Neben Remscheid gab und gibt es in Deutschland noch zwei weitere Zentren der Werkzeugherstellung. Eine davon liegt in Schmalkalden. Am 5. September stellt Dr. Holland-Letz ab 19 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum die Ursprünge, die wechselvolle Geschichte und die Gegenwart der Thüringer Werkzeugfirmen vor. Glücklicherweise haben wir einen absoluten Kenner der Region und der dortigen Werkzeugindustrie für den Vortrag gewinnen können.
Dr. Klaus Holland-Letz war langjähriger Leiter des Forschungszentrums der Werkzeugindustrie des ehemaligen Werkzeugkombinats Schmalkalden und Geschäftsführer von dessen Nachfolgeeinrichtung, der GFE Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e. V.
Ab 1989 war er vorrangiger Ansprechpartner des Fachverbands Werkzeugindustrie FWI und von bergischen Firmen, die Interesse an Kontakten zu Werkzeugherstellern aus den neuen Bundesländern hatten, und leitete viele Jahre die seinerzeitige Außenstelle des FWI in Schmalkalden.
Dr. Holland-Letz ist Autor einiger Publikationen zur Geschichte der Thüringer Werkzeugindustrie und von Firmenchroniken. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt er die Internetseite werkzeugkombinat.de, um die Erinnerung an die vielen ehemaligen Werkzeughersteller der Region lebendig zu halten.
Sie werden viele spannende und interessante Details an diesem Abend erfahren.
Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Nähere Auskünfte erteilt:
Dr. Andreas Wallbrecht, Leiter des Historischen Zentrums Remscheid – Deutsches Werkzeugmuseum, Tel. 02191/16 2382, E-Mail: andreas.wallbrechtremscheidde