Feridun Zaimoglu wuchs als Kind einer türkischen Familie in Deutschland auf und ist seit seinem Roman „Kanak Sprak“ (1995) ein sehr erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und engagierter Journalist.
In seinem autofiktionalen Roman „Sohn ohne Vater“ (2025) begibt sich der seit langem in Deutschland lebende Ich-Erzähler nach der Nachricht vom Tod seines Vaters mit zwei Freunden in einem Wohnmobil über die Balkanroute auf die Reise in die Türkei, um seiner Mutter beizustehen. „Sohn ohne Vater“ ist ein zutiefst persönlicher Roman, mit Augenzwinkern und Melancholie zugleich. Es geht um Liebe und Verlust, um Abfahren und Ankommen. Gefühle der Entfremdung und Entwurzelung, Konflikte zwischen Tradition und Freiheit sowie die Auseinandersetzung mit einer Identität zwischen den Kulturen durchziehen ihn.
Details zur Veranstaltung:
- Datum: Mittwoch, 15. April
- Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
- Foyer der Zentralbibliothek der Öffentlichen Bibliothek der Stadt Remscheid, Scharffstr. 4-6, 42853 Remscheid
- Eintritt frei
Veranstalter:
Die Veranstaltergemeinschaft der Interkulturellen Lesereihe besteht aus Caritasverband Remscheid e.V., Die Lütteraten e. V., IKE-Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V., Akademie der Kulturellen Bildung e.V., Katholisches Bildungswerk Wuppertal, Solingen, Remscheid.