Abfallentsorgung: GewerbeabfallverordnungSymbol für eine Dienstleistung

Kurzbeschreibung

Gewerbliche Siedlungsabfälle – insbesondere Papier, Pappe, Kartonagen (PPK), Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfälle - müssen ab 1. August 2017 getrennt gesammelt und nachweislich einer Verwertung zugeführt werden. Gleiches gilt für weitere gewerbliche und industrielle Abfälle, die nach Art, Zusammensetzung, Schadstoffgehalt und Reaktionsverhalten mit Abfällen aus privaten Haushaltungen vergleichbar sind.

Beschreibung

Abfallerzeuger und Abfallbesitzer haben die Erfüllung der Getrennthaltungspflicht zu dokumentieren  und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Die Dokumentation ist durch Lagepläne, Lichtbilder, Praxisbelege wie Liefer- oder Wiegescheine oder ähnliche Dokumente vorzunehmen. Zusätzlich ist eine Erklärung desjenigen, der die Abfälle übernimmt, wobei die Erklärung dessen Namen und Anschrift sowie die Masse und den beabsichtigten Verbleib des Abfalls zu enthalten hat, vorzuhalten. Eine Zusammenfassung und weitere Details finden Sie im Downloadbereich.

Pflichtrestmülltonne

Restabfälle, die nicht verwertet werden, können den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) überlassen werden. Die Größe der dafür zu benutzenden Abfallbehälter richtet sich nach dem in der Abfallsatzung angegeben Berechnungsschema. Sie ist abhängig von der Branche und der Anzahl der beschäftigten Personen, die der Betrieb den TBR mitteilen muss. In jedem Falle muss aber mindestens ein Behälter benutzt werden (Pflichtrestmülltonne). Zuständig für die Berechnung der Größe der Pflichtrestmülltonne und für deren Aufstellung sind die TBR; Telefon 02191 /16-3974