Impfen in Remscheid

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Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese aktuelle Rechtsverordnung ist am 8. Februar in Kraft getreten und wird konkretisiert durch den jeweils aktuellen Erlass des MAGS NRW zur Impfung der Bevölkerung gegen COVID-19.

Hintergrund ist, dass deutschlandweit zunächst nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen. Deshalb werden zunächst diejenigen geimpft, die am meisten gefährdet sind bzw. engen Kontakt zur diesen Menschen haben. Mit steigenden Zulassung von Impfstoffen und Produktionsmengen, erhalten weitere Personen Impfangebote. Mit genügend Impfstoff rechnet das Bundesgesundheitsministerium frühestens im Sommer 2021. 

Wichtig:
Wenn Ihre Berufsgruppe/Personengruppe NICHT in der folgenden Aufzählung dabei ist, seien Sie bitte geduldig! Nachfragen machen keinen Sinn, stören aber die Abläufe der Terminvergabe erheblich. Schauen Sie einfach immer mal wieder auf diese Seite. Sobald neue Berufsgruppen zur Impfung zugelassen sind, werden wir informieren!

Zurzeit sind nach der Rechtsverordnung impfberechtigt 

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben 
  1. Personen, die in teil- und vollstationären oder ambulanten (Pflege-)Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen, tätig sind
  • Tageseinrichtung
  • Wohngemeinschaften
  • Beschäftigte (auch ehrenamtlich) in Hospizen und ambulanten Hospizen
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  1. Personal, das regelmäßig in vollstationären Einrichtungen tätig ist (Das können sein: MasseurInnen, WundversorgerInnen und WundmanagerInnen, BetreuungsrichterInnen, Prüf – und Begutachtungskräfte des Medizinischen Dienstes, Personal von Hilfsmittel-/ Homecare-Diensten und Sanitätshäusern, FriseurInnen, SeelsorgerInnen, MedizinproduktberaterInnen bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern oder bei ambulanten Operationen, MitarbeiterInnen der ambulanten Spezialpflege - z.B. Stoma und Wundversorgung, sofern sie patientennah erbracht wird.)

Bitte beachten Sie: Entscheidend für die Impfberechtigung ist nicht der angegebene Beruf, sondern der regelmäßige Einsatz in einer vollstationären Einrichtung und muss durch diese schriftlich bestätigt werden. 

  1. Medizinisches Personal aus Maßregelvollzugsanstalten
  1. Personal aus Blut- und Plasmaspendenzentren, Personal der Corona-Testzentren
  1. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  1. Personal aus medizinischen Einrichtungen
  • Fachbereich Radiologie
  • Dialysezentren
  • Praxen für Labormedizin und Mikrobiologie
  1. Heilmittelerbringer
  • PhysiotherapeutInnen + Mitarbeiter
  • LogopädInnen
  • med. FußpflegerInnen
  • HörakkustikerInnen
  • Heiltherapeutische + heilpädagogische Zentren für Kinder
  • ErgotherapeutInnen + Personal
  • PsychotherapeutInnen + Mitarbeiter
  1. HospizmitarbeiterInnen, ambulante PalliativpflegerInnen und BeatmungspflegerInnen 
  2. Einrichtungen des ambulanten und stationären Betreuten Wohnens
  3. Freiberufliche Hebammen
  4. Arztpraxen und medizinisches Personal
  5. Zahnarztpraxen und medizinisches Personal
  6. Das Personal, das zur Behandlung, Betreuung oder Pflege in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig ist.
  7. Personal der Kliniken nach § 30 Gewerbeordnung
  8. HeilpraktikerInnen
  9. Beschäftigte in Kindertagesstätten
  10. Beschäftigte in Grundschulen
  11. Beschäftigte in Förderschulen
  12. Beschäftigte in der Kindertagespflege
  13. Mitarbeitende OGS
  14. Mitarbeitende der Einrichtungen der Jugendhilfe gemäß §34 SGB VIII
  15. Polizistinnen und Polizisten
  16. Mit Bescheinigung des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid
  17. benannte Kontaktpersonen von Personen im Alter von über 70, die pflegebedürftig sind und nicht in einer Einrichtung leben
  18. benannte Kontaktpersonen von Schwangeren
  19. benannte Kontaktpersonen von pflegebedürftigen und außerhalb von Einrichtungen lebenden Vorerkrankten gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV
  20. Vorerkrankte nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV: 

a. Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung

b. Personen nach Organtransplantation,

c. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,

d. Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,

e. Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

f. Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,

g. Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

h. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

i. Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

j. Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

29. maximal zwei Elternteile von schwer erkrankten Minderjährigen mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Coronaimpfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können

30. Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder

31. Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten (NUR die im Verkauf Beschäftigten)

32. Beschäftigte an weiterführenden Schulen

33. Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten

34. Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher

35. Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte

36. Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

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Ich gehöre zu den derzeit Impfberechtigten, wie bekomme ich einen Termin? Und welche Unterlagen muss ich mitbringen?

  • Ich bin über 70 Jahre alt: Die Landesregierung ruft derzeit die einzelnen Geburtenjahrgänge schrittweise dazu auf, sich einen Impftermin zu sichern. Wenn Ihr Geburtsjahrgang ein Impfangebot erhält, wird hierüber öffentlich informiert. Sie erhalten außerdem ein entsprechendes Informationsschreiben per Post. Rufen Sie bitte die 0800/116 117 01 an und vereinbaren dort einen Termin, sobald Ihr Geburtsjahrgang an der Reihe ist. Alternativ ist die Terminbuchung über die Internetseite www.116117.de möglich (Das Informationsschreiben ist hierfür nicht erforderlich.). Ab dem 30. April sind keine Partnerbuchungen mehr möglich.
  • Ich gehöre zum unter den Punkten 2 bis 23 genannten Personenkreis: Sie können einen Termin online buchen unter https://remscheid.impf-termin.de. Ihre Zugehörigkeit zum impfberechtigten Personenkreis muss schriftlich über den Arbeitgeber oder die betreuende Einrichtung nachgewiesen werden (Arbeitgeberbescheinigung). 
  • Für Kontaktpersonen nach Nr. 25 bis 27 gilt: Sie können einen Termin online über die Kassenärztliche Vereinigung online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 116 117 01 buchen. Wichtig für diesen Personenkreis ist, die Impfberechtigung nachzuweisen: Es ist dieser Nachweis für Kontaktpersonen zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sind. Und auch das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Für Vorerkrankte nach Nr. 28 gilt: Seit 7. April impfen die Hausarztpraxen Menschen ihre Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen (Priorität 2). Zusätzlich gilt: Die Terminbuchung für Vorerkrankte (Priorität 2) ist ab 30. April, 8 Uhr, über die Kassenärztliche Vereinigung online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 116 117 01 möglich. Partnerbuchungen sind nicht vorgesehen. Eine übergangsweise Terminvergabe über das städtische Buchungssystem gibt es nicht mehr.
  • Für Eltern nach Nr. 29 gilt: Die Terminbuchung ist über die Kassenärztliche Vereinigung online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 116 117 01 möglich. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Coronaimpfverordnung angehört. Außerdem ist diese Bescheinigung vorzulegen.
  • Für die Berufsgruppen Nr. 30 bis 36 gilt: Die Terminbuchung ist über die Kassenärztliche Vereinigung online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 116 117 01 möglich. Die Berechtigung ist jeweils mit einer Arbeitgeberbescheinigung nachzuweisen.
  • Für alle Berufsgruppen gilt: Das Arbeitsstättenprinzip, das bislang galt, ist für alle beruflich indizierten Impfungen – also auch die bereits zur Impfung aufgerufenen Berufsgruppen – aufgehoben. Personen mit einer beruflich indizierten Impfung können sich bei einem Impfzentrum ihrer Wahl impfen lassen.

Weitere Hinweise und Link-Tipps: 

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Kontakt

Benötigen Sie Hilfe bei der Buchung, erhalten Sie diese per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder telefonisch unter 02191 16-2122. Diese Nummer ist zu folgenden Zeiten freigeschaltet: Mo-Fr von 7 bis 19 Uhr, Sa, So und Feiertag von 10 bis 14 Uhr.


05.05.2021
 

Pressestelle

Frau Viola Juric

 
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