bei Nutzung der Friedhofskapellen

Die Gäste einer Trauerfeier haben sich mit Vorname,

„Face Shield“ ersetzt keine Mund-Nasen-Bedeckung

Die sogenannten „Face Shields“ – Gesichtsvisiere aus gebogenem Plastik – ersetzen nicht die verpflichtende textile Mund-Nasen-Bedeckung, weil sie den Austritt von Aerosolen zulassen. Sie können als Ergänzung getragen werden.

Nur Menschen, die aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind, dürfen Face-Shields als Ersatz tragen.


29.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Maskenpflicht gilt auch in Physiotherapie-Praxen

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 213 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

186 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vierzehn sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 248 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden dreizehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Maskenpflicht gilt auch in Physiotherapie-Praxen 

Nach der neuen Coronaschutzverordnung mit Gültigkeit bis zunächst 3. Mai gilt die verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung für Beschäftigte und Kunden in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Hierzu gehören auch Physiotherapie-Praxen.


28.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Teilöffnung von Zentralbibliothek und Stadtarchiv zum 5. Mai

Aktuelle Gesundheitslage 

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind bedauerlicherweise zwei weitere Todesfälle zu vermelden. Es handelt sich hierbei um einen 80jährigen Remscheider und eine 88jährige Remscheiderin – beide mit unterschiedlichen Grunderkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell weiterhin 210 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

168 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vierzehn sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 310 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Teilöffnung von Zentralbibliothek und Stadtarchiv zum 5. Mai

Nach Schließung der Öffentlichen Bibliothek und des Stadtarchivs im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen wird der Publikumsbetrieb in beiden städtischen Kultureinrichtungen ab Dienstag, 5. Mai, wieder aufgenommen. Neben den gängigen Abstands- und Hygieneregeln machen das besondere Schutzmaßnahmen und Nutzungseinschränkungen möglich.  

Öffentliche Bibliothek

Im ersten Schritt wird am 5. Mai zunächst die Zentralbibliothek in der Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid, öffnen. Hier wird es möglich sein, Medien zu entleihen und zurückzugeben. Das Schülerlernzentrum, der Zeitungs- und Zeitschriftenlesesaal sowie sonstige Sitz- und Aufenthaltsgelegenheiten werden nicht zur Verfügung stehen. Zum Schutz von Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden wird es eine Besucherreglementierung geben, nach der sich maximal sechszehn Nutzerinnen und Nutzer zeitgleich im Gebäude bewegen dürfen. Zu beachten ist, dass der Zugang zur Zentralbibliothek ausschließlich über den Seiteneingang möglich sein wird und der Zutritt zum Gebäude gemäß Coronaschutzverordnung nur nach Vorzeigen des Nutzerausweises erfolgen kann.

Es gelten übergangsweise diese Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. 

Stadtarchiv

Im Historischen Zentrum Remscheid wird ab dem 5. Mai das Archiv wieder öffnen. Dadurch ist die historische Forschung zumindest teilweise wieder möglich. Auch hier gibt es Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen für Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende: Die Arbeitsplätze für Eigenrecherche und Sichtung von Archivalien werden auf zwei Plätze reduziert. Die übliche Beratung und der persönliche Kontakt vor Ort entfallen und damit auch die besonders beratungsintensive Familienforschung.

Der Besuch im Stadtarchiv ist übergangsweise schriftlich anzumelden. Hierfür steht unter www.remscheid.de ein Formular zur Verfügung, das auch das Anliegen abfragt. Passend zu Anmeldung und Anliegen wird der Besuch im Stadtarchiv vorbereitet und die benötigten Unterlagen werden bereitgelegt. Für die Sichtung von Archivalien, die zusätzlich benötigt werden, muss ein neuer Termin abgesprochen werden. Anfallende Kosten können bargeldlos beglichen werden. 

27.04.2020:Aktuelle Gesundheitslage │ Gemeinsam gegen die Coronavirus-Pandemie

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 210 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

168 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, zwölf sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 291 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Maskenübergabe am 24. April

Gemeinsam gegen die Coronavirus-Pandemie 

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş hat ein europaweites Näh-Projekt zur Unterstützung von systemrelevanten Berufsgruppen unter dem Namen „Wir danken mit Masken“ gestartet.  

Tägliche Meldungen über Engpässe bei der Herstellung und Lieferung von Schutzmasken und das erhöhte Ansteckrisiko der Beschäftigten in den systemrelevanten Berufsgruppen haben in der Remscheider Moscheegemeinde IGMG den Wunsch ausgelöst, sich bei den Menschen für ihre unschätzbar wichtige Arbeit nicht nur mit Worten, sondern mit Taten zu bedanken. In Heimarbeit haben die Frauen der IGMG Alltagsmasken in bunten Stoffen und Farben genäht. 

Am Freitag, 17. April, konnte die Berufsfeuerwehr Remscheid 112 (!) Gesichtsmasken in Empfang nehmen, um sie bereits am darauffolgenden Samstag an Pflegeheime zu verteilen. Die Rückmeldung bei der Feuerwehr lautete „Vielen Dank für die schönen Masken“. 

Am 24. April haben die beiden Vorsitzenden der Frauengruppe des IGMG, Frau Hülya Gündüz und Frau Meryem Söylemez, sowohl Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als auch den Mitarbeitenden des Kommunalen Integrationszentrums ihre persönlichen Masken überreicht. Vor dem Hintergrund, dass ab dem 27. April in ganz NRW die Maskenpflicht gilt, ist das ein tolles Geschenk mit starker Signalwirkung. 

Wie Frau Meryem Söylemez betont, möchte die Moscheegemeinde IGMG ihre Glaubensschwestern der übrigen Remscheider Moscheegemeinden dazu ermuntern, es ihnen gleich zu tun. „In der Krise sind wir alle Brüder und Schwestern ohne Unterscheidung nach Herkunft oder Religion. Nur gemeinsam können wir diese Krise bezwingen und gestärkt daraus hervorgehen.“ Auch fügte sie hinzu, dass die Feuerwahr noch weitere 90 Masken erhalten wird, um sie an die notwendigen Stellen zu verteilen. 

Wir sagen DANKE!


26.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es weiterhin 210 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

167 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, zwölf sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 295 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

ACHTUNG ***Weiter gilt: Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


25.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 210 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

167 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, zwölf sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 302 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden sechszehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation (Hiervon werden drei Personen beatmet.). Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


Die Zahlung von Elternbeiträgen wird für Mai 2020 ausgesetzt

Aufgrund der weiterhin bestehenden Einschränkungen bei der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und des Offenen Ganztags wird die Stadt Remscheid die für Mai fälligen Elternbeiträge aussetzen. Diese Regelung gilt auch für Essensgeld in städtischen Einrichtungen. Diese Aussetzung stellt im Gegensatz zum Verfahren im April 2020 keinen Verzicht auf die Beiträge dar. Diese Regelung wird erst dann möglich sein, wenn sich das Land und die kommunalen Spitzenverbände auf eine Regelung zur Finanzierung des Beitragsverzichts geeinigt haben und ggf. der Rat der Stadt Remscheid einen entsprechenden Beschluss herbeigeführt hat. Die Aussetzung verfolgt das Ziel, die Familien liquiditätsmäßig im Mai zu entlasten, da die epidemische Lage in Nordrhein-Westfalen vom Landtag vorläufig bis zum 14. Juni 2020 festgestellt wurde.

FAQ-Liste

Verzichtet die Stadt Remscheid auf Elternbeiträge?
Nein, zwar hat die Stadt Remscheid im April 2020 auf die Elternbeiträge verzichtet, doch (noch) fehlt eine vergleichbare Regelung für Mai 2020.

Warum wählt die Stadt Remscheid diese Regelung?
Mit der jetzigen Regelung soll Zeit gewonnen werden, um eine landesweite Regelung im Einvernehmen zwischen Gemeinden und Land zu schaffen. Die Beiträge müssen deshalb nicht im Mai gezahlt werden. Mit einer Landesregelung wird auch geklärt sein, ob und in welchem Umfang auf Elternbeiträge verzichtet wird. Dann kann der Rat der Stadt Remscheid einen entsprechenden Beschluss fassen.

Wie erfahre ich von den weiteren Schritten? Sobald eine endgültige Regelung für Mai 2020 getroffen ist, wird die Stadt Remscheid darüber informieren.

Was muss ich machen, wenn ich der Stadt Remscheid ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt habe?
Sie brauchen nichts zu unternehmen. Die Abbuchung findet im Mai 2020 nicht statt.

Was muss ich machen, wenn ich einen Dauerauftrag für mein Konto eingerichtet habe?
Sie können diesen Dauerauftrag für Mai 2020 aussetzen.  


24.04.2020: Neue Coronaschutzverordnung regelt landesweite Maskenpflicht ab dem 27. April – Lockerung stehen im Einzelhandel und bei Gottesdiensten an

Neue Coronaschutzverordnung regelt landesweite Maskenpflicht ab dem 27. April – Lockerung stehen im Einzelhandel und bei Gottesdiensten an 

Die in dieser Woche angekündigte landesweite Maskenpflicht hat die Landesregierung nunmehr mit der Verpflichtung, zu bestimmten Gelegenheiten eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, in eine neue Coronaschutzverordnung gegossen. Sie tritt am 27. April in Kraft und gilt zunächst bis 3. Mai. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz betont nochmals die Wichtigkeit einer verpflichtenden Mund-Nasen-Bedeckung, die beispielsweise Alltagsmaske, Schal oder Tuch sein kann. Er ruft alle Remscheiderinnen und Remscheider dazu auf, dieser Neuregelung unbedingt Folge zu leisten. “Die Maskenpflicht ist ein ganz wesentlicher Baustein beim Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Sie ist überall dort, wo Nähe zueinander unvermeidbar ist, unverzichtbar“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.  

Die neue Coronaschutzverordnung empfiehlt, eine textilen Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht eingehalten werden kann. Die Landesregierung stellt ausdrücklich klar, dass diese Empfehlung nicht für Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr und Rettungsdienst und Katastrophenschutz gilt, in denen der Mindestabstand unterschritten werden muss. 

Eine verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung sieht die neue Coronaschutzverordnung für Beschäftigte und Kunden in Geschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen vor. Gleiches gilt für  Beschäftigte und Kunden in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden. Außerdem gilt die verpflichtende Mund-Nasen Bedeckung in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens und bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs. 

Für Kinder bis zum Schuleintritt – also in der Regel bis zum sechsten Lebensjahr– gilt die verpflichtende Mund-Nasen Bedeckung nicht. Hier wird angenommen, dass jüngere Kinder in der Regel mit Erwachsenen unterwegs sein dürften, die ihr Kind beaufsichtigen und es auf diese Weise schützen.

Auch für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können, gilt die Maskenpflicht nicht. Sie müssen Das allerdings mit einem hausärztlichen Attest belegen können. 

Lockerung für Einzelhandel und bei Versammlungen zu Religionsausübung

Unter Beachtung der gängigen Abstands- und Hygieneregeln lässt die neue Coronaschutzverordnung auch Lockerungen zu. Ab dem 27. April dürfen Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen, wenn sie die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren. Diese Lockerung kommt vielen geschlossenen Geschäften im Alllee-Center Remscheid und auf der Alleestraße entgegen, die damit ab Montag wieder öffnen dürfen. 

Die neue Coronaschutzverordnung regelt auch, dass ab dem 1. Mai wieder Versammlungen zur Religionsausübung, also beispielsweise Gottesdienste, „unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln“ stattfinden dürfen. Welche das sind, wird die Stadtspitze zu Beginn kommender Woche klären. Hierzu wird sie die Vertreterinnen und Vertreter der in Remscheid ansässigen Glaubensgemeinschaften zu einem gemeinsamen Gespräch einladen. 

Keine Mund-Nasen-Bedeckung – und jetzt?

Wer gegen die Pflicht, eine textilen Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, verstößt, handelt ordnungswidrig.

Die Remscheider Ordnungsbehörde wird dem nachgehen. Zunächst soll es aber bei einer Ermahnung bleiben. Remscheiderinnen und Remscheidern, die der neuen Verpflichtung nicht nachkommen, muss aber klar sein, dass sie sich und andere gefährden. Bei massiven Verstößen wird das auch geahndet.


24.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Leider ist eine weitere Person verstorben. Es handelt sich eine 89-Jährige mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an COVID-19 erkrankt war. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 209 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

165 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, zwölf sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 321 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden sechszehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


23.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Neues Beratungsangebot für medizinisches Fachpersonal, Pflege- und Rettungskräfte │ „Helferlein-Karten“ werden erneuert │ Reduzierte Hotline für Ältere und Vorerkrankte

Aktuelle Gesundheitslage 

Leider sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Damen – die eine 83-jährig, die andere 94-jährig – und einen 86 Jahre alten Herren mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an COVID-19 erkrankt waren. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 205 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

143 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, elf sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 372 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden sechszehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Stadt Remscheid sorgt in Kooperation mit Remscheider Beratungseinrichtungen, Seelsorgerinnen und Seelsorgern für erweitertes Hotline-Angebot 

Beschäftigte in Remscheider Kliniken, Pflegeheimen, mobilen Pflegediensten und im Rettungsdienst können sich ab sofort an die Hotline (0 21 91) 16 - 3888 wenden oder Kontakt über geschützte E-Mail-Adresse als Grafik suchen, wenn sie Hilfe bei akuten Belastungen durch die momentane Arbeitssituation benötigen oder wenn sie Fragen zum persönlichen Umgang mit aktuellen Herausforderungen haben. Auch allgemeine Entlastung kann ein Thema sein.  

Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr mit Teammitgliedern der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid besetzt. Sie unterstützen durch Beratung im Sinne einer kurzfristigen Stabilisierung, zeigen Wege zur Alltagsentlastung auf und beraten zu weiterführenden Hilfen. Möglich ist ein direktes Beratungsgespräch oder die Vereinbarung eines Telefontermins.

Selbstverständlich werden sämtliche Anliegen vertraulich behandelt, alle Beratenden unterliegen der Schweigepflicht. 

Das neue Beratungsangebot für medizinisches Fachpersonal, Pflege- und Rettungskräfte versteht sich als Ergänzung zu den bekannten Seelsorge- und psychosozialen Unterstützungsangeboten vor Ort. Es geht zurück auf die Initiative der Arbeitsgruppe „Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen“, die sich im Auftrag des Krisentabs der Stadt Remscheid mit Fragen rund um Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen in Zeiten der COVID-19-Erkrankungen befasst. 

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe variieren je nach Themenfeld. Mit dem Aufbau einer psychologisch/seelsorgerischen Unterstützung für medizinische Fachkräfte, Pflegekräfte und den Rettungsdienst haben sich Remscheider Seelsorgerinnen und Seelsorger und Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung beschäftigt. 

Im Zuge ihrer Tätigkeit hat die Arbeitsgruppe „Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen“ bereits Anfang April unter derselben Telefonnummer eine Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung geschaltet. Seitdem stehen unter der Hotline (0 21 91) 16 - 3888 psychologisch ausgebildete und erfahrene Beraterinnen und Berater der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid für eine einmalige oder wiederholte telefonische Beratung zur Verfügung. Themen wie familiäre Konflikte, Sorgen um Angehörige, Ängste, soziale Isolation, Streit um die Hausaufgaben der Kinder oder Umgang mit Tod und Trauer stehen hier im Vordergrund. Gemeinsam wurde außerdem eine Handreichung mit den wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen für Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften entwickelt.

„Helferlein-Karten“ werden automatisch erneuert! 

In den letzten Wochen hat die Stadt Remscheid „Helferlein-Karten“ an Menschen ausgestellt, die ehrenamtlich – unter Umständen auch für mehrere Personen – einkaufen gehen. Dies hilft zu belegen, nicht etwa für sich selbst, sondern für ältere Menschen unterwegs zu sein. Denn wer für mehrere Seniorinnen und Senioren einkauft, dessen Einkaufswagen ist meist voll! Die oder derjenige tut dies aber nicht für sich, sondern für das Wohl älterer Menschen! Bitte seien Sie rücksichtsvoll im Umgang miteinander! 

Weit über 500 Freiwillige haben in den letzten Wochen die „Helferlein-Karte“ bekommen, mit der die Stadt Remscheid sie bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen möchte. 

Die bis 30.04.20 gültigen „Helferlein-Karten“ werden automatisch im Laufe des Monats aktualisiert und mit der Post verschickt. Wer also bereits eine „Helferlein-Karte“ besitzt, braucht nur abzuwarten!

Interesse? Helfen Sie mit! Anfragen unter Rufnummer (0 21 91) 46 45 351 oder per E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik!

Hotline für Ältere und Vorerkrankte reduziert Erreichbarkeit 

Das Anrufaufkommen der Hotline für Ältere und Vorerkrankte mit der Rufnummer (0 21 91) 46 45 351 ist stark rückläufig. Die telefonische Erreichbarkeit wird deswegen auf Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr verkürzt.  


22.04.2020: Oberbürgermeister Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus begrüßen aktuelle Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht ab kommenden Montag

Oberbürgermeister Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus begrüßen aktuelle Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht ab kommenden Montag 

Ab kommenden Montag (27.04.) gibt es eine landesweite Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und in Ladenlokalen. Das hat heute die Landesregierung bekannt gegeben. In Remscheid wird also ab Montag Maske getragen.  

Die heute im Rahmen einer Pressekonferenz von Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, bekannt gegebene Entscheidung für eine landesweite Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Ladenlokalen ab dem 27. April begrüßen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus ausdrücklich. „Wir haben sehr darauf gedrungen, dass die Maskenpflicht eingeführt wird. Nach den seit Wochenbeginn geltenden Lockerungen von Corona-Restriktionen kommen die Menschen wieder mehr zusammen. Deswegen ist es gerade jetzt so wichtig, uns zusätzlich zu schützen. Das gilt vor allem für Bus und Bahn oder Geschäfte, in denen wir oft den nötigen Abstand nicht einhalten können. Hier müssen wir zum Schutz vor Infektionen alle eine Maske tragen. Das darf nicht in der Verantwortung des Einzelnen liegen“, so Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist von der Richtigkeit der Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen überzeugt: „Ohne die heute getroffene Entscheidung der Landesregierung hätten wir notfalls eine eigene Maskenpflicht gemeinsam mit unseren bergischen Partnern Solingen und Wuppertal verfügt. So hatten wir es abgesprochen. Dass nun eine landesweit einheitliche Regelung kommt, ist selbstverständlich die bessere Alternative. Sie verhindert einen Flickenteppich an Corona-Vorschriften in den einzelnen Städten, was zu viel zusätzlicher Irritation und Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern geführt hätte. Wenn sich alle Bundesländer zur Maskenpflicht bekennen, wird außerdem eine fast bundeseinheitlich geltende Regelung erreicht.“

„Wichtig ist, dass es hier nicht um die Pflicht geht, eine medizinische Maske zu tragen. Sie ist den Profis in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen vorbehalten. Ob Mund-Nase-Schutz, Comunity-Maske, Schal oder Tuch – zu was man greift, kann jede und jeder für sich entscheiden. Hauptsache ist, der Schutz verhindert, dass man selbst Tröpfchen in die Umgebung weitergibt“, erklärt Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus die Regelung und macht klar, dass sich niemand sorgen muss, keine geeignete Maske am Montag parat zu haben.

„Die allgemeine Maskenpflicht ist der richtige Weg. Wir werden jetzt zunächst die heute angekündigte passende Landesverordnung abwarten und für Remscheid bewerten. Ich gehe davon aus, dass sich die versprochenen Regelungsinhalte tatsächlich wiederfinden. Anschließend werden wir entscheiden, welche Absprachen zur Vorbereitungen der Maskenpflichteinführung noch bis Montag zu treffen sind“, sagt Oberbürgermeister Mast-Weisz mit Blick auf die nächsten Tage.

Die Maskenpflicht ab Montag kommt für den Schulstart morgen leider zu spät. Schülerinnen, Schüler und Eltern sollten auch ohne Maskenpflicht bereits ab Donnerstag (23.04.) nur mit Alltagsmaske die Busse zu betreten.


22.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Anrufrückgang bei Hotline für medizinische Informationen führt zu reduzierter Öffnungszeit

Aktuelle Gesundheitslage 

Leider ist eine weitere Personen verstorben. Es handelt sich um eine 83jährige Remscheiderin mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an COVID-19 erkrankt ist. 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 203 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

130 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, acht sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 439 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Anrufrückgang bei Hotline für medizinische Informationen führt zu reduzierter Öffnungszeit 

Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 verkürzt seine telefonische Öffnungszeit wegen rückläufiger Nachfrage: An den Wochenenden und Feiertagen ist es bis auf Weiteres von 9 bis 12 Uhr erreichbar.


21.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Stadt startet neues Corona-Sozialmonitoring

Aktuelle Gesundheitslage

Leider sind in den vergangenen Tagen weitere drei Personen verstorben. Aufgrund von Meldeverzögerungen lagen die Meldungen erst zur heutigen Sitzung des Krisenstabes vor. Damit ist die Gesamtzahl der verstorbenen Personen auf sieben angestiegen. Es handelt sich dabei um fünf Männer und zwei Frauen im Alter von 72 bis 90 Jahren. Alle litten an multiplen Grunderkrankungen und auch an COVID-19-Erkrankungen.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 200 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

112 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, sieben sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 475 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Der Krisenstab hat sich in der heutigen Sitzung grundsätzlich für die Einführung einer „Maskenpflicht“ ausgesprochen und dringend kurzfristig um eine landeseinheitliche Regelung gebeten.

Stadt startet neues Corona-Sozialmonitoring  

Das Sozialdezernat der Stadt Remscheid betreibt ab sofort ein Corona-Sozialmonitoring als kontinuierliches Beobachtungssystem. Es nutzt hierfür alle verfügbaren Informationen des Fachdezernates Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport zum Corona-Infektionsgeschehen. Im Zuge des Monitorings werden demografische Angaben, Gesundheitsdaten und Arbeitsmarktdaten monatlich fortgeschrieben, was eine Darstellung der Datenentwicklung im Zeitverlauf und deren Bewertung ermöglicht. Im Vordergrund des Monitorings steht die soziale Dimension der Pandemie. 

Das Monitoring beschreibt in der jetzt vorliegenden Erstfassung vor allem die Ausgangssituation vor Auftreten des Corona-Virus. Mit der beabsichtigten fortlaufenden Datenerhebung werden aktuelle Entwicklungen mit zeitlichem Abstand abgebildet. Dies trifft insbesondere auf die Arbeitsmarktdaten.

Daten, in denen die Auswirkungen des Infektionsgeschehens bereits sichtbar sind, sind die Angaben zum Corona Verlauf – sie werden täglich aktualisiert – , die wöchentlich fortgeschriebene Statistik zur Corona-Hotline sowie die Daten zur Kurzarbeit. 

