Das Projekt entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Mannesmann‑Villa und umfasst zwölf Gruppen mit insgesamt 187 Betreuungsplätzen, darunter 51 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Die Kita wird in zwei dreigeschossigen Gebäuderiegeln errichtet, die über einen zentralen Baukörper miteinander verbunden sind. Im straßenseitigen Gebäudeteil ist eine Mittelgarage mit 32 Stellplätzen vorgesehen, ergänzt durch rund 60 Fahrradabstellplätze am Eingangsbereich.
Das Außengelände
Das Außengelände wird naturnah gestaltet und in den vorhandenen Baumbestand eingebettet. Die Planung wurde mit dem Naturschutzbeirat abgestimmt und bietet Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen vielfältige Spiel‑ und Bewegungsmöglichkeiten – mit Blick auf den Remscheider Stadtkegel.
Die Pressekonferenz
Sven Wolf übergab die Baugenehmigung in Anwesenheit einer städtischen Delegation an den Bauherrn. Die Remscheid BS 90 Grundbesitz GmbH & Co. KG, war beim Termin wiederum mit zwei Vertretern der AUDERE GmbH anwesend. Die Projektsteuerung übernimmt AUDERE, ein bundesweit erfahrenes Unternehmen für Projektentwicklung und Baumanagement mit Schwerpunkt auf Bildungs‑ und Sozialimmobilien. Vor Ort waren Tim Heim, Projektleiter KiTa‑Campus Remscheid, sowie Christian Quendt, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung.
Startschuss erteilt
Oberbürgermeister Sven Wolf betont: „Mit der frisch erteilten Genehmigung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Kita "Blauer Mond" an der Burger Straße erreicht. Damit kann der Bau der künftig größten Kita unserer Stadt beginnen – letztlich mit dem Ziel, dass alle Eltern in Remscheid verlässlich und entspannt einen Kita‑Platz finden.“
Die Stadt Remscheid und die Remscheid BS 90 Grundbesitz GmbH & Co. KG als Bauherr bereiten nun den Baustart vor.
Hintergrund
Die Versorgung mit Kita‑Plätzen gehört in Remscheid zu den zentralen Themen der kommunalen Entwicklung. Derzeit besteht ein planerisches Defizit von rund 600 Plätzen. Mit den laufenden Neubauprojekten, darunter der Kita‑Campus „Blauer Mond“, wird voraussichtlich bis 2029 eine Bedarfsdeckung von etwa 650 neuen Plätzen erreicht. Die Projekte werden in einem städtischen Lenkungskreis koordiniert. Ein verlässlicher Kita‑Platz ermöglicht Kindern frühe Sprachbildung, soziale Interaktion und gute Startchancen.