(K)ein Kinderspiel ...

Symbolfoto zur freien Veröffentlichung
Früh übt sich, wer ein Meister werden will!
Technisches Spielzeug und seine Funktion

„(K)ein Kinderspiel …“ ist der Titel der nächsten Sonderausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum. Sie wird Anfang Dezember eröffnet und gibt passend zur Weihnachtszeit einen Einblick in die Welt der technischen Spielzeuge. Vielleicht haben Sie ein besonderes Spielzeug, mit dem Sie sich beteiligen möchten!

Doch worum soll es gehen? Als Werkzeugmuseum werden wir die technischen Spielzeuge in den Vordergrund rücken. Klassischerweise werden diese auch gerne als „Jungensspielzeug“ tituliert. Daher auch unser Titel, denn dies sind nicht nur Spielzeuge, sondern natürlich sollten die Jungen an Technik, Metallbearbeitung, Bauen oder Autos herangeführt werden, um später dann auch in diesen Bereichen ihren Beruf zu ergreifen. Im Gegenzug gab es die typischen „Mädchenspielzeuge“ wie Puppen, Küchen, Puppenhäuser oder Kaufmannsläden. Diesem Bereich werden wir nur einen kleinen Bereich widmen, um diesen Gegensatz darzustellen. 

Unabhängig von der gesellschaftlichen Bedeutung gibt es wunderschöne und perfekt verarbeitete Spielzeuge, so dass es häufig ein richtiger Augenschmaus ist, diese zu betrachten. Weiterhin hat jeder Erinnerungen an seine Kindheit und seine eigenen Spielzeuge. Besonderen Schwerpunkt möchten wir auf die 20er bis 60er Jahre legen, aber auch jüngere Spielzeuge sind gerne gesehen.

Und da kommen Sie ins Spiel! Wir möchten gerne weitere Spielzeuge für das halbe Jahr Ausstellungsdauer von Ihnen bekommen. Vielleicht ist es Ihr Lieblingsspielzeug gewesen oder es ist etwas ganz Außergewöhnliches oder es ist eine inhaltliche Ergänzung. Hier einige Beispiele, an was wir gedacht haben: typisches Jungenspielzeug zu Technik, Bauen, Stecken und Schrauben; Blauklötze; Anker-Steinbaukästen; Stabilbaukästen; Fischer-Technik; Märklin Metallbaukästen, Märklin MiniClub Eisenbahn; Lego-Technik; Kosmos-Experimentierkästen; aufziehbares Blechspielzeug oder Spielzeugautos. 

Selbstverständlich freuen wir uns auch über interessantes Mädchenspielzeug wie zum Beispiel eine außergewöhnliche Puppe oder einen Spielzeugherd, aber benötigen da deutlich weniger.

Weiterhin würden zeittypische Werbung, Originalverpackungen, Bauanleitungen oder Werbegeschenke die Ausstellung komplettieren. 

Wir würden uns über Ihre Unterstützung freuen. Wenn Sie uns etwas anzubieten haben, melden Sie sich bitte unter 02191/162519 oder über geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, gerne auch mit Foto.

Natürlich sind Sie schon jetzt zur Ausstellungseröffnung eingeladen. 

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Wenn Sie weitere Infos oder Fotos benötigen, melden Sie sich bitte.

Dr. Andreas Wallbrecht

Leiter des Historischen Zentrums Remscheid – Deutsches Werkzeugmuseum

Tel. 02191/16 2382, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


27.08.2020
 

Pressestelle

Frau Viola Juric