Kontakt – Corona-Sozialmonitoring:

Stadt Remscheid - Fachdezernat für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport

Meika Sternkopf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: (0 21 91) 16 - 2233, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

20.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 197 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

106 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vier sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 495 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden neunzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


19.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 196 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

105 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vier sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 536 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden 19 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

ACHTUNG ***Weiter gilt: Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

18.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 194 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

100 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vier sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 591 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation (Vier werden beatmet). Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


17.04.2020: Appell von Oberbürgermeister Mast-Weisz an die Remscheiderinnen und Remscheider zur neuen Coronaschutzverordnung

17.04.2020: Appell von Oberbürgermeister Mast-Weisz an die Remscheiderinnen und Remscheider zur neuen Coronaschutzverordnung & FAQs zur Wiedereröffnung von Schulen

Die gestern durch die Landesregierung für Nordrhein-Westfalen konkretisierenden Regelungen der von der Bundesregierung und den Landesregierungen beschlossenen Lockerungen liegen nunmehr in Form der neuen Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO vor.  Diese Verordnung tritt kommenden Montag in Kraft. Heute wurden die konkreten Auswirkungen für Remscheid betrachtet.  

„Die aktuellen Zahlen in Deutschland geben uns die Möglichkeit, sehr vorsichtig an einigen Punkten die bisherigen Regelungen aufzulockern. Dies verdanken wir dem disziplinierten Verhalten aller. Wir dürfen jedoch keinesfalls vergessen, dass wir uns weiter in einer pandemischen Lage befinden: Diese Lockerungen sind ein Versuch; wir müssen die Entwicklung des Infektionsgeschehens jetzt sehr genau betrachten. Wir müssen dringend weiterhin die geltenden Regelungen einhalten – anderenfalls müssen wir auch damit rechnen, dass die Lockerungen wieder zurückgenommen werden können.“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Bei einem positiven Verlauf sind jedoch auch weitere Schritte zurück zur „Normalität“ denkbar. Ich appelliere daher an jeden Einzelnen/jede Einzelne, sich solidarisch an die Vorgaben zu halten!“ 

Hierzu wendet sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auch in einer Videobotschaft an die Remscheiderinnen und Remscheider, die über die städtische Homepage, Facebook und Instagram abrufbar ist (https://youtu.be/12kfHWt0v8c).

Wie gestern bereits mitgeteilt: Bis auf Weiteres gilt die Aufrechterhaltung des Kontaktverbots. Das hat auch unmittelbar Auswirkung auf den städtischen Dienstbetrieb. Die Verwaltungsbereiche bleiben – so, wie bisher –, geschlossen. Es gilt aber der Arbeitsauftrag an die Verantwortlichen der unterschiedlichen Verwaltungsbereiche, zu überprüfen, welche einzelnen Bereiche unter Wahrung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln sukzessive hochgefahren werden können. Bereichsbezogene Hygienekonzepte werden im Falle einer Lockerung des allgemeinen Kontaktverbots die schrittweise Öffnung der Verwaltung für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger sichern. Hierunter fällt auch die Frage einer möglichen Öffnung der Öffentlichen Bibliothek der Stadt Remscheid.

Klar ist jetzt, dass Geschäfte bis zu einer  regulären Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter ab Montag, 20. April, wieder öffnen dürfen. Dies gilt ausdrücklich auch für Ladenlokale innerhalb Einkaufszentren.

Neu öffnen dürfen grundsätzlich (unabhängig von der Verkaufsfläche) Buchhandlungen, KFZ-Händler, Fahrradhandlungen, Einrichtungshäuser und Babyfachmärkte. Für alle gilt: Es sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen. Diese Vorgaben werden engmaschig durch den Kommunalen Ordnungsdienst überwacht; die Nichteinhaltung wird sanktioniert.

Veranstaltungen bleiben bis auf wenige Ausnahmen weiterhin verboten. Hierzu zählen Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge (z. b. Blutspendetermine) dienen, aber auch Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz als Ausnahme genehmigt werden. Hier sind jedoch sehr enge Grenzen gesetzt.

Zum Thema Beisetzungen gelten die in Remscheid mit den Bestattern vereinbarten Regelungen weiterhin.

Für die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Schulen gibt es bisher nur wenige Konkretisierungen. Es ist davon auszugehen, dass dies im Laufe der nächsten Woche erfolgen wird.

Nachfolgend werden die wichtigsten Fragen zu Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln in Schulen beantwortet (Stand: 17.04.2020). Außerdem gibt’s Tipps für weitergehende Informationen. 

1. Müssen die Räume in der Schule gelüftet werden? Wenn ja, wie lange?

Ein regelmäßiges Lüften der Klassenräume, möglichst ein Stoßlüften/Querlüften bei weit geöffnetem Fenster wird generell zur Verbesserung der Luftqualität empfohlen. Dies muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Möglich ist z.B. ein Lüften zu Beginn/Ende einer Unterrichtsstunde unter Anwesenheit des Lehrers. Ein Luftaustausch muss erfolgen. Die dafür benötigte Zeit ist abhängig von den räumlichen Gegebenheiten, z.B: Möglichkeit zur Querlüftung. Werden die Räume fremdbelüftet (RLT, Klimaanlage etc.), so ist von einem ausreichenden Luftwechsel auszugehen und es sind keine weiteren Maßnahmen zu treffen. 

2. Sind gehäufte Reinigungszyklen erforderlich?

Eine Reinigung sollte täglich nach Ende des Betriebes erfolgen. Besondere Maßnahmen sind dabei nicht zu ergreifen. Besonders wichtig ist eine tägliche Reinigung der Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische, WC-Anlagen etc. Die Fußböden müssen natürlich optisch sauber sein, spielen aber bei der Erregerübertragung keine Rolle. 

3. Müssen die Räume oder Oberflächen in der Schule desinfiziert werden?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, ist in der jetzigen COVID-Pandemie nicht generell erforderlich. Gleichwohl ist zu erwarten, dass es in der ersten Phase des schulischen Re-Starts innerhalb des Schulgebäudes eine Zeit dauern wird, bis alle Vorgaben und Empfehlungen für Abstand, Verhalten und Handhygiene reibungslos und zielführend ineinandergreifen können. Hier kann die tägliche Flächendesinfektion von Tischen, Handläufen und Türgriffen eine sinnvolle, flankierende Ergänzung darstellen. Eine Desinfektion kann weiterhin in Erwägung gezogen werden bei sichtbarer Verschmutzung mit potentiell infektiösem Material wie Speichel, Erbrochenem oder Stuhl. Eine Desinfektion der Schule ist vor Wiedereröffnung nicht erforderlich! 

4. Ist Händedesinfektionsmittel in Schulen erforderlich?

Nein. Laut RKI stellt die konsequente Umsetzung des Händewaschens mit Wasser und Seife eine wirksame Maßnahme gegen die Übertragung von Krankheitserregern außerhalb von medizinischen Einrichtungen dar. Selbstverständlich sollte sein, dass alle Waschgelegenheiten mit Flüssigseife und Einmaltüchern ausgestattet sind. 

5. Muss in jedem (Klassen)Zimmer ein Waschbecken sein?

Nein. Wenn aber Waschbecken in den (Klassen)zimmern vorhanden sind, sollten sie als Handwaschbecken genutzt und ggf. Flüssigseife und Einmal-Handtücher zur Verfügung gestellt werden. Dies fördert die Möglichkeit, das Händewaschen zu beaufsichtigen. Es sollte seitens der Lehrer darauf geachtet werden, dass die Lehrer sowie Kinder/Schüler die Hände regelmäßig waschen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-

Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, z.B. nach Naseputzen, vor Mahlzeiten... 

6. Muss an den Waschbecken/Sanitäranlagen warmes Wasser zur Verfügung stehen?

Nein, die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle bei der Elimination von Viren. 

7. Sind Wasser und Seife ausreichend, um damit Viren zu beseitigen?

Ja, außerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens bedarf es keiner zusätzlichen Desinfektion. Händewaschen und Händedesinfektion zusammen wäre sogar schädlich für die Haut und ist deshalb nicht empfehlenswert. 

8. Welche Handtücher sind zu benutzen?

Die Verwendung von Papier-Einmalhandtüchern ist zu empfehlen und zu bevorzugen. Alternativ können Mehrweghandtücher verwendet werden, wenn diese personalisiert sind und regelmäßig gewaschen werden. Allerdings muss dann sichergestellt werden, dass diese Handtücher tatsächlich nur personalisiert verwendet werden. Dies ist z.B. in Kindertageseinrichtungen schwierig. 

9. Wieviel Abstand muss beim Transport der Schüler eingehalten werden?

Analog zur bekannten Abstandsregelung sind auch beim Transport möglichst 1,5m einzuhalten. Ist dies nicht einzuhalten, ist das Tragen eines selbstgenähten Mund-Nase-Schutzes zu erwägen, aber nicht vorgeschrieben. 

10. Muss bei Risikogruppen (z.B. schwerst Mehrfachbehinderte) ein anderer Abstand eingehalten werden?

Nein, der Mindestabstand schützt unabhängig von Risikogruppen.

11. Müssen Schüler und/oder Lehrer einen Mund-Nase-Schutz (MNS) tragen?

Nein, dies ist bei Einhaltung der Abstandsregel nach jetzigem Kenntnisstand nicht erforderlich. Bei Einhaltung der Empfehlungen (Mindestabstand, Händewaschen, Hustenetiquette etc.) ist das Übertragungsrisiko gering. Ein selbst genähter Mundschutz kann je nach persönlichem Sicherheitsempfinden getragen werden, ist aber nicht vorgeschrieben. 

12. Müssen Lehrer in Förderschulen Schutzausrüstung tragen?

Sofern es sich um schwerst mehrfach behinderte Schüler handelt, die während des Unterrichts pflegerisch beaufsichtigt betreut werden, sollten die gleichen Schutzmaßnahmen wie im häuslichen Umfeld angewandt werden, z.B. beim Absaugen. Bei Kontakt mit möglicherweise infektiösem Material, z.B. Stuhl, Erbrochenes, große Mengen Speichel, sind Einmalhandschuhe zu verwenden. Nach Ausziehen der Handschuhe müssen die Hände gewaschen werden. Es ist zu beachten, dass Schutzhandschuhe nur bei den entsprechenden Tätigkeiten angezogen werden sollten, da durch das unsachgemäße Tragen von Handschuhen eine erhebliche Kontaminationsgefahr für die Umgebung besteht! Da es sich weder um Infizierte noch um K1-Kontaktpersonen handelt, muss keine weitere Schutzausrüstung getragen werden. Das Tragen eines selbstgenähten MNS im übrigen Umgang mit den Kindern kann erwogen werden, wenn der Abstand von 1,5m regelmäßig unterschritten wird.

13. Dürfen kranke Kinder/Betreuende/Lehrer in die Einrichtung kommen?

Kranke Kinder gehören immer nach Hause! Darauf ist in der besonderen Situation auch bei leichteren Erkältungskrankheiten ohne Fieber zu achten. Dies gilt natürlich nicht für Heuschnupfen oder ähnliche, nicht infektiöse Erkrankungen. Auch Lehrer sollten bei Krankheitssymptomen (vor allem von Erkältungskrankheiten) zu Hause bleiben. 

Weitere Informationen:

- Hinweise zu Reinigung und Desinfektion von Oberflächen außerhalb von Gesundheitseinrichtungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie (Stand 4.4.2020): www.rki.de

- Infoplakate zum Händewaschen: www.bzga.de

- FAQs zu Corona-Infektionen: www.bzga.de


17.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Leider müssen wir für Remscheid den vierten Todesfall vermelden: Ein knapp 90jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, ist verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 189 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

92 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, vier sind verstorben.

Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 643 Personen.

Insgesamt wurde in den letzten Tagen vermehrt getestet. Das erklärt den Anstieg im Bereich der positiven Testungen und auch die hohe Zahl der aktuell angeordneten Quarantänen. 

Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation (beatmet). Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Für den Bereich der Pflegeeinrichtungen, Wohnformen der Eingliederungshilfe und ambulanten Pflegedienste werden weiter vereinzelte positive Testungen von Bewohnerschaft und Personal mitgeteilt. Hier erfolgt jeweils die erforderliche enge Begleitung durch Heimaufsicht und Gesundheitsamt.


16.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage│ Corona-Spitzengespräch von Bundeskanzlerin und Länderchefs am gestrigen Tag │ Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter reduziert Schaltung an Wochenenden

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 166 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

74 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, drei sind verstorben.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 789 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Spitzengespräch von Bundeskanzlerin und Länderchefs am gestrigen Tag – Positionierung der Remscheider Verwaltungsspitze

Mit den gestern von Bundes- und Landesregierungen beschlossenen Lockerungen von Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens hat sich heute Vormittag der Remscheider Verwaltungsvorstand beschäftigt. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz betont nach einer gemeinsamen Bewertung der unterschiedlichen Regelungsinhalte: „Viele Fragen sind heute noch ungeklärt. Bevor wir einzelne Corona-Lockerungen für uns auf lokaler Ebene interpretieren, müssen wir die neue Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen abwarten!“. Nichtsdestotrotz lassen sich für unterschiedliche Regelungsbereiche bereits jetzt Feststellungen treffen. Nachstehend die wesentlichen Themen. 

Kontaktverbot und Schließung der Stadtverwaltung Remscheid

Grundlegende Entscheidung ist die Aufrechterhaltung des Kontaktverbots bis auf Weiteres. Das hat auch unmittelbar Auswirkung auf den städtischen Dienstbetrieb. Die Verwaltungsbereiche bleiben – so, wie bisher –, geschlossen. Es gilt aber der Arbeitsauftrag an die Verantwortlichen der unterschiedlichen Verwaltungsbereiche, zu überprüfen, welche einzelnen Bereiche unter Wahrung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln sukzessive hochgefahren werden können. Bereichsbezogene Hygienekonzepte werden im Falle einer Lockerung des allgemeinen Kontaktverbots die schrittweise Öffnung der Verwaltung für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger sichern. 

Schulen

Nach aktuellem Stand soll der Schulbetrieb schrittweise am 4. Mai mit dem Start der Grundschulabschlussklassen aufgenommen werden. Bereits ab 23. April sollen Abschlussklassen und Klassen, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen, beschult werden. Unbedingte Voraussetzung für die (Teil-)Aufnahme des Schulbetriebs ist die strikte Einhaltung der relevanten Abstands- und Hygieneregeln. 

Die Notbetreuung findet weiterhin statt. 

Das Remscheider Gebäudemanagement hat gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitsamt die kommunalen Maßnahmen zur Wiedereröffnung von Schulen unter Beachtung der erforderlichen Infektionsschutz- und Hygienemaßnehmen sichergestellt. Das sind die Gewährleistung von geeigneter Sanitärausstattung und Reinigungsmaßnahmen in passenden Intervallen. Umfassende Reinigungspläne der Stadt Remscheid für die Grundschulen und die weiterführenden Schulen bestehen. 

Die wirksamsten Maßnahmen zur Vermeidung von Tröpfcheninfektionen wie das Einhalten von Abstand, Hände-, Husten- und Nieshygiene sowie regelmäßiges Monitoring auf Krankheitsanzeichen müssen durch das Schulpersonal durchgeführt werden. 

Seitens der Bezirksregierung ist sicherzustellen, dass der Einsatz von Risikogruppen (Lehrer und Schülerinnen und Schüler) nur unter Absprache mit dem betriebsärztlichen Dienst und entsprechender Risikoanalyse stattfindet. 

Lehrerschaft, Eltern und Kinder müssen gemeinsam sicherstellen, dass nur, wer gesund ist, die Schule betritt – zum Beispiel durch engmaschiges Selbstmonitoring. Personen mit Husten, Schnupfen, Fieber dürfen das Schulgebäude nicht betreten. 

Schuldezernent und Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus betont, dass durch das Schulministerium des Landes ein Konzept vorgelegt werden muss, wie durch die Schulleitungen und die Lehrerschaft die Infektionsrisiken (neben den Hygieneaufgaben der Stadt Remscheid) minimiert werden und wie der Unterricht daran orientiert in den verschiedenen Schulformen und -klassen erfolgen soll. Ein derartiges Konzept ist gestern (15.04.) im Konsens der Länder mit der Bundeskanzlerin beauftragt worden. Es soll bis zum 29. April vorliegen. Dieses Konzept ist dann auch die Grundlage für die weitere Veränderung/Anpassung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen durch die Kommune und die Taktung der Schülerbeförderung (ÖPNV und private Dienstleister). 

Kindertagesstätten

Sie bleiben vorerst geschlossen. Die Notbetreuung findet weiterhin statt.

Mit der Frage, ob die Stadt Remscheid Kindergartenbeiträge und Essensgelder über den Monat April hinaus weiter erlässt, wird sie kurzfristig das Gespräch über den Deutschen Städtetag mit dem Land Nordrhein-Westfalen suchen. 

Einzelhandel

Geschäfte bis zu einer Fläche von 800 Quadratmeter dürfen ab Montag, 20. April, wieder öffnen. Diese Corona-Lockerung scheint nicht auf Verkaufsläden außerhalb von Einkaufszentren und Malls beschränkt zu sein. Eine abschließende Feststellung lässt sich erst auf der Grundlage der neuen Landes-Verordnung treffen. 

Öffnen dürfen außerdem KFZ-Händler, Fahrradhandlungen und Buchhandlungen. Für alle gilt: Bei dem Betrieb der Geschäfte sind weiter die Beschränkungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung in Bezug auf Abstand und Hygiene zu beachten. Alle Geschäfte haben also sicherzustellen, dass pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person eingelassen wird. 

Mund-Nasen-Schutz

Eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird es vorerst nicht geben.

Die Stadt Remscheid wird im Rahmen der unterschiedlichen Hygienekonzepte, die für die sukzessive Inbetriebnahme von Verwaltungsbereichen und außerstädtischen Institutionen und Geschäften mit Kundenverkehr vorgelegt werden müssen, eine Verpflichtung oder dringende Empfehlung im Einzelfall prüfen.

Bürgertelefon (0 21 91) 16 - 20 00 beim Bergischen ServiceCenter reduziert Schaltung an den Wochenenden

Weil es an den vergangenen Wochenenden nur wenige Anrufe zum Corona-Virus gegeben hat, reduziert das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal seine telefonische Öffnungszeit an Samstagen und Sonntagen. Ab 18. April ist das Bürgertelefon Corona-Virus unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 bis auf Weiteres samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Montags bis freitags bleibt es bei dem bisherigen Gesprächsangebot von 7 bis 19 Uhr.


15.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Stadt Remscheid freut sich über personelle Unterstützung bei der Bewältigung des Corona-Infektionsgeschehens

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 153 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

73 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 773 Personen.

Leider müssen wir für Remscheid den dritten Todesfall vermelden: Am Osterwochenende ist ein 82-jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, verstorben.

Die Krankenhäuser vermelden 21 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Die in der vergangenen Woche ins Krankenhaus verlegten Bewohnerinnen und Bewohner einer Seniorenwohngemeinschaft können voraussichtlich in den nächsten Tagen sukzessive zurückziehen.   

Die Fieberambulanz am Standort Burger Straße ist mittlerweile aus den Räumen der Kinderschutzambulanz ausgezogen und bietet ihre Dienste in einem angemieteten Medimobil auf dem dortigen Parkplatz an. Für Wartezwecke und Aufnahmeangelegenheiten stehen dort zusätzlich ein Zelt der Feuerwehr Remscheid und ein Zelt des Deutschen Roten Kreuzes Remscheid zur Verfügung.

Stadt Remscheid freut sich über personelle Unterstützung bei der Bewältigung des Corona-Infektionsgeschehens 

Im Kampf gegen Corona kann sich die Stadt Remscheid seit heute (15.04.) über eine neue Ärztin und einen neuen Arzt in eigenen Reihen freuen. Das künftige Aufgabenfeld von Weiterbildungsassistentin Nina Streeck und Weiterbildungsassistent Martin Stumpf wird im Hastener Gesundheitsamt und in der Fieberambulanz am Standort Burger Straße liegen. Auch die mobile Fieberambulanz wird zu ihrem Aufgabenfeld zählen. Ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld also. Und auf dem Weiterbildungsweg zum Facharzt schon etwas Besonderes.

Manchmal fügen sich Schicksale zusammen: In der aktuellen Corona-Krise ist das medizinische Fachpersonal eine knappe Ressource. Deswegen sucht die Stadt Remscheid im Rahmen ihrer Kampagne „Remscheid braucht Dich“ seit März professionelle Helferinnen und Helfer, die bei der medizinischen Versorgung und pflegerischen Betreuung unterstützen können.

Und wie der Zufall es so will, haben sich zeitgleich eine Weiterbildungsassistentin und ein Weiterbildungsassistent auf die Suche gemacht: Nina Streeck und Martin Stumpf wollten eigentlich zwischen einem Jobwechsel etwas private Zeit im Ausland verbringen – doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. Kurzerhand entschlossen sich die beiden, nahe ihrer Heimat medizinische Unterstützung anzubieten – und meldeten sich bei der Stadt Remscheid.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus freuen sich über die professionelle Unterstützung: „Wir sind sehr dankbar, dass uns Nina Streeck und Martin Stumpf bei der Bewältigung der vielschichtigen Aufgaben, die sich uns jetzt und in der kommenden Zeit bei der Bewältigung des Infektionsgeschehens stellen, unterstützen.“


14.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 150 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

68 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 735 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 21 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.


13.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 149 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

64 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 721 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 27 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Neun Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Die ins Krankenhaus verlegten Bewohnerinnen und Bewohner einer Seniorenwohngemeinschaft werden weiter stationär überwacht. Testergebnisse stehen aus.


11.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 144 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

59 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 703 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Die gestern angekündigte Krankenhausverlegung von insgesamt sieben Bewohnerinnen und Bewohnern einer Seniorenwohngemeinschaft ist problemlos vonstattengegangen. Fünf der sieben Personen sind positiv getestet. Bis auf eine multimorbide Person, die gestern stationär (nicht intensivpflichtig) aufgenommen werden musste, zeigen sich alle Personen weiter symptomfrei.

10.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Aktuelle Gesundheitslage:

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 129 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 59 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind leider zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei konstant 690 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in stationärer Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Aufgrund von positiven Testungen im Mitarbeiterbereich des betreuenden Pflegedienstes kann in einer Seniorenwohngemeinschaft die pflegerische Versorgung der sieben dort lebenden Menschen in den nächsten Tagen nicht mehr angemessen sichergestellt werden. Das Gesundheitsamt hat daher gestern entscheiden müssen, diese Personen in ein Krankenhaus zu verlegen. Die Verlegung erfolgt heute mit Hilfe des Rettungsdienstes. Die Angehörigen/Betreuer wurden über den Betreiber der Wohngemeinschaft informiert. Alle sieben Bewohner*innen sind aktuell symptomfrei, es erfolgt aber selbstverständlich eine Testung.

ACHTUNG ***Weiter gilt: Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


09.04.2020: Neue Wege gehen in Zeiten von Corona │ Bürgerservice der Stadt Remscheid startet in der kommenden Woche besonderen Lieferdienst

Der städtische Bürgerservice hat sich in Zeiten von Corona für einen ganz besonderen Service entschieden. Ab der kommenden Woche liefert er Personaldokumente, die vor dem Corona-Ausbruch und den damit verbundenen Restriktionen bei unserer Meldebehörde beantragt wurden und zwischenzeitlich eingetroffen sind, persönlich an Remscheider Haushalte aus. Bei der Verteilung helfen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung. Der besondere Lieferdienst für rund 1.700 Personalausweise und Reisepässe wird selbstverständlich unter strengsten Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt. Er ist kostenfrei und gilt für die Zeit der Verwaltungsschließung.  

