Mit der Entrümpelung werden die Voraussetzungen für die weiteren Untersuchungen des Gebäudes geschaffen. Im Anschluss können die erforderlichen Beprobungen auf mögliche Schadstoffe durchgeführt werden. Gleichzeitig werden vorhandene Brandlasten im Gebäude reduziert, um den bestehenden Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten.
Perspektive für den ehemaligen Kinostandort
Die Maßnahme ist ein erster Schritt im Rahmen der geplanten Gesamtentwicklung des ehemaligen Kinostandorts. Perspektivisch soll das Gebäude fachgerecht zurückgebaut werden. Voraussetzung dafür ist die vorherige Untersuchung des Gebäudes auf mögliche Schadstoffe. Werden Schadstoffe festgestellt, werden diese vor dem eigentlichen Rückbau fachgerecht ausgebaut und ordnungsgemäß entsorgt. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann der Rückbau des Gebäudes erfolgen.
Auf der dadurch freiwerdenden Fläche entsteht eine neue Wegeverbindung zwischen dem Friedrich- Ebert- Platz (Busbahnhof) und der Alleestraße. Die attraktive Wegeverbindung soll die fußläufige Vernetzung zur unteren Alleestraße stärken. Damit wird ein bislang wenig attraktiver Bereich stärker in das innerstädtische Wegenetz integriert. Zugleich soll die neue Wegeverbindung zur städtebaulichen Aufwertung des Umfelds beitragen und die Erreichbarkeit der angrenzenden Bereiche fördern.
Die nächsten Schritte
Nach Abschluss der Entrümpelung wird das ehemalige Ladenlokal für die anschließende Fotoausstellung im Schaufenster vorbereitet.
Im nächsten Schritt nimmt ein Schadstoffgutachter die erforderlichen Proben. Auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse wird das Schadstoffsanierungs- und Rückbaukonzept erstellt. Danach können die Schadstoffsanierung und der Rückbau ausgeschrieben werden.
Parallel zu diesen Vorbereitungen wird die Planung für die neue Wegeverbindung ausgeschrieben, damit werden die nächsten Schritte für die spätere Neugestaltung des Areals eingeleitet.
Die Entrümpelung im übrigen Gebäude, insbesondere den ehemaligen Kino-Räumlichkeiten, sind zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
Während der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt Remscheid bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und ist bemüht, die Arbeiten zügig durchzuführen.