Themenjahr „Ganz viel Arbeit“ der Bergischen Museen

Flyer Bergische Museen

Das Themenjahr „Ganz viel Arbeit“ der Bergischen Museen wird verlängert l Ausstellungen in Wuppertal, Lindlar und Bergisch Gladbach

Im Juni letzten Jahres wurde das Themenjahr von elf bergischen Museen im Deutschen Werkzeugmuseum in Remscheid mit der Ausstellung „Arbeit ist das Salz des Lebens!“ eröffnet. Dies war ein erfolgreicher Auftakt und diverse spannende Ausstellungen folgten. Allerdings stoppte Corona auch dieses Projekt. Aber jetzt setzt mit der Wiedereröffnung der Museen der Arbeitskreis Bergische Museen auch sein Themenjahr fort. Unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ geben seit Juni 2019 ganz verschiedene Museen der Region Besucherinnen und Besuchern auf unterschiedlichste Weise Einblicke in die Arbeitswelt des Bergischen Landes. Nun wurde das Themenjahr verlängert. So besteht genügend Gelegenheit, auch die drei noch verbliebenen Ausstellungen zu besuchen, die das Jahr in vielfältiger Hinsicht abrunden. 

Erst die Arbeit, dann die Mission. Der Alltag von Missionaren und Missionsschwestern in Afrika und Asien

Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM, Wuppertal, bis 4. Oktober 2020

Öffnungszeiten (für die Dauer der Sonderausstellung bis 4. Oktober 2020): Mittwoch 10-13 Uhr, jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14-17 Uhr

Die Ausstellung gewährt Einblicke in eine weitgehend unbekannte Arbeitswelt und zeigt, was den Alltag von Missionaren und Missionsschwestern in der Ferne prägte. Dabei werden auch weniger bekannte Arbeitsfelder wie die ärztliche Gesundheitsversorgung oder das Werkstätten-, Schul- und Ausbildungswesen thematisiert. Mit Blick auf die Gegenwart zeigt die Ausstellung, wie sich Missionsarbeit verändert hat und welche Arbeitsschwerpunkte es heute gibt.

www.amsdervem.de

Land-Frauen-Arbeit in der Weimarer Republik

LVR-Freilichtmuseum Lindlar, bis 30. November 2021

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14-17 Uhr

Die Ausstellung beleuchtet die Lebensumstände, das Alltagsleben und die Berufstätigkeit von Frauen und Mädchen im ländlichen Bergischen Land in den 1920er Jahren. Der noch im Kaiserreich verordnete Lebensradius der Frau von „Kinder, Küche und Kirche“ wurde nun – zumindest in der populären Darstellung – durch „Konsum, Kino und Kultur“ ersetzt. Doch wie sah die Realität aus? Zahlreiche weibliche Lebensgeschichten, historische Exponate, Fotos und Filme aus dieser Zeit spiegeln die Veränderungen zwischen Modernität und traditionellem Rollenverständnis wider.

www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

MittagsPause! Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, Bergisch Gladbach, bis 11. Oktober 2020

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10-13.30 Uhr, am Wochenende und an ausgewählten Feiertagen 11-17 Uhr

Die Ausstellung über Pause und Freizeit bildet den offiziellen Ausklang unseres Themenjahres. Sie erzählt von den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Einflüssen auf die Gestaltung der Arbeitszeiten und -pausen vom 19. Jahrhundert bis heute. Die Themenschwerpunkte liegen auf den Pausenzeiten der Bergleute aus dem Bensberger Erzrevier, am Übergang von ländlich zu stärker industriell geprägten Arbeitswelten um 1900 und den Bergisch Gladbachern von heute.

www.bergisches-museum.de

Bitte beachten Sie: Für den Museumsbesuch gelten besondere Regeln. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vorab direkt beim Museum zu informieren.

Über das Themenjahr und alle daran beteiligten Museen informiert die Webseite www.bergischemuseen.de. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW, den Landschaftsverband Rheinland sowie von acht Träger- und Fördervereinen Bergischer Museen.

Aufgrund der großen Resonanz auf dieses erste gemeinsame Kooperationsprojekt arbeiten die elf Museen gemeinsam mit weiteren Einrichtungen im Bergischen Land bereits an einer Fortsetzung der Kooperation.

Weitere Informationen sowie Bildmaterial:

Dr. Andreas Wallbrecht, Deutsches Werkzeugmuseum Remscheid

Cleffstr. 2-6, 42855 Remscheid

Tel. 02191 162382, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Dr. Katrin Hieke, Geschäftsstelle AK Bergische Museen c/o

Museum und Forum Schloss Homburg

Tel. 02293 910122 , geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


22.07.2020
 

Pressestelle

Frau Viola Juric

 
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