Voraussetzungen für den Lieferservice

  • Sie haben Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass beantragt und bezahlt.
  • Sie haben den PIN-Brief* erhalten (gilt nur für den Personalausweis!) und
  • Sie haben Ihr bisheriges Dokument griffbereit.
  • Ist ihr bisheriges Dokument verloren oder gestohlen worden, müssen Sie den Verlust bei der Meldebehörde bereits angezeigt haben. In Folge haben Sie eine Durchschrift der Verlustanzeige erhalten. Diesen Nachweis müssen Sie bei Aushändigung des neuen Dokumentes vorzeigen.

Anmeldung für den Lieferservice

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen und den Lieferservice in Anspruch nehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik mit folgenden Daten:

  • Art des beantragten Dokumentes (Personalausweis, Reisepass oder beides)
  • Vor-und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Adresse inklusive Postleitzahl),
  • eine Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind, und
  • drei Wunschtage, an denen Sie die Lieferung entgegen nehmen können.

Und bei Bedarf

  • eine Vollmacht, wenn jemand anderes – auch Ihr Ehemann oder Ihre Ehefrau – Ihr Dokument in Empfangt nehmen soll. Die Vollmacht finden Sie hier.

09.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter auch über Ostern erreichbar

Aktuelle Gesundheitslage 

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 119 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider.

56 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 690 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden fünfzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter auch über Ostern erreichbar 

Das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal ist von Karfreitag bis Ostermontag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Corona-Infektionsgeschehen in Remscheid erreichbar.


08.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage l Bürgertelefon für medizinische Fragen jetzt auch mehrsprachig

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 113 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

56 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 663 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation.

Die Zahl der aktuellen stationären Verdachtsfälle erfolgt morgen.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger. 

Bürgertelefon für medizinische Fragen jetzt auch mehrsprachig

Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 beantwortet medizinische Fragen ab Dienstag, 14. April, auch mehrsprachig. 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

13 – 15 Uhr

Türkisch

Italienisch

Türkisch

Arabisch

Farsi/Dari

Bereits für Karfreitag und Ostermontag steht von 10 bis 11 Uhr eine türkisch sprachige Sprachmittlerin zur Verfügung.


07.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ „Jugendhilfe ist präsent – auch in der Corona-Krise“ │ Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum sowie Deutsches Werkzeugmuseum bleiben bis 17. Mai zu

Aktuelle Gesundheitslage 

Stand heute gibt es laut Gesundheitsamt 108 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

50 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 626 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden sechszehn stationäre Verdachtsfälle (davon sind zwei intensivpflichtig) und vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

„Jugendhilfe ist präsent – auch in der Corona-Krise“ 

Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos auf Familien? Wie wirkt sich das Betretungsverbot in den Kindertageseinrichtungen und Schulen ganz konkret auf die Situation der Familien aus? Wie geht es Familien mit Säuglingen und Kindern, die sonst den Tag in Kitas oder bei der Tagesmutter/dem Tagesvater verbringen? Wie sieht die Lage in Familien mit Grundschulkindern aus? Was machen Jugendliche, wenn sie sich nicht mehr mit Gleichaltrigen treffen können?

Befürchtungen, dass es in Familien zu Konfliktlagen kommen kann, die durch das ungewohnte ständige Beisammensein befördert werden können, sind nicht ganz aus der Luft gegriffen. Viele Erwachsene haben vielleicht Sorgen um ihre wirtschaftliche Existenz oder sind beruflich gerade selbst extrem eingespannt, da sie in den sogenannten „systemrelevanten“ Berufsfeldern, wie beispielsweise im Gesundheitswesen und dem Einzelhandel, arbeiten. Hinzu kommen diffuse Gefühle von Unsicherheit und Ängsten, wie geht es mit meiner Familie weiter? Welche langfristigen Veränderungen kommen auf mich zu? Und vor allem: Bleibt meine Familie, bleibe ich gesund? Wenn wir uns infizieren, wie schwer wird der Verlauf der Krankheit sein? All das trifft auf Bedürfnisse der Kinder, die je nach Alter sehr unterschiedlich sein können, jedoch immer auch – und das zu Recht – Eltern in ihrer Rolle als Vater oder Mutter fordern. Auch die Kombination von Home Working und Kinderbetreuung ist eine große Herausforderung für Eltern und Kinder.

Wie kann Sie das Jugendamt in diesen Zeiten unterstützen?

Die Erfüllung aller Aufgaben, für die das Jugendamt verantwortlich ist, ist gewährleistet. Lediglich für die Umsetzung sind flexible und auch innovative Wege und Verfahren notwendig und werden aktuell angewandt.

Vorrangige Aufgabe des Jugendamtes ist der Kinderschutz. In der derzeitigen Situation sind Familien aus ihrer Alltagsroutine abgekoppelt und ganz neu gefordert. Dies erhöht die Risiken von Überforderungen und Stress und kann in häuslicher Gewalt und anderen Formen von Kindeswohlgefährdungen deutlich werden. Der Allgemeine Sozialdienst des Jugendamtes prüft wie gewohnt jegliche diesbezügliche Meldung. Sollten Unterstützungsbedarfe von Kindern und Familien festgestellt werden, werden kurzfristig  geeignete Hilfen installiert.

Die Gestaltung von Besuchskontakten zwischen getrennt lebenden Elternteilen und ihren Kindern ist aktuell erheblich erschwert. Hier sind Eltern gefordert, im Spannungsfeld zwischen Rechtsanspruch auf Umgang und den Vorsichtsmaßnahmen bei der Corona-Pandemie gute Lösungen für ihre Kinder zu finden. Bei Beratungsbedarf steht das Jugendamt zur Verfügung (auch über die Hotline).

Alle Bereiche des Jugendamtes sind derzeit gefordert, neue Wege zu finden, den Kontakt zu Familien aufrecht zu erhalten.  Dazu gehört das Telefon, aber auch andere digitale Möglichkeiten des Austauschs, wie E-Mail, wo möglich wird auch Skype oder Zoom für Beratungsgespräche genutzt.

Kindertageseinrichtungen sind mit Ausnahme der Notbetreuungen vom Betretungsverbot betroffen und zum großen Teil geschlossen. Die Erzieherinnen bemühen sich, zu „ihren“ Kindern und deren Familien dennoch Kontakt zu halten, indem sie sie regelmäßig anrufen.

Familien, die Unterstützung ambulanter flexibler Hilfen erhalten, sind weiter in Kontakt mit den ihnen bekannten Fachkräften. Persönliche Kontakte werden aufgrund des Infektionsschutzes auf das Notwendigste reduziert, stattdessen finden häufige telefonische Gespräche zum Beispiel wenn möglich Austausch über Face-Time, Zoom, Skype etc. statt.

Eine Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant stattfinden konnte, war die Bekanntgabe der Wahl des Jugendrates. Sie erfolgte ausschließlich online. Mitglieder des Jugendrates unterstützen Einkaufsdienste für Seniorinnen und Senioren. Das Online-Kunstprojekt „Heimat-Kunst“, unterstützt vom Jugendrat, spricht Jugendliche an, online Kunstwerke zu erstellen und zu posten unter den Überschriften „was mich gerade bewegt“, „was mache ich?“ und „was hat sich verändert?“.

Die pünktliche Zahlung aller Zuschüsse und laufenden Geldleistungen an die Träger von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen, sowie Leistungserbringern von Hilfen zur Erziehung ist sichergestellt. Bei bestehenden Beistandschaften wird der Unterhalt wie gewohnt ausgezahlt.

Kooperationspartner des Jugendamtes wie freie Träger der Jugendhilfe,  das Gesundheitssystem, Schulen und andere werden laufend über aktuelle Maßnahmen informiert, die die gemeinsamen Schnittmengen betreffen.

Das Jugendamt bietet ab sofort Beratung für eine Vielfalt von Themen an – Regelung des Umgangs, rund um Pflegefamilien, Familiengerichtshilfe, Notbetreuung, Infos für Jugendliche, veränderte Unterhaltsansprüche, Fragen von Eltern jeglicher Art unter der Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung 16-3888.

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Info Box

Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung Telefon: 02191 / 16 - 3888, Montag bis Freitag 8 – 16 Uhr

Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum sowie Deutsches Werkzeugmuseum bleiben bis 17. Mai zu 

Auf Entscheidung des Verwaltungsvorstands bleiben das Teo Otto Theater, das Deutsche Röntgen-Museum sowie das Deutsche Werkzeugmuseum über den 19. April hinaus bis einschließlich Sonntag, 17. Mai, geschlossen.

Im Anschluss an die Osterfeiertage wird entschieden, ob und in welcher Form die Angebote des Kommunalen Bildungszentrums, also die Volkshochschule, die Bibliotheken sowie die Musik- und Kunstschule wieder zur Verfügung stehen können.


06.04.2020: Verbot für Wohnmobile Parkplatz Dörperhöhe │ Einkaufswagen im Einzelhandel regeln limitierte Kundenanzahl

Verbot für Wohnmobile Parkplatz Dörperhöhe

Heute Nachmittag wird der Wanderparkplatz Dörperhöhe für Wohnmobile gesperrt. Seine eigentliche Nutzung als Wohnmobilstellplatz mit Übernachtungsmöglichkeit für touristische Zwecke ist laut Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Zeit untersagt.

Die Nutzung durch PKW ist weiterhin gewährleistet.

Aus aktuellem Anlass: Einkaufswagen im Einzelhandel regeln limitierte Kundenanzahl!

Laut Coronaschutzverordnung darf die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kundinnen und Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter Lokalfläche nicht übersteigen. Die ansässigen Lebensmittelgeschäfte regeln dies in Absprache mit der örtlichen Ordnungsbehörde durch die Ausgabe genau abgezählter Einkaufswagen. Das heißt: Wer ins Geschäft möchte, kann das nur mit einem freien Einkaufswagen tun. Dabei gilt die Pro-Kopf-Regel und nicht die Familienregel: Pro Einkaufswagen ist nur eine Person zutrittsberechtigt.


06.04.2020: Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet auch über Ostern medizinische Fragen │ In diesem Jahr sind Osterfeuer verboten

Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet auch über Ostern medizinische Fragen

Das am 17. März im Gesundheitshaus an den Start gegangene Bürgertelefon mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 beantwortet auch über die Osterfeiertage medizinische Fragen. Von Karfreitag (10.04.) bis Ostermontag (12.04.) ist die Hotline von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Ab Dienstag, 14. April, gilt wieder die reguläre telefonische Öffnungszeit von 8 bis 16 Uhr für konkrete medizinische Fragen. Darüber hinaus ist das Bürgertelefon bis 17 Uhr für allgemeine Fragen zum Corona-Virus besetzt.

In diesem Jahr sind Osterfeuer verboten

Weil die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) Veranstaltungen und Versammlungen untersagt, dürfen Osterfeuer – in Remscheid ist ihr Abbrennen ausschließlich im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen zulässig – bei uns in diesem Jahr nicht stattfinden.

Veranstalter, die bereits ein Osterfeuer bei der örtlichen Ordnungsbehörde angezeigt haben, werden hierüber nochmals gesondert informiert.


06.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Stand heute gibt es laut Gesundheitsamt 99 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

46 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 603 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden elf stationäre Verdachtsfälle und vierzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation.

Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger handeln. 


04.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Am gestrigen Tag (03.04.) ist eine 88-jährige Remscheiderin mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, ist im Krankenhaus verstorben. Damit erhöht sich die Todeszahl in Remscheid auf zwei. 

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 92 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

38 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 578 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon einer intensivpflichtig (Testergebnis liegt noch nicht vor) und acht positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden; drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


Sporthalle Neuenkamper Straße in Remscheid. „Not-Krankenhaus“.Bildnachweis: J. Pries.

03.04.2020: SARS-CoV-2-Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Remscheid

Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat im Rahmen der aktuellen Situation ein umfangreiches Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Remscheid beschlossen. Als Orientierungshilfe diente hierbei das Grobkonzept „Infrastruktur Krankenhaus“, auf das sich der Chef des Bundeskanzleramtes und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder am 17. März geeinigt haben. Um diese Vorgaben zu erreichen, wurde in enger Zusammenarbeit mit allen klinischen Einrichtungen im Stadtgebiet Remscheid, unter Führung des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid, ein Stufenkonzept erarbeitet. 

Der Fokus in diesem Konzept liegt auf der Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum Remscheid. Für Patienten mit schweren Krankheitsverläufen ist es entscheidend, ob sie in einem Krankenhaus mit Intensivkapazitäten behandelt werden oder in nachgeordneten Klinikstrukturen. Durch geschickte Patientenverteilung in den Kliniken und Steigerung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum konnte dies erreicht werden. 

Für den Fall, dass eine Behandlung in klinischen Strukturen nicht mehr möglich ist, hat die Stadt Remscheid weitere Kapazitäten geschaffen. Durch Angebote der örtlichen Hoteliers ist es möglich, Patienten auch in Beherbergungsstätten vorübergehend zu pflegen. Die Infrastruktur solcher Beherbergungsstätten lassen eine schnelle und unkomplizierte Pflege für eine definierte „Patientengruppe“ zu. Personell sind diese Einrichtungen mit ausgebildeten Personal wie beispielsweise Altenpflegekräften zu ergänzen.

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um bei einem „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (definierter Begriff) als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Die Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp wurde daher in ein „Notkrankenhaus“ umgebaut. Hier ist die Versorgung von bis zu 100 Patienten möglich. Diese Einrichtung dient nicht der kurativen Behandlung von Patienten, die an dem Erreger SARS-CoV-2 erkrankt sind, sondern vielmehr zur vorübergehenden Versorgung krankenhauspflichtiger Patienten, bis wieder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern frei geworden sind. Hierfür hat der Katastrophenschutz in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Remscheid umfangreiche Anschaffungen getätigt, um die vorhandene Ausstattung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu ergänzen. So wurden unter anderem die Sauerstoffkapazitäten deutlich erhöht und Beatmungsgeräte des Rettungsdienstes erhielten ein Softwareupdate, so dass auch Beatmungsformen der Intensivmedizin möglich sind.

Eine Mangelressource wird in dieser Stufe das ärztliche und pflegerische Personal sein. Daher wurde das „Notkrankenhaus“ so konzipiert, dass das wenige Personal viele Patienten überwachen und durch kurze Wege versorgen kann. Bedingt durch die Brandschutz- und rettungsdienstliche Ausbildung eines Berufsfeuerwehrangehörigen wird das „Notkrankenhaus“ von diesem städtischen Personal besetzt.

Sporthalle Neuenkamper Straße in Remscheid. „Not-Krankenhaus“.Bildnachweis: J. Pries.

03.04.: Aktuelle Gesundheitslage │ Erinnerung: Krebsberatung weiter erreichbar

Aktuelle Gesundheitslage

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 89 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

36 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 542 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon einer intensivpflichtig (Testergebnis liegt noch nicht vor) und sechs positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden; drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürger*innen handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Aus aktuellem Anlass nochmals diese Erinnerung: Krebsberatung findet weiterhin statt!

Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar.

Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik an die Krebsberatungsstelle zu wenden. 

Seit Oktober 2019 bietet die Beratungsstelle im Gesundheitshaus der Stadt Remscheid Betroffenen und Angehörigen unentgeltliche Beratung und Hilfestellung zum Thema Krebserkrankung.


02.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage│Telefonseelsorge der Moscheegemeinden

Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind! 

Aktuelle Gesundheitslage 

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 80 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

33 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 508 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden vier stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor). Einer davon ist intensivpflichtig.

Sie vermelden außerdem sieben positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen befinden sich auf der Intensivstation.

Wichtig: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Telefonseelsorge der Moscheegemeinden 

Nachstehende Ansprechpartnerin und Ansprechpartner kümmern sich in den Moscheegemeinden um die Seelsorge. 

DITIB

Moschee-Vorsitzender: Herr Metin Göcer, mobil 0177 1751314

Imam: Herr Kerim Koc, mobil 0178 4128295

ATIB

Moschee-Vorsitzender: Herr Tevfik Baylan, mobil 0172 1808420

Imam: Herr Ibrahim Aksoy, mobil 0178 1645018 

Deutsch-Türkisches Sport- und Kulturzentrum e.V. Remscheid

Ansprechpartnerin: Frau Selma Temizyürek, mobil 0157 78838313

IGMG

Imam: Herr Mehmet Akif Ayvacik, mobil 0172 3786778

Alle mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus hier!


01.04.2020: Aktuelle Gesundheitslage │ Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen in Zeiten der COVID-19-Erkrankungen – Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung gestartet

Aktuelle Gesundheitslage

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 69 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider.

32 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 456 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden drei stationäre – teilweise intensivpflichtige –  Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor).

Sie vermelden außerdem acht positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen befinden sich auf der Intensivstation.

Wichtig: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist. 


Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen in Zeiten der COVID-19-Erkrankungen – Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung gestartet 

Im Auftrag des Krisentabs der Stadt Remscheid hat die Arbeitsgruppe „Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen“ ein Angebot  der Psychologischen Beratung für alle Remscheiderinnen und Remscheider eingerichtet. Des Weiteren hat sie eine Handreichung mit den wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen für Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften entwickelt. 

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern der Glaubensgemeinschaften und Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen der Stadt Remscheid zusammen. Sie wird von der Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid, Dr. Jana Schrage (M.Sc. Psychologie) geleitet.  

1. Psychologische Beratung und Seelsorge

Die Stadt Remscheid bietet in Zeiten dieser Krise,  die eine tiefe gesellschaftliche Veränderung und Verunsicherung mit sich bringt, allen Bürgerinnen und Bürgern eine erste telefonische Anlaufstelle für ihre Ängste, Fragen und Sorgen an. Unter der Hotline 02191 16 3888 erreichen sie direkt psychologisch ausgebildete und erfahrene Beraterinnen und Berater der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid. Diese stehen für eine einmalige oder wiederholte telefonische Beratung zur Verfügung zum Beispiel zu den Themen familiäre Konflikte, Sorgen um Angehörige, Ängste, soziale Isolation, Streit um die Hausaufgaben der Kinder oder Umgang mit Tod und Trauer. Das Angebot richtet sich an Familien, Paare, alleinstehende Menschen, Kinder und Jugendliche. Um die Beratungen qualitativ und quantitativ zu stemmen, können die Fachkräfte an der Hotline auf ein großes Netzwerk in Remscheid zurückgreifen und werden die Menschen, bei Bedarf, mit der passenden Einrichtung in Verbindung setzen. Die folgenden Einrichtungen haben ihre Unterstützung für die Hotline im Hintergrund zugesagt, sie können natürlich auch weiterhin direkt kontaktiert werden: Diakonie im Kirchenkreis Lennep, Fachberatungsstelle Frühe Hilfen, Familienberatung Kinderschutzbund, ärztliche Kinderschutzambulanz, Jugendamt Remscheid, Pro Familia, Indigo – Frauenfachberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst Remscheid.

Im Seelsorgerischen Bereich stehen natürlich die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden zur Verfügung und die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar.

Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Remscheid hat damit begonnen, die Menschen, die sich in einer angeordneten Quarantäne befinden telefonisch zu kontaktieren und Beratung anzubieten. Die Gespräche geschehen selbstverständlich auf freiwilliger Basis.

Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung

Rufnummer (02191) 16 3888, Montag bis Freitag von 8 - 16 Uhr.

Die Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter den Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

2. Tod, Trauer und Bestattung 

Eine neu entwickelte Handreichung informiert Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften gezielt über die wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen. Sie zeigt auf, dass es auch  in Zeiten des gesteigerten Infektionsschutzes möglich ist, sich von einem Menschen würdevoll zu verabschieden. Denn eine Trauerfeier ist nach wie vor erlaubt. Sie findest nur nicht wie zuvor in einer Trauerhalle statt, sondern unter freiem Himmel – wenn gewünscht auch vor der Kapelle. Wird jemand erdbestattet, wird sein Sarg vor der Trauerfeier neben dem Grab abgestellt und im Beisein der Trauergemeinde herabgelassen. Wer möchte, kann zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof zusammenzukommen, um im größeren Rahmen an den verstorbenen Menschen zu erinnern.

Für Angehörige der muslimischen Glaubensgemeinschaften gilt: Muslimische Bestattungen können weiterhin sarglos vorgenommen werden, wenn die verstorbene Person nicht an einer meldepflichtigen Krankheit – insbesondere an der COVID-19-Infektion – erkrankt war. Nur ist eine Überführung des Leichnams ins eigene Heimatland oder ins Heimatland der Eltern ist zurzeit so gut wie unmöglich.

Die Arbeitsgruppe hat einen Plan erarbeitet, wie auch bei steigenden Todeszahlen die Lagerung von Leichnamen sowie Erd- und Feuerbestattungen bewältigt werden können. 

Kontakt für Medienanfragen

Für Medienanfragen stehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen zu Verfügung: 

  • Dr. Jana Schrage (Psychologische Beratungsstelle Remscheid), 02191 16-3600, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • Thomas Hahmann, Sozialpsychiatrischer Dienst, 02191 16-3941, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • Oliver Jilg (TBR:Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft), 02191 16-2837, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • Andre Carouge (Friedenskirche Remscheid, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde), 02191-23145
  • Uli Geiler (Notfallseelsorge im Ev. Kirchenkreis Lennep), 02191 – 975121, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • Jürgen Behr (Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz), 0175 3 666 765 und 02191 66 85 60, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • Tevfik Baylan (Vorsitzender ATiB Remscheid), 0172 1808420, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

31.03.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 61 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider. Fünf von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung.

28 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen.

Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 405 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden acht stationäre – teilweise intensivpflichtige –  Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor).

Sie vermelden außerdem elf positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Eine Person befindet sich auf der Intensivstation (nicht beatmet).

Wichtig: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Ambulantes Fieberzentrum unter der Rufnummer (0 21 91) 13 - 32 12 erreichbar

Das am Montag, 30. März, an den Start gegangene Ambulante Fieberzentrum (Burger Straße 211 in 42859 Remscheid) ist ab sofort  während seiner Öffnungszeiten Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer (0 21 91) 13 - 32 12 erreichbar.

30.03.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind! 

Die Gesundheitslage heute stellt sich laut Gesundheitsamt wie folgt dar:

Insgesamt liegt die Anzahl der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider bei 59. 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 346 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden zehn stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor) und acht positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen befinden sich auf der Intensivstation (nicht beatmet). Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


29.03.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Die aktuelle Gesundheitslage stellt sich laut Gesundheitsamt wie folgt dar:

Insgesamt liegt die Anzahl der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider bei 58. 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) ist auf 348 Personen gestiegen.

Die Krankenhäuser vermelden sechs stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor) und sieben positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig) befinden. Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


28.03.2020: Aktuelle Gesundheitslage

Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind! 

Am gestrigen Tag (27.03.) ist ein 83-jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, verstorben. 

Aus der heutigen Krisenstabssitzung gibt es 54 positiv getestete Fälle in Remscheid zu berichten. Über die Anzahl der davon genesenen (gestern 11) wird nachträglich informiert. Dies gilt auch für die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen), diese lag gestern bei 329. Sechs Personen befindet sich im Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). Zusätzlich gibt es zwei intensivpflichtige Verdachtsfälle (Testergebnis liegt noch nicht vor). 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist. 


