KNDS Tracks hat seine Standorte in Remscheid deutlich ausgebaut und das Werk einer ehemaligen Traditionsschmiede erworben. Das neue Areal umfasst rund 18.000 Quadratmeter; die Investitionssumme liegt nach Unternehmensangaben bei etwa 15 Millionen Euro. Die Produktion soll nach den geplanten Baumaßnahmen im Jahr 2028 starten. Insgesamt plant KNDS Tracks in den kommenden Jahren Investitionen von rund 50 Millionen Euro in seine drei Remscheider Standorte. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeitende in Remscheid und plant im Zuge der Erweiterung einen Ausbau auf bis zu 600 Beschäftigte.
Am Rande des Austauschs konnte eine Sorge des Unternehmens am Standort Vieringhausen hinsichtlich der Erreichbarkeit während der anstehenden Baumaßnahme im Bereich Güldenwerth und Reinshagen ausgeräumt werden. Die Stadt stellte klar, dass die Anlieferung weiterhin ohne Weiteres möglich sein wird.
Oberbürgermeister Sven Wolf betonte die Bedeutung der industriellen Entwicklung für die gesamte Stadt: „Remscheid ist ein starker Wirtschaftsstandort. Wenn Unternehmen investieren, modernisieren und Arbeitsplätze sichern, stärkt das unsere gesamte Region. Für uns als Stadt ist es wichtig, verlässlich im Austausch zu bleiben und gute Rahmenbedingungen für alle Betriebe zu schaffen. Besonders freut es mich, dass zusätzliche gut bezahlte Arbeitsplätze an allen Standorten in Remscheid entstehen werden. Zuletzt konnte ich beim diesjährigen Future Cleantech Festival die Gießerei von KNDS in Lüttringhausen besichtigen.“
Wolf dankte ausdrücklich dem Team der Wirtschaftsförderung, die KNDS in vielen und intensiven Gesprächen begleitet hat, damit die Erweiterung am Standort einer ehemaligen Schmiede nun begonnen werden kann. Die Stadt Remscheid wird die weiteren Entwicklungen genauso aufmerksam begleiten und steht KNDS Tracks – wie allen ansässigen Unternehmen – für Fragen rund um Infrastruktur, Genehmigungen und Standortentwicklung zur Verfügung.