Übergang Schule - Beruf

KAoA

Kommunale Koordinierung in Remscheid

Bei der Umsetzung von „Kein Abschluss ohne Anschluss – Neues Übergangssystem Schule – Beruf in NRW“ spielen die Kommunen und Kreise eine bedeutende Rolle. Alle vor Ort vorhandenen Maßnahmen im Bereich der Berufs- und Studienorientierung und im Übergang von der Schule in den Beruf sollen zusammengeführt und aufeinander abgestimmt werden. Zur Durchführung von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ in Remscheid ist auf der strategischen Ebene ein Lenkungsgremium installiert, dem alle relevanten Partner angehören. Den Vorsitz des "Lenkungskreises Übergang Schule - Beruf/Studium" hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Mitglieder sind die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, das Jobcenter Remscheid, die Industrie- und Handelskammer Wuppertal- Solingen- Remscheid, die Kreishandwerkerschaft Remscheid, der Arbeitgeber-Verband Remscheid und Umgebung e.V., der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Schulaufsicht sowie die Schulleitungen der Berufskollegs, die Sprecher der Schulleitungen der Sek I-, der Sek II- und der Förderschulen, die Bergische Universität Wuppertal, das Kommunale Integrationszentrum Remscheid, die Gleichstellungbeauftragte der Stadt Remscheid, der Integrationsfachdienst, die Arbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit und die Regionalagentur Bergisches Städtedreieck. Auf der operativen Ebene sind entsprechend den Handlungsfeldern von KAoA Arbeitskreise eingerichtet, um die konkreten Umsetzungsschritte auf den Weg zu bringen.

Kommunale Koordinierungsstelle

Zur Unterstützung des Umsetzungsprozesses wurde im August 2013 in Remscheid eine kommunale Koordinierungsstelle eingerichtet. Vorrangige Aufgabe und Ziel der Koordinierungsstelle ist die Vernetzung aller im Themenfeld tätigen Akteure. Sie dient als Schnittstelle für die Kooperationspartner und als Impulsgeberin für den Umsetzungsprozess. Zum Aufgabenspektrum der kommunalen Koordinierungsstelle gehört:

  • Sammlung von Informationen und Wissen
  • Ermittlung von Handlungsbedarf im lokalen Übergangssystem
  • Moderation und Begleitung von Abstimmungs- und Entwicklungsprozessen
  • Einbindung vorhandener Strukturen und Gremien
  • Herausbildung und Umsetzung von gemeinsamen Strategien zur Erhöhung der Qualität und der Wirksamkeit der Maßnahmen im Übergangssystem
  • Durchführung oder Beauftragung von Analysen und Evaluation zu maßgeblichen Fragestellungen

Insofern sorgt die Kommune dafür, dass der Prozess der Umsetzung gefördert wird, Zuständigkeiten und Rollen geklärt und Absprachen getroffen werden. Sie ist selbst aber nicht diejenige Stelle, die die Umsetzung der Absprachen verantwortet; die Zuständigkeiten der einzelnen Akteure bleiben erhalten. Solch ein Vorgehen setzt die Bereitschaft aller Partner voraus, sich als Verantwortungsgemeinschaft zu begreifen und sich im genannten Sinne koordinieren zu lassen.

Frauke Türk
Frauke Türk
Angela Stubbe
Angela Stubbe
Jörg Schulthindrik
Jörg Schulthindrik

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