27.03.2020: Corona-Virus │Ambulantes Fieberzentrum geht am 30. März an den Start

Um die Vermischung der Patientenklientel im ambulanten und stationären Bereich zu vermeiden, nimmt am Montag, 30. März, ein Ambulantes Fieberzentrum in den Räumlichkeiten der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V., Burger Straße 211 in 42859 Remscheid, seinen Betrieb auf.  

Der Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid, in dem auch eine Vertreterin der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid vertreten ist, hat in dieser Woche das Konzept eines Fieberzentrums entwickelt und beschlossen. In Zeiten des fortschreitenden Infektionsgeschehens müssen Patientinnen und Patienten, die einen Infekt aufweisen und möglicherweise mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind, im ambulanten und stationären Bereich unbedingt von der Risikogruppe der chronisch kranken Patienten sowie den weiteren Patientinnen und Patienten räumlich getrennt untersucht und behandelt werden werden. Diesem Ziel dient das Ambulante Fieberzentrum, das am kommenden Montag am Standort Sana-Klinikum an den Start geht. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachangestellte sichern hier Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr die direkte Patientenversorgung. Zur gleichen Zeit ist die telefonische Erreichbarkeit unter der Rufnummer (0 21 91) 13 - 32 12 gesichert.

Wie ist der richtige Weg zum Fieberzentrum?

Personen mit Erkältungssymptomen wenden sich bitte wie bisher zu allererst telefonisch an die eigene Hausarztpraxis. Hierfür bieten viele niedergelassene Ärzte inzwischen sogenannte Infektionssprechstunden an. Je nach Einschätzung der Hausärztin oder des Hausarztes wird die Patientin oder der Patient zur Vorstellung und Untersuchung an die Fieberambulanz weitergeleitet. Hier erfolgt nun eine eingehende Untersuchung, die Weiterleitung an die Hausarztpraxis oder Klinik und gegebenenfalls auch ein Test auf die COVID-19-Infektion.

Menschen mit Infektionssymptomen, die keine Hausarztpraxis haben, können sich gleichermaßen an die Fieberambulanz wenden.

Bis zum 19. April bleibt die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. auch weiterhin wegen den aktuellen Kontaktbeschränkungen im Homeoffice unter den bekannten Rufnummern und E-Mail-Kontakten erreichbar.

Die Frage der Unterbringung des Fieberzentrums ab dem 20. April ist abhängig von der Lageentwicklung hier in Remscheid und kann daher erst zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet werden.


27.03.2020: Sozialschutz-Paket beschlossen

Das Bundeskabinett hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beschlossen, der im Eilverfahren vom Bundestag (25.03.2020) und vom Bundesrat (27.03.2020) verabschiedet wurde. Damit werden die Weichen gestellt, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern.

Das „Sozialschutz-Paket“ enthält eine Vielzahl von Maßnahmen

1. zur Konjunkturstabilisierung/zum Strukturerhalt in der Wirtschaft

    • Soforthilfe für Kleinunternehmer und Selbstständige
    • Einrichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds
    • befristete Anpassung der Zeitgrenzen für geringfügige Beschäftigung in der Landwirtschaft
    • Anpassungen im Insolvenzrechts

2. zur sozialen Absicherung einzelner Personengruppen

  • verbessertes Krisen-Kurzarbeitergeld
  • vereinfachter Zugang zu Transferleistungen (Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und Sozialhilfe sowie Grundsicherung für Ältere und bei Erwerbsminderung (SGB XII))

3. zur Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens

  • Finanzhilfen für Krankenhäuser
  • befristete Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen für Rentner
  • Verordnungsermächtigung zur Regelung befristeter Ausnahmen zum Arbeitszeitgesetz
  • Einsatz der Sozialen Dienste in der Corona-Hilfe

Detaillierte Informationen stehen auf verschiedenen Webseiten bereit. Besonders zu empfehlen sind die Webseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesrates (Newsletter kompakt) und wegen der Soforthilfen an Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige die Webseite des Wirtschaftsministeriums NRW:

https://www.bmas.de

https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/bundesrat-kompakt-node.html

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020


27.03.2020: Information an Personen in Corona-Quarantäne zum richtigen Umgang mit Abfällen

Alle Abfälle, die zu Hause erzeugt werden und mit Sekreten oder Exkreten kontaminiert sein können wie beispielsweise Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz und Hygieneartikel, sind als Restmüll zu entsorgen. Darunter fallen beispielsweise auch sonst verwertbare Abfälle (Verpackungen) wie Joghurtbecher, aus denen Corona-Betroffene gegessen haben.  

Grundsätzlich gilt für Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten COVID-19-Patienten daher: Im Zweifelsfall Abfälle über den Restmüll entsorgen! Die Behandlung des Restmülls in der Müllverbrennungsanlage der AWG in Wuppertal gewährleistet bei Temperaturen von über 850 Grad Celsius eine sichere Zerstörung möglicher Viren.  

Alle Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Die anfallenden Abfälle sind stattdessen in stabile Müllsäcke zu verpacken, die zum Beispiel durch Verknoten sicher verschlossen werden. So kann eine mögliche Gefährdung  sowohl der weiteren Nutzer der gleichen Restmülltonne  als auch von Dritten wie Müllwerkern ausgeschlossen werden. 

Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.


27.03.2020: Aktuelle Lage │ Online-Plattform für örtlichen Handel und Dienstleistungen geht an den Start │ Bestattungen in Zeiten der COVID-19-Erkrankungen

Aktuelle Lage: Zahl der Infizierten steigt weiter

Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind! 

Nach heutigem Stand sind 45 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 45 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen.

Vier Personen befinden sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). 329 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


Online-Plattform für örtlichen Handel und Dienstleistungen geht an den Start

In schwierigen Zeiten müssen wir einfach zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen. Deswegen schaffen Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing einen neuen Marktplatz, auf dem Sie auch in Coronazeiten weiter in Ihrer Heimatstadt einkaufen können. Auf der modernen Plattform www.onlinecity-remscheid.de treffen Sie den örtlichen Einzelhandel genauso wie Dienstleistungen und Unternehmen aus Remscheid. Eine Registrierung mit eigenen Produkten und der Besuch der Seite ist ab Montag, 30. März, möglich.  

Gemeinsam mit dem Team der Remscheider Wetog UG geben Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing unter www.onlinecity-remscheid.de ansässigen Geschäften, Dienstleistungsfirmen und Unternehmen die Chance, Sie auch in Zeiten von Corona zu erreichen und zu beliefern (keine Abholung vor Ort). Bekleidung, Lebensmittel, Getränke – viele Produkte und Dienstleistungen lassen sich hier online präsentieren. Als Kundin oder Kunde bekommen Sie schnell einen Überblick über das bestehende Angebot, können sich in Ruhe von Zuhause aus über Details, Verfügbarkeiten und Eigenschaften Ihres Wunschartikels informieren und finden auch gleich den passenden Kundenkontakt, um Waren oder Dienstleistungen zu bestellen. 

Bis Ende 2020 sind Produkt-Registrierung und Nutzung des neuen Marktplatzes kostenfrei. 

Der Technische Beigeordnete der Stadt Remscheid, Peter Heinze, sagt dazu: „Online-Angebote jetzt aufzubauen ist das Gebot der Stunde und bietet Remscheiderinnen und Remscheidern die Möglichkeit, ihren Handel zu unterstützen.“


Bestattungen in Zeiten der COVID-19-Erkrankungen 

Die Bestattung von Angehörigen und nahestehenden Personen rückt in Zeiten der Coronakrise und der damit verbundenen Verpflichtung zur sozialen Distanz besonders in den Vordergrund. Nicht nur, dass wir mit zunehmendem Infektionsgeschehen mit dem Verlust einer nahestehenden Person rechnen müssen – sei es ein geliebtes Familienmitglied oder eine nahestehende Person aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Wir müssen uns auch mit Blick auf die landesgesetzlichen Vorgaben der Corona-Schutz-Verordnung bis auf weiteres von vielen Ritualen lösen, die für uns üblich sind, wenn wir jemand Nahestehenden verabschieden. 

Wie eine Bestattung in einer Zeit wie dieser gestaltet werden kann, hat die Arbeitsgruppe Psychologische Betreuung, Seelsorge und Bestattungen – sie ist auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften und der Bestattungsunternehmen besetzt – beantwortet. Im Auftrag des Krisenstabs der Stadt Remscheid hat sie sich kurzfristig zusammengefunden. Nachfolgend finden Sie ihre Handlungsempfehlung für die Glaubensgemeinschaften und Bestattungsunternehmen. 

  • Bestattungen sind nur im engsten Familienkreis zulässig. Wer zum engsten Familienkreis gehört, wird individuell entschieden. Es dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.
  • Pfarrer, Trauerredner, Bestatter, Sargträger und Friedhofspersonal werden nicht mitgezählt.
  • Sollte es Beschwerden oder Schwierigkeiten mit der Umsetzung dieser Maßnahme geben, ist das Ordnungsamt zuständig.
  • Alle Personen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten.
  • Vom Mindestabstand dürfen nur die Sargträger abweichen, wenn dies in Ausübung ihrer Tätigkeit unabdingbar ist. Ansonsten halten sich die Sargträger abseits der Trauergemeinde auf.
  • Die Trauerfeier findet unter freiem Himmel statt. Sie kann vor der Kapelle gehalten werden.
  • Der Sarg ist bereits vor der Trauerfeier neben dem Grab abzustellen. Das Herunterlassen des Sarges im Beisein der Trauergemeinde wird aus psychologischen Gründen als wichtig angesehen.
  • Muslimische Bestattungen können weiterhin sarglos vorgenommen werden, wenn mit der Todesbescheinigung nachgewiesen wird, dass der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit (insbesondere COVID-19) erkrankt war.
  • Die Stadt Remscheid und die beiden Kirchen werden es auf Wunsch von Angehörigen möglich machen, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dem jeweiligen Friedhof zusammenzukommen, um in einem größeren Rahmen an den verstorbenen Menschen zu erinnern.

26.03.2020: Richtiger Umgang mit Abfall

Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Alle anfallenden Abfälle sind in stabilen Mülltüten beziehungsweise Müllsäcken zu verpacken, die beispielsweise durch Verknoten verschlossen werden. So kann vermieden werden, dass Abfälle bei der Erfassung in der Restmülltonne, der Sammlung, dem Transport und der Entsorgung im Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal verwehen und dadurch zu einer Ansteckungsgefahr werden. 

Sollten zurzeit Mehrmengen an Restmüll anfallen, können die Grundstückseigentümer bei den TBR (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) formlos größere Abfalltonnen oder eine häufigere Leerung der Tonnen beantragen. Diese Änderung kann jederzeit zurückgenommen werden, wenn sie nicht mehr nötig ist. Im Einzelfall können auch amtliche Müllsäcke der Stadt Remscheid genutzt  werden.  Auch hier gilt die bekannte Regel, diese Müllsäcke so lange wie möglich in für andere Personen und auch Tiere nicht zugänglichen Räumen aufzubewahren und gut verschlossen erst kurz vor der Abfuhr bereitzustellen.


26.03.2020: Aktuelle Lage │ Schließung der Kleingärten für die Öffentlichkeit während Corona-Lage

Aktuelle Lage: Zahl der Infizierten steigt weiter

Nach heutigem Stand sind 41 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 41 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen.

Eine Person befindet sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (nicht intensivpflichtig). 304 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


Schließung der Kleingärten für die Öffentlichkeit während Corona-Lage

In den rund dreißig öffentlich zugänglichen Kleingartenanlagen im Remscheider Stadtgebiet wird der Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Abstimmung mit dem Remscheider Kleingartenverband e.V. als Dachverband der örtlichen Kleingartenvereine die öffentliche Zugänglichkeit kurzfristig und bis auf weiteres einschränken. 

Das bedeutet, dass die einzelnen Parzellenpächter als Zugangsberechtigte mit ihren jeweiligen Torschlüsseln selbstverständlich weiter Zugang zu den Anlagen und zu ihren Parzellen während der üblichen Öffnungszeiten und unter Beachtung der Personen- und Abstandsregel der Corona-Lage haben, aber nicht die Öffentlichkeit.

Die örtlichen Kleingartenvereine regeln in eigener Verantwortung die Schließung der Eingangstore. 

Der TBR-Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft wird die Einhaltung dieser Regeln in enger Abstimmung mit dem Dachverband sowie seinen angeschlossenen Kleinvereinen regelmäßig kontrollieren.


25.03.2020: Private Umzüge in Coronazeiten

Wie zu Zeiten von Corona private Umzüge durchzuführen sind, um ein mögliches Ansteckungsrisiko auszuschließen, regelt die Corona-Schutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März nicht. Deswegen gibt die Stadt Remscheid hierzu nachstehende Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen. Wer hiergegen verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Denn auch bei privat organisierten Umzügen gilt grundsätzlich das Verbot von Zusammenkünften und Ansammlungen nach der Corona-Schutz-Verordnung.

1. Die Umzüge sind dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Remscheid (KOD) mindesten eine Woche zuvor schriftlich per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik anzuzeigen.

2. Im Rahmen der Anzeige muss nachvollziehbar begründet werden, warum der Umzug nicht verschoben werden kann.

3. Im Rahmen der schriftlichen Anzeige müssen außerdem alle am Umzug beteiligten Personen mit Vor- und Nachnamen, Anschrift und Telefonnummer dokumentiert werden. Denn: Die einzelnen Personen müssen nach nfektionsschutzgesetz feststellbar sein, wenn später bekannt wird, dass jemand aus dem Kreise der Helfenden zum Zeitpunkt des Umzugs infiziert war.

4. Bei den Umzügen sind möglichst die Mindestabstände und allgemeine Hygienevorschriften nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) einzuhalten.


25.03.2020: Remscheid entlastet junge Familien und mittelständische Unternehmen in der Corona-Krise

Die Stadt Remscheid hat Steuerpflichtigen bereits seit der Vorwoche die Möglichkeit einer Stundung von Steuerzahlungen unter Verzicht auf eine Verzinsung angeboten, um insbesondere die mittelständischen Unternehmen vor Ort zu unterstützen. Ebenso kann die Anpassung der Gewerbesteuervorauszahlungen aufgrund von Umsatzrückgängen unbürokratisch beantragt werden. Seit dem 17. März haben bisher 61 Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, so dass 1,8 Mio. Euro Gewerbesteuerzahlungen herabgesetzt wurden. Auf diese Weise soll in Krisenzeiten die Liquidität der Unternehmen gestärkt werden. Die langfristigen Auswirkungen auf die Gewerbesteuer können derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Die Auswirkungen der Krise auf die Exportwirtschaft, die Industrie und den Dienstleistungssektor dürften jedoch erheblich sein. Vor Beginn der Krise lag das Gewerbesteueraufkommen bei 63,9 Mio. Euro. 

Auf die im April fälligen Elternbeiträge für Kitas, die Kindertagespflege und die Offene Ganztagsgrundschule wird die Stadt Remscheid verzichten, um junge Familien in einem Gesamtvolumen von 530.000 Euro kurzfristig zu entlasten. Ein entsprechender Dringlichkeitsentscheid wurde heute Nachmittag unterzeichnet. Dies gilt auch für die Essensgelder in den städtischen Kindertageseinrichtungen. Wegen der Essensgelder in nicht-städtischen Einrichtungen wird eine Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Träger empfohlen. 

Von dieser Regelung ist die Bezahlung von Beitragsrückständen aus dem Vorjahr oder den Vormonaten nicht betroffen. In diesen Fällen kann jedoch ein Antrag auf Stundung an die Stadtkasse gerichtet werden. Der Antrag kann mit eMail an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik gestellt werden. Bitte geben Sie bei der Antragsstellung das Kassenzeichen ihres Bescheides an.

„Die Corona-Krise ist für die gesamte Stadtgesellschaft eine große Herausforderung. Viele packen mit an. Dafür bin ich sehr dankbar. Unser Beitrag ist es, Familien und Unternehmen in der schwierigen Zeit zu entlasten und ihnen zu helfen, auch finanziell durch die kommenden Wochen einigermaßen unbeschadet hindurchzukommen“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Die Stadt erwartet – gemeinsam mit dem Städtetag – vom Bund und vom Land weitgehende Unterstützung bei der Bewältigung der Krise. Am Freitag wird dazu ein Spitzengespräch in Düsseldorf stattfinden. Niemand wird in Frage stellen, dass Städte und Gemeinden systemrelevant sind. Die Folgen der Krise sind in Kreisen, Städten und Gemeinden und damit von uns allen als Bürgerinnen und Bürgern zu bewerkstelligen.

Auf dem Wege eines Dringlichkeitsentscheides wurden heute auch 4,5 Mio. Euro zusätzlich für die Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise zur Verfügung gestellt. Damit kann der Krisenstab über die bisher vorhandenen Mittel hinaus notwendige Beschaffungen und Maßnahmen finanzieren. Für die Finanzierung der Mehraufwendungen hat die Stadt Remscheid im Rahmen der vom Rat beschlossenen Möglichkeiten zusätzliche Kreditmittel abgerufen, um jederzeit flexibel und schnell handlungsfähig zu sein.

Corona-Virus: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) zu Kita-Beiträgen etc.


25.03.2020: Aktuelle Lage l Online-Informationen kompakt

Aktuelle Lage: Weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid  

Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!

Nach heutigem Stand sind 38 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 38 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen.

287 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


Online – Informationen kompakt 

Am 19. März haben wir Sie über die Schließung der städtischen Dienststellen informiert und Ihnen die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten (Funktions-E-Mail-Adressen) mitgeteilt. Heute möchten wir Ihnen gerne die online zur Verfügung stehenden Informationsplattformen und Online-Dienste  in kompakter Form vorstellen. Denn ohne Kenntnis der Verwaltungsabläufe fällt es nicht immer leicht, auf unserer Internet-Plattform www.remscheid.de die jeweils benötigte Information direkt zu finden. 

Mit unseren Online-Informationen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Zeit zusätzlich Hilfestellung zu geben. Bei Problemen und Fragen wenden Sie sich gerne an die jeweils genannten Kontakte.

Nutzen Sie zur Information auch gerne unsere Social Media Angebote wie beispielsweise Facebook und Instagram. 

Die Online-Informationen finden Sie übrigens auch auf unserer Corona-Web-Seite.


Bild zur Kampagne

24.03.2020: Remscheid startet Kampagne „Remscheid braucht Dich“

Im Zuge der Corona-Krise wird es in den kommenden Wochen immer mehr Menschen geben, die auf medizinische Versorgung und pflegerische Betreuung angewiesen sind. Eines ist jetzt schon klar: Wir werden in unseren Krankenhäusern, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zusätzlich professionelle Hilfe benötigen. Und wir müssen und wollen darauf vorbereitet sein! Deswegen rufen wir bereits jetzt dazu auf, uns hierbei zu unterstützen. 

Wenn Sie Ärztin oder Arzt sind, Medizin studieren oder im pflegerischen Bereich ausgebildet sind und möglicherweise zur Zeit nicht arbeiten, können Sie uns helfen! Bitte melden Sie sich ab sofort unter der Hotline (0 21 91) 16 - 37 66 oder per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik! 

Wir danken Ihnen! 

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24.03.2020: Wirtschaft und Corona│ Städtische Wirtschaftsförderung begleitet im Krisenfall

Die Remscheider Wirtschaftsförderung ist auch in Zeiten der Corona-Krise verlässliche Partnerin für Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmer. Mit starker Internetpräsenz und im persönlichen Austausch per Telefon oder E-Mail unterstützt sie Gewerbetreibende darin, sich im Dschungel der Hilfs- und Förderprogramme von Bund und Land sowie hilfreichen Informationen von Verbänden und Organisationen zu orientieren. Unternehmen, Kultureinrichtungen und Künstler finden gleichermaßen  Unterstützung.   

Aus Anlass der aktuellen Corona-Krise und dem sich hieraus ergebenden gesteigerten Informations- und Beratungsbedarf für Remscheider Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung auf ihrer Web-Seite „Coronavirus trifft Wirtschaft“ zahlreiche Infos und Tipps zusammengetragen. Die Informationen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Eine Sichtung der aufgeführten Links und Programme macht Unternehmen und Gewerbetreibenden eine Entscheidung darüber möglich, welche Inhalte und Angebote mit passendem Kontakt von besonderem Interesse sind. Besteht darüber hinaus noch Informations- und Beratungsbedarf, steht das Beratungsteam „Wirtschaft und Corona“ für weitere Information zur Verfügung. Sofern gewünscht, wird anschließend für eine rechtssichere Beratung zu einzelnen Maßnahmen an den jeweiligen Träger weitervermittelt. 

Die einzelnen Mitglieder des Teams „Wirtschaft und Corona“ sind telefonisch und per E-Mail von Montag bis Freitag zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar:

  • Ingo Lückgen, Tel. (0 21 91) 16 - 36 47, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
  • Andreas Meike, Tel. (0 21 91) 16 - 29 39, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
  • Christian Marré, Tel. (0 21 91) 16 - 34 49, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
  • Sarah Eichhorst, Tel. (0 21 91) 16 - 36 57, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

24.03.2020: Aktuelle Lage│ Krebsberatung weiter erreichbar│ Appell der Technischen Betriebe Remscheid (TBR)

Aktuelle Lage: Weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid

Nach heutigem Stand sind 34 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. 256 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich zur Zeit in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Krebsberatung findet weiterhin statt!

Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar.

Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik an die Krebsberatungsstelle zu wenden. 

Seit Oktober 2019 bietet die Beratungsstelle im Gesundheitshaus der Stadt Remscheid Betroffenen und Angehörigen unentgeltliche Beratung und Hilfestellung zum Thema Krebserkrankung.

Appell der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner: Bitte vertagen Sie das Entrümpeln auf einen späteren Zeitpunkt! 

Da viele Menschen aufgrund der Corona-Krise derzeit zu Hause sind, nutzen sie die Zeit, um mal so richtig aufzuräumen. Der Wertstoffhof war daher in den vergangenen Tagen so stark frequentiert, dass der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kunden und vor allem zwischen den Kunden selbst nicht mehr gewährleistet werden konnte.

So nachvollziehbar es ist, die jetzige Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, möchten wie Sie bitten, die Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Der Wertstoffhof sollte derzeit vor allem als Entsorgungsmöglichkeit für Gewerbetreibende, die notwendige und unaufschiebbare Arbeiten durchführen, erhalten bleiben. 

Auch die Anzahl der Anmeldungen im Bereich Sperrmüllabfuhr hat in den vergangenen Tagen stark zugenommen. Diese zusätzlichen Aufträge treffen die TBR in einer Zeit der angespannten Personallage. Im Rahmen einer vorausschauenden Personalplanung in Krisenzeiten muss unter Umständen zuerst im Bereich der Sperrmüllsammlung Personal abgezogen werden, um diese Mitarbeitenden gemäß der Notfall-Priorisierung gesichert für die Sammeltouren der Rest- und Bioabfällen einsetzen zu können. Denn oberste Priorität der TBR ist gerade in diesen Zeiten, die Entsorgung von hygienisch risikobehafteten Abfällen aufrechtzuerhalten. Bitte stellen Sie daher einen Sperrmüllantrag nur noch in den Fällen, in denen es unbedingt notwendig und nicht aufzuschieben ist wie beispielsweise beim Umzug oder Auflösung der Wohnung. Nur so können wir in dieser schwierigen Zeit die Sperrmüllabfuhr leisten. 

