KFZ: Umschreibung von außerhalbSymbol für eine Dienstleistung

Kurzbeschreibung

Ein Kraftfahrzeug, welches vorher außerhalb von Remscheid zugelassen war, wird nach Remscheid umgeschrieben.

Beschreibung

Dabei kann es sich zum einen:

  • um ein von Ihnen erworbenes Kraftfahrzeug, welches vorher nicht in Remscheid zugelassen war handeln, dass nun auf Sie umgemeldet werden muss
    ( Umschreibung von außerhalb mit Halterwechsel )
  • oder Sie sind nach Remscheid verzogen und müssen nun Ihr/e Fahrzeug/e ummelden (Umschreibung von außerhalb ohne Halterwechsel)

Hinweis: Die Umschreibung muss in beiden Fällen umgehend erfolgen.

Die Zulassung eines Kraftfahrzeuges kann durch den Halter selber oder durch eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen. Bitte beachten Sie, dass für die Zulassung eine spezielle Vollmacht benötigt wird und das SEPA-Lastschriftmandat auf dem gesonderten Vordruck erteilt werden muss!  Beide Formulare müssen vom Fahrzeughalter unterschrieben werden und der Originalausweis mitgebracht werden! (unter Downloads/Links sind die Formulare hinterlegt).

Bei Zulassung auf Personenmehrheiten ( z.B. GbR ) sind die Personalausweise und Unterschriften von allen Personen erforderlich. Außerdem muss eine Person erklären, dass sie die Haftung für das Fahrzeug übernimmt.


NEU ab 01.01.2015:
Die in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung geregelte Pflicht zur Umkennzeichnung bei Wohnsitzwechsel des Fahrzeughalters in einen anderen Zulassungsbereich ist ab 01.01.2015 aufgehoben. Fahrzeughalter können dann beim Wohnsitzwechsel innerhalb des Bundesgebietes selbst entscheiden, ob sie das bisherige Kennzeichen weiter führen wollen oder sich ein neues zuteilen lassen.

Zu beachten ist, dass die Pflicht zur Meldung des Wohnsitzwechsels bestehen bleibt.

Die Möglichkeit zur Kennzeichenmitnahme hat den Vorteil, dass sich der Sach- und Zeitaufwand erheblich reduziert, denn Fahrzeughalter, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, sparen sich die Anschaffung neuer Kennzeichenschilder.


Für diese Dienstleistung müssen Sie einen Termin vereinbaren. Eine Vorsprache ohne Terminvereinbarung ist nicht möglich! Den Link zum Online-Terminkalender finden Sie unter Downloads/Links.

Kontaktdaten

Telefax (0 21 91) 16 - 28 86

Unterlagen

  • Zulassungsbescheinigung Teil II, Fahrzeugbrief, oder Betriebserlaubnis
    Ausnahme:
    bei Kennzeichenmitnahme wird die ZB II nicht mehr benötigt!

    Bei alten Fahrzeugpapieren muss der Fahrzeugbrief oder auch die Betriebserlaubnis aber vorgelegt werden!
  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein (oder Abmeldebescheinigung bei Ausserbetriebsetzung vor 2005)
  • Versicherungsbestätigung ( früher: Doppelkarte) / elektronische Versicherungsbestätigung ( eVB ) in Form eines siebenstelligen alpha-numerischen Codes 
  • gültige Hauptuntersuchung oder
    Zulassungsbescheinigung Teil I bei neuen Fahrzeugen vor der ersten fälligen Hauptuntersuchung (in der Regel nach 3 Jahren)
  • Original Personalausweis oder Reisepass
  • unterschriebene Einzugsermächtigung für die Kraftfahrzeugsteuer (s. "Downloads/Links")
  • ggfs. Vollmacht (s. "Downloads/Links") mit Ausweisen des Antragstellers und des Bevollmächtigten (Kopien der Ausweise sind nicht zugelassen!)
  • die Vollmachten und Personalausweise beider Elternteile (wenn das Fahrzeug auf eine minderjährige Person zugelassen werden soll - spezielle Regelung siehe Hinweise)
  • Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug (bei Firmen) bzw. Haftungserklärung bei GbR
  • ggfs. bisherige Kennzeichenschilder, wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist (entfällt bei Standortwechsel mit Kennzeichenmitnahme)

Gebühren

  • mind. 30,20 € für Verwaltungsgebühren
    bzw. bei Kennzeichenmitnahme ab 17,60 € für Verwaltungsgebühren
  • 10,20 bzw. 12,80 € zusätzlich für Wunschkennzeichen/Reservierung
  • 15,30 € zusätzlich bei Rücksendung finanzierte/r Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
  • 30,70 € zusätzlich für die Versicherung an Eides statt über den Verlust von Zulassungsbescheinigung Teil I (Kfz-Schein), Teil II (Fahrzeugbrief) oder Kennzeichenschildern

Zahlungsart

Bargeld oder EC-Karte mit PIN

Rechtsgrundlagen

  • Fahrzeug - Zulassungsverordnung ( FZV )
  • Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ( StVZO )
  • Straßenverkehrsgesetz ( StVG )
  • Straßenverkehrs-Ordnung ( StVO )
  • Pflichtversicherungsgesetz ( PflVG )
  • Kraftfahrzeugsteuergesetz ( KraftStG )

Hinweise

Eine Zulassung auf einen Minderjährigen ist grundsätzlich nicht möglich,
es sei denn, dass
a) die minderjährige Person aufgrund einer Schwerbehinderung die Voraussetzung des §3a Kraftfahrzeugsteuergesetz erfüllt
oder
b) die minderjährige Person bereits die für das Fahrzeug notwendige Fahrerlaubnis besitzt.

Nur dann kann das Fahrzeug auf einen Minderjährigen zugelassen werden!
Der Antrag muss von beiden Erziehungsberechtigten unterschrieben und alle Personalausweise beigebracht werden. Ggfs. Sorgerechtsurteil oder Sterbeurkunde bei "Alleinerziehenden".
Kann ein Erziehungsberechtigter nicht persönlich vorsprechen, so kann die Zulassung mit der im Bereich "Formulare Bürgerservice" hinterlegten Vollmacht und dem Ausweisdokument erfolgen.

Zusätzlich zu den "normalen" Zulassungsunterlagen ist natürlich (je nach Fall), der Schwerbehindertenausweis oder die Fahrerlaubnis des Kindes mitzubringen!!!

Zuständige Mitarbeiter/innen

  ServiceCenter