„Mit dem integrierten Quartierskonzept möchten wir gemeinsam mit den Menschen und Akteuren vor Ort ein Zukunftsbild für den Kremenholl entwickeln, das die Besonderheiten des Quartiers berücksichtigt und gleichzeitig konkrete Wege für eine nachhaltige Entwicklung aufzeigt“, sagt Frank Frisch, Leiter der Abteilung Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Mobilität im Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid.
Wärmeversorgung im Mittelpunkt
Untersucht wird, wie die Wärmeversorgung künftig aussehen kann. Dazu werden der aktuelle Bestand, der zukünftige Bedarf und mögliche Potenziale im Quartier analysiert. Auf dieser Grundlage entstehen verschiedene Szenarien – darunter auch die Frage, ob ein Wärmenetz für den südlichen Kremenholl sinnvoll und machbar wäre.
Strom, Mobilität und Klimaanpassung im Blick
Ergänzend werden die Themen Strom, Mobilität und Klimaanpassung betrachtet:
· lokale Energieerzeugung und Effizienz,
· Entwicklungen beim Strombedarf,
· nachhaltige Mobilitätsmöglichkeiten,
· Maßnahmen, die das Quartier widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen machen.
Beteiligung der Menschen vor Ort
Das Konzept entsteht gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Mieterinnen und Mietern, Gewerbe, Wohnungswirtschaft und Einrichtungen im Quartier. Geplant sind verschiedene Informations‑ und Beteiligungsangebote, damit Erfahrungen, Ideen und Perspektiven direkt einfließen können.
Konkreter Maßnahmenplan
Am Ende steht ein Maßnahmenplan, der kurz‑, mittel‑ und langfristige Schritte aufzeigt – sowohl für das Quartier insgesamt als auch für einzelne Gebäude. Er soll Orientierung geben, welche Möglichkeiten bestehen und wer an der Umsetzung beteiligt sein kann.
Projektlaufzeit bis Sommer 2027
Das Konzept wird bis Sommer 2027 erarbeitet. Die fachliche Begleitung übernimmt HIC Consulting. Aktuelle Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten veröffentlicht die Stadt laufend unter www.remscheid.de/klimaschutz.