Deshalb unsere Bitte an alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner: Bitte vertagen Sie das Entsorgen auf einen späteren Zeitpunkt! Fahren Sie nur im dringenden Fall zum Wertstoffhof und stellen Sie einen Sperrmüllantrag nur in unaufschiebbaren Fällen!

Vielen Dank!


23.03.2020: Neue Remscheider Allgemeinverfügung ergänzt Corona-Schutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen

Zur Ergänzung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) vom 22. März  hat die Stadt Remscheid eine neue Ordnungsbehördliche Allgemeinverfügung erlassen und die Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 20. März 2020 aufgehoben. Mit der neuen Verfügung passt die Stadt Remscheid ihre eigenen Regelungen den Landesvorgaben an. Außerdem gibt es drei zusätzliche Regeln, die über die Vorgaben des Landes hinausgehen.  

Übernahme von Landesregelungen

Floristen dürfen weiterhin öffnen. Gleiches gilt für orthopädische Schuhmacher für den Verkauf von orthopädischem Schuhwerk und passendem Zubehör. Zulässig sind jetzt auch Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern eingehalten werden. 

Ergänzende Regelungen

Erstens: Aus Schutzgründen wird der Bibliothekenbetrieb im gesamten Stadtgebiet untersagt, soweit unmittelbare Kundenkontakte möglich sind. Zulässig bleiben die Fernausleihe und die Bedienung in der Online-Ausleihe.

Zweitens: Verhindert werden soll, dass Gewerbetreibende mit Inkrafttreten der Landesverordnung bestimmte Sortimente in geringem Umfang in ihr Warenangebot aufnehmen, um weiter öffnen zu dürfen. Denn nach Landesverordnung (Paragraf 5) bleiben der Betrieb von

  1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
  2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
  3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  4. Reinigungen und Waschsalons,
  5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
  6. Tierbedarfsmärkten und
  7. Einrichtungen des Großhandels

zulässig. Deswegen bestimmt die Allgemeinverfügung unter Punkt 2, dass nur die Betriebe öffnen dürfen, deren Warensortiment bereits vor Inkrafttreten der CoronaSchVO diesem Sortiment der Grundversorgung entsprochen hat.

Und drittens: Die Öffnung von Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment ist nur zulässig, wenn das Sortiment überwiegend – zu mindestens 70% – aus Waren des unter 1 bis 6 aufgelisteten Sortiments besteht.


23.03.2020: Aktuelle Lage │ Helferlein-Karte │ Physiotherapie – Praxen werden nicht geschlossen

Aktuelle Lage: Weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid l Erste Erkrankte genesen

Nach heutigem Stand sind 33 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 33 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen.

200 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich zur Zeit in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht. 

ACHTUNG ***Weiter gilt:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

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Eine Welle der Hilfsbereitschaft schwappt über Remscheid!

Letzte Woche die gute Nachricht: Es haben sich viele Menschen gemeldet, die ehrenamtlich – unter Umständen auch für mehrere Personen – einkaufen gehen. Diesen Personen erleichtert die Stadt Remscheid ihr Engagement. Sie bekommen ab der kommenden Woche eine „Helferlein-Karte“ ausgestellt, mit der sie belegen können, nicht etwa für sich selbst, sondern für ältere Menschen unterwegs zu sein. Denn wer für mehrere Seniorinnen und Senioren einkauft, dessen Einkaufswagen ist meist voll! Die oder derjenige tut dies aber nicht für sich, sondern für das Wohl älterer Menschen! Bitte seien Sie rücksichtsvoll im Umgang miteinander!

Über 100 Freiwillige haben in den letzten Tagen die „Helferlein-Karte“ angefragt, mit der die Stadt Remscheid sie bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen möchte.

Die „Helferlein-Karte“ wird im Laufe der kommenden Woche mit der Post verschickt.

Interesse? Helfen Sie mit! Anfragen unter Rufnummer (0 21 91) 46 45 351 oder per E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik!

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Physiotherapie – Praxen werden nicht geschlossen

Der Klarstellung halber erfolgt an dieser Stelle nachstehender Hinweis.

„Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden“, so die Corona-Schutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2020, § 7 Abs. 3.


22.03.2020: Corona-Virus │Land Nordrhein Westfalen beschränkt landesweit Zusammenkünfte auf zwei Personen*

Nordrhein-Westfälische Landesregierung kündigt landesweite Regelung zur Beschränkung sozialer Kontakte an. Ab Wochenbeginn sind Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen* verboten. Öffentliches Leben in Remscheid jetzt auf ein Minimum reduziert. Zu Hause bleiben und soziale Kontakte vermeiden gilt mehr als denn je.

Im Kampf gegen die anhaltende massive Ausbreitung des Corona-Virus haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder sich heute auf ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen verständig. Die sozialen Kontakte zwischen Bürgerinnen und Bürgern werden weiter drastisch eingeschränkt. Hierzu ist noch für heute (Sonntag, 22.03.2020) eine Verordnung des Landes NRW angekündigt, die die derzeit gültige Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid ersetzen wird.

Nach bisherigem Kenntnisstand ergibt sich für Remscheid im Wesentlichen eine bedeutende Veränderung: *Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

Ebenfalls angekündigt wurden drastische Strafen bei Zuwiderhandlungen. Die Verordnung des Landes tritt am Tag nach der Verkündigung und somit voraussichtlich am morgigen Montag, 23.03.2020, in Kraft.

Oberbürgermeister Mast-Weisz: „Ich begrüße, dass es nun endlich zu einer landesweit abgestimmten Vorgehensweise gekommen ist. Der bisherige Flickenteppich unterschiedlichster Verordnungen in den Städten Nordrhein-Westfalens hat zu großer Verunsicherung bei den Menschen geführt. Ich bitte alle Remscheiderinnen und Remscheider darum, diese landesweite Verordnung sehr ernst zu nehmen. Nur auf diesem Weg kann es gelingen, Infektionsketten zu unterbrechen und damit die Pandemie wirksam zu bekämpfen.“

Hier finden Sie die Verordnung des Landes NRW zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus vom 22.03.2020


22.03.2020: Corona-Virus │Videobotschaft zur aktuellen Lage

Nach einer Sitzung des Krisenstabes der Stadt Remscheid informieren Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Dr. Frank Neveling, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid, in einer Videobotschaft über die aktuelle Lage und appelieren erneut an die Menschen, die bisherigen Einschränkungen strikt einzuhalten. Nur so können wir alle dazu beitragen, unser Leben und das Leben anderer zu schützen. Infektionsketten werden nur dadurch unterbrochen – und dies ist zwingend erforderlich, um eine möglichst großflächige medizinische Versorgung aufrecht erhalten zu können.

Corona-Virus in Remscheid: Oberbürgermeister B. Mast-Weisz und Gesundheitsamtsleiter Dr. F. Neveling


21.03.2020: Neuregelung zur Notbetreuung in Schulen ab 23. März

Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) hat – erstens – eine Ausweitung des Personenkreises, der einen Anspruch auf Betreuung eines Kindes der Klassen 1 bis 6 in der Schul-Notbetreuung hat, und – zweitens – eine zeitliche Ausweitung auf die Wochenenden bis zum 19. April beschlossen. Nur an den Osterfeiertagen wir nicht betreut. 

Ab Montag, 23. März, gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können ihr Kind unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist.

Zudem wird ab 23. März bis einschließlich 19. April der zeitliche Umfang der Notbetreuung bei Bedarf auf alle Wochentage – also von Montag bis Sonntag – und auf die Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag erweitert.

Die Remscheider Schulen sind entsprechend informiert. Sie entscheiden weiter über die Notbetreuung eines Kindes. Hierfür ist dieser Antrag zu stellen. Er liegt auch den Schulen vor.

Die aktualisierte FAQ-Liste finden Sie hier.


21.03.2020: Neuregelung zum Betretungsverbot für Kinderbetreuungsangebote ab 23. März

Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Betretungsverbot für die Kinderbetreuungsangebote mit Wirkung ab Montag, 23. März, neu geregelt. Die Neuregelung, die im Kern die Anspruchsberechtigung betrifft, erreichte die Stadt Remscheid am Freitag, 20. März, um 20.26 Uhr. Die offizielle Information des Landes befindet sich hier.

Jedes Kind von mindestens einem Elternteil, das in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist (Schlüsselpersonen), bekommt eine Betreuungsmöglichkeit.

Auch Kinder von Schlüsselpersonen, die bisher keinen Betreuungsvertrag haben, sind vom Jugendamt in neue Angebote aufzunehmen. 

  1. Wer erhält die Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege?

Alle Eltern erhalten eine Betreuung für ihr Kind, wenn sie einer Arbeit in folgenden Bereichen nachgehen: 

  • Energie (Strom, Gas, Kraftstoffversorgung – inklusive Logistik, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
  • Wasser, Entsorgung (Hoheitliche und privatrechtliche Wasserversorgung, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel (inklusive Zulieferung, Logistik)
  • Informationstechnik und Telekommunikation (insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
  • Gesundheit (insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore)
  • Finanz- und Wirtschaftswesen (insbesondere Kreditversorgung der Unternehmen, Bargeldversorgung, Sozialtransfers / Personal der Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes – insbesondere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes)
  • Transport und Verkehr (insbesondere Betrieb für kritische Infrastrukturen, öffentlicher Personennah- und Personenfern- und Güterverkehr / Personal der Deutschen Bahn und Nicht bundeseigenen Eisenbahnen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes / Personal zur Aufrechterhaltung des Flug- und Schiffsverkehrs)
  • Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko-und Krisenkommunikation)
  • Staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justizvollzug, Veterinärwesen, Lebensmittelkontrolle, Asyl- und Flüchtlingswesen einschließlich Abschiebungshaft, Verfassungsschutz, aufsichtliche Aufgaben sowie Hochschulen und sonstige wissenschaftlichen Einrichtungen, soweit sie für den Betrieb von sicherheitsrelevanten Einrichtungen oder unverzichtbaren Aufgaben zuständig sind / Gesetzgebung/Parlament
  • Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe (Sicherstellung notwendiger Betreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung) 
  1. Wie funktioniert die Kinderbetreuung ab 23. März in Remscheider Kitas und Kindertagespflegen? 

Die Stadt Remscheid hat heute veranlasst, dass ab kommenden Montag, 23. März, alle städtischen Kindertageseinrichtungen mit Personal ausgestattet werden, um eine noch nicht bekannte Anzahl an Kindern betreuen zu können.

Die Kindertageseinrichtungen der freien Träger wird der Fachdienst Jugend noch am Wochenende informieren. Auch diese Kindertageseinrichtungen sollen ab Montag zur Verfügung stehen.

Ebenso wird die Stadt mit den Kindertagespflegepersonen das Angebot am Montag bedarfsgerecht ausbauen. 

Kinder von Schlüsselpersonen, die schon einen Kindergarten oder eine Kindertagespflege besuchen:

Die Eltern, die in den oben genannten Bereichen arbeiten, lassen sich dies von ihrem Arbeitgeber bescheinigen. Der passende Vordruck liegt hier.

Mit Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung sind die Kinder, die einen Platz in Kita oder Tagespflege haben, in ihrem gewohnten Angebot zu betreuen.

Pro Gruppe sollen maximal 5 Kinder betreut werden.

Kinder von Schlüsselpersonen, die noch keinen Kindergarten oder keine Kindertagespflege besuchen:

Eltern, die in der kritischen Infrastruktur arbeiten, aber noch keinen Betreuungsplatz für ihr Kind haben, melden sich telefonisch oder per Mail in folgenden städtischen Kindertageseinrichtungen:

  • Alt-Remscheid: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik; Tel.: 02191/76132,
  • Remscheid Süd: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik; Tel.: 02191/38469,
  • Lennep/Lüttringhausen: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik; Tel.: 02191/663893.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner dieser städtischen Kindertageseinrichtungen übernehmen die Telefonate mit dem Jugendamt.

Das Jugendamt koordiniert die Eröffnung neuer Betreuungsangebote in bisher geschlossenen Kinderbetreuungsangeboten mit maximal 5 Kindern pro Gruppe.

Im Anschluss erhalten die Eltern so zeitnah wie möglich eine Mitteilung, welche Betreuung gefunden werden konnte.

Die Eltern der schon betreuten Kinder erhalten noch am Wochenende eine Information per Mail, soweit ihre E-Mail-Adresse vorliegt.

Darüber hinaus wird die Stadt Remscheid alle Träger und den Jugendamtselternbeirat informieren.

Für Rückfragen steht der Fachdienst Jugend unter diesen Rufnummern und E-Mail-Kontakten zur Verfügung:

  • 02191/16-2596 oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
  • 02191/16-2893 oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
  • 02191/16-2807 oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

20.03.2020: Städtedreieck beschränkt Zusammenkünfte auf vier Personen! Neue Allgemeinverfügung!

Schulterschluss und gemeinsamer Brandbrief ans Land. Einheitliche Verfügung für alle! Zusammenkünfte mit mehr als vier Personen in allen drei Städten untersagt!

Das Bergische Städtedreieck hat am Freitag den Schulterschluss in der Corona-Krise vollzogen: Die drei Oberbürgermeister Andreas Mucke (Wuppertal), Tim Kurzbach (Solingen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) haben sich darauf geeinigt, die Bestimmungen weiter zu verschärfen: Daher sind ab Samstag, 21. März (0 Uhr), Zusammenkünfte mit mehr als vier Personen in allen drei Städten untersagt.

Das haben die Oberbürgermeister in einer gemeinsamen Krisen-Konferenz am Nachmittag beschlossen. Sie haben sich ferner darauf verständigt, ihre derzeit geltenden Allgemeinverfügungen, in denen die Beschränkungen des Öffentlichen Lebens festgelegt sind, zu harmonisieren. Das gewährleistet denselben Status an Schutzmaßnahmen im Bergischen Städtedreieck. Neu für Remscheid außerdem: Frisörgeschäfte sind ebenfalls zu schließen. Frisörinnen und Frisöre können aber weiterhin Kunden unter Beachtung der Hygienebestimmungen im Rahmen von Hausbesuchen bedienen.

Über dieses Vorgehen haben die Städte die Regierungspräsidentin als Leiterin der Kommunalen Aufsichtsbehörde informiert. Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wählen diesen Weg in Ermangelung einer klaren Landesverfügung. Die Oberbürgermeister sehen diesen Schritt angesichts der steigenden Zahlen an Infizierten sowie des ersten Corona-Toten im Bergischen Land als zwingend notwendig an.

Unterstützt vom Deutschen Städtetag wenden sich Andreas Mucke, Tim Kurzbach und Burkhard Mast-Weisz in einem Brief an die Landesregierung. Darin fordern die Oberbürgermeister, umgehend eine eindeutige Verfügung des Landes, die als Grundlage für alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen dient. Die bisherige Praxis der Landesregierung, mit Erlassen und Weisungen zu arbeiten, führe zu einem erheblichen Umsetzungsaufwand in allen Städten und führe zu unterschiedlichen Regelungen und damit zu Verwirrung bei den Menschen. Es sei dringend an der Zeit, dieses Vorgehen zu ändern und zukünftig mit Rechtsverordnungen zu arbeiten. Die Oberbürgermeister verweisen auf die Beispiele in anderen Bundesländern (Bayern, Saarland), die bereits entsprechend handeln.

An die Menschen in Wuppertal, Solingen und Remscheid richten die drei Stadt-Chefs erneut den dringenden Appell, zu Hause zu bleiben und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die neue Allgemeinverfügung zeige nicht nur die neuen Beschränkungen auf - sondern sie diene auch als Beweis für den Ernst der Lage.

Link-Tipp:

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 20. März 2020!


20.03.2020: Aktuelle Lage │ Hilfetelefon für Ältere und Vorerkrankte (0 21 91) 4645351 – Helferlein-Karte │Senioren-App informiert über Corona

Aktuelle Lage: Weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid

Nach heutigem Stand wurden 21 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet. 159 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht mehr. 

Achtung:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben.

Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits sehr hoch sein.

Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

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Die Stadt bietet unter der Telefonnummer (0 21 91) 4645351 Hilfestellung an, bei der sich ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen melden können, wenn sie nicht durch Verwandte oder aus der Nachbarschaft mit Lebensmitteln und anderen dringenden Bedarfsgütern versorgt werden. Einkaufs- und Lieferdienst können hier organisiert werden.  Für den Einsatz gibt’s die „Helferlein-Karte“.

Die gute Nachricht: Es haben sich viele Menschen gemeldet, die ehrenamtlich – unter Umständen auch für mehrere Personen – einkaufen gehen. Diesen Personen erleichtert die Stadt Remscheid ihr Engagement. Sie bekommen ab der kommenden Woche eine „Helferlein-Karte“ ausgestellt, mit der sie belegen können, nicht etwa für sich selbst, sondern für ältere Menschen unterwegs zu sein. Denn wer für mehrere Seniorinnen und Senioren einkauft, dessen Einkaufswagen ist meist voll! Die oder derjenige tut dies aber nicht für sich, sondern für das Wohl älterer Menschen! Bitte seien Sie rücksichtsvoll im Umgang miteinander!

Wer mithelfen möchte, meldet sich bitte unter der Rufnummer (0 21 91) 4645351 oder per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik!

Link-Tipp: Helferlein-Karte

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Die Senioren App – Gut versorgt in Remscheid hat ihr Angebot um das Thema Corona erweitert.  

Das Seniorenbüro berichtet Aktuelles zum Thema Corona regelmäßig auch über die Senioren-App. Wir empfehlen daher den Seniorinnen und Senioren unserer Stadt, die App auf ihr Smartphone zu laden. Unter www.gut-versorgt-in.de erhalten sie weitere Informationen und einen Link zum Herunterladen der App. Benötigen Sie Hilfe, melden Sie sich bitte auf der Hotline (0 21 91) 4645351.


19.03.2020: Corona-Virus | Städtische Dienststellen und Verwaltungsgebäude für Publikumsverkehr geschlossen

Zur Eindämmung des Corona-Virus sollen die Menschen möglichst alle sozialen Kontakte vermeiden. Dies gilt auch für Behördenbesuche. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Remscheid entschieden, alle Dienststellen und Verwaltungsgebäude bis aus Weiteres für den Publikumsverkehr zu schließen.

Kontaktaufnahmen bzw. Terminvereinbarungen zur Klärung absolut notwendiger Anliegen erfolgen ausschließlich per Telefon über die zentrale Rufnummer 16-00 oder über die Funktions-E-Mail-Adressen der jeweiligen Bereiche. Hierzu stehen folgende Anschriften zur Verfügung :

  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik (für Jagd- und Fischereiangelegenheiten, Fundbüro und Bußgeldstelle)
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik geschützte E-Mail-Adresse als Grafik (Steuern, Vollstreckung und Finanzbuchhaltung)
  • geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Für alle anderen Anliegen nutzen Sie bitte die generelle Anschrift geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Briefpost, die jeweiligen Hausbriefkästen und die bekannten Faxnummern zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis für die geänderte Situation vor Ort und wenden Sie sich nur in dringenden Notfällen an diese Kontakt-Adressen.

Hinweis:  Das Innenministerium hat klargestellt, dass Bürgern keine Nachteile entstehen, wenn Personalausweise und Reisepässe zum jetzigen Krisenzeitpunkt nicht neu beantragt werden. „Das Innenministerium hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein vorhandenes gültiges Dokument reicht – entweder der Reisepass oder der Personalausweis. Auch ein abgelaufener Ausweis gilt noch als Identitätsnachweis. Die Bürger können somit ihrer Pflicht zum Identitätsnachweis nachkommen. Dem Ministerium ist wichtig, dass Menschen jetzt dem dringenden Rat der Bundes- und Landesregierung folgen und zu Hause bleiben.  Die Stadt Remscheid weist darauf hin, das durch den eingeschränkten Dienstbetrieb keine Nachteile bei möglichen Fristversäumnissen entstehen und kein Verwarngeld verlangt wird. Dies hat auch das Ministerium ausdrücklich bestätigt.


19.03.2020: Aktuelle Lage - Ausgangssperre nur durch strikte Einhaltung aller Einschränkungen und Verbote zu verhindern

Presseinformation der Stadt Remscheid: Corona-Virus │ Aktuelle Lage - Ausgangssperre nur durch strikte Einhaltung aller Einschränkungen und Verbote zu verhindern

Nach heutigem Stand wurden 14 Remscheider Bürgerinnen/Bürger positiv auf Covid-19 getestet. Zusätzlich befinden sich 118 Remscheiderinnen/Remscheider in angeordneter Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht mehr. Thomas Neuhaus, der Leiter des Remscheider Krisenstabes, warnt eindringlich davor, diese für NRW vergleichsweise geringen Zahlen, als „Entwarnung“ zu nehmen: „Die Lage ist ernst, sehr ernst. Wir müssen leider auch in Remscheid mit Toten rechnen. Auch bei uns gibt es immer mehr erkrankte Menschen, die unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass deutlich mehr als die offiziell bestätigten 14 Personen infiziert sind. Eine Nachverfolgung der Infektionsketten ist nicht mehr vollständig möglich.“

Die einzige Chance das Infektionsgeschehen zu verlangsamen, liegt nun in der absoluten Beschränkung aller sozialen Kontakte auf das zwingend erforderliche Mindestmaß. Es wurden bereits zahlreiche Einschränkungen und Verbote ausgesprochen, die uns alle massiv in unserem täglichen Leben einschränkten und vor große Herausforderungen stellen. Wenn wir jetzt nicht dazukommen, dass diese Maßnahmen ausnahmslos von Jedem und Jeder in dieser Stadt beachtet werden, wird eine komplette Ausgangssperre in Kürze unumgänglich sein. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz appelliert daher: „Bleiben Sie soeben es geht zu Hause. Vermeiden Sie unnötige soziale Kontakte, so schwer es auch fällt. Es ist jetzt nicht die Zeit für Partys und gesellige Runden  - weder drinnen noch draußen und über alle Generationen! Retten Sie dadurch Leben. Helfen Sie durch umsichtiges Verhalten, die Gesundheit derer aufrecht zu erhalten, die in dringenden Schlüsselpositionen von uns allen benötigt werden (z. B. medizinisches Personal, Lebensmitteleinzelhandel, Infrastruktursektor, Feuerwehr, Polizei und Ordnungskräfte).

Viele Menschen in unserer Stadt beherzigen dies bereits. Leider zeigen tägliche Beobachtungen, Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern und auch die Einsatzlisten des Kommunalen Ordnungsdienstes dass dies noch nicht Jede/Jeder verinnerlicht hat. Dies Stadt Remscheid versucht hier durch diverse Medienveröffentlichungen, durch Aufklärung, durch Gespräche auf zahlreichen Ebenen zu sensibilisieren. „Bitte halten Sie dringend alle ausgesprochenen Einschränkungen und Verbote ein. Sie schützen damit nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben Dritter. Und Sie verhindern so eine komplette Ausgangssperre“, so Thomas Neuhaus,  Leiter des Krisenstabes.

Besonders wichtig ist es jetzt auch, für Menschen da zu sein, die sich beispielsweise in Notsituationen oder in Quarantäne befinden. Auch Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, brauchen Unterstützung.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Beig. Thomas Neuhaus heben hervor, dass es hierzu bereits zahlreiche öffentliche und auch private Hilfsangebote und Vernetzungen gibt. Gebündelt werden diese unter dem städtischen Hilfstelefon für Ältere und Vorerkrankte, Tel. 464 53 51. Allen Remscheiderinnen und Remscheider, die sich hier oder in anderweitigen Hilfsaktionen engagieren, gebührt großer Dank.

