„Wir wollen den Welterbestatus und den Bergischen Brückenschlag gemeinsam aus einem Guss entwickeln“, so Oberbürgermeister Sven Wolf. „Die Brücke muss für die breite Bevölkerung erlebbar werden, ausdrücklich auch für diejenigen, die nicht im Brückensteig klettern können oder wollen. Auch Familien mit Kindern, Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen müssen die Chance bekommen, die Brücke sicher zu begehen. Der geplante Erlebnisweg auf der Wartungsebene ist hierfür der Schlüssel.
Gleichzeitig bietet uns diese Belebung eine große Chance beim Thema Suizidprävention. Unsere feste Hoffnung ist: Durch mehr geordneten Publikumsverkehr und die damit verbundene höhere soziale Kontrolle drängen wir tagsüber die Anonymität zurück. Wo Menschen sich begegnen und aufeinander achten, entsteht ein aktiver Schutzraum.
Uns ist vollkommen bewusst, dass soziale Kontrolle vor allem am Tag wirkt. Daher ist der Brückenschlag nur ein Baustein: Für die Nachtstunden wird der anstehende Managementplan diesen sozialen Ansatz durch gezielte bauliche und technische Sicherheitsmaßnahmen ergänzen. So schaffen wir ein lückenloses Konzept für das gesamte Bauwerk."