Innenstadtbüro: Einblicke in Wandel und Perspektiven
Im Innenstadtbüro (Alleestraße 49) wird eine Ausstellung präsentiert, die aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Innenstadt anschaulich vermittelt. Gezeigt werden Fotografien und Videomaterial aus dem ehemaligen Kino sowie aus dem früheren SinnLeffers-Gebäude. Besucherinnen und Besucher erhalten so einen Einblick in Orte, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Die Ausstellung macht deutlich, wie sich diese Standorte künftig verändern werden: Auf dem Gelände des ehemaligen Kinos sollen die sogenannten „Grünen Terrassen“ entstehen – ein neuer, offener Stadtraum mit mehr Aufenthaltsqualität und einer direkten Verbindung zwischen Alleestraße und Friedrich-Ebert-Platz. Das ehemalige SinnLeffers-Gebäude wird im Rahmen des Projekts „Allee21“ zu einem sogenannten „Dritten Ort“ weiterentwickelt – einem konsumfreien Ort für Begegnung, Austausch, Bildung und Kultur. Welche Ideen und Wünsche die Bürgerinnen und Bürger damit verbinden, ist ein zentraler Bestandteil des Dialogs an diesem Tag.
Dialogstation: Lassen Sie uns ins Gespräch kommen
Unter dem Motto „Lassen Sie uns ins Gespräch kommen“ lädt eine Dialogstation vor dem Innenstadtbüro zum Austausch ein. Hier können Besucherinnen und Besucher ihre Meinungen, Ideen und Anregungen zur Entwicklung der Innenstadt einbringen.
Neben informativen Materialien stehen vor allem persönliche Gespräche im Mittelpunkt. Peter Heinze wird um 11 Uhr den Dialog eröffnen. Verbunden mit der Einweihung einer festen „Tötterbank“ vorm Innenstadtbüro wird der Baudezernent der Stadt Remscheid über die aktuellen Entwicklungen in der Innenstadt berichten.
Verschiedene Beteiligungsformate und Befragungen helfen dabei, Stimmungsbilder einzufangen, die in die weitere Entwicklung der Innenstadt einfließen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort tragfähige Perspektiven für die Alleestraße zu entwickeln.
„Stadtentwicklung braucht Zeit – aber sie passiert“
„Wir wollen zeigen, dass in der Innenstadt bereits viel passiert – auch wenn nicht alles immer sofort sichtbar ist“, erklärt Peter Heinze. „Städtebau erfordert Planung, Abstimmung und Zeit. Viele Entwicklungen finden zunächst hinter den Kulissen statt. Umso wichtiger ist es uns, transparent zu machen, woran wir arbeiten, und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Der Tag der Städtebauförderung bietet dafür den idealen Rahmen.“
Gemeinsam Zukunft gestalten
Mit den Aktionen zum Tag der Städtebauförderung macht Remscheid deutlich: Die Zukunft der Innenstadt ist ein gemeinschaftlicher und langfristiger Prozess. Die Alleestraße steht dabei exemplarisch für die Herausforderungen und Chancen der Innenstadtentwicklung – und für das Engagement vieler Akteurinnen und Akteure, diesen Wandel aktiv zu gestalten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, sich zu informieren und ihre Ideen einzubringen.
Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen. Ziel ist es, Projekte der Stadtentwicklung sichtbar zu machen, Transparenz zu schaffen und den Dialog mit der Stadtgesellschaft zu stärken.
Nähere Auskünfte erteilt
Innenstadtnetzwerk, Corinna Joppien
0160 90171731
joppienstadt-handelde