Der Abschluss des Theaterworkshops im Deutschen Röntgen-Museum ist alles andere als
gewöhnlich! Sechs kreative Jungen und Mädchen der Katholischen Grundschule Franziskus
in Lennep entwickelten eine ganz besondere Form der Museumsführung. Gefördert wurde
das Projekt dabei von der Deutschen Röntgengesellschft (DRG). Die Ergebnisse ihrer Arbeit
können nun im Rahmen einer kleinen Aufführung miterlebt werden. Unter der Leitung von Guido Sauer und Sonja Klarhof realisierten die teilnehmenden Kinder in einer spannenden Mischung aus kunst-, theater- und museumspädagogischen Elementen Spielszenen und Videoclips. Im Rahmen ihrer speziellen Führung durch das Museum präsentieren sie jetzt ihre Ergebnisse.
Hilfe, die Muppets sind los – Klappmaulfiguren im Museum
Zuerst bauten die Schüler und Schülerinnen unter fachlicher Anleitung von Guido Sauer
ausdrucksstarke Klappmaulfiguren in der Technik von Jim Hensons Muppets. Anschließend
setzten sie sich ausgiebig mit dieser originellen Form der Theaterfiguren auseinander. Mit
ihren fertigen Puppen erkundeten die Kinder die ständige Ausstellung. Dabei wurde überlegt,
welche Räume und welche Exponate sich für eine szenische Entdeckungsreise eignen.
Neue Perspektiven im Röntgen-Museum
Nicht nur die Kinder erhielten im weiteren Verlauf des an sechs aufeinanderfolgenden
Donnerstagen stattfindenden Workshops überraschende Einblicke in die Sammlung. In den
selbst entwickelten Szenen spielen die Kinder mit ihren „Monster-Figuren“ kleine
Geschichten. Den Besuchern und Besucherinnen wird es hierdurch ermöglicht, die
ausgestellten Objekte und Räume auf ungewöhnliche Weise wahrzunehmen.
Vielschichtiges Lernangebot
Die jungen Akteure und Akteurinnen lernten im Workshop nicht nur, wie man eine
Klappmaulfigur baut und als Spielträger einsetzt. Ebenso wurde die Stimme und der Körper
auf den spielerischen Einsatz hintrainiert und sensibilisiert. Darüber hinaus galt es, eine
Geschichte szenisch zu vermitteln und am individuellen Ausdruck zu feilen.
Museumspädagogin Sonja Klarhof und Kunst- und Theaterpädagoge Guido Sauer boten
vielfältige Möglichkeiten zur intensiven Auseinandersetzung im Erlebnisraum Museum.
Das Projekt macht deutlich, wie sehr die Teilnehmenden durch eine gut aufeinander
abgestimmte Kooperation von Schule und außerschulischem Lernort profitieren.
Sprachförderung und soziale Interaktion waren dabei Bestandteil jeder Übung.
„Ich hab´ mich auf jeden Donnerstag gefreut!“
Anerkennende Äußerungen wie diese machen deutlich, dass alle Kinder mit wachsendem
Interesse bei der Sache waren. Der Lernort Museum wurde für die Dauer des Workshops
zum Theaterlabor mit Wohlfühlgarantie.
Alle Infos auf einen Blick:
- Präsentation „Museumsmonster“ im Deutschen Röntgen-Museum, Schwelmer Straße 42, 42897 Remscheid
- 26. Februar, von 16 bis 17 Uhr
- Die Veranstaltung ist öffentlich, es ist keine Anmeldung erforderlich