An alle anderen geht die Bitte von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Schauen Sie nach Ihren Nachbarn, nach Ihren Angehörigen, fragen Sie, ob Hilfe benötigt wird und helfen Sie!“.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Lassen Sie uns die aktuelle Krise von bisher unbekanntem Ausmaß gemeinsam in unserer Stadt Remscheid meistern. Bleiben Sie gesund! Mein abschließender Dank geht an alle, die derzeit hier und überall in den Schlüsselfunktionen zum Funktionieren der Stadtgesellschaft beitragen und dabei für uns alle täglich ihre Gesundheit riskieren!“.


Bild zur Kampagne

19.03.2020: #OmaZiehtMit Kampagne / Ausgangssperre vermeiden!

Am heutigen Tag (19.03.) startet die Stadt Remscheid, im Nachgang zu unserer am 17.03. sehr erfolgreich begonnenen #KeinCoronaWegenOma-Kampagne, eine weitere Kamapagne mit dem Titel #OmaZiehtMit!  

Hintergrund ist es, die besonders schützenswerten Personengruppen (ältere und/oder vorerkrankte Personen) genau wie die Jugend auch zu sensibilisieren, zuhause zu bleiben und sich nicht unnötig in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Dabei gilt es ganz besonders, die Ansammlung von Gruppen zu vermeiden. Zur Unterstützung dieses Personenkreises bzw. für erforderliche Hilfsleistungen weisen wir ausdrücklich auf unsere extra dafür eingerichtete Hotline unter (02191) 464 53 51 hin.

Die Kampagne besteht aus 2 unterschiedlichen Motiven (siehe Anlagen), einem immer gleich bleibenden Text (siehe unten) und den aufgeführten Hashtags (siehe unten). Die Bilder werden nach und nach auf den städtischen Facebook-und Instagram-Accounts veröffentlicht und dann auch nach Bedarf wiederholt. Häufiges „Teilen“, „Liken“ und „Kommentieren“ ist ausdrücklich erwünscht, vielen Dank für entsprechende Hinweise!

WICHTIG: Die beiden Motive gibt es auch zum Download unter den nachfolgenden Links und sie können im DIN A4-Format ausgedruckt werden, um sie an passenden Stellen auszuhängen:

Text der Social-Media-Kampagne:
Corona-Virus!? Alles halb so wild? Reine Panikmache?
Das kommt drauf an. Wir haben an die Jugend appelliert Zuhause zu bleiben, um insbesondere Sie als Risikogruppe zu schützen. Das funktioniert mehr oder weniger gut, die meisten aber haben es verstanden und halten sich an unsere Bitte zum Wohle Aller!
Das alles ist aber natürlich nur effektiv, wenn auch Sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Neben dauerhafter Hygiene können wir Sie am besten schützen, indem auch Sie ZUHAUSE BLEIBEN und Ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren. Also bitte, ZIEHEN SIE MIT und wir werden diese für uns alle schwere Situation hoffentlich schadlos überstehen!
DANKE UND BLEIBEN SIE GESUND!

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Bild zur Kampagne

18.03.2020: Technische Betriebe Remscheid (TBR) – Abweichende Regelungen bei Zahlungen und Publikumsverkehr

Ab sofort werden keine Barzahlungen mehr bei der TBR entgegengenommen. Das bedeutet für die folgenden Bereiche:

  • Wertstoffhof: Für zahlungspflichtige Abfälle besteht vor Ort die Möglichkeit, per EC Karte zu zahlen.
  • Sperrmüllexpress: Anträge werden nur noch gegen Vorlage eines Überweisungsbelegs anstelle der bislang üblichen Barvorauszahlung angenommen. Die Beträge können Sie hier einsehen: https://www.tbr-info.de/files/daten/entsorgung/download/Sperrgutexpress_27102015.pdf. Antrag und Zahlungsbeleg können entweder per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) übersandt oder auch in den Hausbriefkasten Nordstraße 48 eingeworfen werden. Der Abholtermin wird dann telefonisch oder per E-Mail mitgeteilt.
  • Grundabgaben: Vereinbarte Ratenzahlungen können ebenfalls nicht mehr bar entgegengenommen werden. Die Beträge sind zu überweisen.

Publikumsverkehr: Die Dienstgebäude der TBR in der Nordstraße 48 und Lenneper Straße 63 sind bis auf weiteres für den Publikumsverkehr gesperrt. Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger Abstimmung und Rückmeldung durch die Ansprechpartner der TBR möglich.


18.03.2020: Leitstelle der Ordnungsbehörde unter (0 21 91) 16 - 9000 erreichbar │Aktuelle Lage

Mit der Einrichtung einer neuen Leitstelle reagiert die Remscheider Ordnungsbehörde auf Einsatzaufkommen und Nachfragen in Zusammenhang mit dem COVID-19-Infektionsgeschehen und der gestern bekanntgemachten Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2. 

Ab sofort ist die Ordnungsbehörde für sämtliche ordnungsbehördlichen Sachverhalte sowie für inhaltliche Fragen zur Allgemeinverfügung montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 22 Uhr unter der Telefonnummer (0 21 91) 16 - 9000 und per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik erreichbar.

Die Leitstelle der Ordnungsbehörde beantwortet ausschließlich ordnungsbehördliche Fragen.

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 17. März 2020.

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Aktuelle Lage: Vier weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid

Bei mindestens drei der vier bestätigten Fälle handelt es sich um Reiserückkehrer aus Österreich. Sofern vorhanden, befinden sie sich mit ihren Familienangehörigen in häuslicher Quarantäne. Allen geht es gut. Zur vierten infizierten Person wird noch ermittelt.

Aktuell befinden sich 97 Remscheiderinnen und Remscheider in angeordneter Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht mehr. 

Achtung:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Bereits heute ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten dreizehn Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben.

Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits sehr hoch sein.

Das Infektionsgeschehen ist jetzt so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.


17.03.2020: Einschränkung des Publikumsverkehrs im Fachdienst Bauen, Vermessen und Kataster sowie im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung

In dringenden Fällen können diese Bereiche telefonisch zentral wie folgt erreicht werden:

  • Bauaufsicht –Technik: 02191 -16 -2429
  • Bauaufsicht – Verwaltung, Bauaktenarchiv: 02191 -16- 3822
  • Untere Denkmalbehörde: 02191 -16-2302 / 3991 

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre dienstlichen E-Mail-Adressen erreichbar.

Bauanträge und sonstige für diese Bereiche bestimmte Unterlagen können in die jeweiligen Einwurfs Postkästen am Dienstgebäude Ludwigstraße 14 oder am Rathaus der Stadt Remscheid (Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid) eingeworfen werden. Die werden regelmäßig geleert. 

Gleichfalls geschlossen für den allgemeinen Publikumsverkehr ist der Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung der Stadt Remscheid.  

In dringenden Fällen können diese Bereiche telefonisch zentral wie folgt erreicht werden:

  • Stadtentwicklung: 02191 / 16 - 3194
  • Bauleitplanung: 02191 / 16- 2431/2677
  • Verkehrsplanung: 02191 -16- 2725

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre dienstlichen E-Mail-Adressen erreichbar.

Derzeit laufen zwei Beteiligungsverfahren zu Bebauungsplänen:

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung zu dem Bebauungsplan Nr. 672

– Gebiet östlich Bahnhof Lennep, westlich der Straße Am Bahnhof und das Geviert zwischen den Straßen

Robert-Schumacher-Straße, Alte Kölner Straße, Kölner Straße und Am Johannisberg

Die Unterlagen sind weiterhin auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de, > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) bis zum 20.03.2020 einzusehen.

Während dieser Frist können weiterhin Stellungnahmen schriftlich an den Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid oder per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) beim Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und

Bauleitplanung eingereicht werden.

Öffentliche Auslegung zu dem Bebauungsplan Nr. 668 - Gebiet Am Schützenplatz

Die Unterlagen sind weiterhin auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de, > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) bis zum 17.04.2020 einzusehen.

Während dieser Frist können weiterhin Stellungnahmen schriftlich an den Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid oder per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) beim Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und

Bauleitplanung eingereicht werden.


17.03.2020: Stadt verschärft kontaktreduzierende Maßnahmen zur Verlangsamung des COVID-19-Infektionsgeschehens im Stadtgebiet Remscheid

Unter Berücksichtigung der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 hat sich die Stadt Remscheid heute zu einer Verschärfung der kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Verlangsamung des Infektionsgeschehens und zum Schutz der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Remscheid entschlossen.  

Ab sofort bis auf weiteres wird für das Stadtgebiet Remscheid folgendes angeordnet: 

1. Alle auf Remscheider Stadtgebiet stattfindenden

  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen sowie
  • Personenansammlungen von mehr als zehn Personen außerhalb von privaten Wohnungen
  • sind untersagt. Hierzu zählen auch sämtliche Zusammenkünfte
  • in Schulen und Kindertagesstätten
  • in Vereinen
  • in Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • in Parkanlagen
  • in Kleingartenanlagen
  • in Kirchen und Gemeindehäusern
  • in Moscheen
  • anderer Glaubensgemeinschaften
  • bei Trauerfeiern und Beerdigungen.

2. Auf dem Remscheider Stadtgebiet ist allen Personen

  • die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen,
  • die Wahrnehmung von Angeboten in Musikschulen
  • die Wahrnehmung von Angeboten in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich
  • der Sportbetrieb auf und in Sporthallen, Sportplätzen und Sportanlagen
  • der Aufenthalt auf und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen und Bolzplätzen
  • der Aufenthalt auf und die Nutzung von Schulhöfen außerhalb der Notbetreuung
  • die Teilnahme an Kulturveranstaltungen
  • die Teilnahme an Reisebusreisen

untersagt.

3. Folgende Einrichtungen dürfen nicht geöffnet werden:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafés und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich
  • Bibliotheken
  • Trauerhallen und Verabschiedungsräume
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos
  • Freizeit- und Tierparks
  • Angebote von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spezialmärkte
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Sportanlagen
  • Schwimm- und Spaßbäder
  • Saunen
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Fahrschulen
  • Physio- und Massageeinrichtungen (s.a. 7.)
  • öffentlich zugängliche Spielplätze und Bolzplätze
  • alle Verkaufsstellen des Einzelhandels

mit Ausnahme von

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und
  • Großhandel.

Die vom Öffnungsverbot ausgenommenen Verkaufsstellen haben bei ihrer Öffnung allerdings ausdrücklich sicherzustellen, dass die Hygienebestimmungen eingehalten werden, der Zutritt im erforderlichen Maße gesteuert wird und Warteschlangen durch organisatorische Maßnahmen vermieden werden.

4. Der Betrieb aller erlaubnispflichtigen und erlaubnisfreien Gastronomiebetriebe ist untersagt, soweit Speisen oder Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht oder angeboten werden. Ausschließlich zum Verzehr außer Haus dürfen Speisegaststätten, Imbissbetriebe und Catering-Unternehmen Speisen und Getränke verabreichen, sofern ein Aufenthalt von Gästen auf die Abholung der Speisen und Getränke begrenzt ist, Hygienebestimmungen eingehalten werden, der Zutritt im erforderlichen Maße gesteuert wird und Warteschlangen durch organisatorische Maßnahmen vermieden werden.

5. Hotels und Beherbergungsbetriebe dürfen ihre Betten ausschließlich zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken anbieten und überlassen. Hotels und Beherbergungsbetriebe dürfen zudem ausschließlich ihre eigenen Übernachtungsgäste bewirten. 

6. Dienstleister und Handwerker (auch Optiker und Hörgeräteakustiker) können ihren entsprechenden Tätigkeiten unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen weiterhin nachgehen.

7. Einrichtungen des Gesundheitswesens können unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet bleiben. Hierzu zählt auch die Durchführung von medizinisch verordneter Physiotherapie.

8. Personen, die sich in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr aus einem dieser Gebiete folgende Einrichtungen nicht betreten:

  • Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“
  • Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden)
  • betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)
  • Krankenhäuser
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe
  • Berufsschulen
  • Hochschulen

9. Vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne des § 24 Abs. 3 - 5 Wohn- und Teilhabegesetz haben folgende Besuchseinschränkungen und Betriebsregelungen umzusetzen und einzuhalten:

  • Personen, die sich in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten.
  • Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management_Download.pdf?__blob=publicationFile) dürfen diese Einrichtungen nicht betreten.
  • Die Zugänge in die Einrichtung sind zu minimieren.
  • Gemeinschaftsaktivitäten mit Externen sind untersagt.
  • Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.
  • Sämtliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.
  • Besuche sind auf das Notwendigste zu beschränken: je Bewohnerin / je Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen max. eine Stunde dauern. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind von der Einrichtung über persönliche Schutzmaßnahmen zu unterweisen und haben diese einzuhalten. Ein Besuch ist ausdrücklich nur mit Schutzmaßnahmen mittels Mund-, Nasenschutz und Händewaschen sowie mit Hygieneunterweisung erlaubt.
  • Besuche haben nur noch auf dem Zimmer stattzufinden, nicht mehr in Gemeinschaftsräumen.
  • Es ist eine Besucher- und Mitarbeiterregistrierung mittels Register vorzunehmen.
  • Ausnahmen für nahestehende Personen können nur im Einzelfall (z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung) unter Auflagen zugelassen werden.
  • Ebenfalls ausgenommen sind medizinisch erforderliche Besuche.

Die neue Allgemeinverfügung mit heutigem Datum ersetzt die Allgemeinverfügung vom 16. März. 

Link-Tipp:

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 17. März 2020!


17.03.2020: Aktuelle Lage │ Absage von Veranstaltungen zum Schutz der Bevölkerung

Aktuelle Lage: Eine weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid

Bei dem bestätigten Fall handelt es sich um die Ehefrau des Mietwagen-Fahrers einer Nahost-Reisegruppe. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut.

Aktuell befinden sich 64 Remscheiderinnen und Remscheider in angeordneter Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht mehr. 

Achtung:

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Bereits heute ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten neun Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben.

Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits sehr hoch sein.

Das Infektionsgeschehen ist jetzt so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

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Absage / Bürgersprechstunde Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 18. März fällt aus

→ Veranstaltungsankündigung im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/pressearchiv/meldungen-2020/03-maerz/146380100000143708.php!

Absage / Keine Fundsachenversteigerung am 20. März im Ämterhaus

→ Veranstaltungsankündigung im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/pressearchiv/meldungen-2020/03-maerz/146380100000143641.php

Absage / Gemeinsame Bürgersprechstunde KOD/Polizei am 21. März im Allee-Center Remscheid fällt aus

→ Veranstaltungsankündigung im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/pressearchiv/meldungen-2020/03-maerz/146380100000143586.php!

Absage / Remscheid wird picobello – 13. Bergische Müllsammeltag am 28. März 2020 fällt aus


17.03.2020: Einschränkung des Publikumsverkehrs im Fachdienst Soziales und Wohnen

Auf Grund der aktuellen Gesundheitssituation sind die Dienststellen des Fachdienstes Soziales und Wohnen in der Alleestraße 66 und in der Haddenbacher Straße 38-42 für den allgemeinen Publikumsverkehr nur noch sehr eingeschränkt zugänglich. Alle bereits vereinbarten Termine werden bis auf weiteres abgesagt.

Die allermeisten Angelegenheiten lassen sich telefonisch oder per E-Mail klären, auch wenn’s dringend sein sollte. Wir stehen Ihnen montags bis freitags gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie folgende Kontaktdaten: 

Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Offene Ganztagsbetreuung

Telefon:          16-3017, 16-3629, 16-3603, 16-3759

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Besonderer Hinweis dazu aus aktuellem Anlass

Es wird gebeten, Anfragen zur Zahlung von Elternbeiträgen für Kinder, die aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht in die gewohnte Betreuung gegeben werden können, ausschließlich per E-Mail zu stellen.

Die Beantwortung erfolgt gesammelt zu einem späteren Zeitpunkt. 

Grundsicherung und Sozialhilfe

Telefon:          16-3343 oder 16-3760

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik   

Hilfen zur Pflege und für behinderte Menschen

Telefon:          16-3343 oder 16-3760

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Pflegeberatung

Telefon:          16-2744 oder 16-2740 E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

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Hilfetelefon Remscheid für ältere oder vorerkrankte Menschen: Rufnummer (0 21 91) 4645351

Die Stadt Remscheid hat für alle Hilfe- und Unterstützungsthemen rund um das Thema Corona-Virus (Lieferservice Apotheken, Lieferservice Lebensmittel, Pflegedienste, Hinweise zu besonderen Unterstützungsbedarfen von Personen durch Nachbarn oder Bekannte, Arztbesuche, Fragen an das Gesundheitsamt, Behördenangelegenheiten, Kontakt zu Wohlfahrtsverbänden, Versorgung mit Lebensmitteln der Tafel, allgemeine Informationen, Sorgen …) im städtischen Seniorenbüro ein telefonisches Hilfsangebot unter der Rufnummer (0 21 91) 4645351 eingerichtet. Das städtische Hilfetelefon ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr besetzt.

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Unterhaltsvorschuss / Unterhaltsheranziehung

Telefon:          16-3285 oder 16-2750

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Wohnberatung

Telefon:          16-2639

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Wohnberechtigungsscheine und Wohnbauförderung

Telefon:          16-3182 oder 16-3388

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Wohngeld

Telefon:          16-3752 oder 16-3757

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Wohnungsnotfallhilfe (Obdachlosenwesen)

Telefon:          16-2894, 16-2857 oder 16-2589

E-Mail:            geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


Pics

17.03.2020: #KeinCoronaWegenOma-Kampagne!

Am heutigen Tag (17.03.) startet die Stadt Remscheid die #KeinCoronaWegenOma-Kampagne! Hintergrund ist, den in Remscheid und vielen anderen Städten beliebten #CoronaPartys entgegenzuwirken und insbesondere an die jungen Leute Remscheids zu appellieren, sich nicht in größeren Gruppen zu treffen oder sich an öffentlichen Orten gemeinsam/zahlreich aufzuhalten. Die Kampagne besteht aus 6 unterschiedlichen Pics (Anlage), einem immer gleich bleibenden Text (siehe unten) und den aufgeführten Hashtags (siehe unten). Die Bilder werden nach und nach auf den städtischen Facebook-und Instagram-Accounts veröffentlicht und dann auch nach Bedarf wiederholt. Häufiges „Teilen“, „Liken“ und „Kommentieren“ ist ausdrücklich erwünscht, vielen Dank für entsprechende Hinweise!

Text:

Corona-Virus!? Alles halb so wild? Reine Panikmache? Das kommt drauf an. Klar, Du solltest dir den Spaß am Leben nie verderben lassen. Freunde, Feiern und Abschalten sind wichtig. Besonders in harten Zeiten. Klar ist aber auch, dass Menschen an diesem Virus sterben! Deine Oma, der nette alte Mann von nebenan, aber auch deine Eltern, die ein schwaches Immunsystem haben.

Also: #StayTheFuckHome, keep calm and stay healthy! Rette Leben, indem du die Infektionskette unterbrichst! Denn was sind schon ein paar Wochen gegen ein Leben lang…?

Hashtags:

#keincoronawegenoma #corona #covid19 #unsichtbarerfeind #flattenthecurve #socialdistancing #bleibgesund #zuhauseistauchschön #coronacare #theworldinyourhands #beasolution #remscheid #stadt_remscheid #stadtremscheid #remscheidlüttringhausen #remscheidlennep #remscheidhasten #meinremscheid #fightcorona #vernunftistsexy #killthevirus #SelbstbeschränkungKannLebenRetten #oneforall #allforone #alleineinemboot #rettetomaundopa #zusammenhaltrockt #remscheidgegencorona #füreinanderinremscheid


16.03.2020: Stadt erweitert Verbote im Stadtgebiet Remscheid

Zum Zweck der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 zeigt die Stadt Remscheid weiter Entschlossenheit. Die neue Allgemeinverfügung mit heutigem Datum ersetzt die bisherige Allgemeinverfügung vom 13. März und ergänzt sie inhaltlich um weitere kontaktreduzierenden Maßnahmen. Die Stadt Remscheid folgt damit einem gleichlautenden Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 15. März.

Ab sofort bis auf weiteres wird für das Stadtgebiet Remscheid folgendes angeordnet: 

1. Alle auf Remscheider Stadtgebiet stattfindenden Veranstaltungen sind untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen sind nur Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen. Dies sind beispielsweise Wochenmärkte. 

2. Folgende Einrichtungen sind zu schließen:

  •  alle Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen unabhängig von der Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen,
  •  alle Fitness-Studios, Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder und Saunen,
  •  alle Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und private außerschulische Bildungseinrichtungen,
  •  Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport-, Kult- und Freizeiteinrichtungen,
  •  Zusammenkünfte in Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros,
  •  Prostitutionsbetriebe.

3. Der Betrieb von Restaurants und Gaststätten sowie von Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist unter nachfolgenden Auflagen erlaubt:

  • Besucherregistrierung mit Telefonnummer,
  • Reglementierung der Besucherzahl,
  • Einhaltung von Mindestabständen von 2 Metern zwischen Tischen,
  • Aushänge mit Hinweisen zu Hygienemaßnahmen,
  • Bereitstellung ausreichender Hygienemittel (Waschgelegenheiten, Desinfektionsmittel, Papierhandtücher).

4. Der Zugang zu Einrichtungshäusern und Einkaufzentren oder vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 Einzelgeschäfte umfassen, ist nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs zu gestatten. (Anmerkung: Alle Geschäfte im Allee-Center Remscheid bleiben geöffnet. Das Betreten des Centers ist nur erlaubt, um Einkäufe für den täglichen und dringenden Bedarf zu tätigen. Ein Aufenthalt im Center für andere Zwecke ist nicht gestattet.)

Link-Tipp:

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2!


16.03.2020: Notbetreuung in Schulen ab Mittwoch, 18. März

Mit Erlass vom 15. März hat das Schulministerium die Schließung aller Schulen beschlossen. Gleichzeitig erging an die Schulen der Auftrag, für Kinder der Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung einzurichten, wenn deren Eltern in den im Folgenden aufgelisteten kritischen Infrastrukturen arbeiten: 

- Sektor Gesundheit

- Sektor Wasser und Entsorgung

- Sektor Ernährung und Hygiene

- Sektor Informationstechnik und Telekommunikation

- Sektor Finanz- und Wirtschaftswesen

- Sektor Transport und Verkehr

- Sektor Medien

- Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen

- Sektor staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

- Sektor Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Eine ausführliche Auflistung finden Sie hier

Die Entscheidung, ob ein Kind zur Betreuung in der Schule aufgenommen werden kann, trifft die Schulleitung. Sie organisiert die Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der eigenen Schule. Der Umfang der Betreuung entspricht dem Zeitraum des Schulbetriebs, wie er an der jeweiligen Schule stattfinden würde. 

