Öffentlich-rechtliche NamensänderungSymbol für eine Dienstleistung

Beschreibung

Ein Vor- oder Familienname darf nur dann geändert werden, wenn ein "wichtiger Grund" im Sinne des Namensänderungsgesetzes die Änderung rechtfertigt.

In der Praxis kommen folgende Fallgruppen häufig vor (nicht abschließend):

  • Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben;
  • Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehende Behinderungen zeitigen;
  • Probleme durch abweichende Schreibweisen von Familiennamen mit "ss" oder "ß" oder von Familiennamen mit Umlauten wie "ae", "oe" usw., die zu erheblichen Behinderungen führen.  
  • Lange und besonders umständliche Namen (z.B. „Grüner genannt Waldmüller“)

Bei der Auswahl des neuen Vor- oder Familiennamens sind Sie nicht völlig frei. So darf der neue Familienname nicht bereits den Keim neuerlicher Schwierigkeiten in sich tragen, weil er z.B. wie der bisherige Name schwierig zu schreiben und/oder zu sprechen ist. Bei Schwierigkeiten in der Schreibweise und Aussprache wird in der Regel die Änderung der Namensschreibweise ausreichen.

Für diese Dienstleistung müssen Sie einen Termin vereinbaren. Eine Vorsprache ohne Terminvereinbarung ist nicht möglich! Den Link zum Online-Terminkalender finden Sie unter Downloads/Links.

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