Aktuelle Gesundheitslage

Aktuelle Gesundheitslage

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 72 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 6.250 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 6.007 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 171 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 715 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die steigende Zahl der Quarantänen resultiert aus der steigenden Anzahl quarantänepflichtiger Reiserückkehrer (seit 01.06.: 440 Personen).

Es gibt insgesamt 1.701 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der Virusvariante Alpha und vier bestätigte Fälle der Virusvariante Beta. Die Virusvarianten Gamma wurde einmal in Remscheid nachgewiesen.

Das RKI meldet heute diese Zahlen für Remscheid: 

 

 

Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW

21,6 (Land NRW 20,8)

Fälle insgesamt

6.250

Fälle/100.000 EW

5.613,5

Todesfälle

173*

Einwohnerzahl

111.338

Aktualisierung

10.06.2021, 00:00

(*Eine Bereinigung der Todesfälle gemäß den Meldungen des örtlichen Gesundheitsamtes hat bislang nicht stattgefunden.)

Die Krankenhäuser vermelden 8 positive Fälle, darunter 1 intensivpflichtige Behandlungen (0 beatmet), Stand 10.06.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quarantänemaßnahmen an Schulen

Neu betroffen ist eine Klasse des Jahrgangs 7 der Sophie-Scholl-Gesamtschule.

Aktuell sind insgesamt zwei Kitas und zwei Schulen mit jeweils einer Klasse/Gruppen von Quarantänemaßnahmen betroffen.

 

Inzidenzstufe 1 ab dem 12.06.

Nach einer tagesaktuellen Festlegung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird Remscheid ab dem 12.06.2021 der Inzidenzstufe 1 zugeordnet. Voraussetzung dafür war, dass der Inzidenzwert in Remscheid an fünf Werktagen in Folge unter 35 lag.

Ab Samstag, den 12.06.2021, gelten damit in Remscheid die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW – Inzidenzstufe 1 (unter 35). Im Einzelnen bedeutet dies (zusätzlich zu den bisherigen Regelungen der Stufen 3 und (ab dem 11.06.2021) der Stufe 2):

Kontaktbeschränkungen (siehe § 4 CoronaSchVO)

Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt.

Außerschulische Bildung (siehe § 11 CoronaSchVO)

Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich.

Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit maximal 30 Personen erlaubt, sofern negative Testergebnisse vorliegen.

Kinder-/ Jugendarbeit (siehe § 12 CoronaSchVO)

Gruppenangebote sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt.

 

Kultur (siehe § 13 CoronaSchVO)

Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 30 bzw. 50 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt.

Museen usw. können ohne Terminvergabe öffnen.

Ab dem 1. September 2021: Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Tests und ein genehmigtes Konzept vorliegen.

.

Sport (siehe § 14 CoronaSchVO)

Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Außen sind über 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt.

Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität)  erlaubt, sorfern  negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist der Innensport ohne vorherigen Test möglich.

Ab dem 1. September 2021: Sportfeste ohne Personenbegrenzung mit genehmigtem Konzept (mit negativen Tests) sind erlaubt.

 

Freizeit (siehe § 15 CoronaSchVO)

Freibäder dürfen ohne vorherigen Test öffnen.

Bordelle usw. dürfen mit negativem Test öffnen.

Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen dürfen für bis zu 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen.

Ab dem 1. September 2021: Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, dürfen Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen. Voraussetzung hierfür sind negative Tests und ein genehmigtes Konzept.

 

Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist (siehe § 16 CoronaSchVO)

Die Sonderregel für Geschäfte mit einer Größe von über 800 qm fällt weg.

 

Messen/Märkte (siehe § 16 CoronaSchVO)

Ab dem 1. September 2021: Auch Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen sind ohne negative Tests erlaubt.

 

Tagungen/Kongresse (siehe § 18 CoronaSchVO)

Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich sofern negative Tests vorliegen.

 

Private Veranstaltungen (ohne Partys – siehe § 18 CoronaSchVO

Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 250 Gästen  und negativen Tests möglich. Innen sind private Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen möglich. Voraussetzung sind negative Tests.

 

Partys (siehe § 18 CoronaSchVO)

Partys sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen.

 

Große Festveranstaltungen (siehe § 4 CoronaSCHVO)

Ab dem 1. September 2021: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. sind mit bis zu 1.000 Besuchern möglich, sofern ein genehmigtes Konzept vorhanden ist. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 dürfen diese auch ohne Besucherbegrenzung stattfinden.

 

Gastronomie (siehe § 19 CoronaSchVO)

Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, ist auch die Innengastronomie ohne vorherige Tests möglich.

 

Beherbergung/Tourismus (siehe § 20 CoronaSchVO)

Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenzen unter 35 kommen.

 

Detaillierte aktuelle Informationen zu den rechtlichen Vorgaben finden sich auf den Seiten des Landes NRW: Coronaschutz - die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Regelungen in Nordrhein-Westfalen | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)


10.06.2021
 

Pressestelle

Frau Viola Juric