Grundlage der Entscheidung ist der vorliegende Nachweis darüber, dass beide Elternteile (soweit nicht alleinerziehend) in den beschriebenen Bereichen arbeiten und nicht in der Lage sind, die Betreuung selbst zu organisieren. Darüber hinaus muss eine schriftliche Zusicherung der Arbeitgeber beider Elternteile / des alleinerziehenden Elternteils vorliegen, dass deren Präsenz am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur notwendig ist. Für jeden Elternteil müssen die Voraussetzungen gegeben sein und dementsprechend auch ein Vordruck bei der Schule eingereicht werden. 

Das Formular für die Beantragung finden Sie hier.


16.03.2020: Neues Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet ab morgen (17.03.) medizinische Fragen

In Ergänzung zum Bürgertelefon für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus im Bergischen ServiceCenter mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 2000 und dem Hilfetelefon für ältere oder vorerkrankte Menschen mit der Rufnummer (0 21 91) 4645351 geht am Dienstag, 17. März, ein weiteres Bürgertelefon an den Start.  

Das Besondere: Unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 beantwortet ein Arzt von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr konkrete medizinische Fragen. Die Hotline steht darüber hinaus auch ganztägig für allgemeine Fragen zum neuen Virus zur Verfügung, sie ist bis 17 Uhr besetzt.


16.03.2020: Einschränkung des Publikumsverkehrs im Ämterhaus – Fachdienst Zuwanderung

Auf Grund der aktuellen Gesundheitssituation sind das Ämterhaus für den allgemeinen Publikumsverkehr nur noch sehr eingeschränkt zugänglich. Alle bereits vereinbarten Termine der Ausländerbehörde und der Abteilung Wirtschaftliche Hilfen und Betreuung für Flüchtlinge werden bis auf weiteres abgesagt. In dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten können diese per E-Mail dargelegt werden. Über die Dringlichkeit wird durch die Behörde entschieden. Durch den eingeschränkten Dienstbetrieb entstehen keine Nachteile bei ausländerrechtlichen und leistungsrechtlichen Angelegenheiten. 

Ausländerbehörde:

Dringende, unaufschiebbare Angelegenheiten des Ausländerwesens sind schriftlich an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zu richten. Bitte hinterlassen Sie zwecks Kontaktaufnahme Ihre Email-Adresse und Telefonnummer.

Persönliche Vorsprachen sind dann nur nach vorheriger Abstimmung und Rückmeldung durch die Behörde möglich. In welcher Form, wird schriftlich oder telefonisch mitgeteilt.

Weitere Informationen erhalten auf der Homepage der Ausländerbehörde Remscheid. 

Einbürgerung:

Zur Kontaktaufnahme kann die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik genutzt werden. 

Wirtschaftlichen Hilfe und Betreuung für Flüchtlinge:

Aktuelle Informationen für diesen Bereich, sowie Emailadressen und Telefonnummern der Sachbearbeitungen finden Sie im Internet unter folgendem Link:  https://remscheid.de/leben/integration-und-migration/hilfen-fuer-fluechtlinge/146380100000082702.php

Um Ihnen die Kontaktaufnahme und das Vorbringen Ihres Anliegens zu erleichtern, benutzen Sie bitte das auf der Internetseite verlinkte Antragsformular, welches Sie ausgedruckt oder per Mail nach dem Ausfüllen an den Fachdienst Zuwanderung zurücksenden können.

E-Mail Adresse Leistungsgewährung: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

E-Mail Adresse Unterbringung von Flüchtlingen:

geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


16.03.2020: Einschränkung des Publikumsverkehrs im Ämterhaus und im Standesamt

Auf Grund der aktuellen Gesundheitssituation sind das Ämterhaus und das Standesamt für den allgemeinen Publikumsverkehr nur noch sehr eingeschränkt zugänglich. Alle bereits vereinbarten Termine werden bis auf weiteres abgesagt. In dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten können diese per E-Mail dargelegt werden. Über die Dringlichkeit wird durch die Behörde entschieden. Durch den eingeschränkten Dienstbetrieb entstehen keine Nachteile, da bei eventuellen Fristversäumnissen keine Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Bürgerservice:

Dringende, unaufschiebbare Angelegenheiten des Melde- und Ausweiswesens (wie z.B. das Ausstellen von vorläufigen Dokumenten zum Identitätsnachweis bei unaufschiebbaren Terminen oder Anmeldungen zum Wohnsitznachweis bei der Beantragung finanzieller Hilfen) sind schriftlich an  geschützte E-Mail-Adresse als Grafik und  dringende unaufschiebbare Angelegenheiten des Zulassungswesens (wie z.B. die Zulassung eines Fahrzeuges zur dringenden Berufsausübung) an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zu richten. Bitte hinterlassen Sie zwecks Kontaktaufnahme Ihre Email-Adresse und Telefonnummer.

Persönliche Vorsprachen sind dann nur nach vorheriger Abstimmung und Rückmeldung durch die Behörde möglich. In welcher Form, wird schriftlich oder telefonisch mitgeteilt.

Als „nicht dringlich“ werden Dienstleistungen eingestuft, die verschiebbar sind wie z.B. Abmeldungen des Wohnsitzes oder Fahrzeuges, Beglaubigungen,  Beantragung von Reisedokumenten, Kurzzeitkennzeichen oder ähnliches.

Führerscheinstelle:

Nach Absprache mit der Führerscheinstelle sind in dringenden Angelegenheiten Termine möglich. Zur Darlegung ist die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zu nutzen.

Dringende Angelegenheiten sind:

  • Angelegenheiten von Berufskraftfahrern
  • Dringende private Führerscheinangelegenheiten

Dazu gehören NICHT:

Umschreibung eines EU-Führerscheins aus einem anderen Staat

Antrag EU-Umtausch (alter Führerschein auf EU-Scheckkarte)

Informationsgespräche

Entziehungsverfahren

Freiwilliger Verzicht auf die Fahrerlaubnis

Gewerbeangelegenheiten:

Die meisten Anliegen können über das Portal https://gewerbe.nrw/gewerbe-service durchgeführt werden.

Sonstige dringende Angelegenheiten können über die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik dargelegt werden.

Jagd- und Fischereiangelegenheiten:

Zur Kontaktaufnahme kann die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik genutzt werden.

Fundbüro:

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Bußgeldstelle:

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Straßenverkehrsregelung:

Alle Angelegenheiten der Verkehrsregelung können über die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik abgewickelt werden.

Standesamt:

Ab sofort finden im Standesamt keine Vorsprachen mehr ohne Terminvereinbarung statt. Bereits vergebene Termine werden vorerst storniert. Soweit dies möglich ist, werden Betroffene über die Terminabsage persönlich informiert.

Dringende, unaufschiebbare Anliegen können per Email an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik mitgeteilt werden. Bitte hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer, damit das Standesamt Sie auch telefonisch kontaktieren kann. Personen mit dringenden, unaufschiebbaren Anliegen werden gezielt eingeladen. Über die Dringlichkeit entscheidet das Standesamt! Persönliche Vorsprachen ohne vorherige persönliche Kontaktaufnahme sind ab sofort bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Trauungen, die bereits terminiert sind, finden statt, jedoch unter der Beschränkung, dass sich maximal 5 Personen im Trauzimmer aufhalten dürfen. Also maximal der Standesbeamte/die Standesbeamtin, das Ehepaar sowie zwei  Gäste. Weitere Personen dürfen sich nicht im Trauzimmer oder auf dem Flur aufhalten! Neue Trautermine werden bis auf weiteres nicht vergeben.

Unterlagen in Sterbefällen können – wie bisher auch – an der Pforte abgegeben und nach telefonischer Vereinbarung abgeholt werden.


15.03.2020: Ein weiterer Infizierter im Stadtgebiet Remscheid / Betreuung in Schulen ab morgen

Aktuelle Lage

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist dem Gesundheitsamt eine weitere Person gemeldet worden, die sich am Virus SARS CoV-2 infiziert hat. Damit steigt die Infektionszahl in Remscheid auf acht. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen Urlaubsheimkehrer aus Bad Ischel in Oberösterreich, der nach seiner Rückkehr am vergangenen Donnerstag (12.03.) Erkältungssymptome zeigte und sich deswegen am Folgetag (13.03.) krankgemeldet hat. Bei seiner Arztkonsultation wurde er abgestrichen. Er befindet sich seitdem gemeinsam mit seiner Frau in häuslicher Isolation, Kinder gibt es nicht. 

Den acht infizierten Personen geht es gut, sie befinden sich in häuslicher Isolation. 

Schule und Betreuung

Zum jetzigen Zeitpunkt gilt: Morgen und am Dienstag (16./17.03.) schicken Eltern ihre Kinder nur dann in die Schule, wenn sie absolut keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben. Diese Regelung gilt für alle Schulen und Schulformen in Remscheid. Die Lehrerinnen und Lehrer stellen an diesen Tagen die Betreuung der Kinder sicher.

Ab Mittwoch (18.03.) wird der dringend erwartete Schulerlass die Notbetreuung für Schulkinder der Klassen 1 bis 6 regeln. Sicher ist: Auch hier wird es ausschließlich um die Betreuung von Kindern gehen, deren Eltern als Schlüsselpersonen in sogenannten kritischen Strukturen arbeiten. Trifft das zu, wird außerdem darauf abgestellt, ob zumindest eines der Elternteile zur Betreuung der Kinder zur Verfügung steht.  

Link-Tipps:

  • Was Schlüsselpersonen sind, beantwortet diese Arbeitgeberbescheinigung für den Betreuungsantrag im Kita-Bereich:

https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/Arbeitgeberbescheinigung_Stadt_Remscheid.pdf!

Weiteres Vorgehen bei der Krisenbewältigung in Remscheid

In der Nachbetrachtung des vergangenen Wochenendes wird der Remscheider Krisenstab in seiner morgigen Sitzung diskutieren, inwieweit das in der vergangene Woche beschlossene Maßnahmenpaket zum Schutz der Bevölkerung noch erweitert wird.

Außerdem wird sich der Krisenstab mit konkreten Regelungen zur Sicherstellung von städtischen Basisleistungen bei maximaler Reduktion des Publikumsverkehrs beschäftigen. Über die Ergebnisse wird zeitnah informiert.


15.03.2020: Neue Information des MAGS NRW zur allgemeinen Kita-Schließung und Betreuungsübernahme für Schlüsselpersonen

Gestern Abend (14.03.) hat die Stadt Remscheid eine neue Information des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Sie enthält aktualisierte Vorgaben zum sogenannten Betretungsverbot von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen ab kommenden Montag, 16. März, bis Osterferienende am Sonntag, 19. April. Mit Betretungsverbot ist gemeint: Kinder bis zum Einschulungsalter, Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte beziehungsweise Betreuungspersonen wird der Zutritt zu den Betreuungsangeboten untersagt. 

Die Stadt Remscheid hat bereits gestern Abend (14.03.) die aktualisierte Information des Ministeriums an die relevanten beteiligten Akteure in Remscheid weitergeleitet. Die Remscheider Arbeitsgruppe „Kita“, städtische Kindertageseinrichtungen, Tagespflegestellen und Jugendamtselternbeirat sind über die neuen Regelungen informiert und bereiten sich vor. 

Die wesentlichen Vorgaben 

  1. Das Betretungsverbot gilt ab Montag, 16. März, bis zum Osterferienende am Sonntag, 19. April, für alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen.
  2. Alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen öffnen am Montag, 16. März, zunächst und bis auf weiteres mit der regulären Personalbesetzung.
  3. Es werden ausschließlich Kinder betreut, deren Eltern beruflich aktiv eine sogenannte Schlüsselposition wahrnehmen. Was eine Schlüsselposition ist, definiert die beiliegende Arbeitgeberbescheinigung.
  4. Schlüsselpersonen, die alleinerziehend sind, können ihre Kinder weiterhin in die gewohnte Betreuung bringen.
  5. Schlüsselpersonen, die beide sorgeberechtigt sind und beide in Schlüsselpositionen aktiv tätig sind, können ihre Kinder weiterhin in die gewohnte Betreuung bringen.

Wichtig für alle Schlüsselpersonen, die weiter Betreuung benötigen!

Alle Schlüsselpersonen, die die gewohnte Betreuung weiterhin nutzen müssen, müssen bis spätestens Mittwoch, 18. März, in der Einrichtung/Kindertagespflege eine Arbeitgeberbescheinigung (siehe Anlage) vorlegen.


14.03.2020: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zur aktuellen Lage in Remscheid!


13.03.2020: Bürgertelefon (0 21 91) 16 - 20 00 beim Bergischen ServiceCenter bietet erweiterte Erreichbarkeit am Wochenende

Aufgrund der aktuelles Entwicklung zum Corona-Virus erweitert das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal an diesem Wochenende (14./15.03.2020) die Erreichbarkeit des Bürgertelefons Corona-Virus unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00  auf den Zeitraum von 8 bis 18 Uhr.

Auch hier gibt’s Rat: Bürgertelefon Corona-Virus bei der Landesregierung

Unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Online informieren beim Robert-Koch-Institut


13.03.2020: Schließung von Schulen und Kitas │Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 schließt die Stadt Remscheid ab kommenden Montag, 16. März, bis zum Beginn der Osterferien alle Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Ab Montag, 16. März, erlischt die Schulpflicht, Schulen stellen übergangsweise bis Mittwoch, 18. März, die Betreuung der Kinder sicher. Damit schließt sich die Stadt Remscheid den jüngsten Vorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen an.

Ab morgen (14.03.) bis 19. April schließen sämtliche städtische Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, (Stadtteil-)Bibliotheken, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Zusätzlich untersagt die Stadt mittels Allgemeinverfügung ab sofort bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art. Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste finden nicht mehr statt. Mit separater Verfügung wird der Betrieb der Akademie für Kulturelle Bildung untersagt. Der Sauna-und Badebetrieb des H2O wird in Abstimmung der EWR GmbH eingestellt. Untersagungsausnahmen sind nur im Einzelfall möglich.

Dieses umfassende Maßnahmenpaket ist nach Auffassung der Stadt Remscheid die einzige Möglichkeit, um eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus SARS CoV 2 einzudämmen. Es gilt, jede Art von sozialer Interaktion zu unterbinden, die in Zeiten des fortschreitenden Infektionsgeschehens verzichtbar ist.

An erster Stelle stehen der Schutz der Menschen in unserer Stadt und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur. Remscheid muss gesund und weiter funktionsfähig bleiben. Das erfordert neben Schul- und Kitaschließungen, der Einstellung und Untersagung von Veranstaltungen sowie Betriebsuntersagungen ein auf die Krisensituation zugeschnittenes besonderes Betreuungskonzept.

Auch dafür steht die Stadt Remscheid ein. Denn Eltern, die beide  bzw. Alleinerziehende, die in systemrelevanten Berufsfeldern arbeiten  und deswegen für die Daseinssorge unentbehrlich sind und keine eigene Betreuung sicherstellen können, müssen weiter ihrer Arbeit nachgehen können. Feuerwehr und Rettungsdienst, Krankenhaus, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Polizei und Hilfsorganisationen, aber auch der Apothekenbetrieb, der Medizinbereich, die Strom- und Energieversorgung und eine Kinder-Notbetreuung müssen weiter gesichert sein.

Antragstellung Not-Betreuung Kita: Kerstin Biedebach, Tel. (021 91) 16 – 2893

Zur Regelung der Notbetreuung für Schulkinder (Klasse 1- 6) dieses Personenkreises ab Mittwoch  (Montag und Dienstag erfolgt dies über die Schulen) wurde ein weiterer Erlass des Landes angekündigt, der der Stadt Remscheid jedoch bisher nicht vorliegt. Sobald dieser bekannt wird, werden wir hierüber gesondert informieren.

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2: https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/Corona_Allgemeinverfuegung_Veranstaltungen.pdf

Bürgertelefon geschaltet
Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.


13.03.2020: Veranstaltungen in Remscheider Kultureinrichtungen werden vorerst abgesagt

Der Krisenstab hat soeben entschieden, alle Veranstaltungen in den Kultureinrichtungen Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum zunächst bis zum 29. März abzusagen. 

Am 12. März hat es eine Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gegeben.

Zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland haben sie sich ausdrücklich für den Verzicht auf Veranstaltungen mit mehr als eintausend Teilnehmern und einen Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen unter tausend Teilnehmern ausgesprochen. 

Der Krisenstab der Stadt Remscheid schließt sich dieser Empfehlung an und verzichtet zunächst bis 29. März auf alle nicht zwingend erforderlichen Veranstaltungen in seinem Theater und seinen Museen. 

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.


12.03.2020: Verdachtsfall an Hilda-Heinemann-Schule führt ab morgen (13.03.) zur übergangsweisen Schulschließung

Das Infektionsgeschehen setzt sich fort: Der Taxifahrer, der am vergangenen Mittwoch die Reisegruppe aus dem Nahen Osten vom Flughafen nach Hause transportiert hat, hat sich bei den infizierten Fahrgästen angesteckt. Er befindet sich seit Freitagabend gemeinsam mit seiner Ehefrau in häuslicher Quarantäne, nachdem sich bei ihm erste Erkältungssymptome eingestellten. Seit Mittwoch (12.03.) ist klar: Er trägt auch das Corona-Virus, das hat eine Testung zwischenzeitlich bestätigt. 

Besonders kritisch in seinem Fall ist, dass er nach dem Transport der Reisegruppe weiter Taxifahrten angenommen und im Zuge dessen am Freitag (06.03.) vier Schulkinder transportiert hat. Eines geht zur Sophie-Scholl-Gesamtschule, zwei besuchen das Leibnitz-Gymnasium und eines ist Schülerin der Hilda-Heinemann Schule. Ob sich die Kinder auf der gemeinsamen Fahrt angesteckt haben, ist ungewiss. Keines von ihnen zeigt bislang Erkältungssymptome – eines der wesentlichen Kriterien dafür, dass sie als begründet verdächtig nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) betrachtet werden. Besonders kritisch ist dennoch: Bei der Schülerin der Hilda-Heinemann-Schule kann Beschwerdefreiheit nicht eindeutig festgestellt werden. Das Kind wird dauerbeatmet und kann sich nicht direkt zum eigenen Zustand äußern. Deswegen ist nicht auszuschließen, dass es erste milde Symptome einer Erkältung zeigt. Das zusammen mit der Tatsache, dass sie direkten Kontakt zu einem an dem Corona-Virus infizierten Menschen hatte, macht die zu einer Person, die nach RKI-Kriterien im begründeten Verdacht steht, sich infiziert zu haben. 

Mit diesem Wissen hat sich der Remscheider Krisenstab soeben dazu entschieden, die Hilda-Heinemann-Schule ab morgen für die Dauer der angenommenen Inkubationszeit von 14 Tagen – gerechnet vom 6. bis einschließlich 20. März – für die insgesamt 151 Schülerinnen und Schüler zu schließen. Nicht auszuschließen ist das Risiko, dass die Schülerin das Virus in die Schule hineingetragen hat. Ganz besondere Berücksichtigung findet hier der Umstand, dass die Schülerschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt der geistigen Behinderung – genauso wie die Schülerin selbst auch – zum besonders schützenswerten Personenkreis nach den RKI-Richtlinien gehört. Die Kinder sind teils multipel erkrankt oder haben (Vor-)Erkrankungen, die ihr Immunsystem in besonderer Weise schwächen. Allein aus diesem Grunde sind die gesundheitlichen Risiken bei einer Infektion mit dem Corona-Virus für sie fatal. 

Die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Leibniz-Gymnasium werden nicht geschlossen. Die Schülerschaft dieser Schulen gehört nicht zu der beschriebenen RKI-Risikogruppe. Und noch einmal: Die Schülerinnen und Schüler sind beschwerdefrei. Sie befindenden sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne und nehmen am Unterricht bis zum Ausschluss der Infektion nicht teil. 

Der Remscheider Krisenstab hat die zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und den Schulleiter Christian Jansen bereits über die Schulschließung informiert. Mittels Telefonkette werden jetzt alle Eltern kontaktiert.

Auch die Lehrerschaft wird kurzfristig informiert. Sie gehen weiter in die Schule und halten zu den Eltern Kontakt.

Hinweis:

Ein weiterer Mann ist positiv auf das Corona-Virus getestet. Er hat erste Symptome einer COVID-19-Erkrankung wenige Tage nach seiner Rückreise aus Süd-Tirol gezeigt. Er befindet sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.


12.03.2020: Neuer bestätigter Verdachtsfall in Remscheid

Dem Remscheider Gesundheitsamt wurde gestern Abend eine weitere Person gemeldet, die sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert hat. Damit steigt die Zahl der in Remscheid erkrankten Personen auf fünf. 

Bei der neu hinzu gekommenen infizierten Person handelt es sich um eine Angehörige aus dem Familienumfeld der positiv Getesteten aus einer Reisegruppe, die in der vergangenen Woche aus dem Nahen Osten zurückgekehrt ist. Die Betroffene zeigt seit Sonntagabend (08.03.) leichte Erkältungssymptome. Seitdem ist bis auf weiteres häusliche Quarantäne angeordnet.

Die infizierte Person hatte Kontakt zu einer positiv getesteten Angehörigen aus der Reisegruppe, zeigte selbst Symptome und wurde deswegen am Montag, 9. März, auf das Corona-Virus getestet.

Sie ist Lehrkraft am Remscheider Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung in der Stuttgarter Straße. Nach Einschätzung des örtlichen Gesundheitsamtes hat kein Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus für die Kollegen- und Schülerschaft bestanden. Eine Schulschließung zur Eindämmung des Risikos eines möglichen Infektionsgeschehens wird demzufolge nicht angeordnet.

So hat das örtliche Gesundheitsamt entschieden

Nachdem dem städtischen Gesundheitswesen gestern (11.03.) der Nachweis des SARS-CoV-2 bei der Lehrkraft bekannt geworden ist, hat es eine gewissenhafte Risikoanalyse konform mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt.

Diese hat ergeben, dass die Lehrkraft an ihrem letzten Arbeitstag (Freitag, 6. März)

  1. gesund war.
  2. den Kontakt zu einer infizierten Person so kurz zurücklag, dass es keine Übertragung auf andere Personen gegeben haben kann (Das Virus braucht rund 24 Stunden, um sich im Rachen so einzunisten/zu entwickeln, dass es von hieraus übertragen werden kann.).
  3. es keinen körperlichen Kontakt oder nahen Kontakt (also weniger als zwei Meter Abstand) zu irgendeiner Schülerin, einem Schüler oder den Kollegen gekommen ist.

Zusammenfassend gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es zu einer irgendwie gearteten Gefährdung von Schülerschaft oder Personal gekommen sein kann.

Weitere Fälle von Corona-Virus-Infektionen an dieser Schule sind dem Gesundheitsamt nicht bekannt.

Hinweis

Dem Remscheider Gesundheitsamt werden weitere COVID-19-Verdachtsfälle – also weitere mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus – gemeldet. Für die betroffenen Personen gilt bis auf weiteres häusliche Quarantäne. Die Remscheider Gesundheitsbehörde geht allen Fällen nach und veranlasst bei begründeten Verdachtsfällen den Test auf eine Corona-Virusinfektion.

Schützen Sie sich und Ihre Umgebung!

Der beste Schutz gegen das Virus – wie gegen jedes andere Virus überhaupt – ist eine ausgiebige Händehygiene. Ein ausgiebiges Waschen der Hände mit Seife und das anschließende Trocknen der Hände reichen völlig aus. Und: Geniest und gehustet wird selbstverständlich in die Armbeuge oder ins Taschentuch – und nicht in die Umgebung.

Übertriebene Sorge ist nicht angezeigt: Die bislang erkrankten Personen zeigen keine schweren Krankheitssymptome, sondern die bekannten Erkältungsbeschwerden wie Halskratzen, Husten oder mäßiges Fieber.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.


12.03.2020: Hilfetelefon und Anlaufstelle für Unterstützungen für ältere oder vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger in Remscheid

Die Stadt Remscheid ergänzt ihr Maßnahmenpaket zum Schutz und Umgang mit dem Corona-Virus für die „Risikogruppe“ nach der Klassifizierung des Robert Koch Instituts unter den Bürgerinnen und Bürgern. Gezielte Hilfe für verschiedene Themen soll sicherstellen, dass diese Personengruppe den besonderen Schutz und die Unterstützung erfährt. Das Hilfetelefon Remscheid für ältere oder vorerkrankte Menschen geht mit der Rufnummer (0 21 91) 4645351 an den Start. 

Ältere Menschen und/oder Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders von einem schweren Krankheitsverlauf des Corona-Virus bedroht. Für sie ist in der aktuellen Phase der Ausbreitung des Virus geboten sich überwiegend in der eigenen Wohnung aufzuhalten und in den kommenden Wochen Kontakte zu anderen Personen in ihrer Wohnung, auf Veranstaltungen oder in der Wohnung zu vermeiden, um nicht zu erkranken. Selbst Einkäufe oder andere Besorgungen sollten durch die Familie, Bekannte oder Nachbarn ohne Kontakte für die älteren oder vorerkrankten Bürger gemacht werden. 

Diese dringend erforderliche selbstauferlegte Isolierung von Personen der Risikogruppe in der eigenen Wohnung zum Schutz vor Ansteckung setzt ein funktionierendes Hilfesystem im familiären oder sozialen Umfeld voraus, das nicht immer gegeben ist. 

Die Stadt Remscheid richtet daher ab sofort und für alle Hilfe- und Unterstützungsthemen rund um das Thema Corona-Virus und die unterschiedlichen Bedarfe (z.B. Lieferservice Apotheken, Lieferservice Lebensmittel, Pflegedienste, Hinweise zu besonderen Unterstützungsbedarfen von Personen durch Nachbarn oder Bekannte, Arztbesuche, Fragen an das Gesundheitsamt, Behördenangelegenheiten, Kontakt zu Wohlfahrtsverbänden, Versorgung mit Lebensmitteln der Tafel, allgemeine Informationen, Sorgen usw.) im städtischen Seniorenbüro ein telefonisches Hilfsangebot unter der Rufnummer (0 21 91) 4645351 ein, um sicherzustellen, dass das Hilfesystem in unserer Stadt auf die aktuell besonderen Unterstützungsbedarfe sämtlicher älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Vorerkrankungen ausgerichtet wird. 

Ab dem 12. März, 14 Uhr, startet das Hilfetelefon in den Räumlichkeiten des Seniorenbüros Markt 13. Nach telefonischer Vereinbarung wird auch eine persönliche Einzelberatung von Bürgerinnen und Bürgern möglich sein. 

Das städtische Hilfetelefon wird montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr von in der Arbeit mit Senioren und gehandicapten Personen besonders erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Remscheid besetzt sein:

- Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Remscheid,

- Sozialberaterin des Seniorenbüros,

- Berater aus dem Projekt Altengerechte Quartiere,

- Beraterinnen der städtischen  Pflegeberatung. 

Neben der telefonischen Beratung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hilfetelefons dem Krisenstab regelmäßig zu berichten, damit dieser bei Bedarf weitere Maßnahmen zur besonderen Unterstützung der Senioren und gehandicapten Bürgerinnen und Bürger entwickeln können.


11.03.2020: Umgang mit öffentlichen Veranstaltungen

Checkliste zur individuellen Risikoeinschätzung von Veranstaltungen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Erlass vom 10.03.2020 zur Durchführung von Großveranstaltungen unter anderem folgende Weisung ausgesprochen: 

„Die zuständigen Behörden haben insbesondere bei der Durchführung von Großveranstaltungen dafür Sorge zu tragen, dass notwendige Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 getroffen werden. Dabei ist wie folgt zu differenzieren: 

  1. a) Bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern ist aufgrund der aktuellen Erkenntnislage davon auszugehen, dass in der Regel keine Schutzmaßnahmen durch die Veranstalter getroffen werden können, die gleich effektiv aber weniger eingriffsintensiv sind, als eine Veranstaltung mit dieser Teilnehmer-/Besucherzahl nicht durchzuführen. Das Auswahlermessen der zuständigen Behörden reduziert sich damit dahingehend, dass nur die Absage der Veranstaltung oder – wie z.B. bei sportlichen Großveranstaltungen – eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung in Betracht kommt.

  2. b) Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung des Veranstalters erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind.“

 Der Erlass ist ab sofort anzuwenden.  

Um eine solche individuelle Risikoeinschätzung für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmenden durchzuführen, hat die Stadt Remscheid eine Checkliste (links zum Download) erarbeitet. Sie berücksichtigt den oben genannten Erlass sowie die allgemeinen Prinzipen der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen des Robert Koch-Institutes und ist rechts abrufbar.

Bei kleineren Veranstaltungen mit weniger als voraussichtlich 1.000 Teilnehmenden ist, unabhängig von einer nachfolgenden Risikoeinschätzung, zusätzlich in Erwägung zu ziehen, ob die Veranstaltung verschoben werden kann oder gegebenenfalls der Durchführungsort geändert wird, wenn damit festgestelltes Risikopotenzial vermindert werden kann.

Kontakte für Veranstalterinnen und Veranstalter, die eine individuelle Beratung zur Risikoeinschätzung oder zu Hygiene- und Gesundheitstipps benötigten

Bei Fragen zur Risikoeinschätzung:

Fachdienst Bürger, Sicherheit und Ordnung, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik (Es erfolgt eine kurzfristige Kontaktaufnahme durch den Fachdienst.)

Bei Fragen zu Hygiene und Gesundheit:

Fachdienst Gesundheit, Roger Höller, Tel.: (02191) 16 2407

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Städtische und andere Veranstaltungen

Absage Geburtstagskonzert zu Ehren von Wilhelm Conrad Röntgen (27. März) und Verleihung der Röntgen-Plakette (28. März) l Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 14. März findet statt 

Nach Maßgabe des oben genannten Erlasses zur Frage der Durchführung von Großveranstaltungen wurde für die bevorstehenden Veranstaltungen im Teo Otto Theater eine Risikoabwägung anhand des dazu vom Robert-Koch-Institut herausgegebenen Kriterienkatalogs vorgenommen. Dabei werden unter anderem die räumlichen Gegebenheiten der Veranstaltungsstätte, die Zuschauerzahl, potentielle Risikogruppen (ältere Menschen und immungeschwächte Menschen) und die anhand des Charakters der Veranstaltung zu erwartende Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten bewertet. 

Im Ergebnis müssen die beiden für den 27. und 28. März geplanten Veranstaltungen des Geburtstagskonzertes zu Ehren von Wilhelm Conrad Röntgen und der am nächsten Tag vorgesehenen Verleihung der Röntgen-Plakette leider abgesagt werden. Die Stadt Würzburg hat aus gleichen Gründen ebenfalls entschieden, den für den 6. April vorgesehenen Festakt zum Röntgenjahr 2020 abzusagen. 

Ebenfalls von einer Absage betroffen wäre das für den 2. April geplante diesjährige Innovationstheater, eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderung. Hier haben die Veranstalter jedoch bereits parallel eine Absage entschieden.

Gleiches gilt für den Bürgerempfang der Bezirksvertretung Lennep am Freitag, 13. März. In Einvernehmen mit Bezirksbürgermeister Markus Kötter wird der Empfang verschoben. Zur gebender Zeit wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. 

Alle anderen Veranstaltungen des Teo Otto Theaters können – nach derzeitiger Bewertung der Lage – wie geplant stattfinden. Wer jedoch aus persönlichen Gründen derzeit vom Besuch einer Vorstellung absehen möchte, kann bis auf weiteres – auch nach Ablauf der normalerweise dafür geltenden 7-Tage-Frist – bis zum Veranstaltungstag seine Karten an der Theaterkasse zurückgeben. Wir bitten um Verständnis, dass das in diesem Fall ausschließlich gegen einen Gutschein und unter Berücksichtigung des üblichen Storno-Entgelts von einem Euro je Ticket möglich ist. 

Auch die für kommenden Samstag, 14. März, geplante Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Oberbürgermeisterin a. D. Beate Wilding und Oberbürgermeister a. D. Fred Schulz wurde anhand der Checkliste geprüft und kann im Ergebnis stattfinden. 

Alle weiteren geplanten städtischen Veranstaltungen werden ebenfalls in den kommenden Tagen geprüft.


11.03.2020: Bürgertelefon (0 21 91) 16 - 20 00 beim Bergischen ServiceCenter reduziert Schaltung an den Wochenenden

Weil es am vergangenen Wochenende wenige Anrufe zum Corona-Virus gegeben hat, reduziert das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal vorerst seine telefonische Öffnungszeit an Samstagen und Sonntagen. Ab 14. März ist das Bürgertelefon Corona-Virus unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Montags bis freitags bleibt es bei dem bisherigen Gesprächsangebot von 7 bis 19 Uhr. 

Auch hier gibt’s Rat: Bürgertelefon Corona-Virus bei der Landesregierung

Unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. 

Online informieren beim Robert-Koch-Institut

Auch die Ministerien informieren zum Corona-Virus


Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling berichtet von den ersten bestätigten Fällen in Remscheid und ruft weiterhin dazu auf Ruhe zu bewahren.


07.03.2020: Corona-Virus ist in Remscheid angekommen │ Kein Grund zur Panik

Das Ergebnis der gestern (06.03.) berichteten Testung auf eine Corona-Virusinfektion ist da. Drei der sechs getesteten Personen haben sich auf ihrer Bustour vom Nahen Osten zurück nach Hause bei einem Mitreisenden mit dem Virus SARS-CoV-2 angesteckt. Außerdem wurde eine Angehörige aus diesem Personenkreis positiv getestet. Allen Erkrankten geht es gut. Sie bleiben weiter in häuslicher Quarantäne und kurieren ihre normalen Erkältungsbeschwerden in Ruhe aus.  

Acht Urlauber waren am vergangenen Mittwoch (04.03.) von einer Busreise mit insgesamt rund dreißig Mitreisenden aus unterschiedlichen BRD-Städten zurückgekehrt. Alle hatten Kontakt mit Coronavirus-infiziertem Mitreisenden, sechs Männer und Frauen zeigten Erkältungssymptome. Seitdem haben sie ihre häusliche Umgebung nicht mehr verlassen. Auch ihre Remscheider Arbeitsstellen haben sie nicht mehr aufgesucht. 

Zwischenzeitlich sind dem Remscheider Gesundheitsamt weitere COVID-19-Verdachtsfälle – also weitere mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus – gemeldet worden. Für die betroffenen Personen gilt bis auf weiteres häusliche Quarantäne. Die Remscheider Gesundheitsbehörde geht allen Fällen nach und veranlasst bei begründeten Verdachtsfällen den Test auf eine Corona-Virusinfektion. 

Hinweis

Mit Blick auf das zunehmende Infektionsgeschehen berichtet die Stadt Remscheid ab diesen Zeitpunkt nur noch über bestätigte Verdachtsfälle. 

Schützen Sie sich und Ihre Umgebung!

Der beste Schutz gegen das Virus – wie gegen jedes andere Virus überhaupt – ist eine ausgiebige Händehygiene. Ein ausgiebiges Waschen der Hände mit Seife und das anschließende Trocknen der Hände reichen völlig aus. Und: Geniest und gehustet wird selbstverständlich in die Armbeuge oder ins Taschentuch – und nicht in die Umgebung.

Übertriebe Sorge ist nicht angezeigt: Die bislang erkrankten Personen zeigen keine schweren Krankheitssymptome, sondern die bekannten Erkältungsbeschwerden wie Halskratzen, Husten oder mäßiges Fieber.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 18 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.


06.03.2020: Neue Verdachtsfälle in Remscheid

Acht-köpfige Remscheider Reisegruppe befindet sich nach Rückkehr von Nahostaufenthalt bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne. Alle hatten Kontakt mit Coronavirus-infiziertem Mitreisenden, nur sechs Männer und Frauen zeigen Erkältungssymptome. Testung im Sana-Klinik ist erfolgt. 

Acht erwachsene Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich zur Zeit aus Sicherheitsgründen für insgesamt 14 Tage – der angenommenen Inkubationszeit für eine Infektion mit dem Corona-Virus nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) –  in häuslicher Quarantäne. Sie haben sich möglicherweise bei einer Bustour in den Nahen Osten bei einem positiv getesteten Mitreisenden mit dem Virus SARS-CoV-2 angesteckt. Als begründet verdächtig nach den Richtlinien des RKI gelten sechs von ihnen, denn nur sie zeigen milde Erkältungssymptome. 

Die acht Urlauber waren am vergangenen Mittwoch (04.03.) von einer Busreise mit insgesamt rund dreißig Mitreisenden aus unterschiedlichen BRD-Städten zurückgekehrt. Seitdem haben sie ihre häusliche Umgebung nicht mehr verlassen. Auch ihre Remscheider Arbeitsstellen haben sie nicht mehr aufgesucht. 

Die sechs Frauen und Männer, die Symptome einer Infektion zeigen, wurden heute im Sana-Klinikum auf das Virus getestet. Wann das Ergebnis vorliegt, ist unklar. Über das Testergebnis wird zeitnah informiert.


05.03.2020: Amtsarzt Dr. Frank Neveling zum Corona-Virus

In diesem kurzen Film informiert der Leiter des Remscheider Gesundheitsamtes über das Corona-Virus. Er sagt: Remscheid ist auf den neuen Virus bestens vorbereitet, also kein Grund zu Panik!

04.03.2020: Bürgertelefon (0 21 91) 16 - 20 00 beim Bergischen ServiceCenter bleibt weiter erreichbar

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal bleibt bis auf weiteres geschaltet. Unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 werden montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 18 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus beantwortet.  

Auch hier gibt’s Rat: Bürgertelefon Corona-Virus bei der Landesregierung

Unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. 

Online informieren beim Robert-Koch-Institut

Auch die Ministerien informieren zum Corona-Virus


03.03.2020: Kampf gegen das Corona-Virus │ Stadtweite Informationskampagne startet

Was sind die wichtigsten Hygienetipps, um einer Virus-Infektion vorzubeugen? Wie geht richtiges Händewaschen? Mit einer breit angelegten Aufklärungsaktion informiert die Stadt Remscheid ab morgen mehrsprachig und mit Piktogrammen in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kitas, Sportstätten und Flüchtlingseinrichtungen über einfache Hygienemaßnahmen, die vor ansteckenden Infektionskrankheiten wie einer Corona-Vireninfektion schützen. 

Für die Informationskampagne wurden insgesamt 2.000 Plakate in DIN A0 geordert – darunter 500 Stück in Englisch, Türkisch, Französisch und Arabisch. Außerdem wurden 2.500 Aufkleber in DIN A 3 bestellt, mit denen die Sanitärbereiche von Schulen, Kitas, Sportstätten und anderen öffentlich zugänglichen Gebäuden und Institutionen ab morgen bestückt werden. 

Informieren auch Sie!

Wer die Informationskampagne unterstützen möchte und hierfür Plakate – beispielsweise für den eigenen Betrieb – benötigt, wendet sich gerne an die E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

Interessierte können außerdem die rechts abgelegten Dateien zum Druck der Plakate verwenden.


02.03.2020: Bundespressekonferenz zum Corona-Virus

Am Montag, 2. März, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit Fachleuten zum Umgang mit dem Corona-Virus informiert.

02.03.2020: Erster Verdachtsfall in Remscheid hat sich nicht bestätigt

Der Verdachtsfall einer Corona-Vireninfektion im Stadtgebiet Remscheid, über den am 29. Februar berichtet worden ist, hat sich nicht bestätigt. Der Test auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 blieb bei beiden Personen negativ. 

Weitere begründete Verdachtsfälle bestehen im Remscheid zur Zeit nicht.


29.02.2020: Erster Verdachtsfall in Remscheid

Junge Remscheiderin ist möglicherweise infiziert. Sie leidet an Erkältungssymptomen, ansonsten geht es ihr gut. Testung und häusliche Quarantäne sind sichergestellt.

Das Gesundheitsamt der Stadt Remscheid hat heute den ersten Verdachtsfall einer Corona-Vireninfektion im Stadtgebiet Remscheid festgestellt. Eine Remscheiderin zeigt Symptome, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schließen lassen können. Zur Zeit werden sie und ihr Lebensgefährte, der keine Symptome aufweist, im Remscheider Sana-Klinikum auf das Virus getestet. Mit dem Ergebnis ist am kommenden Dienstag (03.03.) zu rechnen. Solange bleiben beide Personen zu Hause, um den Kontakt zu anderen Personen auszuschließen.

Die Frau hatte am vergangenen Rosenmontag (24.02.) gemeinsam mit ihrem Freund die Karnevalsparty in Gangelt im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg besucht. Gast im Festzelt war allerdings nur ihr Lebensgefährte. Ob es sich bei ihrer aktuellen Symptomatik tatsächlich um Auswirkungen einer Infektion mit dem Corona-Virus handelt, ist im vorliegenden Fall allerdings schon deshalb fragwürdig, weil die junge Frau bereits zuvor an einer ärztlich diagnostizierten Grippe erkrankt war. Sie wurde deswegen bereits vor den Karnevalstagen krankgeschrieben.

Die Krankmeldung dauert bis auf weiteres an. Ihr Freund zeigt keine Symptome einer Infektion und er hatte auch keinen Kontakt zu der Personengruppe, die im Nachgang an die Karnevalsveranstaltung in Gangelt positiv auf das Virus getestet worden war. Demnach ist er nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts nicht begründet verdächtig, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. In seinem Fall macht die Nähe zu seiner Freundin die Testung und den isolierten Aufenthalt in der gemeinsamen Wohnung erforderlich.


29.02.2020: Einrichtung eines Bürgertelefons

Das Bergische ServiceCenter erweitert aus aktuellem Anlass seinen Service und beantwortet an diesem Wochenende (29.02./01.03.) von 8 bis 18 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus.

Für Remscheiderinnen und Remscheider gilt die Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00. Die Nummer zum Bürgertelefon bleibt über das Wochenende hinaus bis auf weiteres bestehen.

Das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal ist das telefonische Eingangsportal der Stadtverwaltungen Remscheid, Solingen und Wuppertal. Auskünfte gibt das Bergische ServiceCenter von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 19 Uhr unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 00.

Auch hier gibt’s Rat: Bürgertelefon Corona-Virus bei der Landesregierung Unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Online informieren beim Robert-Koch-Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus beantwortet das Robert Koch Institut auf dieser Seite: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html.

Umfassende Informationen zum Corona-Virus finden Interessierte hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html.

Auch die Ministerien informieren zum Corona-Virus: Im Internetportal des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unter https://www.mags.nrw/coronavirus und im Internetportal des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html.


26.02.2020: Umgang mit dem Corona-Virus in Remscheid

Die Stadt Remscheid bereitet sich seit dem Auftreten des Corona-Virus in China auf den Umgang mit der Epidemie vor. Die Federführung für die Information der Bürgerinnen und Bürger in Remscheid und die notwendigen Maßnahmen haben bei der Stadtverwaltung Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus und die Leitenden Amtsärzte Dr. Frank Neveling und Dr. Gabriela Marek.

„Aufgrund der Erfahrungen bei der Pandemie ʹSchweinegrippeʹ in 2009/2010 nutzen wir unsere damals erarbeiteten Konzepte, um den bestmöglichen Schutz und gegebenenfalls die Behandlung der Bevölkerung in Remscheid zu gewährleisten“, so Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus. Demnach wurde der Krisenstab einberufen, zu dem Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamtes, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Jugendamtes, des Sozialamtes, der Psychologischen Beratungsstelle, des Sportamtes, der Personalverwaltung, des Personalrates, der Kämmerei und der Pressestelle angehören. Die ab sofort regelmäßig tagende Arbeitsgruppe stimmt nun die jeweils aktuell notwendigen Maßnahmen ab. Einen besonderen Schwerpunkt wird das städtische Expertenteam auf den Schutz besonderer Bevölkerungsgruppen in Kindertageseinrichtungen, Altenheimen, Schulen/Offenen Ganztagsschulen und öffentlichen Einrichtungen legen. „Es geht jetzt zuallererst darum, dass wir weiterhin Ruhe bewahren“, so Thomas Neuhaus, der die Stadt Remscheid mit einem gut aufgestellten Gesundheitssystem für gut gerüstet hält, um die möglichen Herausforderungen zu bewältigen. Die Dynamik der Krankheit ist derzeit nicht sicher vorherzusagen. Die Amtsärzte Dr. Gabriela Marek und Dr. Frank Neveling schließen nicht aus, dass das Corona-Virus auch Remscheid erreichen wird. Das Gesundheitssystem in Remscheid ist jedoch für den Ernstfall gerüstet: Die Informations- und Einsatzkette zwischen Gesundheitsamt, Rettungsdienst, Krankenhaus und Feuerwehr wurde schon in der Vergangenheit erprobt. 

Für die Bevölkerung sind im Ernstfall die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die erste Kontaktperson. Von dort werden weitere Maßnahmen zur Abklärung und Behandlung eingeleitet – jeweils nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt.

Die Kliniken sind auf die Testung und Isolierung von verdächtigen Personen vorbereitet.

Die Gesundheitsbehörden ermitteln bei Verdachtsfällen Kontaktpersonen und ordnen Maßnahmen an, um die Ausbreitung der Erkrankung so gut es geht zu verhindern oder zu verlangsamen. 

Wichtige Verhaltensregeln

Aus medizinischer Sicht wichtig ist jetzt auch das Verhalten jedes Einzelnen: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Niesetikette, gute Händehygiene sowie ein rund ein bis zwei Meter großer Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuen Corona-Virus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Nähere Informationen zur Hygiene finden sich auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

Wenn ein Arztbesuch notwendig ist, sollten die Praxen vorab telefonisch benachrichtigt werden, um Kontakte zu Mitpatienten zu minimieren. Vor allem wichtig ist es, die Ruhe zu bewahren, denn nach bisherigen Erkenntnissen verläuft die Erkrankung in den meisten Fällen wie eine Grippe. Nur die wenigsten haben ein Risiko für einen schweren Verlauf oder Komplikationen.

Bürgertelefon Corona-Virus

Unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Corona-Virus stattfinden. 

Informationen des Robert-Koch-Instituts

Ausführliche Informationen zum Corona-Virus gibt es außerdem


 

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Weltkugel als Symbol für Mehrsprachigkeit

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen finden Sie hier:

 

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Corona-Virus in leichter Sprache

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Corona-Virus des Ministerium für Arbeit und Soziales in leichter Sprache.
 

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Corona-Virus in Gebärdensprache

Hier gelangen Sie zu einem Video zum Corona-Virus in Gebärdensprache.
 
Sporthalle Neuenkamper Straße in Remscheid. „Not-Krankenhaus“.Bildnachweis: J. Pries.